Neobroker verstehen: Dein Leitfaden für günstige Geldanlage

Neobroker haben die Welt der Finanzanlagen revolutioniert und sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Alternative zu traditionellen Brokern und Vollbanken entwickelt. Sie sprechen insbesondere eine jüngere, digital affine Zielgruppe an, die Wert auf intuitive Bedienbarkeit, niedrige Kosten und den flexiblen Zugang zum Kapitalmarkt legt. Im Gegensatz zu klassischen Anbietern, die oft ein breiteres Produktspektrum zu höheren Gebühren anbieten, konzentrieren sich Neobroker auf wesentliche Dienstleistungen wie kostengünstige Sparpläne und niedrige Ordergebühren. Ihre Geschäftsmodelle sind vollständig digitalisiert; physische Filialen sind passé. Stattdessen erfolgt der gesamte Handel bequem über eine mobile App oder eine Webplattform. Dies ermöglicht nicht nur einen günstigen Einstieg in den Kapitalmarkt, sondern eröffnet auch für kleine Geldbeträge attraktive Investitionsmöglichkeiten. Es lohnt sich, die aktuellen Kryptowährungen Kurse zu beobachten, da viele Neobroker auch den Handel mit digitalen Assets ermöglichen.

Die Kernmerkmale, die Neobroker von anderen Anbietern abheben, sind vielfältig und bieten Anlegern klare Vorteile:

  • Benutzerfreundlichkeit: Der Handel wird über eine intuitive App oder Website gestaltet, die eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung aller Prozesse ermöglicht. Von der Kontoeröffnung bis zum Wertpapierkauf ist kein Besuch einer Filiale oder ein Anruf beim Kundendienst erforderlich – alles läuft digital.
  • Niedrige Gebühren: Die Transaktionskosten sind im Vergleich zu traditionellen Brokern signifikant geringer. Viele Neobroker bieten sogar den Handel ohne feste Ordergebühren oder zu sehr attraktiven Pauschalpreisen an.
  • Kostenlose Sparpläne: Die Ausführung von Sparplänen ist bei den meisten Neobrokern kostenlos. Das Angebot umfasst dabei nicht nur beliebte ETF-Sparpläne, sondern oft auch Aktiensparpläne, die eine breitere Streuung der Anlagen ermöglichen.

Neobroker vs. Banken: Ein Kostenvergleich

Gerade im direkten Vergleich mit klassischen Banken und deren Depotangeboten zeigen Neobroker deutliche Kostenvorteile. Für Anleger, die regelmäßig und langfristig Vermögen aufbauen möchten, sind die Unterschiede gravierend.

Bei fast allen Neobrokern können Sie kostenlose Sparpläne auf ETFs einrichten. Gegebenenfalls sind Sparpläne auf ETFs bestimmter Emittenten kostenlos, was aber immer noch eine erhebliche Ersparnis darstellt. Bei Banken hingegen fallen in der Regel feste Gebühren pro Ausführung oder ein prozentualer Anteil des Sparbetrags an (oft zwischen 0,25 % und 2,5 %). Hinzu kommen häufig Mindestgebühren pro Sparplanausführung, beispielsweise 1,50 Euro, selbst bei geringen Investitionssummen. In dieser Hinsicht sind Neobroker mit ihren größtenteils kostenlosen Sparplanangeboten klar im Vorteil.

Auch bei Einzelkäufen und -verkäufen von Wertpapieren offenbaren Neobroker einen klaren Kostenvorteil gegenüber traditionellen Banken. Bei einigen Neobrokern ist eine Order ab einem bestimmten Volumen (z.B. ab 250 Euro oder 500 Euro) kostenlos; andernfalls belaufen sich die Kosten meist auf nicht mehr als 1 Euro – unabhängig von der Höhe des Ordervolumens. Bei klassischen Brokern und Banken sieht dies ganz anders aus: Hier zahlen Sie meist eine Basis- oder Mindestgebühr (z.B. 4,90 Euro) zuzüglich eines prozentualen Anteils (oft 0,25 %) vom Ordervolumen. Insbesondere bei kleineren Anlagebeträgen können diese Kostenstrukturen der Banken die Rendite empfindlich schmälern.

