Die Regionalliga Südwest 2025/2026: Ein umfassender Überblick über die Zusammensetzung der Liga

Ein Blick auf das Spielfeld während eines Regionalliga-Spiels in Südwestdeutschland

Die Saison 2024/2025 ist in der Regionalliga Südwest und den angeschlossenen Oberligen offiziell beendet. Mit dem Abschluss der letzten Spieltage und den spannungsgeladenen Aufstiegsspielen steht nun fest, wie sich eine der attraktivsten regionalen Fußballligen Deutschlands für die Spielzeit 2025/2026 präsentieren wird. Fußballfans im Südwesten blicken gespannt auf die neue Konstellation, die sowohl etablierte Größen als auch ambitionierte Aufsteiger vereint. Die bevorstehende Saison verspricht erneut packende Duelle und eine hohe Leistungsdichte, während sich die Vereine bereits auf die neuen Herausforderungen vorbereiten. In diesem Überblick erfahren Sie alles Wissenswerte über die Zu- und Abgänge, die die Liga neu formen.

Auf- und Absteiger: Das große Kommen und Gehen in der Regionalliga Südwest

Die größte Veränderung an der Spitze betrifft den Meister der abgelaufenen Saison: Die TSG Hoffenheim II krönte ihre herausragende Leistung mit dem Aufstieg in die 3. Liga. Dies ist ein beeindruckender Erfolg für das Team und unterstreicht die hervorragende Jugendarbeit des Vereins. Im Gegensatz zu früheren Spielzeiten gab es in dieser Saison keine Aufstiegsrelegation für den Tabellenzweiten, was die direkte Krönung des Meisters noch bedeutsamer macht. Die Regionalliga Südwest verliert damit einen ihrer stärksten Teilnehmer, öffnet aber gleichzeitig Raum für neue Kräfte und Dynamiken im oberen Tabellendrittel.

Der Abstiegskampf hielt bis zum letzten Spieltag Hochspannung bereit. Am Ende mussten insgesamt vier Mannschaften den bitteren Gang in die Oberliga antreten. Dies ist vor allem auf den Abstieg des SV Sandhausen aus der 3. Liga zurückzuführen, der einen zusätzlichen Abstiegsplatz in der Regionalliga Südwest verursachte. Bereits vor dem letzten Spieltag stand das Schicksal von Eintracht Frankfurt II und dem FC 08 Villingen fest, die sich nicht mehr retten konnten. Ihnen gesellten sich nach den finalen Partien der 1. Göppinger SV und der FC Gießen hinzu. Für diese Traditionsvereine bedeutet der Abstieg eine Zäsur und die Herausforderung, sich in der kommenden Saison in der Oberliga neu zu positionieren und den direkten Wiederaufstieg anzupeilen. Das Feld der Absteiger spiegelt die enorme Leistungsdichte und den unerbittlichen Konkurrenzkampf in dieser Liga wider, in der jeder Punkt zählt.

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Ein wichtiger Faktor, der die Anzahl der Absteiger beeinflusst, ist der Verbleib anderer Teams in höheren Ligen. Da sowohl der VfB Stuttgart II als auch der SV Waldhof Mannheim den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern konnten, blieb die Regionalliga Südwest von einem fünften Absteiger verschont. Dies war eine Erleichterung für einige Teams im unteren Mittelfeld der Tabelle und zeigt die komplexen Mechanismen, die die Ligazusammensetzung in Deutschland bestimmen.

Drei Oberliga-Klubs sichern sich den direkten Aufstieg

Aus den drei relevanten Oberligen – der Oberliga Baden-Württemberg, der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und der Hessenliga – steigen drei Meister direkt in die Regionalliga Südwest auf. Diese Vereine haben sich über eine lange und kräftezehrende Saison hinweg bewiesen und verdienen den Schritt in die nächsthöhere Spielklasse.

Der erste direkte Aufsteiger ist die SG Sonnenhof Großaspach, die souverän die Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg feierte. Ihr Erfolg ist das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit und einer starken Teamleistung über die gesamte Spielzeit. Der Verein bringt eine solide Basis und viel Erfahrung in die Regionalliga mit. Aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar kommt der TSV Schott Mainz als direkter Aufsteiger. Der Verein aus Mainz hat sich ebenfalls eindrucksvoll durchgesetzt und seine Ambitionen für die Regionalliga unterstrichen. Ihr Aufstieg verspricht frischen Wind und spannende Begegnungen.

Ein besonderer Fall ist der Aufsteiger aus der Hessenliga: Der FC Bayern Alzenau sicherte sich den Aufstieg als Vizemeister. Der eigentliche Meister, der FSV Fernwald, hatte seine Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga zurückgezogen, wodurch Alzenau als Nachrücker die Chance erhielt und diese auch wahrnahm. Dies zeigt, dass nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch strukturelle Voraussetzungen und Entscheidungen der Vereine über den Aufstieg entscheiden können. Der FC Bayern Alzenau ist ein bekannter Name im hessischen Fußball und wird die Liga zweifellos bereichern.

