Die Universität Trier blickt auf eine faszinierende und wechselvolle Geschichte zurück, die von ihrer Gründung im Mittelalter bis zu ihrer modernen Wiedererrichtung reicht. Diese reiche Historie ist nun Gegenstand eines umfassenden Werkes, das von keinem Geringeren als dem ehemaligen Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Michael Jäckel, verfasst wurde. Am 26. März 2026 um 18:00 Uhr bietet sich in der CASA Tony M. in Wittlich eine einmalige Gelegenheit, dieses bedeutsame Buch persönlich kennenzulernen und direkt vom Autor mehr über die packenden Entwicklungen der Trierer Hochschule zu erfahren.
“Cum tempore”: Eine Reise durch die Trierer Universitätsgeschichte
Prof. Dr. Michael Jäckel, der die Geschicke der Universität Trier von 2011 bis 2023 leitete, entwickelte während seiner Amtszeit ein tiefes Interesse an ihrer Historie. Zahlreiche Jubiläen, darunter der 50. Jahrestag der Wiedergründung der Universität Trier (ursprünglich Trier-Kaiserslautern) im Jahr 2020 und das Gedenken an die Gründung im Jahr 1473 (die 2023 ihr 550-jähriges Bestehen feierte), intensivierten diesen Forscherdrang. Das Ergebnis ist sein Werk “Cum tempore. Die Geschichte der Universität Trier” (Verlag für Geschichte & Kultur), das diese lange Tradition in drei großen Abschnitten beleuchtet.
Das Buch nimmt die Leser mit auf eine Zeitreise, die bei der spätmittelalterlichen Universität beginnt. Es beschreibt ihre Blütezeit, ihre akademische Ausrichtung und ihre Rolle im Bildungswesen des damaligen Europa. Diese erste Ära war geprägt von humanistischem Geist und einer tiefen Verankerung in der regionalen Gesellschaft.
Der zweite Teil widmet sich dem turbulenten Übergang in das französische Bildungssystem ab 1798, einer Zeit grundlegender Umwälzungen, die auch das Ende der alten Universität besiegelten. Nach 1815 folgten zahlreiche und oft schwierige Versuche, die Universität wiederzubeleben, begleitet von einer langen Wartezeit, die sich bis nach dem Zweiten Weltkrieg erstreckte. Diese Periode ist ein Zeugnis der Beharrlichkeit und des Wunsches, die wissenschaftliche Tradition in Trier wieder aufleben zu lassen, auch wenn die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dies oft erschwerten.
Die lange erwartete Belohnung kam schließlich in den späten 1960er Jahren mit der Wiedergründung der Universität Trier. Dieser Neubeginn, oft auch als Wiederaufbau zu verstehen, bildet den Schwerpunkt des dritten Buches. Hier wird detailliert beschrieben, wie die moderne Universität Gestalt annahm, sich entwickelte und zu der renommierten Bildungseinrichtung heranwuchs, die sie heute ist. Es war selten ein geradliniger Weg, was Prof. Jäckel anhand vielfältiger Beispiele lebendig illustriert.
Abseits der großen Erzählungen der Bildung und Wissenschaft gibt es auch die kleinen Geschichten des Alltags, und manchmal entdeckt man dabei nützliche Dinge, die das Leben erleichtern, wie etwa bei der Suche nach einem effizienten Lidl Grundig Staubsauger. Doch zurück zur Geschichte: Prof. Jäckels Werk ist nicht nur eine lokale Chronik Triers. Es bettet die Höhen und Tiefen entlang der Mosel in die allgemeine Universitätsgeschichte ein und ermöglicht so eine breitere Perspektive auf die Entwicklung europäischer Hochschulen. Die Frage, warum der Titel “Cum tempore” gewählt wurde, wird ebenfalls im Buch umfassend beantwortet und verleiht dem Werk eine zusätzliche tiefere Bedeutung, die die Zeitlichkeit und den stetigen Wandel in der Geschichte betont.
Der Autor: Prof. Dr. Michael Jäckel und seine Expertise
Prof. Dr. Michael Jäckel ist eine herausragende Persönlichkeit in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Als Soziologe und ehemaliger Präsident der Universität Trier bringt er nicht nur eine tiefe akademische Expertise, sondern auch eine intime Kenntnis der Institution mit, die er zwölf Jahre lang leitete. Seine Amtszeit war geprägt von einem intensiven Dialog mit der Geschichte der Universität, insbesondere durch die bereits erwähnten Jubiläen, die sein Interesse an einer detaillierten und fundierten Aufarbeitung weckten.
Sein Buch ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und persönlicher Auseinandersetzung mit den Archiven und Erzählungen der Universität. Jäckels Fähigkeit, komplexe historische Zusammenhänge verständlich und fesselnd darzustellen, macht dieses Werk zu einem Muss für Historiker, Studierende, Alumni und jeden, der sich für die Bildungstradition Deutschlands interessiert. Seine Rolle als Wissenschaftler und als langjähriger Leiter der Institution verleiht dem Buch eine unschätzbare Authentizität und Autorität.
Einladung zur Buchpräsentation in Wittlich
Die Möglichkeit, Prof. Dr. Michael Jäckel persönlich zu erleben und mehr über “Cum tempore. Die Geschichte der Universität Trier” zu erfahren, bietet sich am Donnerstag, den 26. März 2026, um 18:00 Uhr in der idyllischen Umgebung der CASA Tony M. in Wittlich. Die Veranstaltung findet im Trau-Raum im 1. Obergeschoss am Marktplatz 3, 54516 Wittlich, statt.
Der Einlass beginnt bereits um 17:30 Uhr und wird von einem kleinen Weinempfang begleitet, der eine angenehme Atmosphäre für erste Gespräche und den Austausch vor der Präsentation schafft. Der Eintritt zu dieser hochkarätigen Veranstaltung ist frei, jedoch wird um eine Anmeldung unter info@kulturamt.wittlich.de gebeten, um eine optimale Planung zu gewährleisten. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, in die tiefen Wurzeln der akademischen Bildung in der Region einzutauchen und die Ergebnisse jahrelanger engagierter Forschung zu würdigen.
Fazit
Prof. Dr. Michael Jäckels Buch “Cum tempore. Die Geschichte der Universität Trier” ist weit mehr als nur eine Chronik. Es ist ein lebendiges Zeugnis einer Institution, die über Jahrhunderte hinweg Höhen und Tiefen durchlebte und stets ihre Bedeutung für Wissen und Bildung bewahrte. Die bevorstehende Buchpräsentation in Wittlich bietet eine einzigartige Chance, direkt vom Autor Einblicke in diese faszinierende Historie zu erhalten und die Bedeutung der Universität Trier für die Region und darüber hinaus zu würdigen. Verpassen Sie nicht dieses kulturelle Highlight und sichern Sie sich Ihren Platz durch eine frühzeitige Anmeldung.