NeobrokerBanken
ETF-Sparplanmeist 0 €*
Kauf- oder Verkaufs-Order0 € – 1 €

*ggf. nur für bestimmte Emittenten und Produkte

Zinsen bei Neobrokern: Eine attraktive Option für Ihr Guthaben

Zinsen auf das Verrechnungskonto bei Neobrokern können eine attraktive Möglichkeit sein, um zwischenzeitlich nicht investiertes Kapital gewinnbringend anzulegen. Wenn Sie Ausschüttungen oder Dividenden erhalten und diese nicht sofort reinvestieren, bleibt das Geld auf dem Verrechnungskonto liegen und Sie profitieren von der Verzinsung.

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Bekannte Neobroker, die Zinsen auf Ihr Guthaben anbieten, sind beispielsweise:

  • Trade Republic: Bietet derzeit 2 % Zinsen auf das Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Dies ist besonders attraktiv für Anleger, die auch am Handel mit Trade Republic Krypto interessiert sind.
  • Scalable Capital: Ebenfalls 2 % Zinsen auf dem Verrechnungskonto (bis zu einem Betrag von 500.000 Euro).
  • Traders Place: Bietet 1,75 % Zinsen auf dem Zinskonto (ab einem Guthaben von 5.000 Euro).

Es ist wichtig, vorsichtig zu sein, wenn Sie verzinsliche Konten für Ihren Notgroschen nutzen möchten. Die Versuchung könnte groß sein, sich schnell etwas von Ihren Rücklagen zu entnehmen und in ein Wertpapier zu investieren. Achten Sie daher darauf, immer ausreichend hohe Rücklagen zu haben und diese nicht mit dem Budget für Investitionen zu vermischen.

Einlagensicherung bei Neobrokern
Wenn Sie einen zinszahlenden Neobroker als eine Art Tagesgeldkonto für Ihre Rücklagen nutzen möchten, sollten Sie auf die Einlagensicherung achten. Grundsätzlich sind Guthaben bis zu 100.000 Euro pro Anleger und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Im Falle einer Insolvenz des Neobrokers oder der dahinterstehenden Bank wird der Erstattungsanspruch staatlich garantiert. Überprüfen Sie hierzu stets die genauen Konditionen und die Partnerbank Ihres Neobrokers.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Neobrokers achten sollten

Wie bei anderen Brokern auch, sind bei Neobrokern Aspekte wie Kosten, die verfügbaren Handelsplätze und die Anzahl der angebotenen Wertpapiere entscheidend. Diese Punkte unterscheiden Neobroker oft von klassischen Brokern und Banken: Sie bieten geringere Kosten, dafür aber auch eine eingeschränktere Auswahl an Handelsplätzen und Wertpapieren.

Kostenstrukturen im Detail

Obwohl Neobroker im Allgemeinen kostengünstig sind, ist ein genauer Blick auf die Preisgestaltung je nach individuellen Bedürfnissen sinnvoll. Beispielsweise können niedrige Ordergebühren vorhanden sein, doch für spezifischere Anforderungen könnten höhere Kosten anfallen.

Typische Kostenpunkte sind:

  • Depotführung: Meist kostenlos.
  • Ausführung von Sparplänen: Oft kostenlos (abhängig vom Wertpapier und Emittenten).
  • Ordergebühren für Einzelkäufe und -verkäufe: Meist zwischen 0 Euro und 1 Euro, abhängig vom Handelsplatz (eine Xetra-Order kostet meist extra) und dem Ordervolumen (z.B. ab 250 Euro oder 500 Euro kostenlos, ansonsten kann ein Mindermengenzuschlag erhoben werden).

