Hot Spots beim Hund: Ursachen, Erkennung und Behandlung

Eines Tages wirkt Ihr geliebtes Haustier kerngesund, doch plötzlich zeigt es Anzeichen von Unbehagen, kratzt und beißt sich unaufhörlich – manchmal sogar schmerzhaft! Was steckt dahinter? Es könnte sich um einen sogenannten „Hot Spot“ handeln, eine weit verbreitete und oft quälende Hauterkrankung bei Hunden. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, hilft Ihnen bei der Erkennung und stellt wirksame Behandlungsoptionen sowie Präventionsmaßnahmen gegen [Juckreiz und Hautentzündungen bei Hunden](https://shocknaue.com/zecken-bei-hunden/) vor.

Hot Spots – Ein ungewöhnlicher Name für ein ernstes Problem

Technisch werden „Hot Spot“-Läsionen als „pyotraumatische Dermatitis“ oder „akute feuchte Dermatitis“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um abgegrenzte Hautbereiche, die stark entzündet, infiziert und oft nässend, eitrig und schmerzhaft sind. In schwereren Fällen kann es sogar zu Blutungen kommen. Hot Spot-Läsionen treten häufiger im Gesicht, am Kopf, Hals und an den Gliedmaßen von Hunden auf. Sie entwickeln sich bemerkenswert schnell und können innerhalb weniger Stunden von wenigen Millimetern auf über 10 Zentimeter Durchmesser anwachsen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind daher entscheidend, um die Ausbreitung der Läsion zu verhindern und eine schnelle Heilung zu fördern. Oft werden diese Fälle in Tierarztpraxen als echte Notfälle eingestuft, da der rasche Fortschritt des Zustands den Tieren erhebliche Schmerzen bereiten kann.

Wie erkennt man einen Hot Spot?

Hot Spots entstehen, wenn ein Hautbereich geschädigt oder traumatisiert wird und die natürliche Hautbarriere durch normale Hautbakterien überwältigt wird. In den Anfangsstadien entzündet sich die Haut, wird infiziert und beginnt, unerträglich zu jucken. Der infizierte Ausfluss (Eiter) trocknet dann und bildet einen Schorf oder eine Kruste auf der Oberfläche des Hot Spots, wodurch Ihr Haustier in diesem Bereich Haare verliert. Bei kurzhaarigen Hunden ist die Erkennung von Hot Spots in der Regel einfacher. Neben der charakteristischen Hautläsion, wie oben beschrieben, kann Ihr Hund den betroffenen Bereich ständig kratzen und deutliche Anzeichen von Unbehagen zeigen. In den meisten Fällen hört Ihr Hund, sobald er mit dem Kratzen begonnen hat, ohne tierärztliche Intervention nicht mehr auf – dies liegt an der Freisetzung von „Flare-Faktoren“, die die Hautläsion mit jedem Juckreiz entzündeter und schmerzhafter machen. Katzen sind glücklicherweise selten in gleicher Weise von Hot Spots betroffen wie Hunde.

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Wann und warum treten Hot Spots auf?

Die häufigste Ursache für die Entstehung von Hot Spots ist ein direktes Trauma, das durch das Kratzen oder Beißen des Hundes an der betroffenen Stelle verursacht wird. Grundsätzlich kann alles, was Hautirritationen auslösen kann, zu Hot Spots führen! Oft haben Hunde, die in Tierarztpraxen mit Hot Spots vorgestellt werden, eine zugrunde liegende allergische Hauterkrankung, wobei Hot Spots eine sekundäre Komplikation von Hautallergien darstellen. Weitere Ursachen sind Insektenstiche, übermäßige Hautfalten (rassetypische Prädispositionen), Parasitenbefall, andere Hautinfektionen, Verletzungen und dichtes Fell. Hunderassen mit einem langen, dichten Unterfell sind oft anfälliger für Hot Spots, da die erhöhte Wärme und Feuchtigkeit auf ihrer Hautoberfläche eine ideale Umgebung für Bakterienwachstum bietet. Darüber hinaus sind Hot Spots im Frühling und Sommer wesentlich häufiger als in den kälteren Wintermonaten, da die höhere Luftfeuchtigkeit die Hautbarriere anfälliger für bakterielle Besiedlung macht. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund möglicherweise einen Hot Spot entwickelt, sollten Sie sich so früh wie möglich an Ihren Tierarzt wenden, um eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Wie behandeln wir Hot Spots?

