Die Besten Krypto-Börsen im Vergleich: Dein Wegweiser im Dschungel der Digitalwährungen

Bison App mit übersichtlicher Darstellung des eigenen Portfolios (links) und zum Handel verfügbare Kryptowährungen (rechts).

Die Welt der Kryptowährungen wächst rasant und mit ihr die Anzahl der Plattformen, auf denen man digitale Assets handeln kann. Doch welche ist die beste Krypto-Börse für deine Bedürfnisse? Angesichts der Fülle an Anbietern, unterschiedlichen Gebührenstrukturen, Sicherheitsmerkmalen und Funktionen kann die Wahl überwältigend sein. Unser umfassender Vergleich, basierend auf strengen Kriterien und einer detaillierten Analyse von über 20 Anbietern, hilft dir, die ideale Krypto-Börse zu finden, die optimal zu deinen Anlagezielen und deinem Erfahrungsgrad passt. Wir beleuchten die Top-Empfehlungen sowie Plattformen, die du besser meiden solltest, und geben dir wertvolle Einblicke, worauf du beim Handel mit digitalen Währungen achten musst.

Empfohlene Krypto-Börsen 🤝

Wir haben über 20 Anbieter getestet und bewertet. Die Ergebnisse, basierend auf unseren Kriterien wie Kosten, Transparenz, Anzahl der Kryptowährungen und Sicherheit, findest du hier übersichtlich aufbereitet.

Bitvavo: Unsere Top-Empfehlung

Als beste Krypto-Börse in unserem Vergleich sticht Bitvavo hervor. Sie bietet das beste Gesamtpaket in Bezug auf die wichtigsten Kriterien: niedrige Kosten, hohe Transparenz, eine beeindruckende Auswahl an Kryptowährungen und erstklassige Sicherheit. Mit über 400 verschiedenen Kryptowährungen und extrem niedrigen Gebühren von nur 0,25 % setzt Bitvavo Maßstäbe.

Bitvavo ist besonders einsteigerfreundlich gestaltet. Die intuitive Web- und App-Benutzeroberfläche macht den Kauf von Kryptowährungen denkbar einfach. Für erfahrene Nutzer gibt es den “Pro Mode”, eine Trading-Oberfläche mit erweiterten Funktionen für den Handel mit anderen Nutzern, der Platzierung verschiedener Order-Typen und vielen weiteren Tools.

Vorteile von Bitvavo:

  • Keine versteckten Kosten: Alle Gebühren werden transparent in Euro angezeigt.
  • MiCA-Lizenz: Konform mit der EU-Verordnung 2023/1114.
  • Sehr niedrige Gebühren: Nur 0,25 %.
  • Große Auswahl: Über 400 Kryptowährungen.

Nachteile von Bitvavo:

  • Krypto-Sparplan aktuell nur über die App einrichtbar.
  • Einige Nutzerberichte über nicht sofortige Euro-Einzahlungen.

Bitvavo zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie für den Direktkauf von Kryptowährungen die gleichen niedrigen Gebühren berechnet wie für den Handel auf der Trading-Plattform. Dies ist eine Seltenheit in der Branche. In unserer Community-Umfrage wurde Transparenz als besonders wichtig hervorgehoben – Bitvavo erfüllt diesen Wunsch beispielhaft, indem alle Gebühren vor dem Kauf klar ersichtlich sind. Die Kosten für den Transfer auf ein externes Wallet sind ebenfalls gering und jederzeit auf der Gebührenseite von Bitvavo einsehbar.

Sicherheit wird bei Bitvavo großgeschrieben: Eine 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) mittels separater App (z.B. Authy oder Google Authenticator) und die Bestätigung neuer Geräte per E-Mail sind Standard. Seit 2025 ist Bitvavo zudem von der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) gemäß MiCA als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen zugelassen, was ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit signalisiert. Für eine umfassende Diversifizierung deiner Anlagen und zur Erkundung neuer Möglichkeiten, deine digitalen Assets zu vermehren, ist die Kenntnis der beste kryptowährung entscheidend.

