Die Handball-Europameisterschaft 2026 war ein spannendes Turnier, das die Herzen der Handball-Fans höherschlagen ließ. Vom 15. Januar bis zum 1. Februar 2026 kämpften Europas Top-Nationen um den begehrten Titel. Mit Dänemark als frisch gekröntem Europameister und Deutschland, das sich nach einer beeindruckenden Leistung über Silber freuen durfte, bot die Meisterschaft unvergessliche Momente. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Fakten, Ergebnisse und den beeindruckenden Turnierverlauf des deutschen Teams zusammen und gibt einen umfassenden Überblick über die Spiele Bundesliga dieser sportlichen Großveranstaltung.
Wo fand die Handball-Europameisterschaft 2026 statt?
Die Handball-EM 2026 wurde in drei skandinavischen Ländern ausgetragen: Dänemark, Schweden und Norwegen. Jedes Land stellte hochmoderne Arenen zur Verfügung, die eine fantastische Atmosphäre für die Spiele boten.
- Dänemark: Die Jyske Bank Boxen in Herning (15.000 Plätze) war ein zentraler Austragungsort, an dem die deutsche Mannschaft ihre Spiele bestritt und wo auch die entscheidenden Partien der Hauptrunde, die Halbfinals und das Finale stattfanden.
- Norwegen: Die Unity Arena in Oslo (8.000 Plätze) war Schauplatz mehrerer Vorrundengruppen.
- Schweden: Malmö (12.000 Plätze) und Kristianstad (5.000 Plätze) waren weitere Spielorte in Schweden, die ebenfalls Vorrundenspiele und Hauptrundengruppen beherbergten.
Die deutsche Nationalmannschaft absolvierte alle ihre Partien ausschließlich in Herning, was für eine gewisse Kontinuität im Reiseplan sorgte.
Deutschlands Silber-Märchen: Ein historischer Erfolg
Das deutsche Team zeigte bei der Handball-EM 2026 eine herausragende Leistung. Obwohl sie in der Vor- und Hauptrunde Niederlagen gegen Serbien und den späteren Europameister Dänemark hinnehmen mussten, gelang der Einzug ins Halbfinale. Dort überzeugte die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason mit einem 31:28-Sieg gegen Kroatien und sicherte sich damit einen Platz im Finale.
Im Endspiel traf Deutschland erneut auf den Co-Gastgeber Dänemark und unterlag mit 27:34. Trotz der Finalniederlage ist der Gewinn der Silbermedaille ein großer Erfolg für den deutschen Handball und die erste Medaille seit dem EM-Titel 2016. Ein echtes “Silber-Märchen” für das DHB-Team, das die Fans begeistert hat.
Die Top 6 der Handball-EM 2026
Das Turnier bot spannende Duelle bis zum Schluss. Neben Dänemark und Deutschland kämpften weitere starke Nationen um die Medaillen und Platzierungen. Kroatien sicherte sich die Bronzemedaille mit einem knappen 34:33 gegen Island, während Portugal den fünften Platz durch ein 36:35 gegen Schweden erreichte.
| Platz | Team | Siege | Remis | Niederlagen |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Dänemark | 8 | 0 | 1 |
| 2 | Deutschland | 6 | 0 | 3 |
| 3 | Kroatien | 7 | 0 | 2 |
| 4 | Island | 5 | 1 | 3 |
| 5 | Portugal | 4 | 2 | 2 |
| 6 | Schweden | 5 | 1 | 2 |
Der deutsche Kader: Eine Mischung aus Routine und Talent
Bundestrainer Alfred Gislason setzte bei der Handball-Europameisterschaft 2026 auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern und vielversprechenden Debütanten. Vier Spieler, nämlich Tom Kiesler, Miro Schluroff (beide Rückraum links), Mathis Häseler (Rechtsaußen) vom VfL Gummersbach sowie Matthes Langhoff (Rückraum links) von den Füchsen Berlin, feierten ihr erstes großes Turnier. Diese frischen Kräfte wurden ergänzt durch Routiniers, die bereits vor zehn Jahren bei der EM in Polen Gold geholt hatten. Gislasons Hauptaugenmerk bei der Kaderzusammenstellung lag auf der Abwehrarbeit, um eine solide Defensive zu gewährleisten.