Nachdem Ihr Tierarzt eine ausführliche klinische Anamnese erstellt und eine gründliche klinische Untersuchung durchgeführt hat, wird er möglicherweise versuchen, das Fell um den Hot Spot herum zu scheren oder zu rasieren. Dies ermöglicht eine wesentlich bessere Sicht auf das Ausmaß der Ausbreitung, eine effektivere Reinigung der betroffenen Stelle und eine schnellere Heilung. Das Scheren und Reinigen entfernt auch einen Großteil des infizierten Sekrets und Eiters, der sich oft auf der Haut festsetzt. Sobald die Diagnose Hot Spot gestellt wurde, hängt der Behandlungsplan von der Schwere des Hautzustands ab. In milden Fällen kann Ihr Tierarzt eine topische entzündungshemmende Behandlung verschreiben, um die Hautentzündung zu beruhigen. An diesem Punkt ist eine topische antibakterielle Therapie mit einem milden Hautdesinfektionsmittel von entscheidender Bedeutung. Tatsächlich wurde DOUXO® S3 PYO speziell für diesen Zweck entwickelt und wirkt als sanftes antibakterielles und antimykotisches Mittel zur Reduzierung der Bakterienlast auf der Haut. In schwereren Fällen kann Ihr Tierarzt jedoch auch eine systemische Antibiotika- und entzündungshemmende Therapie verschreiben, um den Zustand auf einer tieferen Hautebene umfassend zu kontrollieren. Um eine weitere Selbstverletzung zu verhindern, kann es sinnvoll sein, Ihrem Hund vorübergehend [eine Halskrause](https://shocknaue.com/halskrause-hund/) anzulegen, die das Kratzen und Lecken der betroffenen Stelle unterbindet und somit den Heilungsprozess fördert.

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Wie können Hot Spots verhindert werden?

Die Vorbeugung jeglicher Erkrankung ist immer besser als die Heilung. Wenn Ihr Hund ein dichtes, dickes Unterfell hat, können regelmäßige Fellpflege und Hygiene maßgeblich dazu beitragen, Hautprobleme zu verhindern. Es ist außerdem sehr wichtig, das ganze Jahr über einen aktuellen Parasitenschutz aufrechtzuerhalten. Hunde mit Flohbefall entwickeln sehr schnell starken Juckreiz, und wir wissen, dass intensives Kratzen zu Hot Spots führen kann! Besteht bei Ihrem Hund der Verdacht auf zugrunde liegende Allergien, ist es unerlässlich, seinen Zustand und den Juckreiz kontinuierlich zu managen, wobei Ihr Tierarzt Sie hierbei umfassend beraten wird. Es gibt mittlerweile viele topische Sprays, die die Haut beruhigen können, aber Sie sollten immer zuerst Ihren Tierarzt konsultieren, bevor Sie ein Produkt auf die Haut Ihres Hundes auftragen. DOUXO® S3 PYO ist ein hervorragendes antiseptisches topisches Produkt, das in verschiedenen Formen erhältlich ist, darunter Shampoo, Pads und Leave-on-Mousse. DOUXO® S3 PYO desinfiziert die Haut durch die antiseptische Wirkung von Chlorhexidin. Es besitzt zudem Anti-Hefe-Eigenschaften und hält gleichzeitig die Hautoberfläche hydratisiert. Daher kann dieses Produkt äußerst nützlich sein, um das Hot Spot-Management zu unterstützen und vorzubeugen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Hot Spots bei vielen Hunden, abhängig von der zugrunde liegenden Ursache, vermeidbar sind. Eine schnelle Erkennung der Symptome und die frühzeitige Konsultation eines Tierarztes sind entscheidend, um eine Verschlimmerung zu verhindern. Es gibt verschiedene effektive Behandlungsstrategien, die je nach Schwere des Hot Spots angewendet werden können. Informieren Sie sich umfassend über die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners, vielleicht auch über [Tieranzeigen und -pflege auf spezialisierten Plattformen](https://shocknaue.com/ebay-kleinanzeigen-haustiere-katzen/), um stets das Beste für seine Gesundheit zu gewährleisten. Die präventive Pflege und rasches Handeln sind der Schlüssel zu einem glücklichen und gesunden Hundeleben.
Wir empfehlen DOUXO® S3 PYO für die Hautpflege.

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