So erkennen Sie Betrug beim Online-Geldverdienen: FTC schlägt Alarm bei Amazon- und Krypto-Schemata

Die Verheißung des schnellen Geldes im Internet lockt viele an, doch nicht jede glänzende Gelegenheit ist Gold. Oftmals verbergen sich hinter vielversprechenden Angeboten betrügerische Schemata, die Verbrauchern hohe Verluste bescheren. Ein aktuelles Beispiel liefert die Federal Trade Commission (FTC), die energisch gegen DK Automation und deren Inhaber, Kevin David Hulse und David Shawn Arnett, vorgeht. Diese hatten Konsumenten mit haltlosen Versprechungen hoher Renditen in betrügerische Gelderwerbsschemata gelockt, die Amazon-Geschäftspakete, Business-Coaching und Kryptowährungen umfassten. Es ist entscheidend, solche Gefahren zu erkennen und sich vor ihnen zu schützen, um nicht unwissentlich in Fallen zu tappen, die erhebliche finanzielle Konsequenzen haben können. Seriöse Finanzplanung, wie sie beispielsweise eine Canada Life Rentenversicherung bietet, steht im krassen Gegensatz zu den hier beschriebenen riskanten und betrügerischen Machenschaften.

Die FTC-Beschwerde legt dar, dass die Angeklagten den Verbrauchern versprachen, sie könnten “passives Einkommen im Autopilot-Modus generieren”, obwohl in Wahrheit nur wenige Konsumenten jemals Geld mit diesen Schemata verdienten. Samuel Levine, Direktor des FTC-Büros für Verbraucherschutz, betont: „DK Automation hat Verbraucher durch manipulierte Bewertungen und leere Versprechungen hoher Renditen bei Kryptowährungsinvestitionsschemata und gefälschten Geschäftsprogrammen abgezockt. Sie ignorierten Warnungen, dass diese Praktiken illegal waren, und zahlen jetzt den Preis.“

Die Masche: Amazon FBA und Krypto-Trading-Bots

Die Angeklagten verkauften ihre Amazon-Programme unter verschiedenen Namen, darunter AMZDFY, Amazon Done For You und Amazon Done With You. Sie versprachen den Konsumenten ein “100% schlüsselfertiges” Geschäft für den Verkauf von Produkten auf Amazon und verlangten für das Programm bis zu 100.000 US-Dollar. Ihre Marketing- und Verkaufspräsentationen waren gespickt mit gefälschten Kundenbewertungen, die enorme Gewinne anpriesen.

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Neben den Amazon-Geschäftspaketen boten die Angeklagten auch vermeintliche Kryptowährungsinvestitionsdienste an, darunter ihren „Nr. 1 geheimen passiven Einkommen Krypto-Trading-Bot“, der angeblich „Gewinne generieren kann, selbst während Sie schlafen.“ Die Beschwerde behauptet, dass sie für diesen vermeintlichen Dienst Tausende von Dollar von den Verbrauchern verlangten. Ein FTC-Daten-Spotlight vom Juni 2022 zeigte, dass Verbraucher in einem Zeitraum von 15 Monaten 575 Millionen US-Dollar an Kryptowährungsinvestitionsbetrügereien verloren haben.

Wie Verbraucher getäuscht wurden: Falsche Versprechen und manipulierte Bewertungen

Die FTC-Beschwerde wirft den Angeklagten vor, Verbraucher auf verschiedene Weisen geschädigt zu haben:

  • Täuschung über potenzielle Gewinne: DK Automation und ihre Inhaber machten zahlreiche Behauptungen über die angeblich enormen Gewinne, die Verbraucher mit ihren Programmen erzielen könnten. Dabei nutzten sie Erfahrungsberichte, die die Erfahrungen der im Rahmen der FTC-Untersuchung befragten Verbraucher nicht widerspiegelten. Selbst wenn Haftungsausschlüsse angefügt wurden, waren diese laut Beschwerde so klein gedruckt oder von den Behauptungen so entfernt platziert, dass sie für Verbraucher praktisch nutzlos waren.
  • Unterdrückung negativer Bewertungen: In vielen Fällen manipulierte das Unternehmen Online-Bewertungen, indem es positive Bewertungen fälschte und negative Bewertungen meldete, was zu deren Entfernung führte. Darüber hinaus bot das Unternehmen Verbrauchern Rückerstattungen unter der Bedingung an, dass sie ihre Beschwerden zurückziehen. Schließlich warf die FTC den Angeklagten vor, einen unzufriedenen Verbraucher, der über seine negative Erfahrung mit dem Unternehmen sprach, mit einer Klage bedroht zu haben und Vertragsklauseln hinzugefügt zu haben, die Verbraucher daran hinderten, negative Bewertungen zu hinterlassen. Solche Praktiken verdeutlichen die dreiste Missachtung von Transparenz und Kundenfeedback, was ein klares Warnsignal für unseriöse Anbieter darstellt.
  • Fehlen erforderlicher Offenlegungen: Die Angeklagten versäumten es regelmäßig, Verbrauchern die gemäß der FTC Business Opportunity Rule vorgeschriebenen Informationen beim Verkauf ihrer Programme zur Verfügung zu stellen. Diese Offenlegungen beinhalten wichtige Informationen, die Verbrauchern ein vollständiges Bild über die ihnen angebotene Geschäftsmöglichkeit vermitteln könnten.
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Die Konsequenzen: FTCs Vorgehen und die geplante Gerichtsentscheidung

Die Angeklagten haben einem vorgeschlagenen Gerichtsbeschluss zugestimmt, der sie zu Folgendem verpflichtet:

  • Untermauerung ihrer Behauptungen: Die Angeklagten dürfen keine irreführenden Gewinnversprechen gegenüber Verbrauchern machen und müssen ihre Behauptungen schriftlich belegen können.
  • Beendigung der Verbrauchertäuschung: Es ist ihnen untersagt, Verbraucher über die Art einer von ihnen verkauften Ware oder Dienstleistung in die Irre zu führen, einschließlich der Wahrscheinlichkeit von Gewinnen, ob Erfahrungsberichte die Erfahrungen eines normalen Verbrauchers widerspiegeln oder andere Schlüsselinformationen.
  • Einstellung der Beeinflussung von Bewertungen und Beschwerden: Die Angeklagten dürfen keine Maßnahmen ergreifen, die die Fähigkeit von Verbrauchern einschränken, Beschwerden einzureichen oder negative Bewertungen zu hinterlassen, einschließlich der Forderung, dass Verbraucher Verträge unterzeichnen, die ihre Beschwerdemöglichkeiten einschränken.
  • Bereitstellung von Geldern für Rückerstattungen: Die Angeklagten müssen mindestens 2,6 Millionen US-Dollar an die FTC zahlen, die zur Rückerstattung an geschädigte Verbraucher verwendet werden sollen.

Der Beschluss beinhaltet eine Gesamtgeldbuße von fast 53 Millionen US-Dollar, die jedoch aufgrund mangelnder Zahlungsfähigkeit teilweise ausgesetzt wurde. Sollte sich herausstellen, dass die Angeklagten über ihre finanzielle Situation gelogen haben, würde der volle Betrag des Urteils sofort fällig. Die Kommission stimmte der Einreichung der Beschwerde und des endgültigen Gerichtsbeschlusses mit 4:0 Stimmen zu. Die FTC reichte die Beschwerde und den endgültigen Beschluss beim U.S. District Court for the Southern District of Florida ein.

Fazit: Wachsamkeit ist der beste Schutz

Der Fall DK Automation ist ein prägnantes Beispiel für die Risiken, die mit unseriösen Online-Geschäftsmodellen und Investitionen verbunden sind. Die Versprechungen von “passivem Einkommen im Autopilot-Modus” oder “Krypto-Trading-Bots, die im Schlaf Gewinne generieren” sind oft nichts weiter als Lockmittel für Betrug. Verbraucher sollten stets eine gesunde Skepsis an den Tag legen, wenn es um Angebote geht, die schnelle und einfache Reichtümer versprechen. Eine gründliche Recherche, das Überprüfen von Referenzen und das kritische Hinterfragen von Bewertungen sind unerlässlich. Vertrauen Sie lieber auf etablierte und regulierte Finanzprodukte und Dienstleistungen, die Transparenz und Sicherheit bieten. Denken Sie daran: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch. Schützen Sie Ihr hart verdientes Geld und informieren Sie sich umfassend, bevor Sie Investitionen tätigen oder sich auf neue Geschäftsmöglichkeiten einlassen.

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