Wein ist für viele ein fester Bestandteil schöner Momente, sei es bei einem eleganten Abendessen, einem geselligen Beisammensein oder einfach zum Entspannen nach einem langen Tag. Doch nicht jeder verträgt die Säure in bestimmten Weinen gleich gut. Wer schon einmal nach einem Glas Wein mit Sodbrennen, Magenschmerzen oder einem unangenehmen Gefühl im Mund zu kämpfen hatte, weiß, wie störend das sein kann. Die gute Nachricht: Die Welt der Weine bietet eine Fülle an köstlichen, säurearmen Weinen, die weder langweilig noch geschmacklos sind. Ganz im Gegenteil! In diesem umfassenden Artikel tauchen wir tief in das Thema milder Weine ein. Wir zeigen Ihnen, welche Rebsorten und Regionen besonders magenfreundliche Tropfen hervorbringen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie selbst empfindliche Gaumen den Weingenuss unbeschwert zelebrieren können.
Einführung in säurearme Weine
Was bedeutet „wenig Säure“ im Wein?
Säure ist ein essenzieller natürlicher Bestandteil des Weins und spielt eine entscheidende Rolle für dessen Struktur, Frische, Lebendigkeit und nicht zuletzt die Lagerfähigkeit. Ohne ausreichend Säure würde ein Wein flach und uninteressant wirken. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „wenig Säure“ im Kontext von Wein?
Im Wein finden sich primär drei Säurearten: die Weinsäure, die Apfelsäure und die Milchsäure. Die Weinsäure ist die stabilste und kommt natürlicherweise in den Trauben vor. Apfelsäure ist besonders in unreifen Trauben präsent und kann während des Reifeprozesses abgebaut werden. Milchsäure hingegen entsteht oft erst während der sogenannten malolaktischen Gärung – einem biologischen Säureabbau, bei dem scharfe Apfelsäure in mildere Milchsäure umgewandelt wird. Der Säuregehalt eines Weins hängt stark von der Rebsorte, dem Anbaugebiet, dem Klima und der Art des Weinausbaus ab.
Als „säurearm“ gelten Weine in der Regel dann, wenn ihr Gesamtsäuregehalt unter 5 Gramm pro Liter liegt. Zum besseren Verständnis: Ein klassischer deutscher Riesling kann durchaus 7 bis 9 Gramm Säure pro Liter aufweisen, während ein milder Grauburgunder oft nur 4 bis 5 Gramm erreicht. Für den Laien ist der exakte Säuregehalt jedoch selten direkt auf dem Etikett ersichtlich. Daher ist es von Vorteil, die typischen säurearmen Rebsorten und die dafür bekannten Anbaugebiete zu kennen.
Warum wählen Menschen säurearme Weine?
Die Gründe für die wachsende Beliebtheit säurearmer Weine sind vielfältig und reichen über persönliche Vorlieben hinaus. Der Hauptgrund ist oft die bessere Verträglichkeit. Menschen, die empfindlich auf Säure reagieren, berichten häufig über:
- Sodbrennen oder Reflux: Ein häufiges Problem, bei dem die Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Säurehaltige Weine können diesen Zustand verschlimmern.
- Magenschmerzen oder Übelkeit: Ein gereizter Magen reagiert empfindlich auf hohe Säurekonzentrationen.
- Zahnschmerzen oder -empfindlichkeit: Die Säure kann den Zahnschmelz angreifen und die Zähne anfälliger machen.
Auch für Personen mit einer Histaminintoleranz oder generell empfindlichen Schleimhäuten ist ein niedriger Säuregehalt im Wein oft gleichbedeutend mit einem unbeschwerteren Genuss. Abgesehen von gesundheitlichen Aspekten gibt es auch rein geschmackliche Präferenzen: Manche Genießer empfinden sehr säurehaltige Weine als „scharf“, „beißend“ oder gar „aggressiv“. Milde Weine hingegen wirken weicher, runder und harmonischer am Gaumen – ideal, um entspannt ein Glas zu genießen oder als sanfter Begleiter zu vielen Speisen. Sie bieten ein samtiges Mundgefühl und eine angenehme Fülle, die viele schätzen.
