Energy-Drinks sind aus dem Alltag vieler junger Menschen und Erwachsener kaum noch wegzudenken. Sie werden oft als schnelle Lösung für Müdigkeit und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit beworben – sei es im Studium, bei der Arbeit oder vor dem Sport. Neben Multivitaminpräparaten zählen sie zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln, die von amerikanischen Teenagern und jungen Erwachsenen konsumiert werden. Männer zwischen 18 und 34 Jahren sind dabei die Hauptkonsumenten, und fast ein Drittel der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren trinkt sie regelmäßig. Doch hinter dem Versprechen von sofortiger Energie verbergen sich ernsthafte Gesundheitsrisiken, die oft übersehen oder ignoriert werden. Es ist entscheidend, sich dieser Gefahren bewusst zu sein, um informierte Entscheidungen über den Konsum dieser Getränke treffen zu können.
Energy-Drinks gibt es hauptsächlich in zwei Formen: als typische Getränkedosen oder -flaschen, die herkömmlichen Softdrinks ähneln (z.B. eine 500-ml-Flasche), und als sogenannte „Energy Shots“, kleine, hochkonzentrierte Flüssigkeiten in 60 bis 75 ml Behältern. Koffein ist die zentrale Zutat in beiden Produktarten. Während eine 500-ml-Dose eines Energy-Drinks zwischen 70 und 240 mg Koffein enthalten kann, liefern Energy Shots oft zwischen 113 und 200 mg. Zum Vergleich: Eine 355-ml-Dose Cola enthält etwa 35 mg Koffein und eine 240-ml-Tasse Kaffee etwa 100 mg. Dies verdeutlicht die erheblich höhere Koffeinkonzentration in Energy-Drinks. Neben Koffein können Energy-Drinks auch andere Stimulanzien und Inhaltsstoffe wie Guarana (eine weitere Koffeinquelle), Zucker, Taurin, Ginseng, B-Vitamine, Glucuronolacton, Yohimbe, Carnitin und Bitterorange enthalten. Diese Mischung aus verschiedenen Substanzen kann eine synergistische Wirkung entfalten, deren genaue Auswirkungen auf den menschlichen Körper noch nicht vollständig erforscht sind. Wer eine große Auswahl an Getränken sucht, sollte vielleicht auch die Option getränke online kaufen in Betracht ziehen, um sich über Alternativen zu informieren.
Wachsende Besorgnis: Die Gefahren von Energy-Drinks
Der Konsum von Energy-Drinks ist mit erheblichen Sicherheitsbedenken verbunden, die sich in verschiedenen Studien und Statistiken widerspiegeln:
Zunahme von Notaufnahmebesuchen: Zwischen 2007 und 2011 hat sich die Anzahl der Notaufnahmebesuche, die auf Energy-Drinks zurückzuführen sind, verdoppelt. Im Jahr 2011 führte jeder zehnte dieser Besuche zu einer Krankenhauseinweisung. Dies unterstreicht das akute Risiko, das von diesen Getränken ausgehen kann, insbesondere bei übermäßigem Konsum oder Vorerkrankungen.
Mischkonsum mit Alkohol: Etwa 25 Prozent der Studierenden konsumieren Alkohol zusammen mit Energy-Drinks. Diese Gruppe neigt signifikant häufiger zu exzessivem Alkoholkonsum (Binge Drinking) als Studierende, die auf den Mischkonsum verzichten. Die Kombination von Koffein und Alkohol kann die Wahrnehmung des eigenen Rauschzustandes trüben, was dazu führt, dass Konsumenten sich weniger betrunken fühlen, als sie tatsächlich sind. Dies erhöht das Risiko für gefährliche Verhaltensweisen.
Erhöhtes Risiko für risikoreiches Verhalten: Laut Berichten der CDC sind Personen im Alter von 15 bis 23 Jahren, die Alkohol mit Energy-Drinks mischen, viermal häufiger in riskantes Rauschtrinken (sechs oder mehr Drinks pro Episode) verwickelt als jene, die dies nicht tun. Die enthemmende Wirkung von Alkohol in Verbindung mit der stimulierenden Wirkung der Energy-Drinks kann zu einer gefährlichen Kombination führen, die das Urteilsvermögen stark beeinträchtigt.
Negative Konsequenzen durch Mischkonsum: Trinker, die Alkohol mit Energy-Drinks mischen, berichten im Vergleich zu Nicht-Mischkonsumenten häufiger von ungewollter oder ungeschützter Sexualität, Alkohol am Steuer oder Mitfahren bei einem betrunkenen Fahrer sowie alkoholbedingten Verletzungen. Diese Statistiken zeigen deutlich, dass der Mischkonsum weitreichende und gefährliche soziale und gesundheitliche Folgen haben kann. Wenn man über Getränke spricht, sollte man auch die Vielfalt von Erfrischungsgetränken wie mio cola nicht vergessen, die eine alternative Option darstellen können.
Kombination mit anderen Substanzen: Im Jahr 2011 waren 42 Prozent aller Notaufnahmebesuche im Zusammenhang mit Energy-Drinks auf die Kombination dieser Getränke mit Alkohol oder anderen Drogen (wie Marihuana oder rezeptfreien bzw. verschreibungspflichtigen Medikamenten) zurückzuführen. Dies verdeutlicht die extreme Gefahr, die entsteht, wenn Energy-Drinks als Teil eines komplexen Mischkonsums eingesetzt werden.
Verantwortungsvoller Konsum und Alternativen
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Risiken von Energy-Drinks sind real und können gravierende Folgen haben. Angesichts der potenziellen Gefahren, insbesondere bei übermäßigem Konsum oder in Kombination mit anderen Substanzen, ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang unerlässlich. Jugendliche und junge Erwachsene sollten über diese Gefahren aufgeklärt werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Eltern, Pädagogen und Gesundheitsfachkräfte spielen eine wichtige Rolle bei der Vermittlung dieser Informationen.
Wer nach einem Energieschub sucht, sollte gesündere Alternativen in Betracht ziehen, wie ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung oder einfach eine Tasse Kaffee oder Tee in Maßen. Es ist wichtig, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und nicht auf vermeintliche Wundermittel zurückzugreifen, die kurzfristige Vorteile versprechen, aber langfristig der Gesundheit schaden können. Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, medizinischen Rat einzuholen. Gesundheit und Wohlbefinden sollten stets Vorrang vor dem kurzfristigen Kick haben, den ein Energy-Drink verspricht.
