HelloFresh und Nachhaltigkeit: Wie die Kochbox Ihren CO₂-Fußabdruck reduziert

Nachhaltigkeit ist für viele Menschen zu einem zentralen Kriterium im Alltag geworden, und auch Lebensmittelunternehmen stehen zunehmend in der Verantwortung, umweltfreundliche Lösungen anzubieten. HelloFresh hat es sich zum Ziel gesetzt, Lebensmittellösungen zu entwickeln, die den geringstmöglichen negativen Einfluss auf die Umwelt haben. Lange Zeit wurde angenommen, dass Kochboxen umweltfreundlicher sind als traditionelle Einkäufe im Supermarkt. Nun bestätigt eine umfassende, ISO 14040-konforme Ökobilanzanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) diese Annahme, was HelloFresh in seiner Strategie zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks bestärkt.

Die Ökobilanzanalyse: Ein unabhängiger Beweis für mehr Umweltfreundlichkeit

Eine Ökobilanzanalyse ist ein tiefgreifendes Instrument, das den gesamten ökologischen Fußabdruck eines Produkts über dessen gesamte Wertschöpfungskette hinweg untersucht. Von der Gewinnung der Rohstoffe über die Produktion, Verarbeitung und Lieferung bis hin zur Entsorgung oder dem Recycling – wirklich jeder Schritt wird erfasst. Für Gerichte, sei es aus einer Kochbox oder mit Zutaten aus dem Supermarkt, bedeutet dies eine Betrachtung „vom Acker bis auf den Teller und schließlich in den Mülleimer“.

Die von HelloFresh in Auftrag gegebene Ökobilanzanalyse wurde von einem unabhängigen Expertengremium aus drei Personen sorgfältig geprüft. Ihre Methodik und Ergebnisse entsprechen den strengen ISO-Normen 14040 und 14044, was die Verlässlichkeit und Transparenz der Studie unterstreicht. Eine technische Zusammenfassung dieser wichtigen Untersuchung, die detaillierte Einblicke in die Grundlage der vergleichenden Aussagen gibt, ist öffentlich zugänglich und belegt die Seriosität des Vorgehens.

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Deutlich geringerer CO₂e-Fußabdruck durch HelloFresh Kochboxen

Die Ergebnisse der Ökobilanzanalyse sind eindeutig und erfreulich: Gerichte von HelloFresh verursachen erheblich weniger CO₂e-Emissionen als vergleichbare Mahlzeiten, die mit Zutaten aus dem Supermarkt zubereitet werden. Im globalen Durchschnitt wird für ein HelloFresh Gericht eine Reduktion von beeindruckenden 25 % der Emissionen festgestellt. Diese umfassende Studie wurde in sieben Schlüsselmärkten durchgeführt, die zusammen über 80 % des gesamten von der HelloFresh Gruppe produzierten Kochbox-Volumens repräsentieren, darunter Deutschland, Österreich, Australien, die USA, Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Um eine faire Vergleichbarkeit zu gewährleisten, berücksichtigte die Analyse für beide Szenarien – HelloFresh und Supermarkt – drei verschiedene Gerichtskategorien: vegetarische, Rindfleisch- und Geflügelgerichte.

Konkret verursacht ein Gericht aus einer HelloFresh Kochbox durchschnittlich 3,7 kg CO₂e-Emissionen. Im Gegensatz dazu schlägt ein Gericht mit Zutaten aus dem Supermarkt mit durchschnittlich 5,0 kg CO₂e pro Mahlzeit zu Buche. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die On-Demand-Kochboxen von HelloFresh, mit ihren exakt portionierten Zutaten, nicht nur effizient sind, sondern auch einen wesentlich geringeren Klima-Fußabdruck hinterlassen als Gerichte, die auf Supermarkt-Einkäufen basieren.

Kampf gegen Lebensmittelverschwendung: Der Schlüssel zur CO₂e-Reduktion

Die Analyse offenbart zudem, dass die Zutaten selbst mit weitem Abstand der größte Verursacher von Emissionen sind, gefolgt von der Lieferung. Der entscheidende Vorteil von HelloFresh gegenüber Supermärkten liegt daher in der drastischen Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Dank des datengestützten Abomodells weiß HelloFresh bereits Wochen im Voraus, was die Kundinnen und Kunden essen möchten – sei es durch konkrete Bestellungen oder durch präzise Vorhersagen der eigens entwickelten Prognose-Algorithmen. Dies ermöglicht es, genau die benötigte Menge an Zutaten einzukaufen. Das Ergebnis: Deutlich weniger unverkaufte Restbestände und somit auch weniger Lebensmittelabfälle.