Änderungen am Kader waren während des Turniers unter bestimmten Bedingungen möglich, um auf Verletzungen oder Formschwankungen reagieren zu können. Dies ist eine gängige Praxis im modernen Sport, ähnlich wie man es bei den neuesten Trainerstimmen Bundesliga heute nach wichtigen Partien hört.
Turnier-Modus und Gruppenphase der Handball-EM 2026
Die Handball-Europameisterschaft 2026 startete mit 24 Mannschaften, die in sechs Vorrundengruppen unterteilt waren. Jedes Team traf einmal auf seine Gruppengegner. Die beiden bestplatzierten Mannschaften jeder Gruppe qualifizierten sich für die Hauptrunde und nahmen ihre direkten Ergebnisse aus der Vorrunde mit.
- Hauptrundengruppe I: Gebildet aus den Gruppen A, B und C, ausgetragen in Herning.
- Hauptrundengruppe II: Gebildet aus den Gruppen D, E und F, ausgetragen in Malmö.
In den Hauptrunden kämpften die Teams erneut um die besten Plätze. Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Hauptrundengruppe zogen ins Halbfinale ein, während die Drittplatzierten das Spiel um Platz fünf bestritten.
Die Vorrundengruppen setzten sich wie folgt zusammen:
| Gruppe A (Herning) | Gruppe B (Herning) | Gruppe C (Oslo) | Gruppe D (Oslo) | Gruppe E (Malmö) | Gruppe F (Kristianstad) |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | Dänemark | Frankreich | Slowenien | Schweden | Ungarn |
| Spanien | Portugal | Norwegen | Färöer | Kroatien | Island |
| Österreich | Nordmazedonien | Tschechien | Montenegro | Niederlande | Polen |
| Serbien | Rumänien | Ukraine | Schweiz | Georgien | Italien |
Die Gruppenphase bot bereits einige Überraschungen, und die intensiven Begegnungen, wie beispielsweise die spannende Begegnung zwischen Augsburg und RB Leipzig im Fußball, zeigten, dass im Sport jederzeit alles möglich ist.
Regelwerk: Verlängerung und Gleichstand
Für die entscheidenden K.o.-Spiele gab es klare Regeln bei einem Unentschieden nach 60 Minuten:
- Verlängerung: Nach fünf Minuten Pause folgte eine zweimal fünfminütige Verlängerung mit einer einminütigen Halbzeitpause.
- Zweite Verlängerung: Sollte auch danach kein Sieger feststehen, gab es eine zweite Verlängerung, ebenfalls zweimal fünf Minuten.
- Siebenmeterwerfen: Erst wenn auch die zweite Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, entschied das Siebenmeterwerfen.
Bei Gleichstand von zwei oder mehr Teams am Ende der Vor- oder Hauptrunde wurden folgende Kriterien in dieser Reihenfolge herangezogen:
- Punktzahl aus direktem Vergleich
- Tordifferenz aus direktem Vergleich
- Anzahl an Toren aus direktem Vergleich
- Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
- Anzahl an Toren aus allen Gruppenspielen
- Fair Play Ranking (Punkte für Gelbe Karten, Zwei-Minuten-Strafen, Rote Karten)
- Das Los
Diese detaillierten Regeln sorgten für Fairness und Transparenz im Turnierverlauf, ähnlich den präzisen Planungen, wenn es darum geht, Werder Bremen live heute zu verfolgen oder die Übertragung von Eintracht Frankfurt heute live im TV zu organisieren.
Fazit: Eine unvergessliche Handball-EM 2026
Die Handball-Europameisterschaft 2026 war ein Fest des Sports, das nicht nur mit packenden Spielen, sondern auch mit der beeindruckenden Leistung der deutschen Mannschaft in Erinnerung bleiben wird. Der Gewinn der Silbermedaille ist ein Verdienst des gesamten Teams und des Trainerstabs. Das Turnier hat einmal mehr gezeigt, welche Faszination der Handballsport ausübt und wie er Menschen in ganz Europa begeistert. Wir blicken gespannt auf die kommenden Herausforderungen und die weitere Entwicklung des deutschen Handballs.