Gesundheitliche Vorteile von säurearmen Weinen
Die Entscheidung für säurearme Weine ist oft eine bewusste Wahl für mehr Wohlbefinden und Genuss ohne Reue. Die positiven Auswirkungen erstrecken sich über verschiedene Bereiche der Gesundheit.
Verträglichkeit bei empfindlichem Magen
Ein empfindlicher Magen ist weit verbreitet, und viele Menschen reagieren auf bestimmte Lebensmittel mit Beschwerden wie Reizungen, Blähungen oder Schmerzen. Wein, insbesondere Sorten mit einem hohen Säuregehalt, kann in diesem Kontext wie ein Katalysator wirken. Er kann die Produktion von Magensäure zusätzlich anregen und so Sodbrennen, saures Aufstoßen oder ein unangenehmes Völlegefühl auslösen.
Säurearme Weine reizen die Magenschleimhaut deutlich weniger. Dies ist besonders bei gereiften Rotweinen der Fall, deren Säure sich über die Jahre auf natürliche Weise abbaut, was den Unterschied in der Verträglichkeit spürbar macht. Auch Weißweine, die bewusst biologisch oder mit vollständigem Säureabbau ausgebaut wurden, sind oft magenfreundlicher. Rebsorten wie Silvaner, Gutedel oder Merlot gelten als besonders sanft und schonen den Magen, ohne dass man auf exzellenten Geschmack verzichten muss.
Wirkung auf Zähne und Zahnschmelz
Nicht nur der Magen, sondern auch unsere Zähne können unter einem übermäßigen Säurekonsum leiden. Säure greift den Zahnschmelz an, erweicht ihn und macht ihn anfälliger für Karies und Verfärbungen. Gerade Weißweine, die traditionell oft einen höheren Säuregehalt aufweisen, können hier potenziell problematisch sein.
Säurearme Weine sind demgegenüber deutlich zahnschonender. Um den Zahnschmelz zusätzlich zu schützen, empfiehlt es sich, nach dem Weingenuss ein Glas Wasser zu trinken. Wichtig ist auch, mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten zu warten, damit der Zahnschmelz Zeit zur Remineralisierung und Härtung hat.
Weine bei Histaminintoleranz und Sodbrennen
Histaminintoleranz und Wein – eine Kombination, die bei Betroffenen oft Kopfschmerzen, Hautrötungen, Atembeschwerden oder Magen-Darm-Probleme hervorruft. Obwohl der Säuregehalt nicht der einzige Faktor bei Histaminintoleranz ist (auch der Histamingehalt selbst spielt eine Rolle, der durch Hefen und Bakterien während der Gärung entstehen kann), kann ein niedriger Säureanteil die Symptome oft mildern.
Ähnliches gilt für Menschen, die unter chronischem Reflux (GERD) leiden. Hier ist es ratsam, auf besonders milde, trockene Weine zu achten, die möglichst wenig zugesetzten Zucker oder sehr hohe Säureanteile aufweisen. Gute Optionen sind ältere Rotweine, die ihre Säure bereits abgebaut haben, biologische Weine, die oft weniger Zusätze enthalten, oder sogar alkoholfreie Alternativen, die gänzlich ohne die potenziellen Reizstoffe des Alkohols auskommen.
Die besten Weißweine mit wenig Säure
Für Liebhaber von Weißwein, die den Genuss ohne die Nachteile hoher Säure suchen, gibt es eine Reihe hervorragender Optionen. Diese Sorten überzeugen mit ihrer Eleganz und Sanftheit.
Grauburgunder (Pinot Grigio)
Der Grauburgunder, international auch als Pinot Grigio bekannt, zählt zu den beliebtesten und mildesten Weißweinen überhaupt. Er begeistert mit einer harmonischen Struktur, weichen Fruchtaromen und einem natürlich niedrigen Säuregehalt. Typische Geschmacksnuancen reichen von Birne und Honigmelone bis hin zu einem feinen Hauch von Mandel oder nussigen Noten. In Deutschland stammen besonders begehrte Grauburgunder aus den Regionen Baden und der Pfalz, aber auch die Varianten aus Norditalien sind für ihre milde Art geschätzt.
