Wärmende Herbstsuppen: 4 Rezepte für kalte Tage

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, gibt es kaum etwas Behaglicheres als eine dampfende Schüssel Suppe. Herbstsuppen Rezepte sind nicht nur wärmend und nahrhaft, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die Fülle saisonaler Zutaten zu genießen. Von klassischen Brühen bis hin zu farbenfrohen Gemüsekreationen – Suppen sind die perfekte Mahlzeit, um Körper und Seele in der kalten Jahreszeit zu verwöhnen. Sie bieten Trost, versorgen uns mit wichtigen Nährstoffen und sind oft überraschend einfach zubereitet. Entdecken Sie mit uns vier köstliche Suppenrezepte, die Sie durch Herbst und Winter begleiten werden. Wer Wert auf eine bewusste Ernährung legt, findet auch bei uns immer wieder Inspirationen, wie zum Beispiel zum backen ohne mehl.

1. Gemüsebrühe: Die vielseitige Basis für jede Küche

Die Gemüsebrühe ist ein wahrer Alleskönner in der Küche – eine unverzichtbare Grundlage für unzählige Gerichte und ein echtes Heilmittel. Sie löscht den Durst, wärmt von innen und liefert wertvolle Nährstoffe. Ihre Vielseitigkeit macht sie zur idealen Basis für Risottos, Saucen und natürlich viele andere Suppen. Die alte Faustregel: Gemüse, das leicht welk geworden ist, nicht wegwerfen, sondern lieber eine aromatische Brühe daraus kochen! Das ist nachhaltig und lecker zugleich.

Zubereitung:

Möhren, Pastinake, Petersilienwurzel, Sellerieknolle, Kohlgemüse und Porree gründlich waschen, schälen und grob zerkleinern. Wasser hinzufügen und mit Lorbeerblättern, einigen Nelken sowie Korianderkörnern 45 bis 60 Minuten köcheln lassen. Ein wichtiger Tipp: Salzen Sie die Brühe erst am Ende, damit die Nährstoffe optimal aus dem Gemüse ins Wasser übergehen können.

Brühe lässt sich hervorragend auf Vorrat kochen. Füllen Sie die kochend heiße Brühe nach dem Salzen in sterilisierte Apfelmus- oder Marmeladengläser, verschließen Sie diese fest und lassen Sie die Gläser abkühlen. So haben Sie immer eine hochwertige Basis für Ihre Kochabenteuer zur Hand. Dazu passt auch hervorragend ein selbst gebackenes roggenvollkornbrot mit sauerteig.

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2. Herzhafte Rote Bete Suppe: Ein Farbklecks im Herbst

Rote Bete ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch ein echtes Superfood, das herrlich erdige Aromen in unsere Küche bringt. Achtung: Wer keine roten Finger mag, arbeitet am besten mit Handschuhen! Eine kleine Knolle Rote Bete genügt bereits für eine großzügige Portion dieser leuchtend roten, wärmenden Suppe mit ihrem intensiven Geschmack. Schälen, kochen, pürieren, mit viel Brühe auffüllen und einem Schuss Sahne verfeinern – so einfach zaubern Sie ein kleines Meisterwerk auf den Tisch.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1–2 Knollen Rote Bete
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml trockener Weißwein oder Apfelsaft
  • 60 ml Sahne
  • 4 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • Zum Dekorieren: Schnittlauch, Rucola, Schmand, Saure Sahne, Schlagsahne, Croûtons oder Fetakäse

Zubereitung:

Die Rote-Bete-Knollen gründlich abwaschen. Blattansatz und Wurzelende abschneiden. Die Knolle halbieren, in Scheiben schneiden, diese schälen und anschließend alles würfeln. Die Zwiebel vorbereiten: Wurzel- und Stielende abschneiden, halbieren, schälen, in Scheiben und dann in kleine Würfel hacken. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Die gewürfelte Rote Bete hinzufügen und 2–3 Minuten mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Hälfte der Brühe dazugeben und alles zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen, bis die Rote Bete weich ist. Die Sahne hinzufügen und die Suppe sorgfältig pürieren. Anschließend den Rest der Brühe einrühren und noch einmal aufkochen lassen. Diese Suppe ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch eine wahre Vitaminbombe. Wer seine Kochkünste weiterentwickeln möchte, kann sich auch an einem protein geburtstagskuchen versuchen, um auch süße Highlights zu kreieren.