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Die spannenden Aufstiegsspiele um den vierten Platz

Neben den drei direkten Aufsteigern gab es noch einen vierten Aufstiegsplatz zu vergeben, der in einer packenden Relegationsrunde ermittelt wurde. Hier traten die Vizemeister der drei Oberligen gegeneinander an, um den letzten freien Platz in der Regionalliga Südwest zu ergattern. Gespielt wurde in einer einfachen Punkterunde nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“, bei dem jeder Teilnehmer jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel bestritt. Der Erstplatzierte dieser Runde sicherte sich schließlich den Aufstieg und krönte damit eine lange und intensive Saison.

Teilnehmer an dieser Relegationsrunde waren die TSG Balingen (Vizemeister der Oberliga Baden-Württemberg), Türk Gücü Friedberg (Dritter der Hessenliga, da der Vizemeister nicht teilnehmen konnte) und der 1. FC Kaiserslautern U23 (Vizemeister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar). Diese Mannschaften kämpften mit großer Leidenschaft um das begehrte Ticket. Jedes Spiel war ein Finale, und die Nerven spielten eine entscheidende Rolle.

Am Ende setzte sich die TSG Balingen in dieser knappen und hart umkämpften Aufstiegsrunde durch und kehrt somit in die Regionalliga Südwest zurück. Dies ist ein großer Erfolg für den Verein und seine Fans, die eine Saison voller Höhen und Tiefen erlebten und nun den Lohn für ihre Anstrengungen ernten konnten. Die Aufstiegsrunde zeigte einmal mehr die Attraktivität und den hohen Stellenwert der Regionalliga Südwest.

Ein Blick auf das Spielfeld während eines Regionalliga-Spiels in SüdwestdeutschlandEin Blick auf das Spielfeld während eines Regionalliga-Spiels in Südwestdeutschland

Die Regionalliga Südwest 2025/2026: Alle Teams im Überblick

Nachdem alle Entscheidungen über Auf- und Abstieg gefallen sind, steht die vollständige Liste der teilnehmenden Vereine für die Regionalliga Südwest in der Saison 2025/2026 fest. Die Liga verspricht eine spannende Mischung aus etablierten Kräften, ambitionierten Aufsteigern und einem prominenten Absteiger aus der 3. Liga. Fans können sich auf eine Saison voller Leidenschaft, Dramatik und hochklassigem Fußball freuen.

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Die Regionalliga Südwest setzt sich wie folgt zusammen:

  1. SV Sandhausen (Absteiger aus der 3. Liga – ein starker Neuzugang mit Ambitionen, direkt wieder aufzusteigen)
  2. Kickers Offenbach (Ein Traditionsverein mit einer treuen Fanbase und stets hohen Zielen)
  3. SGV Freiberg (Ein etabliertes Team, das sich in der Liga behauptet hat)
  4. TSV Steinbach Haiger (Ein ambitionierter Verein aus Hessen, bekannt für seine Stärke)
  5. SV Stuttgarter Kickers (Ein Verein mit großer Geschichte und einer starken Präsenz in der Region)
  6. FSV Frankfurt (Ein weiterer Traditionsklub, der oft um die oberen Plätze mitspielt)
  7. SC Freiburg II (Die Reservemannschaft des Bundesligisten, bekannt für die Entwicklung junger Talente)
  8. FC 08 Homburg (Ein Verein mit Erfahrung und einer soliden Basis)
  9. KSV Hessen Kassel (Ein nordhessischer Traditionsverein mit engagierten Anhängern)
  10. SG Barockstadt Fulda Lehnerz (Ein relativ junger Verein, der sich schnell etabliert hat)
  11. FC Astoria Walldorf (Ein beständiger Teilnehmer der Liga, der für seine Konstanz bekannt ist)
  12. FSV Mainz 05 II (Die zweite Mannschaft des Bundesligisten, fokussiert auf die Talentförderung)
  13. SV Eintracht Trier 05 (Ein Traditionsverein mit einer langen Historie und Leidenschaft)
  14. Bahlinger SC (Ein Team aus Baden, das sich in der Regionalliga etabliert hat)
  15. SG Sonnenhof Großaspach (Meister der Oberliga Baden-Württemberg – kehrt mit viel Schwung zurück)
  16. TSV Schott Mainz (Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – ein frischer Wind in der Liga)
  17. FC Bayern Alzenau (Vizemeister der Hessenliga – nutzte seine Chance nach dem Rückzug des Meisters)
  18. TSG Balingen (Sieger der Aufstiegsrunde – kämpfte sich erfolgreich zurück in die Regionalliga)

Die kommende Spielzeit 2025/2026 verspricht somit eine hochattraktive und ausgeglichene Regionalliga Südwest, in der jeder Spieltag neue Geschichten schreiben wird. Mit einem Absteiger aus der 3. Liga und vier hungrigen Aufsteigern ist die Liga so spannend wie eh und je. Fans können sich auf packende Duelle, emotionale Momente und Fußball auf hohem Niveau freuen. Wir blicken gespannt auf den Anpfiff der neuen Saison und die Entwicklung der Teams in dieser faszinierenden Liga.