Deutschland, ein Land, das für seine reiche Geschichte, atemberaubende Landschaften und pulsierende Städte bekannt ist. Doch wer das wahre Herz Deutschlands entdecken möchte, kommt an seiner tief verwurzelten Fußballkultur nicht vorbei. Jedes Spiel, jeder Pokalfight ist ein Fest für die Sinne und bietet einen einzigartigen Einblick in die Leidenschaft und Emotionen, die diesen Sport im Land prägen. Ein solch denkwürdiges Ereignis war das jüngste DFB-Pokal-Duell zwischen dem SC Freiburg und dem Hamburger SV – eine Begegnung, die die Faszination des deutschen Fußballs perfekt einfing.
Dieses Aufeinandertreffen weckte Erinnerungen an das Halbfinale der Saison 2021/22, bei dem Julian Schuster, der heutige Freiburger Cheftrainer, noch als Fan in der Auswärtskurve mitfieberte. Nun stand er an der Seitenlinie und erlebte das Spiel aus einer völlig anderen Perspektive. Doch eine Konstante blieb: Der SC Freiburg setzte sich erneut durch und zog in die nächste Pokalrunde ein. Für alle, die die deutsche Fußballszene erleben wollen, ist der DFB-Pokal, oft als “Pokal der Überraschungen” bekannt, ein absolutes Muss. Möchten Sie mehr über die bevorstehenden Spiele erfahren, können Sie sich beispielsweise den Spielplan von Eintracht Frankfurt ansehen.
Die Ausgangslage: Änderungen und Erwartungen
Für dieses Pokalspiel gegen den HSV nahm Trainer Schuster fünf Änderungen in der Startelf vor, eine davon war bereits im Vorfeld kommuniziert worden: Florian Müller stand im Tor. „Flo hat sich diesen Start verdient“, erklärte Schuster. Zudem kehrte Maximilian Philipp nach seiner ersten wettbewerbsübergreifenden Saison ins Team zurück und ersetzte den erkrankten Ritsu Doan. Matthias Ginter, Maximilian Eggestein und Michael Gregoritsch waren die weiteren drei Neuzugänge im Vergleich zur Liga-Partie in Leipzig am Wochenende. Solche Anpassungen sind typisch für Pokalspiele, in denen oft neue Kräfte und Taktiken ausprobiert werden.
Grifo glänzt: Eine erste Halbzeit voller Höhepunkte
Die Partie begann lebhaft, ganz im Stil eines klassischen Pokalduells. Pyrotechnik und Choreografien auf beiden Seiten sorgten für eine dichte Nebelwolke über dem Spielfeld zum Anpfiff – ein Spektakel, das die einzigartige Atmosphäre in deutschen Stadien verdeutlicht. Der SCF legte sofort los und setzte den Zweitligisten früh in dessen Hälfte unter Druck. HSV-Keeper Matheo Raabs Abschlag prallte an Eren Dinkcis Kopf und ging nur knapp am Tor vorbei (2. Minute). Florian Müller konnte sich vor der Südkurve auszeichnen, als er einen Kopfball nach einer Hamburger Ecke von der Torlinie kratzte (4. Minute). Auch auf der anderen Seite gab es einen Kopfball, doch Gregoritsch verpasste nach einer Ecke von Christian Günter.
Die Anfangsminuten waren so dynamisch wie die Fans auf den Rängen. Raab verhinderte mit einer Glanzparade aus 19 Metern einen Schuss von Lukas Kübler und parierte erneut, als Freiburg nach der bis dahin besten Kombination des Spiels gefährlich wurde. Präzise Pässe durchs Mittelfeld führten dazu, dass Dinkci auf Philipp spielte, der seinen Schuss von der linken Strafraumseite jedoch nicht genug Druck verleihen konnte (15. Minute). Das Spiel entwickelte sich zu diesem Zeitpunkt zu einer Einbahnstraße, und in der 19. Minute ging der SCF verdient in Führung: Ginter stieg nach einer Grifo-Ecke am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. Für Fußballbegeisterte, die auch den Frauenfußball verfolgen, bietet der Frauen Bundesliga Spielplan einen Überblick über die spannenden Partien.
