In Schweden sind erfolgreiche Fussballsommer inzwischen fast zur Gewohnheit geworden. Nachdem die Männernationalmannschaft bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ das Viertelfinale erreichte, setzte die Frauen-Nationalmannschaft bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ noch einen drauf und sicherte sich die wohlverdiente Bronzemedaille. Dieser Erfolg unterstreicht die anhaltenden Erfolge des schwedischen Frauenfussballs und festigt ihre Position unter den Top-Nationen. Die Skandinavierinnen, die auf dem sechsten Rang der FIFA/Coca-Cola-Frauen-Weltrangliste rangieren, zeigten einmal mehr ihre Entschlossenheit und ihren beeindruckenden Durchhaltewillen, der zu einer Medaille bei jeder zweiten WM-Teilnahme führte. wm 2022 teilnehmer
Eine bemerkenswerte Bilanz: Konstanz auf der Weltbühne
Schwedens Engagement im Fussball zahlt sich seit Jahren aus, und die Frauenmannschaft ist dabei ein leuchtendes Beispiel. Nach der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 und dem jüngsten WM-Bronze in Frankreich haben sich die Schwedinnen eine Reputation für konstante Leistung auf höchstem Niveau erarbeitet. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit, strategischer Entwicklung und einer tief verwurzelten Fussballkultur, die sowohl das Männer- als auch das Frauenteam antreibt. Der aktuelle sechste Platz in der Weltrangliste ist die beste Position, die das Team seit dem Achtelfinal-Aus in Kanada 2015 innehatte, und spiegelt die jüngsten Leistungen wider.
Der Weg zum Podium in Frankreich 2019
Die Erwartungen an die Schwedinnen vor der Weltmeisterschaft 2019 waren gemischt. Obwohl sie als amtierende Silbermedaillengewinnerinnen der Olympischen Spiele anreisten, hatten sie bei der UEFA EURO 2017 in den Niederlanden nur das Viertelfinale erreicht und galten unter den Qualifikanten für Frankreich lediglich als Nummer neun. Doch die Mannschaft überraschte Kritiker und Fans gleichermaßen. Ihr Weg zum Podium war geprägt von engen Spielen, insbesondere in der K.o.-Runde, wo alle vier Partien mit nur einem Tor Differenz entschieden wurden. Diese Fähigkeit, unter Druck zu bestehen und knappe Spiele zu gewinnen, war entscheidend. Den Finaleinzug verpassten die Schwedinnen erst in der Verlängerung gegen die Niederlande, was die Qualität ihrer Leistung noch einmal unterstreicht.
Erfahrung, Taktik und kühle Köpfe als Schlüssel zum Erfolg
Einer der Hauptgründe für Schwedens Erfolg war die perfekte Mischung aus reichlich Erfahrung und individueller Klasse. Spielerinnen wie Hedvig Lindahl, Linda Sembrant, Caroline Seger und Nilla Fischer bildeten mit zusammen 564 Länderspieleinsätzen ein stabiles und unerschütterliches Gerüst. Ihre kühlen Köpfe und ihre Fähigkeit, in kritischen Momenten Ruhe zu bewahren, waren von unschätzbarem Wert. Hinzu kamen technisch versierte und kreative Akteurinnen wie Sofia Jakobsson und Kosovare Asllani, die immer wieder für gefährliche Offensivaktionen sorgten. ballon d or ronaldo
An der Seitenlinie agierte Trainer Peter Gerhardsson mit einer ruhigen und besonnenen Art, die ihm eine Nominierung für die Auszeichnung als The Best – FIFA-Welttrainer – Frauen einbrachte. Seine Philosophie, Spielerinnen nicht “zusammenzustauchen”, sondern durch klare Kommunikation das kollektive Verständnis zu fördern, prägte das Team maßgeblich. Gerhardsson ist überzeugt, dass eine ruhige und deutliche Ansprache zielführender ist als impulsive Gefühlsausbrüche. Dieses harmonische Zusammenspiel aus erfahrener Führung, technischer Brillanz und einer durchdachten Trainerphilosophie ließ das schwedische “Schiff” selbst in stürmischen WM-Gewässern kaum ins Schlingern geraten.
Blick nach vorn: EURO-Qualifikation und Olympische Spiele Tokio
Die Schwedinnen mussten ihre Qualitäten erst kürzlich erneut unter Beweis stellen, um erfolgreich in die Qualifikation für die UEFA EURO der Frauen 2021 zu starten. Gegen Lettland gerieten sie zunächst in Rückstand, konnten die Partie jedoch dank Asllanis Künsten bei ruhenden Bällen und einem verwandelten Elfmeter von Seger drehen und letztlich souverän mit 4:1 gewinnen. Dies zeigte einmal mehr die Comeback-Qualitäten des Teams. bayern werder bremen
Doch bevor die EURO in den Fokus rückt, steht im kommenden Jahr die Reise zu den Olympischen Spielen nach Tokio an. Dort streben die Schwedinnen danach, das Ergebnis von Rio 2016 – die Silbermedaille – noch zu übertreffen. Auch wenn erfahrenen Spielerinnen wie Lindahl (36), Fischer (35) und Seger (34) langsam dem Herbst ihrer Karriere entgegengehen, ist ihr Wille, auf der globalen Bühne noch einmal zu glänzen, ungebrochen. Caroline Seger betonte gegenüber dem Aftonbladet: “Der Wunsch und der Traum leben weiter. Das ist alles, was ich weiß. Und so lange die Motivation vorhanden ist, wird sich alles andere von selbst ergeben.” Gerhardsson selbst wäre nicht überrascht, wenn Seger mit ihrem ungebrochenen Enthusiasmus in elf Monaten immer noch das Herz des Teams bildet. “Sie wirkt derzeit eher wie eine 20-Jährige als wie eine Spielerin in ihrem Alter!”, so der Trainer anerkennend. Die deutsche Öffentlichkeit verfolgt gespannt, wie sich dieses talentierte und erfahrene Team in den kommenden Herausforderungen behaupten wird. bester fußballer der welt
Fazit
Die schwedische Frauen-Nationalmannschaft hat mit ihrer Bronzemedaille bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019 und ihrer konstanten Leistung auf internationaler Ebene eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu den Top-Teams im Frauenfussball gehört. Die Kombination aus erfahrenen Führungsspielerinnen, technisch versierten Talenten und einer ruhigen, effektiven Trainerführung durch Peter Gerhardsson bildet das Fundament für diesen anhaltenden Erfolg. Mit Blick auf die anstehenden Olympischen Spiele in Tokio und die Qualifikation für die UEFA EURO der Frauen 2021 ist die Motivation ungebrochen. Es bleibt spannend zu sehen, welche weiteren Erfolge diese beeindruckende Mannschaft noch feiern wird. Folgen Sie weiterhin ihrer Reise und erleben Sie mit, wie Schwedens Frauenfussballgeschichte weitergeschrieben wird. kroatien brasilien live