Bitvavo powered by Hyphe – Eine kurze Historie

Im März 2024 kündigte das Unternehmen Bitvavo S.V. an, aufgrund regulatorischer Vorgaben keine Neukunden aus Deutschland mehr aufzunehmen, und forderte bestehende Kunden auf, ihre Guthaben abzuziehen. Seit August 2024 war Bitvavo durch ein Joint Venture mit der Hyphe Markets GmbH wieder in Deutschland aktiv. Hyphe, ein von der BaFin regulierter Liquiditätsanbieter, bot den regulatorischen Rahmen, während die Verwahrung digitaler Vermögenswerte von der BaFin-regulierten Tangany GmbH und Bankdienstleistungen von der Sutor Bank GmbH übernommen wurden. Seit September 2025 ist die niederländische Bitvavo B.V. wieder der direkte Vertragspartner für deutsche Privatkunden, was für Kontinuität und Sicherheit sorgt.

Bison: Die Einsteiger-App aus Deutschland

Bison hat in unserem Test ebenfalls hervorragend abgeschnitten und ist besonders für Einsteiger geeignet, da der Kauf von Kryptowährungen transparent und unkompliziert gestaltet ist.

Bison App mit übersichtlicher Darstellung des eigenen Portfolios (links) und zum Handel verfügbare Kryptowährungen (rechts).Bison App mit übersichtlicher Darstellung des eigenen Portfolios (links) und zum Handel verfügbare Kryptowährungen (rechts).

Die Kosten für Kauf und Verkauf liegen bei ca. 1,25 %. Das Abheben von Kryptos auf das eigene Wallet ist kostenlos, da Bison die Netzwerkgebühren übernimmt.

Bison hat seinen Sitz in Deutschland und arbeitet eng mit der Börse Stuttgart zusammen. Die Verwahrung der Kryptos erfolgt durch den externen, BaFin-lizenzierten Dienstleister blocknox GmbH, was ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Hervorzuheben ist die einfache Sparplanfunktion, mit der du regelmäßig in Kryptos investieren und ein übersichtliches Reporting für die Steuererklärung erhalten kannst. Die Gebühren von 1,25 % sind zwar nicht die günstigsten, aber es fallen keine versteckten Zusatzkosten an. Bison ist ideal für Einsteiger und kleinere Summen, um Kryptos langsam anzusparen und bei Bedarf sicher zu verwahren. Für diejenigen, die sich fragen, wie sie ihre Kryptowährungen legal in ihrer Steuererklärung angeben, bietet unser Leitfaden krypto in steuererklärung umfassende Informationen.

Der Bison-Spread

Bison berechnet bei jeder Transaktion (Kauf oder Verkauf) ca. 1,25 %, die direkt in den Kaufpreis einfließen. Obwohl Bison angibt, keine direkten Gebühren zu erheben, entspricht dieser Spread den gesamten Transaktionskosten.

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Aktueller Preis von Bitcoin in der Bison-AppAktueller Preis von Bitcoin in der Bison-AppKaufübersicht für Bitcoin in der Bison-App.Kaufübersicht für Bitcoin in der Bison-App.

Aus den Screenshots lässt sich ein Kostenunterschied von etwa 1,2 % zwischen dem angezeigten Bitcoin-Kurs und dem tatsächlichen Kaufpreis ableiten. Wir haben dies in unserem Vergleich mit 1,25 % dargestellt, um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten und zu vermeiden, dass Gebühren mit “0” angegeben werden, während der Spread extrem hoch ist (marktüblich sind eher 0,01 % bis 0,1 %).

Kraken: Eine der größten & ältesten Krypto-Plattformen

Kraken gehört zu den größten und ältesten Krypto-Plattformen am Markt. Gegründet 2011, hat sich Kraken durch hohe Sicherheitsstandards und Transparenz einen soliden Ruf in der Krypto-Community erarbeitet. Die Gebühren sind klar und verständlich in Euro angegeben und auf der Website von Kraken transparent aufgeführt, sodass es keine versteckten Kosten gibt.

Sehr einfache Benutzeroberfläche von Kraken nach dem Redesign: Mit dem Menü oben rechts gelangt man u.a. zur Tradingplattform Kraken Pro.Sehr einfache Benutzeroberfläche von Kraken nach dem Redesign: Mit dem Menü oben rechts gelangt man u.a. zur Tradingplattform Kraken Pro.