Sein großer Vorteil liegt in seiner vielseitigen Einsetzbarkeit: Ob als Aperitif, zum Abendessen, für ein entspanntes Grillfest oder einfach als Begleiter für einen gemütlichen Abend auf der Terrasse – der Grauburgunder ist stets eine verlässliche und bekömmliche Wahl. Er eignet sich hervorragend für Weineinsteiger und Menschen mit empfindlichem Magen, da er selten zu Sodbrennen führt. Viele Biowinzer legen zudem Wert auf einen besonders säurearmen Ausbau, was die Verträglichkeit noch weiter steigert.
Silvaner
Der Silvaner ist ein echter Geheimtipp unter den säurearmen Weißweinen und erfreut sich besonders in den deutschen Anbaugebieten Franken und Rheinhessen großer Beliebtheit. Diese Rebsorte ist bekannt dafür, den Charakter des Bodens und des Klimas, in dem sie wächst – das sogenannte Terroir – besonders gut widerzuspiegeln. Das Ergebnis sind elegante, oft erdige und sehr harmonische Weine mit einer angenehm zurückhaltenden Säure.
Geschmacklich überzeugt der Silvaner mit feinen Noten von Heu, frischen Kräutern und manchmal einem dezenten mineralischen Unterton, oft begleitet von einer milden Fruchtigkeit. Er harmoniert hervorragend mit leichten Gerichten wie Spargel, mildem Fisch, Geflügel oder frischen Salaten. Seine unaufdringliche Art und feine Mineralität machen ihn zu einem idealen Begleiter für Genießer, die empfindlich auf Säure reagieren. Wer einmal einen gut ausgebauten fränkischen Silvaner probiert hat, weiß: Weniger Säure bedeutet hier keineswegs weniger Charakter oder Komplexität.
Gutedel (Chasselas)
Der Gutedel, auch unter seinem französischen Namen Chasselas bekannt, zählt zu den ältesten kultivierten Rebsorten Europas. In Deutschland findet man ihn fast ausschließlich im badischen Markgräflerland, wo er aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit an das Klima und seiner ausgeprägten Milde sehr geschätzt wird. Dieser Weißwein ist ausgesprochen bekömmlich, oft mit einem fast neutralen, sehr feingliedrigen Geschmacksprofil, was ihn besonders für Menschen empfehlenswert macht, die Reizungen durch Säure konsequent vermeiden möchten.
Mit subtilen Aromen von grünem Apfel, einem Hauch von Nuss und einem leicht mineralischen Abgang gehört der Gutedel zu den magenfreundlichsten Weißweinen überhaupt. Er ist der ideale Tischwein, der Gerichte begleitet, ohne sie zu dominieren. Viele Winzer bieten Gutedel auch in Bio-Qualität oder unfiltriert an, was nicht nur seine Authentizität, sondern auch seine natürliche Verträglichkeit nochmals steigert. Er ist ein perfekter Alltagswein, der Frische und Leichtigkeit in den Alltag bringt.
Die besten Rotweine mit wenig Säure
Auch unter den Rotweinen gibt es zahlreiche hervorragende Optionen für jene, die eine geringere Säure bevorzugen. Diese Weine bieten oft eine samtige Textur und reiche Fruchtaromen.
Dornfelder
Der Dornfelder ist eine vergleichsweise junge deutsche Rotwein-Rebsorte, die für ihre beeindruckend tiefrote Farbe und ihre besonders milde Art geschätzt wird. Trotz seines kräftigen und farbintensiven Erscheinungsbildes überrascht der Dornfelder durch seine weiche Tanninstruktur und seinen moderaten bis geringen Säuregehalt. Geschmacklich bietet er eine Fülle von Aromen wie Kirsche, Brombeere und oft eine feine, angenehme Schokoladennote.