Wenn Sie über diese grundlegenden Funktionen hinausgehende Services eines Neobrokers beanspruchen möchten, können zusätzliche Kosten entstehen. Die detaillierten Bedingungen finden Sie im Preis-Leistungsverzeichnis Ihres Brokers.

Beispiele für mögliche Zusatzkosten:

  • Anmeldung zu einer Hauptversammlung: Diese Kosten liegen meist bei 25 Euro.
  • Weisungen / schriftliche Aufträge: Die Kosten variieren hier je nach Broker und dem damit verbundenen Aufwand.
  • Tax-Voucher und Unterstützung bei der Rückforderung von Quellensteuer: Nur wenige Neobroker bieten diesen Service überhaupt an, und wenn, sind die Kosten relativ hoch (z.B. 25 Euro bei Scalable Capital für einen Tax-Voucher).

Diese Kosten für Zusatzleistungen sollten Ihnen bewusst sein. Wenn Sie jedoch nicht vorhaben, an Hauptversammlungen teilzunehmen oder keine quellensteuerrelevanten Aktien halten, sollten Sie sich von diesen Gebühren nicht abschrecken lassen, zumal diese Leistungen auch bei klassischen Brokern und Banken teilweise kostenpflichtig sind. Prüfen Sie auch, ob der Neobroker spezifische Anlageprodukte wie zum Beispiel Smartbroker Kryptowährung anbietet.

Die Bedeutung der Handelsplätze

Neobroker bieten oftmals nur einen oder zwei Handelsplätze an, wie beispielsweise Trade Republic (LS Exchange) oder Scalable Capital (gettex, Xetra nur mit Aufpreis). Traditionelle Broker verfügen hingegen oft über eine breitere Auswahl an in- und ausländischen Handelsplätzen wie Frankfurt, Börse Stuttgart, Tradegate oder die NYSE in New York.

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Der Handelsplatz spielt eine Rolle bei der Höhe der Spreads, also der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Je größer der Spread ist, desto nachteiliger ist dies für den Käufer eines Wertpapiers. Unterschiedliche Handelsplätze bieten verschiedene Spreads, abhängig vom Handelsvolumen und der Liquidität am jeweiligen Platz. Zu den regulären Handelszeiten ist der Unterschied bei gängigen und liquiden Wertpapieren oft nur marginal.

Wenn Sie den Neobroker primär dazu nutzen möchten, um regelmäßig per Sparplan in gängige und liquide ETFs und Aktien zu investieren, muss die begrenzte Auswahl an Handelsplätzen kein gravierender Nachteil sein. Wenn Sie jedoch aktiv mit eher unbekannten und illiquiden Wertpapieren handeln möchten, sollten Sie den Spread bei verschiedenen Handelsplätzen vergleichen.

Achten Sie auf die Uhrzeit
Auch die Uhrzeit spielt beim Spread eine Rolle: Um einen möglichst niedrigen Spread zu erhalten, sollten Sie nur dann handeln, wenn die Heimatbörse des jeweiligen Wertpapiers geöffnet hat. In Deutschland sind die Börsenzeiten wochentags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Eine Überschneidung mit dem Handel an der NYSE für den Kauf und Verkauf amerikanischer Wertpapiere haben deutsche Anleger von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Obwohl viele Neobroker auch den Handel außerhalb dieser Kernzeiten anbieten, müssen Sie dann mit höheren Spreads rechnen.

Das Angebot an Wertpapieren

Neobroker bieten in der Regel nicht die umfassende Produktpalette wie herkömmliche Broker. Daher sollten Sie bereits vor der Nutzung eines Neobrokers überprüfen, ob die von Ihnen gewünschten Wertpapiere dort verfügbar sind. Insbesondere Anleihen sind bei Neobrokern oft nicht erhältlich. Auch Aktien aus bestimmten Ländern könnten nicht handelbar sein. Die Anzahl Kryptowährungen kann je nach Anbieter ebenfalls stark variieren.

