Blitzschnelles Coleslaw Rezept: Cremig, leicht und einfach selbstgemacht

Selbstgemachter Coleslaw: Schnell und einfach

Welcher Salat darf zu Burgern, Spareribs oder Gegrilltem niemals fehlen? Ganz klar: der amerikanische Krautsalat Coleslaw. Doch das traditionelle Coleslaw Rezept kann mit seiner üppigen Mayonnaise-Menge oft zu mächtig sein. Wir bei Shock Naue teilen heute ein erprobtes Coleslaw Rezept, das nicht nur mit weniger Mayonnaise auskommt, sondern auch blitzschnell zubereitet ist – in gerade einmal 20 Minuten. Einfach, praktisch und unglaublich lecker!

Coleslaw ist mit Weißkohl, Möhren und Zwiebeln eine knackige, gesunde Beilage, die zu vielen Anlässen passt. Unser cremiges Dressing harmoniert perfekt mit dem frischen Gemüse und macht diesen amerikanischen Krautsalat zu einem Highlight bei jedem Barbecue. Einen Coleslaw mit cremigem Dressing selbst zu machen, ist einfacher und schneller, als Du vielleicht denkst – und das mit einer leichteren Note!

Was ist Coleslaw und woher kommt er?

Coleslaw ist die amerikanische Interpretation unseres Krautsalats. Im Gegensatz zur deutschen Variante, die oft mit Essig und Öl angemacht wird und durch ihre Würze und Schärfe besticht, wird der amerikanische Krautsalat klassisch mit Mayonnaise zubereitet. Das ursprüngliche Coleslaw Rezept ist daher wesentlich cremiger und gehaltvoller, da es neben Mayonnaise häufig auch saure Sahne (Sour Cream) enthält. Die amerikanische Version zeichnet sich vor allem durch ihre Süße und Cremigkeit aus.

Obwohl Coleslaw fest in der amerikanischen Küche verankert ist, wird sein Ursprung oft in den Niederlanden vermutet. Der Name “Cole” leitet sich vom niederländischen Wort “Koolsla” ab, was Krautsalat bedeutet. Von dort aus trat der Salat seinen Siegeszug in die englischsprachige Welt an: Briten, Iren, Australier, Neuseeländer und natürlich Amerikaner sind große Liebhaber des Coleslaw Rezepts.

In den USA wird Coleslaw besonders gern zu Pommes, Burgern und Spareribs gegessen. Auch in Großbritannien findet man ihn häufig als Beilage zu Fish and Chips. Klassischerweise besteht er neben Weißkohl aus Möhren und erhält seine Würze durch Zwiebeln. Im Grunde ist Coleslaw also ein Krautsalat – nur eben auf amerikanische Art, mit Mayonnaise und Sauerrahm. Bei uns findest Du eine deutlich leichtere und dennoch unwiderstehlich cremige Variante dieses beliebten amerikanischen Salats.

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Was zeichnet unser schnelles Coleslaw Rezept aus?

Ein guter amerikanischer Krautsalat sollte cremig und mild im Geschmack sein. Das Kraut darf weder zu hart noch zu weich sein, sondern muss den perfekten Biss haben. Es gibt viele Variationen, von Buttermilch-Coleslaw bis hin zu fettarmen Optionen oder solchen mit viel Mayonnaise. Unser erprobtes Coleslaw Rezept bietet Dir folgende Vorteile:

  • Sehr einfach und schnell: Mit den richtigen Zutaten und unserer Anleitung ist der amerikanische Krautsalat selbst für Kochanfänger leicht und zügig zubereitet.
  • In 20 Minuten fertig: Dein Cole Slaw ist im Handumdrehen servierbereit.
  • Kein stundenlanges Ziehen: Dank unseres Tipps erhält der Kohl einen sanften Biss, ohne dass er stundenlang ruhen muss, um weich zu werden.
  • Weniger Mayonnaise: Unser cremiges Coleslaw Dressing kommt mit deutlich weniger Mayonnaise aus, da wir es mit Schmand und weiteren leichteren Zutaten verfeinern.
  • Leichtere Zutaten: Die übliche hohe Mayonnaise-Menge im Coleslaw Rezept wird bei uns durch weniger fetthaltige Alternativen ersetzt.
  • Ganzjährig erhältlich: Alle Zutaten für diesen Krautsalat findest Du das ganze Jahr über im Supermarkt. Weißkohl ist auch außerhalb der Saison als Lagerware aus heimischem Anbau verfügbar. Frisch geernteter Kohl vom Bauern schmeckt natürlich am besten.
  • Spitzkohl-Alternative: Statt Weißkohl kannst Du auch den noch milderen Spitzkohl verwenden, der ebenfalls hervorragend schmeckt.
  • Gesund und Low Carb: Unser Coleslaw Salat ist gesund und eignet sich gut für eine Low-Carb-Ernährung.
  • Vielseitig einsetzbar: Er passt perfekt als Beilage zu gebratenem Fleisch, Frikadellen oder klassischen amerikanischen Gerichten wie Burgern, Spareribs und Chicken Wings.
  • Ideal für Partys: Da er sich hervorragend vorbereiten und aufbewahren lässt, ist der amerikanische Krautsalat ein toller Party-Salat, der auch über Stunden auf einem Buffet eine gute Figur macht.
  • Erfrischend: Direkt aus dem Kühlschrank serviert, ist er ein herrlich erfrischender Salat, nicht nur im Sommer.

Welche Zutaten brauchst Du für unser schnelles Coleslaw Rezept?

Unser Coleslaw Rezept ist nicht nur einfach, sondern kommt auch mit einer überschaubaren Anzahl an Zutaten aus. Hier erfährst Du, worauf es bei der Auswahl ankommt.

Selbstgemachter Coleslaw: Schnell und einfachSelbstgemachter Coleslaw: Schnell und einfach

Weißkohl

Für den amerikanischen Krautsalat kaufen wir Weißkohl am liebsten auf dem Wochen- oder Bauernmarkt aus heimischem Anbau. Die Erntezeit ist von Juli bis November. Danach ist Weißkohl für den Coleslaw Salat als heimische Lagerware noch bis in den April hinein erhältlich.

Du erkennst Weißkohl leicht an seiner hellgrünen Farbe und kugelrunden Form. Seine Blätter sind glatt und eng aneinandergeschichtet, daher ist er nicht mit dem spitzigen Spitzkohl zu verwechseln. Wenn Du den Krautsalat selber machen möchtest, kannst Du auch gut Spitzkohl verwenden, der geschmacklich milder als Weißkohl ist. Weißkohl ist die würzigste Kohlsorte, doch im cremigen Coleslaw Dressing tritt seine Schärfe kaum noch hervor.

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Möhren

Frische Möhren oder Karotten sind essenziell für ein gutes Cole Slaw Rezept. Ihre natürliche Süße ergänzt den fein geschnittenen, würzigen Weißkohl perfekt im amerikanischen Krautsalat. Achte beim Einkauf unbedingt auf Frische: Die Möhren sollten sich nicht biegen lassen und keine dunklen Flecken aufweisen.

Zwiebeln

Ob Du weiße oder rote Zwiebeln für Dein Coleslaw Rezept verwendest, ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch des Geschmacks. Rote Zwiebeln sind milder als weiße Zwiebeln und harmonieren für viele geschmacklich besser mit Weißkohl. Allerdings fallen rote Zwiebeln im hellen Salat natürlich stärker auf. Die Entscheidung liegt also ganz bei Dir – es lohnt sich aber, zu experimentieren!

Mayonnaise

Mayonnaise besteht hauptsächlich aus Eiern und Öl und hat daher einen Fettgehalt von 75 bis 80 Prozent. Fett ist ein hervorragender Geschmacksträger, der den Salat schmackhaft, aber auch sehr mächtig und kalorienreich macht. Deshalb haben wir lange an unserem Coleslaw Dressing gefeilt und ein sehr schmackhaftes, cremiges Rezept entwickelt, das wesentlich fettärmer ist.

Schmand

Schmand ist eine hervorragende Ergänzung im Coleslaw Dressing. Mit einem Fettanteil von etwa 20 % verfeinert er den amerikanischen Krautsalat, macht ihn cremig und ersetzt so einen großen Teil der herkömmlich verwendeten Mayonnaise. Solltest Du keinen Schmand finden (in Österreich beispielsweise ist er kaum erhältlich), ist Crème fraîche eine gute Alternative, hat jedoch bis zu doppelt so viel Fett.

