Neue Energieeffizienzklassen 2021 & 2025: Was Sie wissen müssen

Energieeffizienz-Label (alt)

Die Europäische Union hat in den letzten Jahren bedeutende Änderungen an den Energieeffizienzklassen vorgenommen, um Verbraucher beim Kauf neuer Geräte besser zu informieren und gleichzeitig Hersteller zu umweltfreundlicheren Innovationen anzuregen. Seit dem 1. März 2021 gelten für zahlreiche Produktgruppen neue, vereinfachte Energielabels. Weitere Änderungen sind für 2025 und darüber hinaus geplant. Diese Neuskalierung hat zunächst für Verwirrung gesorgt, da ein ehemals A+++-Gerät plötzlich eine niedrigere Klasse wie B oder C aufweisen kann. Wir klären auf, was hinter den neuen Labels steckt und wie Sie die Energieeffizienz Ihrer Haushaltsgeräte richtig einschätzen. Wenn Sie generell an der Anschaffung neuer, effizienter Geräte interessiert sind, können Sie sich über Bosch Küchengeräte kaufen informieren.

Verwirrung um die neuen Energieeffizienzklassen

Auf den ersten Blick scheint es einfach: Die alten Energieeffizienzklassen (bis März 2021) mit Bezeichnungen wie D, C, B, A, A+ A++ und A+++ sind Geschichte. Sie wurden durch eine Skala von G bis A ersetzt. Der Wegfall der Plus-Bezeichnungen und die Rückkehr zu einer einfacheren Skala sollen die Transparenz erhöhen und die Verständlichkeit für Käufer neuer Produkte verbessern. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein A+++-Kühlschrank direkt zu einem A-Kühlschrank wird. Ganz im Gegenteil: Die neue A-Klasse bleibt vorerst weitestgehend leer, um Raum für zukünftige, noch effizientere Technologien zu schaffen.

Als die EU-Kommission das EU-Energielabel 1995 einführte, spiegelten die Energieeffizienzklassen den damaligen Stand wider. Die niedrigen Klassen E, F und G spielten im Laufe der Zeit kaum noch eine Rolle, da immer mehr stromsparende Geräte auf den Markt kamen, die die A-Klasse deutlich übertrafen. So entstanden die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++. Mit der Rückkehr zur „alten“ Klassifizierung soll nun wieder eine klarere Differenzierung zwischen wirklich effizienten und stromintensiveren Produkten ermöglicht werden.

Energieeffizienz-Label (alt)Energieeffizienz-Label (alt)Das alte Energieeffizienz-Label, bei dem die Klassen E, F und G bereits kaum noch Verwendung fanden.

Die Aktualisierung des EU-Energielabels mag anfangs irritieren, besonders weil man an das alte System gewöhnt ist. Doch das neue Design ist zukunftsorientiert und berücksichtigt weitaus mehr Aspekte als noch vor über 25 Jahren. Wichtig zu wissen ist: Seit dem 1. März 2021 sind Hersteller und Händler dazu verpflichtet, die bereits aktualisierten Produktgruppen ausschließlich mit den neuen Energieeffizienzklassen zu kennzeichnen.

Welche Produkte haben neue Energieeffizienzklassen erhalten?

Diese Produktgruppen haben bereits die „neu skalierten Labels“ bekommen:

  • Kühl- und Gefrierschränke
  • Weinlagerschränke
  • Waschmaschinen
  • Geschirrspüler
  • Fernseher und Displays
  • Lichtquellen (z.B. LED-Leuchtmittel und Lampen)
  • Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion
  • Getränkekühler
  • Speiseeis-Gefrierschränke

Ab 2025 sollen weitere Produktgruppen folgen, die bisher nicht die neuen Energieeffizienzklassen erhalten haben. Die meisten dürften aber erst 2026 an der Reihe sein. Darunter sind unter anderem:

  • Klimaanlagen
  • Backöfen
  • Warmwasserbereiter
  • Heizungen & Brennstoffkessel
  • Staubsauger
  • Waschtrockner