Gerade bei empfindlichen Mägen ist der Dornfelder eine ausgezeichnete Wahl, da er nur selten schwer im Magen liegt. Er entfaltet seine Aromen am besten bei einer moderaten Trinktemperatur von etwa 16–18 Grad Celsius. Als Essensbegleiter ist er äußerst vielseitig und passt hervorragend zu einer breiten Palette von Gerichten – von Pasta über deftige Braten bis hin zu mildem Käse. Seine Zugänglichkeit macht ihn auch für Rotwein-Neulinge sehr attraktiv.
Merlot
Der Merlot ist weltweit eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Rotwein-Rebsorten – und das aus gutem Grund. Seine runde, fruchtige Art mit vollmundigen Aromen von dunklen Beeren, reifen Pflaumen und oft einem Hauch von Vanille macht ihn besonders zugänglich und weich am Gaumen. Was viele nicht wissen: Merlot zählt zu den Rebsorten mit einem vergleichsweise niedrigen Säuregehalt.
Dies prädestiniert ihn als perfekte Wahl für Genießer mit empfindlichem Magen oder für all jene, die erst in die Welt der Rotweine eintauchen möchten. Besonders in Frankreich (Bordeaux), aber auch in Kalifornien oder Chile findet man hervorragende, sanfte Merlots. Ein wertvoller Tipp: Greifen Sie gerne zu gereiften Varianten, da diese ihre Säure über die Jahre noch weiter abbauen und dadurch noch milder und harmonischer schmecken – perfekt für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa.
Spätburgunder (Pinot Noir)
Der Spätburgunder, international unter dem Namen Pinot Noir bekannt, ist ein Paradebeispiel für Eleganz und Finesse unter den Rotweinen und gehört ebenfalls zu den säurearmen Sorten. Besonders in den deutschen Anbaugebieten Baden, der Pfalz und in den weltberühmten Weinbergen des Burgunds (Frankreich) entstehen Pinot Noirs von exzellenter Qualität, die sich durch ihren geringen Säuregehalt und ihre beeindruckende aromatische Tiefe auszeichnen.
Sein Aroma ist komplex und vielschichtig: Es vereint Noten von roten Beeren wie Kirsche und Himbeere, feine Anklänge von Holz und erdige, leicht würzige Kräuternoten. Obwohl er oft leichter und feingliedriger wirkt als andere kräftige Rotweine, besitzt er eine unglaubliche Tiefe und Ausdruckskraft. Die Säure ist – je nach Ausbau und Jahrgang – sehr zurückhaltend und daher auch bei Magenempfindlichkeit gut verträglich. Spätburgunder ist ein hervorragender Begleiter zu eleganten Gerichten wie Wild, Pilzrisotto, Ente oder einfach solo zum bewussten Genießen.
Regionale Empfehlungen für säurearme Weine
Die Suche nach säurearmen Weinen wird einfacher, wenn man die richtigen Anbaugebiete kennt. Weltweit gibt es Regionen, die sich aufgrund ihres Klimas, ihrer Böden und ihrer Weinbautraditionen besonders für die Produktion milder Tropfen eignen.
Deutschland – Rheinhessen und Baden
Wenn Sie auf der Suche nach hervorragenden säurearmen Weinen aus Deutschland sind, sollten Sie unbedingt einen genauen Blick auf die Regionen Rheinhessen und Baden werfen. Rheinhessen, das größte Weinanbaugebiet Deutschlands, überzeugt mit einer Vielfalt an Rebsorten wie Silvaner, Grauburgunder und Dornfelder, von denen viele Winzer bewusst auf einen niedrigen Säuregehalt bei der Vinifikation achten. Das milde Klima und die fruchtbaren Böden tragen zu diesem Weinstil bei.
In Baden, insbesondere im malerischen Markgräflerland, finden Sie den hervorragenden Gutedel – eine der mildesten und bekömmlichsten Weißweinsorten überhaupt. Auch der Spätburgunder aus Baden ist für seine Eleganz, seine feingliedrige Struktur und seine Magenfreundlichkeit bekannt. Viele Winzer in diesen Regionen arbeiten zudem biologisch oder biodynamisch, was nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern oft auch zu Weinen führt, die sich durch eine noch bessere Verträglichkeit auszeichnen.