Ein weiterer großer Vorteil ist der “Proof-of-Reserves”, mit dem Kraken regelmäßig nachweist, dass sie die von ihren Nutzern gehandelten Kryptowährungen tatsächlich halten. Die niedrigen Gebühren des Handelsplatzes Kraken Pro (0,25 % bis 0,4 % je nach Order) machen Kraken zu einer attraktiven Option für Trader mit größeren Volumina.

Nach dem Redesign im September 2023 ist die Plattform auch für Einsteiger wesentlich einfacher zu bedienen. Beachte jedoch, dass der Direktkauf von Kryptowährungen bei Kraken 1,49 % Gebühren kostet. Für den Direktkauf klickst du nach dem Login auf „Buy Crypto“, während die Handelsplattform Kraken Pro mit den geringeren Gebühren über das Menü oben rechts erreichbar ist. Es gibt auch separate Apps für Kraken und Kraken Pro.

Kraken ist in Irland als E-Money Institution (EMI) registriert und erhielt von der Central Bank of Spain eine Lizenz als Virtual Asset Service Provider (VASP), hat aber seinen Hauptsitz in den USA. Dies sollte man berücksichtigen, wenn man Kryptos dauerhaft auf der Plattform halten oder staken möchte.

BSDEX: Günstige Krypto-Börse aus Deutschland

Die BSDEX (Börse Stuttgart Digital Exchange) ist der offizielle Handelsplatz für Kryptowährungen der Börse Stuttgart und profitiert von jahrelanger Erfahrung im deutschen Börsenumfeld. Obwohl nutzerfreundlich gestaltet, kann die Trading-Oberfläche auf den ersten Blick etwas überladen wirken, insbesondere bei der Eingabe von Kauf- oder Verkaufsorders. Wer jedoch möglichst günstig Kryptowährungen in Deutschland handeln möchte, kommt an BSDEX kaum vorbei.

Ansicht der Trading-Oberfläche von BSDEX mit Kursentwicklung, Orderbuch und Kaufmenü.Ansicht der Trading-Oberfläche von BSDEX mit Kursentwicklung, Orderbuch und Kaufmenü.

Die Gebühren liegen bei 0,35 % und sind wettbewerbsfähig. Mit etwas Erfahrung im Erstellen von Limit-Orders kann man die Gebühren auf bis zu 0,25 % senken. BSDEX punktet mit Transparenz bei den Kosten und übernimmt sogar die Abhebegebühren.

Ein Nachteil ist das geringere Handelsvolumen im Vergleich zu großen Börsen wie Coinbase, Kraken oder Binance, was zu etwas höheren Spreads führen kann (ca. 0,1 % mehr für Bitcoin in unserem Test, was etwa 1 € Mehrkosten pro 1.000 € entspricht). Im Bereich Sicherheit gibt es noch Verbesserungspotenzial: Aktuell wird eine 2-Faktor-Authentifizierung mittels SMS (2FA-SMS) verwendet, die als weniger sicher gilt als eine App-basierte Lösung (2FA-TOTP). Laut BSDEX-Website wird jedoch an einer sichereren 3-Faktor-Authentifizierung gearbeitet.

Bitcoin.de: Die älteste deutsche Krypto-Börse

Bitcoin.de ist die älteste Krypto-Börse aus Deutschland, die bereits seit 2011 den Handel von Kryptowährungen anbietet. Neben Bitcoin können hier auch 9 weitere Kryptos gehandelt werden.

Marktplatz auf Bitcoin.de: Links findest du die Angebote, um Bitcoin für Euro zu kaufen und rechts kannst du Bitcoin wieder verkaufen.Marktplatz auf Bitcoin.de: Links findest du die Angebote, um Bitcoin für Euro zu kaufen und rechts kannst du Bitcoin wieder verkaufen.

Der große Vorteil von Bitcoin.de ist, dass die Börse von der futurum bank AG betrieben wird, einem Wertpapierinstitut, das seit über 20 Jahren von der BaFin reguliert wird. Die Gebühren werden transparent angezeigt, sind aber mit 1 % für den Kauf im Vergleich zu günstigeren Anbietern wie Kraken oder Bitvavo etwas höher (ca. 7 € Preisunterschied bei einem Kauf von 1.000 €).