Hinweis: Möchten Sie beispielsweise einen neuen Backofen kaufen, gelten hier bis zum Zeitpunkt der Umstellung unverändert die alten Energieeffizienzklassen. Für einen Kühlschrank dagegen müssen Sie bereits auf die neuen Klassen achten. In einem Elektromarkt kann es also gut sein, dass Sie noch mit beiden Labels konfrontiert werden. Dies könnte auch noch einige Jahre der Fall sein, bis alle Produkte umgestellt sind. Für die optimale Planung Ihrer Küche und passender Geräte, könnte auch ein Blick auf Schrank Küche hilfreich sein.

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Generell lassen sich EU und Industrie viel Zeit für die Umstellung. Staubsauger beispielsweise besitzen seit 2019 überhaupt kein Label mehr, die Einführung des neuen sollte 2024 starten. Passiert ist bisher nichts – definitiv kein Aspekt im Interesse der Kundschaft.

Neue Regeln ab 2025 für Wäschetrockner

Im Jahr 2025 erhalten auch Wäschetrockner die neuen Energielabels – deutlich später, als ursprünglich geplant. Ab März 2025 beginnt eine Übergangsphase, was bedeutet: Händler (Märkte und Onlineshops) müssen Produkte sowohl mit den alten als auch den neuen Energielabels kennzeichnen.

Ab Juli 2025 wird das neue Label zur Pflicht. Es sollte dann gut sichtbar auf Wäschetrocknern zu finden sein. Dies gilt auch für Auslaufmodelle. Händler haben hierzu eine Frist von 14 Tagen.

Wie unterscheiden sich die neuen Labels von den alten?

Die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Label fallen erst bei genauerer Betrachtung auf. Schnell ersichtlich ist, dass die Plus-Klassen wegfallen. Außerdem enthalten die Labels einen QR-Code. Diesen können Sie mit einem Smartphone abscannen, um weitere Informationen abzurufen. Die Details stammen aus der EPREL-EU-Datenbank, die von den Herstellern gefüllt wird. Hier geht es keineswegs um Werbung oder Links zu Webseiten der Produzenten, sondern um konkrete Fakten zu den Energieeffizienzklassen der jeweiligen Produkte.

Neues Energieeffizienz-Label mit QR-Code und ZusatzinfosNeues Energieeffizienz-Label mit QR-Code und ZusatzinfosDas neue Energielabel zeigt deutlich den QR-Code und ergänzende Informationen zur Produktbeschreibung.

Die Energielabels können unter Umständen ergänzende Infos abseits des Stromverbrauchs enthalten, um einen Vergleich zu erleichtern. Abhängig vom Produkt können das der Wasserverbrauch, die Helligkeit, die Geräuschemission oder die Speicherkapazität sein.

Welche Zusatzinformationen bieten die neuen Energielabels?

Einige neue Energielabels bieten konkrete Vorteile, da sie zusätzliche Details enthalten, die kaufentscheidend oder zumindest aufschlussreich sind. Diese Informationen sind neu:

Fernseher & elektronische Displays:

  • Stromverbrauch pro 1000 Betriebsstunden
  • Angabe des Stromverbrauchs in HDR pro 1000 Betriebsstunden
  • Angabe der Pixel horizontal und vertikal

Geschirrspüler:

  • Detaillierterer Energieverbrauch im Eco-Programm pro 100 Zyklen
  • Gewichteter Wasserverbrauch pro Zyklus im Eco-Programm
  • Programmdauer im Eco-Programm
  • Geräuschemissionen und -klasse

Waschmaschinen:

  • Energieverbrauch als gewichteter Verbrauch pro 100 Zyklen
  • Nennkapazität für das Programm „Eco 40-60“
  • Gewichteter Wasserverbrauch pro Zyklus
  • Lärmemission nur beim Schleudern (inkl. Lärmemissionsklasse)
  • Dauer des Programms „Eco 40-60“