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Die globale Lebensmittelverschwendung ist ein massives Problem: Etwa ein Drittel aller produzierten Lebensmittel landet im Müll, was zwischen 6 und 10 % der gesamten Treibhausgasemissionen ausmacht. Denn wenn Lebensmittel weggeworfen werden, gehen damit auch die in ihrer Herstellung investierte Arbeit, Energie und wertvolle Ressourcen verloren. HelloFresh setzt genau hier an und ist stolz auf ein Geschäftsmodell, das Lebensmittelverschwendung von Anfang an minimiert.

Darüber hinaus profitiert HelloFresh von einer deutlich kürzeren Lieferkette. Das Unternehmen strebt an, so direkt wie möglich bei Landwirtschaftsbetrieben einzukaufen und die Zutaten ohne Umwege an die Kundinnen und Kunden zu liefern. Weniger Logistik, weniger Lagerung und weniger Zwischenstationen bedeuten eine signifikante Reduktion der Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies ist ein weiterer Vorteil des sogenannten „Pull-Supply-Chain“-Modells, das sich als weitaus effizienter erweist als das klassische „Push“-Konzept.

Mehr als nur weniger Abfall: Weitere Nachhaltigkeitsinitiativen

Obwohl HelloFresh bereits jetzt weniger Emissionen als Supermärkte verursacht, ist das Unternehmen bestrebt, diesen Wert weiter zu senken. Einer der größten Hebel dafür ist die bewusste Auswahl der Zutaten. Die Art der Zutaten hat einen enormen Einfluss auf die Emissionen: Ein Rindfleischrezept verursacht naturgemäß mehr Emissionen als ein Geflügelrezept, und vegetarische Gerichte sind noch klimafreundlicher. Aus diesem Grund erweitert HelloFresh sein Angebot an vegetarischen und veganen Rezepten kontinuierlich in allen 17 globalen Märkten, um den Kundinnen und Kunden nachhaltigere Optionen zu bieten.

Investitionen in grüne Energie bilden einen weiteren zentralen Pfeiler der Emissionsreduktionsstrategie von HelloFresh. Der Anteil an Ökostrom in den Distributionszentren und Büros des Unternehmens konnte von 7 % im Jahr 2019 auf beeindruckende 51 % im Jahr 2021 gesteigert werden. Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht von HelloFresh finden sich weitere Details zu den Umweltzielen und den bisherigen Erfolgen.

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Über die ökologischen Aspekte hinaus engagiert sich HelloFresh auch weiterhin stark für die Menschen in den Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Im Jahr 2021 konnten 10.000 Portionen unverkaufter, frischer Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen gespendet werden. Dies entspricht 68 % des gesamten Überschusses aus den HelloFresh Betrieben. Zusätzlich zur Spende von überschüssigen Lebensmitteln hat HelloFresh im Rahmen des Programms „Meals with Meaning“ in den USA 1,5 Millionen Mahlzeiten gespendet. Dieses erfolgreiche Programm wurde im Oktober 2021 auch im Vereinigten Königreich gestartet, was das soziale Engagement des Unternehmens unterstreicht.

Fazit: Nachhaltigkeit und Komfort Hand in Hand

Die Ökobilanzanalyse bestätigt eindrucksvoll: Wer auf HelloFresh setzt, trifft eine bewusste Entscheidung für mehr Nachhaltigkeit und trägt aktiv zur Reduzierung des persönlichen CO₂e-Fußabdrucks bei. Durch die Minimierung von Lebensmittelverschwendung, eine effiziente Lieferkette und das verstärkte Angebot an klimafreundlichen Rezepten leistet HelloFresh einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Es zeigt sich, dass Komfort und Nachhaltigkeit nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen, sondern hervorragend kombiniert werden können. Machen Sie den Unterschied und entdecken Sie, wie einfach es ist, lecker und gleichzeitig umweltbewusst zu kochen!

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