Frankreich – Elsass und Bordeaux
Frankreich, die Wiege der Weinkultur, bietet ebenfalls exzellente Optionen für säurearme Weine. Im Elsass, direkt an der deutschen Grenze gelegen, dominieren aromatische Weißweine. Hier finden Sie milde Varianten wie Pinot Blanc (Weißburgunder) oder Gewürztraminer. Beide sind für ihre aromatische Fülle, fruchtige Süße und deutlich geringere Säure im Vergleich zu einem typischen Riesling bekannt, was sie besonders bekömmlich macht.
Bordeaux hingegen ist eine Top-Adresse für sanfte, harmonische Rotweine. Hier sind vor allem Cuvées aus Merlot und Cabernet Sauvignon zu nennen. Merlot sorgt für Fülle und Weichheit, während Cabernet Sauvignon dem Wein Struktur verleiht. Die Kombination aus dem milden maritimen Klima, traditionellem Ausbau in Eichenfässern und einer langen Reifezeit führt zu harmonischen Weinen, die geschmacklich überzeugen und gleichzeitig schonend für den Magen sind.
Italien – Toskana und Südtirol
Italien, mit seiner reichen Weinbautradition, bietet mit der Toskana und Südtirol gleich zwei fantastische Regionen für säurearme Weine. In der sonnenverwöhnten Toskana, berühmt für ihren Chianti, findet man auch kraftvolle, aber dennoch runde und säurearme Rotweine, oft basierend auf Sangiovese oder internationalen Rebsorten wie Merlot. Hier entstehen Weine mit viel Charakter und einer angenehmen Milde.
In Südtirol, am Fuße der Alpen, überzeugen elegante weiße Rebsorten wie Weißburgunder (Pinot Blanc), Grauburgunder (Pinot Grigio) oder Gewürztraminer mit ihren floralen Aromen, einer lebendigen Fruchtigkeit und einer milden Struktur. Die Höhenlage und die kühlen Nächte tragen dazu bei, dass die Säure in diesen Weinen gut integriert ist. Wer Wert auf Bio-Weine legt, wird ebenfalls in Italien fündig, da viele Weingüter dort großen Wert auf natürliche Vinifizierung und minimale Eingriffe legen, was sich positiv auf die Bekömmlichkeit auswirkt.
Fazit: Unbeschwerter Weingenuss für jeden Gaumen
Die Welt der säurearmen Weine ist vielfältig und überraschend reich an Charakter. Es ist eine erfreuliche Entdeckung für alle Weinliebhaber, die den Genuss ohne die häufig unerwünschten Nebenwirkungen von Sodbrennen, Magenbeschwerden oder Zahnschmelz-Attacken erleben möchten. Wir haben gesehen, dass “wenig Säure” keineswegs “wenig Geschmack” bedeutet. Ganz im Gegenteil: Viele dieser Weine bestechen durch ihre harmonische Fülle, ihre sanfte Textur und komplexe Aromenprofile, die sowohl Kenner als auch Neulinge begeistern können.
Ob Sie sich für einen frischen Grauburgunder aus Baden, einen erdigen Silvaner aus Franken, einen fruchtigen Merlot aus Bordeaux oder einen eleganten Spätburgunder entscheiden – die Auswahl an magenfreundlichen und säurearmen Weinen ist groß und bietet für jeden Anlass und jeden Geschmack den passenden Tropfen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Rebsorten und Anbaugebieten, achten Sie auf Hinweise zum Säuregehalt oder sprechen Sie Ihren Weinhändler an. Lassen Sie sich nicht vom Vorurteil abschrecken, dass milder Wein langweilig sei. Entdecken Sie die Faszination des unbeschwerten Weingenusses und finden Sie Ihre persönlichen Favoriten, die Ihrem Gaumen schme