Waschtrockner:

  • Energieverbrauch als gewichteter Verbrauch pro 100 Zyklen
  • Nennkapazität für „Wasch- und Trockenzyklus“ und Waschzyklus
  • Gewichteter Wasserverbrauch „Wasch- und Trockenzyklus“ und Waschzyklus
  • Lärmemissionen beim Schleudern (inkl. Lärmemissionsklasse)
  • Dauer des „Wasch- und Trockenzyklus“ und für den Waschzyklus

Die weiteren neuen Energielabels erhielten entweder keine Änderungen (Lichtquellen), minimale Anpassungen bei den Symbolen (Weinlagerschränke, Kühl- und Gefrierschränke), oder sie sind komplett neu (Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion oder Getränkekühler).

Neues Label für Kühl- und Gefriergeräte mit zusätzlichen InfosNeues Label für Kühl- und Gefriergeräte mit zusätzlichen InfosDas neue Label bietet neben der Effizienzklasse auch detailliertere Informationen zu Kühl- und Gefriergeräten.

Besagte Infos können Sie neben den QR-Codes direkt auf den Aufklebern auf den Packungen bzw. an den Geräten ablesen.

Wie erfahre ich, welche Klasse mein neuer Kühlschrank haben wird?

Die erwähnte EPREL-EU-Datenbank ist seit Ende 2020 für die Allgemeinheit zugänglich. Sie können dort vor dem Kauf eines neuen Geräts recherchieren, zum Beispiel, wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten.

Miele Kühlschrank mit EnergieeffizienzklasseMiele Kühlschrank mit EnergieeffizienzklasseIhr Kühlschrank wird durch die neue Klassifizierung nicht schlechter, nur neu bewertet.

Diese Datenbank hilft Ihnen dabei, alle in Europa erhältlichen Waren zu kontrollieren, die für die Energieeffizienz von Bedeutung sind. In der Vergangenheit haben einige Hersteller einzelne Produkte nicht vollständig oder gar nicht gekennzeichnet. Das dürfte mit den neuen Regelungen rund um die Energieeffizienzklassen nicht mehr möglich sein, da die Hersteller ihre Produkte in die Datenbank eintragen müssen – dies gilt übrigens schon seit dem 1. Januar 2019.

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Die neuen Energieeffizienzklassen gelten für alle Geräte, egal ob alt oder neu, die noch regulär erhältlich sind. Ein Hersteller muss jedoch nicht mehr verkaufte Produkte nachträglich kennzeichnen. Es ist also wahrscheinlich, dass für Ihren sieben Jahre alten Kühlschrank kein neues Label existiert.

Ist mein alter A+++-Kühlschrank jetzt nur noch ein B- oder C-Kühlschrank?

So einfach ist das leider nicht. Denn aus dem alten A+++ ist nicht zwangsläufig ein A geworden. Das neue A entspricht einem Maßstab, den künftige Geräte erst noch erfüllen müssen. Die Klasse A bleibt so lange leer, bis Hersteller besonders effiziente Waschmaschinen oder Fernseher in den Handel bringen. Die EU möchte Unternehmen dazu animieren, in Forschung und innovative Entwicklungen zu investieren, um künftige Technologien noch sparsamer zu machen. Auch über ein Jahr nach Einführung der neuen Energieeffizienzklassen ist der Wert A eine absolute Seltenheit.

Farbschema des Energieeffizienz-Labels bleibt gleichFarbschema des Energieeffizienz-Labels bleibt gleichDas vertraute Farbschema der Energieeffizienz-Labels bleibt erhalten.

Ansonsten sieht es ungefähr so aus: Aus A+++ entsteht oft ein B, aus A++ ein C, aus A ein D, aus B ein E und so weiter. Es ist aber auch gut möglich, dass zum Beispiel Kühlschränke mit einem alten C oder D gleichermaßen ins neue G rutschen.