Die Plattform wirkt vom Design her eher überladen und wenig intuitiv, was sie für Anfänger weniger geeignet macht. Hier gibt es deutlich bessere Alternativen.

Bitpanda: Einsteiger-Krypto-Börse aus Österreich

Bitpanda ist eine in Österreich ansässige Krypto-Börse, die den Handel von über 600 Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum ermöglicht.

Die Bitpanda Oberfläche ist für Einsteiger sehr leicht zu verstehen. So kann man mit wenigen Klicks Geld einzahlen und in verschiedene Kryptowährungen investieren.Die Bitpanda Oberfläche ist für Einsteiger sehr leicht zu verstehen. So kann man mit wenigen Klicks Geld einzahlen und in verschiedene Kryptowährungen investieren.

Bitpanda ist neben Coinbase die einzige regulierte Krypto-Börse für den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen bei der BaFin. Sie bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und ein breites Dienstleistungsangebot, das sich primär an Anfänger richtet.

In der Vergangenheit war die Transparenz der Gebühren ein Kritikpunkt, da diese in den Handelspreisen integriert waren. Bitpanda hat sich hier jedoch deutlich verbessert und zeigt die Gebühren nun in Euro an. Allerdings mit einem Haken: Für Bitcoin werden 0,99 % Gebühren erhoben, für Altcoins bis zu 2,5 %. Beim Direktkauf wird zudem ein höherer Kurs angesetzt als in der Übersicht angezeigt, wodurch die tatsächlichen Kosten höher ausfallen (ca. 1,55 % für Bitcoin und 2,3 % für die meisten getesteten Altcoins).

Einige Nutzer auf unserer Bewertungsplattform berichten in ihren Erfahrungen über Bitpanda von blockierten oder nur sehr langsam freigegebenen Auszahlungen. Wer keine Vorerfahrung im Kryptohandel hat und einen regulierten Anbieter sucht, wird sich bei Bitpanda schnell zurechtfinden. Für größere Handelsvolumina gibt es jedoch günstigere Alternativen.

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One Trading: Günstige europäische Krypto-Börse für Trader

One Trading ist eine sehr junge Krypto-Börse, die sich primär an Trader richtet. Ehemals als Bitpanda Pro bekannt, wurde die Plattform 2023 als eigenständiges Unternehmen aus Bitpanda ausgegliedert und mit neuer Benutzeroberfläche in den Niederlanden gestartet.

Die Handelsoberfläche von One Trading mit handelbaren Kryptowährungen, Kurverlauf, Orderbuch und Depth Chart richtet sich primär an erfahrene User.Die Handelsoberfläche von One Trading mit handelbaren Kryptowährungen, Kurverlauf, Orderbuch und Depth Chart richtet sich primär an erfahrene User.

Obwohl One Trading auch einen “Instant Trade”-Modus für Anfänger bietet, liegt der Fokus auf Tradern. Die Börse punktet mit aktuell 0 % Gebühren. Regulatorisch ist One Trading gut aufgestellt: Sie ist in Italien bei der OAM als Virtual Asset Service Provider (VASP) registriert und hat in den Niederlanden eine MiFID II-Lizenz beantragt.

Da die Plattform noch sehr neu ist, ist das Handelsvolumen gering, was zu recht hohen Spreads von etwa 0,14 % für Bitcoin führen kann (ca. 1,40 € Mehrkosten pro 1.000 € bei handelsüblichen Zeiten).

Luno: Internationale Krypto-Börse

Luno ist eine Krypto-Börse, die es bereits seit 2013 gibt und für ihre Einsteigerfreundlichkeit und Transparenz bekannt ist.

Sehr minimalistisch gehaltene Benutzeroberfläche auf Luno: Man kann hier als Einsteiger direkt Kryptos handeln.Sehr minimalistisch gehaltene Benutzeroberfläche auf Luno: Man kann hier als Einsteiger direkt Kryptos handeln.

Luno ist zwar in Deutschland nicht reguliert, aber in Frankreich als Digital Asset Service Provider registriert und in vielen Ländern aktiv. Der Sofortkauf bei Luno ist sehr einfach, kostet aber 1,5 % Gebühren. Für geringere Gebühren solltest du die Handelsplattform “Luno Exchange” nutzen, deren Benutzeroberfläche jedoch eher auf Trader ausgerichtet ist.

