Sie sind eine engagierte Fachkraft in der Pflege, Hebammenkunde oder Therapie und möchten Ihr Wissen und Ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergeben? Das Masterstudium Pflege- und Gesundheitspädagogik öffnet Ihnen die Tür zu einer erfüllenden Karriere in der Bildungslandschaft des Gesundheitswesens. Dieser innovative Teilzeitstudiengang ist speziell darauf zugeschnitten, Ihre pädagogischen Kompetenzen zu schärfen und Sie optimal auf eine Lehrtätigkeit vorzubereiten, während Sie gleichzeitig berufstätig bleiben können.
Innovative Lehrmethoden: Die Methodenwerkstatt und simulationsbasiertes Lernen
Ein Herzstück des Studiums bildet die “Methodenwerkstatt” – ein praxisorientiertes Modul, das Lehre erlebbar macht. Hier tauchen Studierende in eine Vielfalt von Unterrichtsmethoden und -medien ein, von analogen Ansätzen bis hin zu modernen digitalen Tools. Das Ziel ist es, Ihnen einen Raum zum Ausprobieren und Reflektieren zu geben, damit Sie die Lehrmethoden finden, die am besten zu Ihrem persönlichen Stil passen und eine sinnstiftende Einbettung in den Unterricht ermöglichen.
Ebenso prägend ist das Modul zum simulationsbasierten Lernen. Angehende Lehrpersonen üben hier herausfordernde Situationen aus dem Schulalltag in einem geschützten Rahmen. Dies ermöglicht es Ihnen, theoretisch fundierte Reaktionsweisen zu entwickeln und zu verfeinern, anstatt impulsgesteuert zu handeln. Ein besonderes Highlight ist der Einsatz von High-Fidelity-Simulatoren – hochentwickelten Patientensimulatoren, die komplexe Szenarien aus dem Berufsalltag von Pflegefachkräften, Hebammen oder Therapeut*innen detailgetreu abbilden. Diese Simulatoren bieten sogar Feedback, beispielsweise zur Korrektheit einer Herzdruckmassage. Zukünftig sollen zudem Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Simulationen die Lehrinhalte bereichern und das Lernerlebnis noch immersiver gestalten.
Forschungskompetenzen stärken: Der Journal Club und wissenschaftliche Einblicke
Um Sie optimal auf eine wissenschaftlich fundierte Lehrtätigkeit vorzubereiten, bietet der “Journal Club” eine Plattform für tiefgehende Auseinandersetzung mit aktueller Forschung. Hier lesen und diskutieren Studierende systematische Reviews und Studien aus dem Bildungssektor, lernen, Forschung kritisch zu bewerten und selbstständig in relevanten Datenbanken zu recherchieren.
Ergänzt wird dies durch Module, die Einblicke in unterschiedliche Forschungsmethoden, deren Gütekriterien, Techniken der Datenauswertung sowie die Präsentation und Berichterstattung von Forschungsergebnissen geben. Das Studium ermöglicht es Ihnen sogar, bereits eigene kleine Forschungsprojekte durchzuführen und so wertvolle praktische Erfahrungen in der wissenschaftlichen Arbeit zu sammeln.
Flexibilität und Berufsvereinbarkeit: Das Teilzeitstudium
Das Masterstudium Pflege- und Gesundheitspädagogik ist als Teilzeit-Studiengang konzipiert und erstreckt sich über sechs Semester. Es kombiniert Präsenz- und Online-Lehre und ist somit ideal auf die Bedürfnisse von Berufstätigen zugeschnitten. Der Stundenplan umfasst in der Regel zwei Tage pro Woche, was Ihnen ermöglicht, Ihrer aktuellen Tätigkeit weiter nachzugehen und gleichzeitig die erforderliche Qualifikation für eine Lehrtätigkeit zu erwerben. Eine Beschäftigung von bis zu 50% wird empfohlen, um Studium und Beruf optimal miteinander vereinbaren zu können, wobei die individuelle Situation der Studierenden natürlich berücksichtigt wird.
Ab dem Wintersemester 2026/27 wird es zudem die Möglichkeit geben, die Studiendauer auf vier Semester zu verkürzen. Dies gelingt durch den parallelen Besuch von Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Semestern, wodurch der Stundenplan sich auf maximal drei Tage pro Woche erweitern würde – eine attraktive Option für alle, die schneller ins Berufsfeld der pädagogischen Fachkraft im Gesundheitswesen einsteigen möchten.
Praxisnah und Begleitend: Die Praxisphasen im Studium
Die Integration von Theorie und Praxis ist ein Kernanliegen des Studiengangs. Daher sind zwei umfassende Praxisphasen in Bildungseinrichtungen vorgesehen, die jeweils Lehrproben beinhalten. Während dieser Phasen werden Sie eng von der Hochschule begleitet und besuchen parallel ausgewählte Lehrveranstaltungen, um einen kontinuierlichen Austausch über Herausforderungen und Erfolge Ihrer Praxiseinsätze zu gewährleisten.
Um den Austausch unter den Studierenden weiter zu fördern und Einblicke in verschiedene Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, wird zudem der gegenseitige Besuch von Praxiseinsätzen gefördert. So können Sie ein breites Spektrum an pädagogischen Umfeldern kennenlernen und wertvolle Impulse für Ihre eigene Lehrtätigkeit gewinnen.
Warum Pädagoge im Gesundheitswesen werden? Ein Beruf mit Zukunft und Wirkung
Der Beruf des Pädagogen im Gesundheitswesen ist dynamisch und erfordert eine flexible Persönlichkeit, die bereit ist, sich immer wieder neu zu erfinden. Die Arbeit mit Studierenden hält nicht nur jung, sondern ist auch unglaublich bereichernd. Es ist eine Freude, das Wachstum der Studierenden im Laufe ihres Studiums zu begleiten und zu sehen, wie sie mit neuem Wissen in ihre berufliche Zukunft starten.
Als Pädagoge haben Sie die einzigartige Möglichkeit, etwas zu bewegen und einen nachhaltigen Einfluss zu nehmen. Das pädagogische Rüstzeug, das Sie angehenden Pflegefachkräften, Hebammen und Therapeut*innen mitgeben, prägt nicht nur deren berufliche Praxis, sondern kann auch als Grundlage für deren eigene zukünftige Lehrtätigkeit dienen. Wenn Sie sich mit Pädagogik identifizieren, gerne mit Menschen im Gesundheitsbereich arbeiten, Freude am Lernen, Lehren und Lesen haben und sich persönlich weiterentwickeln möchten, dann ist das Masterstudium Pflege- und Gesundheitspädagogik genau der richtige Weg für Sie.
Tauchen Sie ein in eine bereichernde Karriere, in der Sie nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten können. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen dieser Masterstudiengang bietet, und beginnen Sie Ihren Weg als kompetente und inspirierende Lehrkraft!