Ein Neobroker-Vergleich kann Ihnen Aufschluss darüber geben, welche Wertpapierarten (Aktien, ETFs / ETCs, Fonds, Derivate, Anleihen, Kryptos) bei welchem Anbieter gehandelt werden können. Zudem sehen Sie, wie viele Aktien- und ETF-Sparpläne insgesamt und kostenlos zur Verfügung stehen.

So wählen Sie den besten Neobroker für Ihre Bedürfnisse

Die Auswahl des “besten” Neobrokers hängt stark von Ihren individuellen Anlagezielen und -gewohnheiten ab. Es ist sogar möglich, mehrere Neobroker parallel zu nutzen: Einen für langfristige Sparpläne und einen anderen für spezifischere Investitionen in Einzelaktien oder Kryptowährungen. Dies hilft, langfristige Strategien von kurzfristigeren, risikoreicheren Anlagen zu trennen und verhindert die Versuchung, langfristige Sparpläne spontan umzuschichten.

Folgende Fragen und Schritte geben Ihnen eine Orientierung bei der Auswahl:

  1. Definieren Sie Ihre Kriterien: Überlegen Sie sich, welche Faktoren für Sie bei einem Neobroker am wichtigsten sind. Dazu gehören:
    • Wie viele (kostenlose) sparplanfähige Wertpapiere werden angeboten?
    • Gibt es Zinsen auf mein Guthaben?
    • Sind die ETFs, die ich besparen möchte, auch sparplanfähig? Nutzen Sie hierfür einen ETF-Sparplan-Vergleich.
    • Ist mir die Anzahl der verfügbaren Handelsplätze wichtig oder genügt mir ein eingeschränktes Angebot?
    • Sollen Käufe und Verkäufe ab einem gewissen Ordervolumen kostenlos sein?
    • Wenn Sie auch an der Anlage in digitale Währungen interessiert sind, könnte ein Broker wie Postfinance Krypto eine Überlegung wert sein.
  2. Nutzen Sie einen Neobroker-Vergleich: Suchen Sie den Neobroker aus, der am besten zu Ihren festgelegten Kriterien und Wünschen passt.

Einen detaillierten Vergleich zwischen bekannten Neobrokern wie Trade Republic und Scalable Capital finden Sie oft auch in Erklärvideos, die die Unterschiede anschaulich darstellen.

Wie finanzieren sich Neobroker? Das Modell der Rückvergütungen

Durch ihr eingeschränktes Angebot und die rein digitale Struktur haben Neobroker geringere Betriebsausgaben, was es ihnen ermöglicht, den Wertpapierhandel zu deutlich niedrigeren Preisen anzubieten. Eine weitere wichtige Finanzierungsmethode sind sogenannte Rückvergütungen, auch bekannt als Payment for Orderflow (PFOF).

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Dabei handelt es sich um eine Art Provision, die der Handelsplatz dem Broker dafür zahlt, dass dieser die Aufträge seiner Kunden an genau diesem Handelsplatz ausführt. Besonders Broker, die nur einen einzigen Handelsplatz anbieten, erhalten dafür oft eine besonders hohe Provision. Dieses Modell steht jedoch aufgrund potenzieller Interessenkonflikte immer wieder in der Diskussion, und Regulierungsbehörden prüfen dessen Zulässigkeit. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Fachartikeln, die erklären, wie Neobroker Geld verdienen.

Vor- und Nachteile von Neobrokern im Überblick

Neobroker bieten eine moderne und kostengünstige Möglichkeit, in den Kapitalmarkt einzusteigen. Doch wie jede Finanzdienstleistung haben auch sie spezifische Vor- und Nachteile, die Anleger kennen sollten.