Coinbase: Börsennotierte Krypto-Börse

Coinbase ist eine der ältesten und größten Krypto-Börsen auf dem Markt, gegründet 2012 in den USA. Hier können über 75 Kryptowährungen in Deutschland gehandelt werden.

Coinbase Oberfläche beim Handel mit Kryptowährungen und Direktkauf auf der rechten Seite.Coinbase Oberfläche beim Handel mit Kryptowährungen und Direktkauf auf der rechten Seite.

Coinbase (Coinbase Germany GmbH) war die erste Krypto-Börse mit einer Kryptoverwahr-Lizenz der BaFin. Allerdings wurden bereits ein Jahr später organisatorische Mängel festgestellt. Coinbase ist zudem das erste und bisher einzige Krypto-Unternehmen, das an die Börse gegangen ist (ISIN: US19260Q1076).

Coinbase macht es Einsteigern sehr leicht, Kryptowährungen zu kaufen, da sowohl die Web-Version als auch die App übersichtlich und intuitiv gestaltet sind. Die Gebühren für den Direktkauf und auf der Trading-Plattform (Coinbase Advanced Trading) sind jedoch höher als bei anderen großen Krypto-Börsen.

Die Gebühren beim Direktkauf sind intransparent und nur bei ausreichend Euro-Guthaben einsehbar:

Investierter BetragGebühren
1€ – 10,99€0,99€
11€ – 26,49€1,49€
26,50€ – 51,99€1,99€
52€ – 200€2,99€
ab 200€1,49%

Coinbase Advanced Trading kostet mit 0,6 % ebenfalls deutlich mehr als vergleichbare Börsen wie Kraken oder BSDEX. Für den Einstieg ist Coinbase aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und starken Regulierung gut geeignet, jedoch gibt es deutlich günstigere Alternativen am Markt.

Nicht empfohlene Krypto-Börsen ❌

Um einen umfassenden Überblick zu bieten, listen wir auch Anbieter auf, die wir nicht empfehlen. Die Gründe hierfür werden im Folgenden erläutert.

Binance

Binance ist nach Handelsvolumen die größte Krypto-Börse am Markt und bietet über 360 verschiedene Kryptowährungen an, womit sie eine der breitesten Auswahlen hat. Durch extrem niedrige Gebühren von 0,1 % und einem nahezu 0 % Spread ist Binance bei Tradern und Großhändlern sehr beliebt.

Binance ist eine der bekanntesten Börsen, und ihr Geschäftsführer Changpeng Zhao (CZ) ist mit fast 9 Millionen Followern eine feste Größe in der Kryptoszene. Obwohl auch Einsteiger Kryptos auf Binance kaufen können, ist die Plattform eher für erfahrene Nutzer gedacht. Wer den Direktkauf anstelle der Handelsplattform nutzt, zahlt deutlich höhere und intransparente Gebühren.

Der Firmensitz von Binance ist unklar; gegründet in China, betont CZ heute, dass Binance keinen Hauptsitz habe. Trotz aller Vorteile raten wir von dieser Plattform ab. Binance hat immer wieder mit regulatorischen Problemen zu kämpfen – eine Lizenz in Deutschland wurde sogar wieder zurückgezogen. Die Frage, ob Kryptowährungen generell am Ende sind oder eine Zukunft haben, ist für viele Anleger von großer Bedeutung; mehr dazu findest du unter ende der kryptowährungen.

eToro

eToro ist bekannt für sein einzigartiges Social-Trading-Feature, das das Kopieren erfahrener Trader ermöglicht. Neben Kryptowährungen bietet eToro eine breite Palette von Vermögenswerten wie Aktien, ETFs und Rohstoffe an.

Wir können nicht nachvollziehen, warum eToro von vielen Vergleichsportalen empfohlen wird, da wir in unserem Test eine Reihe von Kritikpunkten entdeckt haben. Die Einzahlung von Euro per Kreditkarte ist voreingestellt und verursacht deutlich höhere Gebühren als eine SEPA-Überweisung, wobei diese Gebühren intransparent sind. Eine Überweisung erfordert eine Mindesteinzahlung von 50 $, und bei Euro-Einzahlungen fallen intransparente Umrechnungsgebühren an (bei 500 € Einzahlung kamen in unserem Test nur 497 € an, ca. 0,6 % Kosten bei der günstigsten Einzahlungsoption).