Wichtig: Die Bezeichnung „Skalierung“ deutet bereits an, dass hinter der jeweiligen Energieeffizienzklasse ein berechneter Wert steckt. Das ist der sogenannte Energieeffizienzindex (EEI). Neue Kühlgeräte, Fernseher oder Geschirrspüler messen sich mit fiktiven und von der EU vorgegebenen bzw. „standardisierten“ Referenzgeräten, die bestimmten Daten entsprechen.

Ein Referenz-Kühlschrank mit einem Energieeffizienzindex von A besaß bisher einen Wert von <55. In Zukunft muss er für ein A bereits einen EEI von <=41 haben. Es kann auch dazu kommen, dass ein Geschirrspüler mit einem „alten“ A+++ (Energieeffizienzindex: <50) laut neuem Label sogar bei einem D landet. Denn für ein neues A wäre ein EEI von <32 nötig. Leider ist das System dahinter nicht sonderlich transparent, dafür komplex. Denn der Index setzt sich aus zahlreichen (gemessenen) Parametern wie Entfrostung oder Energieverbrauch bei bestimmten Umgebungstemperaturen zusammen. Auf der Webseite des Europäischen Hausgeräteverbandes APPLiA erhalten Sie zumindest einige Tabellen zum Vergleichen.

Muss ich meinen alten Geschirrspüler jetzt wegschmeißen?

Natürlich nicht. Die aktualisierten Energieeffizienzklassen sind besonders für den Neukauf relevant und sollen Ihnen helfen, die für Sie richtige Wahl zu treffen.

Miele Geschirrspüler bei EuronicsMiele Geschirrspüler bei EuronicsGeschirrspüler sind ein wichtiger Bestandteil jeder Küche. Sie finden eine große Auswahl bei Händlern wie Euronics, oft auch spezifische Modelle wie [Geschirrspüler Siemens teilintegriert](https://shocknaue.com/geschirrspuler-siemens-teilintegriert/).

Wichtig für das eigene Verständnis: Ihre gekauften Geräte sind nicht plötzlich schlechter, sie erhalten nur neue Kennzeichnungen. Es ändert sich also nichts am Verbrauch oder an der Lautstärke – die Werte werden allerdings neu eingeordnet, um sie mit anderen (zukünftigen) Produkten vergleichen und sie besser einordnen zu können. Sie müssen sich also nicht verschaukelt fühlen, auch hat Sie kein Händler reingelegt, wenn es einen starken Unterschied zwischen alter und neuer Energieeffizienzklasse gibt. Es ist bei Irritationen daher sinnvoll, auf die genauen Zahlenangaben bzw. den Energieverbrauch zu achten.

Kann ich Produkte mit altem und neuem Label vergleichen?

Aufgrund der doch sehr komplizierten Umstellung durch verbesserte Prüfverfahren und Berechnungsalgorithmen ist es nicht möglich, eine alte Energieeffizienzklasse in die neue umzuwandeln bzw. umzurechnen. Entsprechend gibt es auch kein Umrechnungstool oder Ähnliches.

Gleichzeitig ist es schwierig, Produkte mit altem Label mit Geräten mit neuem Label zu vergleichen. Denn die neuen Energieeffizienzklassen basieren auf völlig neuen und strengeren Testmethoden, die es zu Zeiten der alten Labels noch gar nicht gab.

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Bietet ein Hersteller sowohl alte als auch neue Labels an, wurden seine Produkte entsprechend beider Klassen geprüft.

Achtung bei neuen Energielabels für (LED-)Lampen

Seit dem 1. Dezember 2021 dürfen Händler Geräte mit alten Energieeffizienzklassen nicht mehr verkaufen, ohne dass die neuen Labels ebenfalls vorhanden sind. Eine Ausnahme gilt für die Lichtquellen, die ihre neue Kennzeichnung am 1. September 2021 erhielten. Für diese gewährt die EU eine Übergangsfrist von 18 Monaten. Das heißt, bis zum 28. Februar 2023 hatten Händler Zeit, um die neuen Energielabels auf Produktverpackungen anzubringen.

