Als begeisterter Fitness-Enthusiast habe ich im Laufe der Jahre zahlreiche stationäre Fahrräder und Air Bikes getestet. Doch kein Gerät hat mich so sehr beeindruckt und überzeugt wie das Assault Airbike. Es ist nicht nur ein einfaches Trainingsgerät; es ist ein Game-Changer, der das Herz-Kreislauf-Training und hochintensives Intervalltraining (HIIT) auf ein völlig neues Niveau hebt. Dieses Review bietet dir einen tiefen Einblick in die Funktionen, Vorteile und meine persönliche Erfahrung mit diesem herausragenden Fitnessgerät.
Herkömmliche Ergometer vs. das Assault AirBike: Warum Luftwiderstand überlegen ist
Das Kernproblem vieler herkömmlicher Heimtrainer, insbesondere jener für den Hausgebrauch, liegt in ihrem Widerstandssystem. Sie nutzen oft ein Rad oder einen Riemen, dessen Widerstand manuell eingestellt werden muss. Dies macht es schwierig, während des Trainings schnell und präzise die gewünschte Intensität zu finden und anzupassen. Die Suche nach dem “perfekten” Widerstand kann dabei den Trainingsfluss stören und wertvolle Zeit kosten.
Air Bikes hingegen sind meine bevorzugte Wahl unter den stationären Fahrrädern, und das aus einem entscheidenden Grund: Der Widerstand passt sich dynamisch an. Je härter du trittst und die Arme bewegst, desto stärker wird der Luftwiderstand. Du musst nicht nach unten greifen und an einem Knopf drehen, um die Intensität zu erhöhen. Diese intuitive und sofortige Widerstandsanpassung macht das Air Bike zu einem unverzichtbaren Werkzeug für alle, die ihr Training ernst nehmen und maximale Ergebnisse erzielen möchten.
Meine persönliche Erfahrung mit dem Assault AirBike
Bevor ich das Assault AirBike entdeckte, hatte ich bereits Erfahrungen mit anderen Air Bikes gemacht. Obwohl diese eine Verbesserung gegenüber traditionellen Ergometern darstellten, empfand ich die meisten davon als klobig, laut und ineffizient. Sie erfüllten ihren Zweck, aber sie boten nicht das immersive und herausfordernde Erlebnis, das ich suchte.
Dann kam das Assault AirBike und veränderte alles für mich. Vielleicht ist es übertrieben zu sagen, es habe mein Leben verändert, aber ich war nach meiner ersten Fahrt auf diesem Gerät zutiefst beeindruckt. Meine Einführung in das Assault AirBike erfolgte, als ich begann, CrossFit in meine Fitnessroutine zu integrieren. Tatsächlich war das Assault Bike das erste Gerät, das ich benutzte, als ich zum ersten Mal meine CrossFit-Box betrat.
Nach Jahren des Laufband- und traditionellen Ergometer-Trainings für mein Steady-State-Cardio und HIIT, setzte mich meine Trainerin auf das Assault Bike und forderte mich auf, 40 Kalorien als Aufwärmübung zu verbrennen. Da ich ein wenig angeben wollte und trotz ihrer Warnungen, es langsam angehen zu lassen, trat und drückte ich mit voller Kraft… und brach fast zusammen! Es war offensichtlich, dass dies keine gewöhnliche Fahrt war. Auch Ian Berger von BarBend bestätigt die Intensität: „Das Assault AirBike ist eines meiner liebsten Werkzeuge, um den Geist zu trainieren.“
Obwohl Air Bikes schon seit fast einem halben Jahrhundert existieren, hebt das Assault AirBike dein Steady-State- oder HIIT-Workout dank seiner Benutzerfreundlichkeit und hochwertigen Konstruktion auf die nächste Stufe.
Was macht das Assault AirBike so besonders?
Robuste Bauweise und beeindruckende Spezifikationen
Zunächst zu den technischen Daten: Das Assault AirBike ist strukturell so robust, wie es nur sein kann. Der pulverbeschichtete Stahlrahmen ist extrem widerstandsfähig und erlaubt keinerlei Verwindung. Das Bike ist 122,9 cm hoch, 129,3 cm lang, 59,2 cm breit und wiegt beeindruckende 44,5 Kilogramm. Zum Glück sind Rollen in der vorderen Querstange integriert, falls du es bewegen oder verstauen musst.
Räder und Unterbau des Assault AirBikes
Eines der ersten Merkmale, das dir auffallen wird, wenn du auf das AirBike steigst, ist die LCD-Anzeige. Sie verfügt über eine große, gut ablesbare Anzeige (selbst mit Schweiß in den Augen), die es dir ermöglicht, gleichzeitig Herzfrequenz, Geschwindigkeit, U/min, Zeit, verbrannte Kalorien und, falls gewünscht, Watt zu verfolgen. Obwohl ich sie bisher nicht genutzt habe, ist das AirBike auch mit verschiedenen integrierten Programmen ausgestattet, mit denen du dein Training variieren kannst.