Die Benutzeroberfläche und das Kaufmenü sind alles andere als übersichtlich und für Einsteiger ungeeignet. Beim Kauf werden nur die Kurse, aber keine Gebühren angezeigt, die man selbst berechnen muss. eToro gibt an, 1 % Gebühren für den Kryptohandel zu berechnen. In unserem Test ergab sich jedoch ein Spread von ca. 2,3 % zwischen Kaufkurs und Bitcoin-Kurs, was die tatsächlichen Kosten mehr als verdoppelt. Damit gehört eToro zu den teuersten und am wenigsten transparenten Anbietern.

Wir raten zur Vorsicht bei Websites, die eToro stark loben. Viele CFD-Anbieter investieren viel in Nutzergewinnung. Wir fragen uns, ob die Empfehlungen auf echter Qualität oder attraktiven Affiliate-Provisionen beruhen. Für den Kauf von Kryptowährungen raten wir in jedem Fall von eToro ab.

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crypto.com

Crypto.com ist vorwiegend durch Krypto-Kreditkarten (Debit) und teure Marketingkampagnen bekannt und richtet sich an Krypto-Einsteiger. In der crypto.com App kann man einfach in über 300 Kryptos investieren und mit der Kreditkarte 1 % bis 8 % Cashback erhalten.

Obwohl beim Kryptokauf 0 % Gebühren angezeigt werden, ist der Kauf definitiv nicht kostenlos. Es gibt keine Angaben zu den Kosten auf der Webseite oder im Kaufmenü. Unsere Berechnungen ergaben Kosten von ca. 1,5 %, was im Mittelfeld im Vergleich zu Coinbase, Kraken oder Bitpanda liegt. Höhere Kosten entstehen beim Abheben von Kryptos (aktuell über 10 € für eine Bitcoin-Abhebung).

Crypto.com bietet zwar eine Handelsplattform namens crypto.com Exchange mit sehr niedrigen Gebühren, diese erfordert jedoch Erfahrung im Erstellen von Orders und ermöglicht aktuell keine Euro-Einzahlungen. Zudem hat sich crypto.com nach Ermittlungen der BaFin aus Deutschland zurückgezogen.

Aufgrund fehlender Transparenz, regulatorischer Auffälligkeiten und hoher Gebühren empfehlen wir diese Plattform aktuell nicht für den Kauf von Kryptowährungen.

KuCoin

KuCoin bietet mit über 800 verschiedenen Coins eine der größten Auswahlen an handelbaren Kryptowährungen. Die Gebühren der Handelsplattform sind mit 0,1 % sehr gering, aber die Plattform ist eher für erfahrene Nutzer gedacht. Beim Direktkauf von Kryptowährungen fallen ca. 1,5 % Kosten an, die intransparent sind und selbst berechnet werden müssen.

Der Unternehmensstandort auf den Seychellen und die fehlende Registrierung oder Lizenz in Europa sind wenig vertrauenerweckend. Zudem wurden KuCoin und zwei ihrer Gründer im März 2024 strafrechtlich wegen Verstößen gegen das Bankgeheimnisgesetz und Geldwäsche angeklagt. Wir raten daher dringend von dieser Plattform ab. Wer seine Steuererklärung für Kryptowährungen optimieren möchte, sollte sich mit den aktuellen Regelungen vertraut machen; unser Artikel krypto steuererklärung bietet hierzu tiefergehende Informationen.

Kryptowährungen bei Neobrokern kaufen?

Mittlerweile bieten auch Neobroker den Handel mit Kryptowährungen an, darunter justtrade, Scalable Capital, Smartbroker, Trade Republic und finanzen.net ZERO.

Wir haben alle Neobroker detailliert analysiert und würden den Kryptohandel dort aktuell nicht empfehlen. Die Kombination aus Kosten, geringer Auswahl an Coins und fehlenden Abhebemöglichkeiten macht Krypto-Börsen derzeit zur besseren Option.

