Eintracht Frankfurt Champions League Analyse: Ein hart erkämpftes Remis gegen Tottenham

Nach einer enttäuschenden Niederlage im North London Derby reisten die Spurs nach Deutschland, um auf den Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt zu treffen. Die Atmosphäre im Stadion war elektrisierend, das Spielgeschehen auf dem Platz jedoch weniger mitreißend. Tottenham erspielte sich einige Chancen, besonders in der ersten Halbzeit, brachte aber keinen einzigen Schuss auf das Tor. Glücklicherweise war Frankfurt nicht viel besser, und so endete die Partie in einem torlosen Unentschieden, das mitunter schmerzhaft anzusehen war. Ein Punkt auswärts in der Königsklasse ist an sich kein schlechtes Ergebnis, doch die Spurs werden das Gefühl haben, mehr aus diesem Spiel hätte herausholen können. Hier sind einige meiner Beobachtungen zur Eintracht Frankfurt Champions League Analyse.

Die erste Halbzeit: Hoffnungsschimmer und verpasste Chancen

Tottenham spielte zu Beginn recht ansprechend! Nach dem frustrierenden Match im Emirates war es erfreulich zu sehen, dass sie Torchancen kreierten, auch wenn der Ball sich hartnäckig weigerte, ins Netz zu gehen. Es war vielleicht kein „Champagner-Fußball“, aber immerhin gab es Ansätze, an die man anknüpfen konnte. Son hatte eine starke erste Hälfte – zwei scharfe Hereingaben, die Kane unerklärlicherweise nicht verwerten konnte, und ein Schuss, der knapp vorbeizog. Auch wenn seine Pässe nicht immer präzise waren, wirkte er extrem gefährlich. tottenham eintracht frankfurt Zwei große Frustrationen in der ersten Halbzeit waren Tottenhams ungenaues Passspiel, insbesondere im Umschaltspiel, und die merkwürdig ineffektive Mittelfeldpresse der Spurs. Es stellte sich auch die Frage, warum Kane als vorderster Angreifer agierte, anstatt sich tiefer fallen zu lassen, um Bälle zu empfangen und weiterzuleiten – ein berechtigter Punkt. Man fragte sich einfach: „Komm schon Ball, geh ins Tor! Was zur Hölle ist los?!“ Es war auch überraschend, dass ein Handspiel im Strafraum nach VAR-Überprüfung nicht geahndet wurde. Man kann argumentieren, dass die Entscheidung korrekt war, aber es sah definitiv so aus, als ob der Ball ohne die Ablenkung bei Kane gelandet wäre.

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Die zweite Halbzeit: Weniger Kreativität und wachsende Frustration

Die Geschichte der zweiten Halbzeit: Eine noch größere Unfähigkeit, tatsächlich gefährliche Aktionen aus dem Ballbesitz zu entwickeln, diesmal jedoch mit erheblich weniger echten Torchancen. Kein einziger Torschuss in diesem Spiel – extrem frustrierend. Richarlison hatte einen schwachen Auftritt. Frankfurts Spielweise passte nicht zu seinen Stärken, und er wirkte auf dem Platz frustrierend – verschwenderisch und nicht synchron mit seinen Teamkollegen. marseille eintracht frankfurt Conte wartete zu lange mit seiner Auswechslung, aber immerhin bekamen wir Bryan Gil zu sehen. Doch war das wirklich gewünscht? Er sah auf dem Feld nicht besonders gut aus und jagte ein paar Mal dem Ball hinterher, anstatt Läufe zum Tor zu starten. Er wirkte, darf ich es sagen, ziemlich schlecht. Vielleicht hatte Conte die ganze Zeit recht. So gut Son in der ersten Hälfte war, so schlecht war er in der zweiten. Aber das galt wohl für den Großteil des Teams. eintracht frankfurt marseille Ryan Sessegnon war eine sofortige Verbesserung gegenüber Ivan Perisic. Zu diesem Zeitpunkt bin ich der Meinung, dass Sess Contes erste Wahl als linker Flügelverteidiger sein sollte.

Beobachtungen zum Spiel und Ausblick

Mit Kane stimmte an diesem Tag definitiv etwas nicht. Er war einfach nicht er selbst – verpasste offene Möglichkeiten, sein Passspiel war ungenau. War er von seinem üblichen Regime abgewichen? Ich weiß, es ist abgedroschen, dem Schiedsrichter die Schuld zu geben, aber dieser Mann traf im Laufe des Spiels einige fragwürdige Entscheidungen, und das fast durchweg gegen die Spurs. Harry Kane wurde zu Boden gerissen und dann getreten, und erhielt dafür eine gelbe Karte? Bizarr. eintracht frankfurt gegen tottenham Isoliert betrachtet ist ein Auswärtspunkt in der Champions League kein schlechtes Ergebnis, aber dies war keine ermutigende Leistung und wird die berechtigten Bedenken der Fans hinsichtlich Tottenhams Gesamtform kaum zerstreuen. Es fühlt sich an, als bräuchten wir nur ein oder zwei weitere Passgeber im Mittelfeld, um die Dinge zu korrigieren, aber Conte wirkt unnachgiebig und stur. Ich weiß es nicht. Es war nicht SCHRECKLICH, aber es war definitiv frustrierend. Zumindest verlor Sporting heute (ziemlich amüsant) gegen Marseille, sodass die Gruppe weiterhin offen bleibt. bundesliga eintracht frankfurt Doch die Spurs müssen das Rückspiel gegen Frankfurt beim nächsten Mal unbedingt gewinnen.

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Fazit

Das torlose Unentschieden zwischen Eintracht Frankfurt und Tottenham in der Champions League war ein Spiel voller verpasster Chancen und zunehmender Frustration, insbesondere für die Spurs. Während die Atmosphäre im Deutsche Bank Park wieder einmal die Leidenschaft des deutschen Fußballs unterstrich, konnte die Leistung auf dem Platz die Erwartungen vieler nicht erfüllen. Beide Teams zeigten defensive Stabilität, aber es mangelte an der nötigen Durchschlagskraft im Angriff. Für die Eintracht war der Punkt gegen einen starken Gegner zu Hause ein solides Ergebnis, das die Gruppe spannend hält. Für Tottenham hingegen bleiben offene Fragen bezüglich der Form und der offensiven Effizienz. Das Rückspiel verspricht daher, eine entscheidende Begegnung für beide Mannschaften im Kampf um das Weiterkommen in der Champions League zu werden. Fans dürfen gespannt sein, ob die Spurs ihre Angriffsleistung steigern und die Eintracht ihre Heimstärke erneut ausspielen kann.