Display-Konsole des Assault AirBikes
Früher fuhr man auf dem Fahrrad nach Zeit oder Distanz. Obwohl diese Parameter auch auf dem Assault Bike verwendet werden können, bevorzuge ich persönlich das “Rennen” um verbrannte Kalorien. Das führt zu einem weitaus brutaleren (im positiven Sinne) Fahrerlebnis.
Ergonomie und Anpassungsfähigkeit: Der Sitz
Eines der besten Dinge an diesem Bike (neben dem mörderischen Workout) ist der Komfort des Sattels und seine Verstellbarkeit. Im Ernst, der Sitz ist eines der wichtigsten, aber oft übersehenen Merkmale eines Heimtrainers, und nicht alle Sitze sind gleich. Die meisten Fahrräder, die ich gefahren bin, hatten nur eine Sitzverstellung: hoch oder runter. Das Assault Bike kann in Bezug auf Sitzhöhe, Neigung (vorwärts und rückwärts) und horizontalen Sitzwinkel eingestellt werden.
Design des Sitzpolsters am Assault AirBike
Wenn du jemals ein Fahrrad gefahren bist, bei dem der Sitz in einem schlechten Winkel eingestellt war, weißt du, wie unbequem das sein kann. Du denkst vielleicht: „Es ist doch nur ein Sitz. Welchen Unterschied kann das machen?“ Eine korrekt eingestellte Sitzposition dient nicht nur dem Komfort. Sie gewährleistet, dass du eine maximale Beinstreckung und somit das bestmögliche Training erzielst. Ich bin 190,5 cm groß mit einer Schrittlänge von 91,4 cm, und es gibt noch reichlich Höheneinstellung für noch größere Personen.
Während der Fahrt fällt sofort auf, wie solide und geschmeidig das Assault AirBike ist. Es gibt kein Wackeln, keine Vibrationen und kein Spiel in den Pedalen oder Lenkern. Die gesamte aufgewendete Energie wird direkt in das Bike übertragen, egal ob du Beine, Arme oder beides benutzt. Dies ist offenbar auf die Steifigkeit des dickwandigen Stahlrahmens und, laut der Rogue-Website, auf mindestens 1-2 abgedichtete Cartridge-Lager an jedem Drehpunkt zurückzuführen. Dazu gehören die Schwungräder, die Pedale, das Tretlager und die Gelenkarme. Insgesamt gibt es über 20 Lager. Wie gesagt, solide und geschmeidig.
Detailansicht der Rahmenkonstruktion und Pedale am Assault AirBike
Auch die Pedale sind robust. Sie sind mit ausreichend Oberfläche und Grip konstruiert, damit deine Füße nicht abrutschen, egal wie hart du trittst.
Vielseitige Trainingsmöglichkeiten: Arme und Beine gemeinsam oder separat
Das Assault AirBike verfügt auch über geriffelte Fußstützen, die an der Radnabe befestigt sind. Diese sind ideal für Gelegenheiten, wenn deine Beine bereits ermüdet sind und du dich auf ein Oberkörper- oder Cardio-Training konzentrieren möchtest.
Nutzung der Handgriffe des Assault AirBikes für das Oberkörpertraining
Richtig; du kannst dein Training auf dem Assault Bike variieren, indem du nur deine Arme einsetzt. Um deine Druckkraft zu verbessern, konzentriere dich darauf, die Arme des Bikes von dir wegzudrücken. Oder du kannst an deiner Ruderbewegung arbeiten. Das Assault AirBike verfügt über superbequeme Handgriffe, die weit ausgestellt sind, sodass du deine Hände eng halten oder sie nach außen bewegen kannst, um die Deltamuskeln stärker zu beanspruchen.
Fazit: Eine Investition, die sich lohnt
Wie eingangs erwähnt, bin ich ein großer Fan des Assault AirBikes. Unterm Strich ist das Assault Bike ein hervorragendes Fitnessgerät. Es ist für den kommerziellen Einsatz konzipiert, wäre aber auch eine großartige Ergänzung für jedes Heim-Fitnessstudio. Trotz der Tatsache, dass die Assault Bikes, die ich benutze, täglich von Dutzenden von Menschen unterschiedlicher Größe, Gewichte und Intensität geteilt werden, sind sie immer noch in einem ausgezeichneten Zustand. Sogar die Pedale und der Sitz zeigen minimale Abnutzungserscheinungen. Das ist ein Beweis für die Qualität dieser Maschine.
Rogue bietet optional ein Flaschenhalter-Kit und einen Assault Windschutz an, der den Wind im Gesicht reduziert und das Lüftergeräusch dämpft. Das Assault Bike, das ich benutze, hat keine dieser Optionen, und das ist in Ordnung. Ich mag den Wind im Gesicht eigentlich ganz gerne, und ich fand das Bike nie besonders laut. Ein Flaschenhalter könnte eine nette Ergänzung sein, ist aber bei weitem nicht essenziell. Ich würde nicht sagen: „Was? Kein Flaschenhalter? Vergiss es.“
Der reguläre Preis für
