Meine Psoriasis wurde vor Jahren zufällig von einer aufmerksamen Mitarbeiterin meines damaligen Hausarztes in Köln entdeckt und “ziert” seitdem meinen Körper. Ein Jahr später ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen, das heute ebenfalls von dieser hartnäckigen Hauterkrankung überzogen ist. Doch anstatt mich zu verstecken, habe ich gelernt, meine Psoriasis anzunehmen, wie ich bereits hier schrieb: Ich laufe trotzdem in Shorts und Bikini herum. Wer so dringend bei mir sein will, muss eben damit klarkommen.
Zurück zum Thema Ernährung. Selbstverständlich habe ich mich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Schuppenflechte und Ernährung auseinandergesetzt. Die Suche nach einer “entzündungshemmenden Ernährung bei Psoriasis” wurde zu einem festen Bestandteil meines Alltags. Viele vermeintliche Auslöser (“Trigger”) habe ich bereits von meinem Speiseplan verbannt: Zucker, Alkohol und Weißmehlprodukte gehören schon lange nicht mehr dazu. Auch Nachtschattengewächse habe ich testweise weggelassen und wieder integriert. Lange Zeit sträubte ich mich jedoch gegen eine glutenfreie Ernährung, denn meine Liebe zu Brot war einfach zu groß. Auch wenn ich nicht viel davon esse, so ist der Genuss eines guten Brotes für mich doch himmlisch.
Ich lege großen Wert auf meine Ernährung, konsumiere quasi ausschließlich Bio-Produkte und bereite meine Mahlzeiten immer frisch zu. Ich tracke sogar meine Essensaufnahme, um sicherzustellen, dass ich täglich meine empfohlenen 30 Gramm Ballaststoffe erreiche. Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist für mich ein Grundpfeiler meines Wohlbefindens.
Der schwierige Weg zum glutenfreien Leben
Trotz meiner anfänglichen Skepsis kam ich an einem Punkt an, an dem ich den Schritt wagte: Gluten weglassen bedeutete, mein geliebtes Brot zu streichen. Heutzutage ist das bei Pasta dank zahlreicher Pseudogetreide-Produkte und Reisnudeln kein Problem mehr. Meine erste kurze glutenfreie Phase um 2017 herum bestritt ich noch mit den gängigen Produkten aus dem Supermarkt. Geschmacklich waren diese “okeeeee”, aber die Inhaltsstoffe? Vor allem Maisstärke wird oft kritisch diskutiert, da zu viel davon einfach nicht zuträglich sein kann. Viele dieser Produkte strotzen regelrecht vor Maisstärke. Hochgerechnet auf einen Tag, an dem man tatsächlich viel Brot oder Kuchen isst, ist das keine gute Lösung. Zudem sind solche Produkte oft hochverarbeitet – ein weiteres No-Go im Rahmen einer gesunden, entzündungshemmenden Ernährung.
Eine Wende mit hochwertigem glutenfreien Brot
Ich brauchte dringend eine Alternative, die meinen Ansprüchen an Qualität und Natürlichkeit gerecht wurde. Zuerst bestellte ich Brote bei einer Bio-Bäckerei, die zweifellos lecker waren. Doch dann kam ein Paket mit “echt jetzt” Produkten, und ich war sofort begeistert. Hier entdeckte ich eine glutenfreie Bäckerei in meiner Nähe, die meine Erwartungen übertraf.
Transparenz ist mir wichtig
Ich möchte betonen, dass dies keine gekaufte Meinung ist. Ich habe bereits auf eigene Kosten nachbestellt und werde dies während meiner gesamten sechsmonatigen glutenfreien Phase tun. Die Qualität und der positive Effekt auf mein Wohlbefinden sprechen für sich.
Der Geschmack und die Vielfalt dieser frischen Brote, frei von künstlichen Zusätzen und Geschmacksstoffen, in Kombination mit der Bio-Qualität, sind ein echter Gamechanger im Bereich der glutenfreien Ernährung. Es ist beeindruckend, welche Vielfalt an Backwaren ohne Gluten möglich ist, von saftigem Apfel Karotten Kuchen bis hin zu festlichen Torten wie einer Sahnetorte Chefkoch oder einer reichhaltigen Toffifee Torte – alles natürlich in glutenfreier Variante. Zudem sind die meisten Brote vegan, bis auf das Honig-Sesam-Brot, und viele auch FODMAP-arm. Die Brote werden mit Hingabe frisch gebacken, was man einfach schmeckt. Deshalb ist es ratsam, vorausschauend zu bestellen, um während der Wartezeit nicht ohne dieses köstliche Brot auskommen zu müssen. Zum Frühstück ergänzt ein nahrhaftes Porridge Rezept meine glutenfreie Ernährung ideal.
Fazit: Glutenfrei leben kann bereichernd sein
Die Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung im Kampf gegen meine Psoriasis war anfangs eine Herausforderung, hat sich aber dank hochwertiger Alternativen als eine bereichernde Entscheidung erwiesen. Es zeigt, dass eine bewusste Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse des Körpers abgestimmt ist, einen erheblichen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden leisten kann. Wer unter Psoriasis oder anderen entzündlichen Erkrankungen leidet, sollte die Möglichkeit einer glutenfreien Ernährung in Betracht ziehen. Informieren Sie sich, probieren Sie verschiedene Produkte aus und finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert. Ihr Körper wird es Ihnen danken!