Vergleich altes und neues Energielabel für LampenVergleich altes und neues Energielabel für LampenEin direkter Vergleich zeigt die Veränderungen zwischen dem alten und neuen Label für Lichtquellen.

Hier könnte es aber zu Verwechslungen kommen: LED-Lampen mit einem alten A+++ dürfen Händler noch als sehr sparsam verkaufen, obwohl sie bereits ein neues Label erhalten haben könnten. Es ist daher empfehlenswert, genauer hinzuschauen. Viele Hersteller haben zwar ihre Verpackungen längst angepasst (verpflichtend ab 1. September 2021), aber: Wenn zum Beispiel in einem Geschäft eine Lampe mit einem (alten) A+++ neben einer mit einem (neuen) G liegt, sollten Sie nicht automatisch zum vermeintlich besseren Produkt greifen, sondern vergleichen Sie die konkreten Watt- oder Lumenangaben.

Wird es in Zukunft wieder eine A+-Energieeffizienzklasse geben?

Nein. Die EU hat sich darauf verständigt, dass es bei einer geschlossenen A-bis-G-Skala bleiben soll. Sobald ein signifikanter Anteil an neuen Produkten einer Gruppe (z.B. Kühlschränke oder Waschmaschinen) die Klasse A (30 Prozent aller Produkte) oder Klasse B (50 Prozent aller Produkte) erreicht hat, findet eine Neuskalierung statt. Dann gibt es wieder neue Energieeffizienzklassen. Doch das dürfte voraussichtlich erst in frühestens 10-15 Jahren der Fall sein.

Weitere wichtige Informationen zu den neuen Energieeffizienzklassen

Parallel zu den neuen Energieeffizienzklassen verabschiedete die EU-Kommission im Oktober 2019 zehn Ökodesign-Maßnahmen, bei denen es sich weitgehend um Überarbeitungen geltender Vorschriften handelt. Interessant sind allerdings neue Vorschriften, die die Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit von Geräten zum Ziel haben. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, der leichte Austausch wichtiger Teile und der Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen soll sich so künftig verbessern.

Diese Maßnahmen sind kein direkter Bestandteil der Energieeffizienzklassen, sollen Kunden aber in Zukunft ebenfalls auf Geschirrspülern, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Lampen, (gewerblichen) Kühlschränken und Bildschirmen in Form von Aufklebern über diese an Bedeutung gewinnenden Aspekte informieren. Und natürlich gilt für das alte wie für das neue Energielabel: Der tatsächliche Verbrauch weicht von den Angaben der Hersteller auf jeden Fall ab. Denn zwischen theoretischen Testergebnissen aus dem Labor und realen Bedingungen zum Beispiel daheim gibt es immer Unterschiede. Gerade bei High-End Küchengeräte kann die anfängliche Investition durch langfristige Energieersparnis gerechtfertigt werden.

Hersteller vor neuen Herausforderungen durch neue Energieeffizienzklassen

Für diejenigen, die sich noch nicht an die neuen Labels gewöhnt haben, ist das alles sicherlich etwas frustrierend: Ein Gerät, das bislang ein A+ hatte, nach objektiven Kriterien also als energiesparend galt, soll künftig plötzlich nur noch ein C-Produkt sein?

Was vielleicht auf den ersten Blick befremdlich erscheinen mag, ist mittel- und langfristig für uns Konsumenten von Vorteil: Hersteller dürften motiviert sein, verstärkt auf bessere Technologien zu setzen, um uns auch wieder A-Produkte anbieten zu können. Denn wir wollen schließlich die besten, sparsamsten und umweltfreundlichsten Geräte kaufen – und die erkennen wir nicht an einem G auf der Verpackung, sondern an einem A. Informieren Sie sich also aktiv und nutzen Sie die neuen Labels als Orientierungshilfe für eine bewusste Kaufentscheidung.