3. Zerrissene Suppe (Stracciatella): Schnell & Einfach als Vorspeise

Die “Zuppa stracciatella alla romana” ist eine klassische italienische Vorspeise, deren Name „Stracciatella“ – was im Italienischen so viel wie „zerrissen“ bedeutet – auch der bekannten Eissorte ihren Namen gab. Das Prinzip unserer Suppe ist ebenso einfach wie genial: In die leicht köchelnde Gemüsebrühe wird langsam verquirltes Ei gegeben, das dort stockt und dann mit einem Schneebesen „zerrissen“ wird. Diese Suppe ist blitzschnell zubereitet und stillt als leichte Vorspeise den ersten Hunger, ohne zu beschweren.

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 2 Eier
  • Salz und etwas Pfeffer

Zubereitung:

Die Gemüsebrühe aufkochen und abschmecken. Die Eier mit 2 EL Wasser und einer Prise Salz verquirlen. Diesen Eiermix in einem dünnen Strahl unter langsamem Rühren in die kochende Brühe laufen lassen. Mit einem Schneebesen kurz und kräftig durchschlagen, um die typische „zerrissene“ Struktur zu erzeugen. 2–3 Minuten auf kleiner bis mittlerer Stufe köcheln lassen. Zum Schluss noch einmal kräftig mit dem Schneebesen durchschlagen und sofort servieren. Ein echter Genuss für alle, die es unkompliziert und doch raffiniert mögen.

4. Deftige Gemüsesuppe: Resteverwertung leicht gemacht

Die Gemüsesuppe ist ein Klassiker, der immer geht und sich wunderbar an die saisonalen Gegebenheiten anpassen lässt. Was immer an Gemüse im Haus ist, kann hier verwertet werden: einfach klein schneiden, in Butter oder Öl andünsten, mit einem Schuss Wein ablöschen und mit Brühe auffüllen. Etwas Reis, Semmelmehl oder altes Brot kann die Suppe sämiger machen und ihr eine schöne Fülle verleihen. Diese Suppe schmeckt auch hervorragend mit Bohnen aus dem Glas. Und falls mal Nudeln übrig sind, können diese einfach mitgekocht werden.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g Gemüse in kleine Würfel geschnitten, z. B.:
    • 1–2 Möhren
    • 1/4 Knollensellerie
    • 1 Pastinake
    • 1–2 Petersilienwurzel
    • 1–2 Schalotten oder 1 Zwiebel oder 1/2 Porree
    • 1–2 EL TK-Erbsen
    • 1–2 EL Risotto- oder Milchreis, wenn vorhanden, sonst Nudeln und/oder Kartoffeln
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Weißwein oder entsprechend mehr Wasser
  • 6 EL Öl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma

Zubereitung:

Das Wurzelgemüse vorbereiten: Stielenden abschneiden, schälen, abwaschen, längs in Stifte und dann in kleine Würfel schneiden. Knollensellerie schälen, abwaschen und würfeln. Schalotten hacken: Wurzel- und Stielenden abschneiden, halbieren, schälen, in dickere Scheiben und dann quer grob hacken. Die Brühe in einem separaten Topf erhitzen oder fertige Gemüsebrühe mit heißem Wasser anrühren. Öl in einem großen Topf erhitzen, Schalotten darin kurz andünsten, Reis hinzufügen, gut durchrühren und leicht salzen. Das restliche Gemüse (ohne die Erbsen) dazugeben und 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, dabei gelegentlich wenden. Mit dem Wein ablöschen, umrühren und die heiße Brühe hinzufügen. So viel heißes Wasser dazugießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Erbsen und Lorbeerblätter hinzufügen und die Suppe zugedeckt auf kleiner Stufe 30 Minuten köcheln lassen. Abschmecken, nachwürzen und servieren. Dazu passt Graubrot mit Butter oder Käse und Wurst, um eine sättigende Mahlzeit zu erhalten. Wer anschließend noch Lust auf etwas Süßes hat, findet auf unserer Seite auch Rezepte für süße Backwerke wie zum Beispiel vulkankuchen oder traditionelle Teige wie baklava teig.

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Fazit: Herzhaft und gesund durch den Herbst

Diese vier Herbstsuppen Rezepte zeigen, wie vielfältig und wohltuend die Küche in der kalten Jahreszeit sein kann. Ob als leichte Vorspeise, wärmender Hauptgang oder als cleverer Weg, Gemüsereste zu verwerten – Suppen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Hausmannskost und bieten für jeden Geschmack das Richtige. Sie sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch eine hervorragende Quelle für Vitamine und Nährstoffe, die uns in den kälteren Monaten fit halten. Probieren Sie diese Rezepte aus und lassen Sie sich von den aromatischen Düften und Geschmäckern des Herbstes verzaubern. Teilen Sie Ihre Kreationen mit uns und entdecken Sie weitere inspirierende Rezeptideen auf Shock Naue!