Die Führung war verdient, doch die Hausherren ließen ihren Gästen danach etwas mehr Raum. Günter verlor zunächst Davie Selke aus den Augen, doch Philipp Lienhart klärte den Ball aus dem Strafraum, bevor der HSV-Angreifer zum Schuss kam (29. Minute). Der Sportclub wurde in seinem Spiel etwas unsauberer und erspielte sich nicht mehr so viele Chancen wie zu Beginn. Dennoch blieb der SCF die aktivere Mannschaft. Als Eggestein freien Weg in den Hamburger Strafraum hatte und dort gefoult wurde, entschied Schiedsrichter Dr. Felix Brych auf Elfmeter. Grifo trat an und verwandelte sicher zum 2:0 (44. Minute). „Ich war überzeugt, dass ich oben rechts hingehen würde – und es war die richtige Entscheidung“, kommentierte Grifo, der nach dem Schlusspfiff zum „Man of the Match“ gekürt wurde.
HSV schlägt zurück: Spannung in der zweiten Hälfte
Die Gäste starteten entschlossener in die zweite Halbzeit. Eine Ecke von Jonas Meffert führte zu einem Kopfball, der den Anschlusstreffer zum 2:1 bedeutete. Der aktuelle Tabellenfünfte der 2. Bundesliga war zurück im Spiel und agierte fortan selbstbewusster und mutiger. Der SC musste sich nun verstärkt auf die Defensivarbeit konzentrieren und hatte seine erste gute Chance der zweiten Hälfte erst in der 62. Minute, als Gregoritsch im Strafraum zum Schuss kam, dieser jedoch geblockt wurde. Am anderen Ende hatte Selke eine weitere gute Kopfballchance, die Müller jedoch sicher parierte.
Der SC hatte den Angriffsdruck des Gegners eingedämmt und versuchte, die Gäste wieder mehr unter Druck zu setzen, als Junior Adamu einen Kopfball nach Günters Flanke knapp über das Tor setzte (70. Minute). Im Vergleich zur ersten Halbzeit wurden vor dem HSV-Tor nicht mehr viele gute Chancen herausgespielt. Grifo versuchte ein paar Minuten später, zu viele Spieler auszuspielen, und der Ball wurde ihm vom Fuß gespitzelt.
Der Hamburger SV konzentrierte sich natürlich darauf, den Ball schnell zurückzugewinnen. Nur ein Tor fehlte, um das Spiel in die Verlängerung zu zwingen. Dies wäre beinahe in der 84. Minute geschehen, als Ransford Königsdörffer den Ball aus 15 Metern, glücklicherweise aus SCF-Sicht, knapp am Pfosten vorbeizog. Marco Richter erhielt in der 89. Minute viel zu viel Platz im Strafraum, und wieder hatte der SC Glück, dass der HSV-Angreifer beim Schussversuch wegrutschte, wodurch der Ball weit über das Tor flog. Freiburg ließ dem Gegner in der Nachspielzeit erneut zu viel Raum. Jean-Luc Dompé kam zu einem freien Schuss aufs Tor, traf aber nur das Außennetz. Dies sollte die letzte Chance des Spiels sein, denn eine starke erste Halbzeit des SCF reichte aus, um den verdienten Einzug ins Achtelfinale zu sichern. Die Auslosung des nächsten Gegners würde am Sonntag erfolgen. Torschütze Grifo fasste kurz zusammen: „Der HSV war ein starker Gegner, aber wir haben sie besiegt. Das zählt. Wir sind erleichtert, in die nächste Runde eingezogen zu sein.“ Für Fans des Frauenfußballs gibt es auch spannende Rückblicke auf die Frauen-EM 2022 und weitere Neuigkeiten zur EM der Frauen.
Schuster sprach von dem „harten Spiel“, das er erwartet hatte, und lobte die gegnerische Mannschaft für ihren Mut am Ball. „Wir konnten uns dank unserer Standards auf Siegkurs bringen. Mir gefiel der Zeitpunkt des Gegentors nicht, aber wir haben ihnen nicht allzu viele Chancen zugelassen und am Ende gut verteidigt.“
Die deutsche Fußballkultur ist nicht nur auf die großen Ligen beschränkt; sie lebt auch von solchen Pokalschlachten, die Leidenschaft, Überraschungen und unvergessliche Momente bieten. Ein Besuch im Stadion, das Miterleben der Fangesänge und Choreografien, oder das Verfolgen spannender Duelle wie dieses zwischen Freiburg und HSV, sind essentielle Bestandteile einer Reise durch Deutschland für jeden, der das Land authentisch erleben möchte. Von den historischen Erfolgen bis zu aktuellen Spielerpersönlichkeiten wie Kramer bei Schalke – der deutsche Fußball bietet eine facettenreiche Welt zum Entdecken. Planen Sie Ihre nächste Reise nach Deutschland und tauchen Sie ein in die mitreißende Atmosphäre der Fußballstadien!