Der große Vorteil von Neobrokern ist die Einfachheit des Kaufs. Im Vergleich zu den Handelsplattformen der Krypto-Börsen ist der Prozess hier deutlich schneller, übersichtlicher und einfacher. Zudem sind Neobroker für den Handel mit Wertpapieren reguliert. Dies schafft zwar nicht zwangsläufig Kontrolle beim Kryptohandel, aber eine Lizenz für Aktien und ETFs in Deutschland stellt eine gewisse Vertrauensbasis dar, besonders im Vergleich zu ausländischen Krypto-Börsen ohne offizielle Lizenzen.

Ein Transfer der Kryptowährungen auf ein eigenes Wallet ist bei keinem Neobroker möglich. Wer seine Coins selbst verwahren möchte, für den ist ein Kauf über Neobroker ungeeignet.

Ein weiterer Nachteil sind die Kosten. Rechnet man Spread, TER, Orderkosten und Mindermengenzuschläge zusammen, sind Neobroker meist teurer als Krypto-Börsen. Unser Vergleich zeigt die tatsächlichen Kosten exemplarisch für einen Kauf von 1.000 €.

Vergleichs-Kriterien: Darauf solltest du beim Kauf achten

Auf der linken Seite der Vergleichstabelle findest du alle Kriterien unseres Vergleichs. Wie stark die einzelnen Punkte in die Bewertung eingeflossen sind, haben wir anhand einer Community-Umfrage gewichtet und in unserer Bewertungsmatrix dargestellt.

Transparenz bei Gebühren

Eines der wichtigsten Kriterien unserer Umfrage war die Transparenz, insbesondere wie man Anbieter mit versteckten Kosten vermeiden kann. Gängige “Maschen” der Krypto-Börsen, um Gebühren intransparent zu gestalten, sind:

  1. Fehlende oder versteckte Informationen: Keine klaren Angaben auf der Webseite oder nur im Kleingedruckten. Die tatsächlichen Kosten sind erst nach Einzahlung sichtbar.
  2. Gebühren im Spread versteckt: Gebühren werden nicht absolut in Euro angezeigt, sondern im Spread integriert. Man erhält nur Informationen zum Kaufkurs und der erhaltenen Kryptomenge. Die Kosten müssen selbst nachgerechnet werden. Anbieter, die 0 % Gebühren angeben, sind hier besonders kritisch zu hinterfragen.
  3. Versteckte Abhebegebühren: Viele Nutzer möchten ihre Kryptowährungen auf ein eigenes Wallet transferieren. Einige Börsen verstecken diese Kosten oder machen keine Angaben, was bei der Abhebung zu unangenehmen Überraschungen (z.B. 10 bis 20 € pro Abhebung) führen kann.

In unserem Vergleich zeigt die Transparenzbewertung, wie einfach oder schwer es war, die Gebühren zu finden. Bei besonders intransparenten Anbietern haben wir selbst Geld per SEPA-Überweisung eingezahlt und die Gebühren beim Kauf berechnet. Um die besten Chancen in der schnelllebigen Welt der Kryptowährungen zu nutzen, ist es unerlässlich, stets die beste Krypto im Auge zu behalten und auf fundierte Analysen zu setzen.

Gebühren

Bei der Wahl der richtigen Krypto-Börse sind die Gebühren ein entscheidender Faktor, da an verschiedenen Stellen Kosten anfallen können:

Handelsgebühren

Dies sind prozentuale Gebühren, die immer beim Tausch von Fiatwährung in Kryptowährung anfallen (z.B. 0,5 % auf die getauschte Summe).

Spread

Manchmal kommen weitere Kosten wie der Spread hinzu. Der Spread ist die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis und kann die eigentlichen Gebühren des Anbieters beinhalten. Um die Vergleichbarkeit zu erhöhen, haben wir getestet, was es kostet, 1.000 € in Kryptowährungen zu investieren.

Einzahlungsgebühren

Einzahlungen per SEPA-Überweisung sind in den meisten Fällen kostenlos, aber einige Börsen erheben dafür eine Gebühr. Auch Währungsumrechnungen bei Handel in anderen Währungen als Euro können versteckte Gebühren verursachen.

Abhebe