Vorteile:

  • Geringe Gebühren: Für Depotführung, Sparpläne und Orders fallen in der Regel sehr niedrige oder gar keine Gebühren an.
  • Kostengünstiger Handel: Investitionen sind bereits mit kleinen Beträgen problemlos möglich, was den Einstieg erleichtert.
  • Einfache Bedienung: Die intuitive Gestaltung der Apps und Webplattformen macht den Handel auch für Einsteiger leicht zugänglich.
  • Zinsen auf Guthaben: Je nach Anbieter erhalten Sie Zinsen auf Ihr nicht investiertes Guthaben auf dem Verrechnungskonto.
  • Flexibilität: Der Handel ist jederzeit und überall über das Smartphone möglich.

Nachteile:

  • Kein persönlicher Ansprechpartner: Kunden, die eine individuelle Beratung oder den direkten Kontakt bevorzugen, sind bei traditionellen Banken oft besser aufgehoben.
  • Eingeschränkte Auswahl an Handelsplätzen: Neobroker bieten meist nur ein oder zwei Handelsplätze an, was die Flexibilität bei der Orderausführung einschränken kann.
  • Geringere Anzahl an verfügbaren Wertpapieren: Die Produktpalette ist oft kleiner als bei klassischen Brokern, insbesondere bei Nischenprodukten wie Anleihen.
  • Kosten für Zusatzleistungen: Bestimmte Services wie die Anmeldung zur Hauptversammlung können mit relativ hohen Gebühren verbunden sein.

Ob sich ein Neobroker für Sie lohnt, hängt also stark davon ab, wofür Sie ihn nutzen möchten. Wenn Sie einfach nur einen Sparplan auf ETFs oder Aktien laufen lassen möchten und keinen besonderen Service benötigen, bieten Ihnen Neobroker eine kostengünstige Möglichkeit, Ihre langfristigen Sparziele umzusetzen.

Ist mein Geld bei Neobrokern sicher?

Ihr Geld in Form von Guthaben auf dem Verrechnungskonto des Neobrokers fällt unter die Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Ihr Guthaben bis zu 100.000 Euro pro Anleger und Bank geschützt ist. Im Falle einer Insolvenz des Neobrokers oder der dahinterstehenden Bank wird der Erstattungsanspruch staatlich garantiert. Wertpapiere in Ihrem Depot zählen zwar nicht zur Einlagensicherung, gelten aber als Sondervermögen und bleiben immer in Ihrem Eigentum. Das bedeutet, selbst wenn Ihr Neobroker insolvent wird, bleiben Sie Eigentümer Ihrer Wertpapiere und können diese auf ein anderes Depot übertragen lassen. Der Neobroker agiert lediglich als Treuhänder und erlangt kein Eigentum an Ihren Wertpapieren.

Welcher Broker hat die meisten Handelsplätze?

Mit knapp 40 verschiedenen inländischen und internationalen Handelsplätzen ist Traders Place oft der Spitzenreiter bei der Anzahl der Handelsplätze, dicht gefolgt von Smartbroker. Sie sollten jedoch beachten, dass je nach Handelsplatz unterschiedliche Gebühren anfallen können. Eine breitere Auswahl kann vorteilhaft sein, um stets den besten Kurs zu finden.

Was passiert, wenn ein Neobroker pleitegeht?

Wie bereits erwähnt, zählen Wertpapiere als Sondervermögen nicht zur Insolvenzmasse des Brokers und können somit nicht von Gläubigern gepfändet werden. Sollte Ihr Neobroker insolvent werden, bleiben Sie weiterhin Eigentümer Ihrer Wertpapiere und können diese unkompliziert auf ein anderes Depot übertragen. Der Neobroker ist lediglich der Verwalter Ihrer Wertpapiere, nicht deren Eigentümer. Für Guthaben auf Verrechnungskonten greift die bereits erwähnte Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Anleger und Bank. Somit ist Ihr investiertes Kapital auch im unwahrscheinlichen Fall einer Pleite des Neobrokers gut geschützt.