Weitere Zutaten zum Abschmecken des Dressings

Diese Cole Slaw Zutaten hast Du wahrscheinlich meistens im Vorrat und sie sind für das geschmackliche i-Tüpfelchen in unserem Rezept verantwortlich:

  • Zitronensaft ist im Coleslaw Dressing unerlässlich, da er der cremigen Masse eine angenehme Spritzigkeit verleiht. Verwende immer frisch gepressten Zitronensaft, da dieser ein wesentlich frischeres Aroma hat als Saft aus der Flasche.
  • Senf ist in unserem Coleslaw Salat ebenfalls unverzichtbar, da er die anderen Zutaten des Dressings gut bindet und für die gewünschte Sämigkeit sorgt. Achte darauf, dass der Senf mittelscharf ist, da Weißkohl bereits eine gewisse Grundschärfe mit sich bringt.
  • Beim amerikanischen Krautsalat selber machen gehört auch Zucker ins Dressing. Zucker ist ein natürlicher Geschmacksverstärker, der die Aromen des Gemüses erst richtig zur Geltung bringt. Für eine Low-Carb-Variante genügt in unserem Cole Slaw Rezept eine kleine Menge von nur 2 Teelöffeln.
  • Salz und Pfeffer dienen zum abschließenden Abschmecken. Die Menge bestimmst Du selbst, je nach Deinem persönlichen Geschmack. Achte darauf, Pfeffer immer frisch zu mahlen, um das volle Aroma zu erhalten.
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Ein kulinarisches Erlebnis kann vielfältig sein, und während wir uns hier einem amerikanischen Klassiker widmen, möchten wir Dich auch auf die Vielfalt deutscher Spezialitäten aufmerksam machen. Entdecke zum Beispiel unser traditionelles stollen rezept für die Winterzeit.

Ein Schüssel mit frischem, selbstgemachtem ColeslawEin Schüssel mit frischem, selbstgemachtem Coleslaw

Unsere Geling-Tipps für Coleslaw selber machen

Wie immer bei unseren Rezepten findest Du die detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung auch zum Ausdrucken oder Abspeichern in der Rezept-Karte weiter unten. Hier gibt es noch ein paar zusätzliche Tipps für den Ablauf, ein gutes Gelingen und was bei der Verarbeitung der Zutaten und der Zubereitung des Dressings für den amerikanischen Krautsalat zu beachten ist.

Weißkohl vorbereiten

Die Vorbereitung beginnt mit dem Kohlkopf. Entferne die äußeren Blätter, bis Du eine glatte Kugel erhältst. Wasche den Kohl gründlich, halbiere ihn am besten mit einem scharfen Brotmesser, da er sehr fest ist. Schneide dann den harten Strunk großzügig mit einem kleineren, scharfen Messer heraus. Nun halbierst Du die Hälften nochmals. Wiege die Viertel ab und nimm 800 Gramm, die Du für den perfekten Coleslaw Salat in schmale, etwa 2 mm breite Streifen schneidest.

Feine Krautstreifen für Coleslaw schneidenFeine Krautstreifen für Coleslaw schneiden

Dafür kannst Du entweder das Brotmesser oder ein kleineres, scharfes Messer mit Sägeschliff verwenden, je nachdem, was Dir angenehmer ist. Vom Raspeln in der Küchenmaschine würden wir abraten, da die Blätter dabei leicht zerfallen. Unsere Empfehlung: Lieber schneiden. Gib die feinen Weißkohlstreifen in eine große Schüssel, in der Du anschließend weiterarbeiten kannst.

Weißkohl zubereiten: Unser Geheimtrick für den perfekten Biss

Jetzt kommt der Trick, weshalb Du mit unserem Coleslaw Rezept im Nu fertig bist. Über die Weißkohlstreifen gibst Du in der Schüssel 1 Teelöffel Salz und vermengst das Salz gut eine Minute lang mit den Händen.

Geschnittenen Weißkohl mit Salz vermengenGeschnittenen Weißkohl mit Salz vermengen

Unser Tipp: Je mehr Du knetest, desto besser. So tritt Wasser aus den Kohlstreifen aus und sie werden weicher. Wenn Du sie anschließend noch 2-3 Minuten im Salz stehen lässt, tritt