Perfekter Espresso mit der De’Longhi Dedica: Dein ultimativer Guide

Die De’Longhi Dedica Serie, insbesondere die Modelle Dedica 685 und Dedica 885, hat sich in den letzten Jahren als ein echter Geheimtipp unter Kaffeeliebhabern etabliert. Sie beweist eindrucksvoll, dass man für einen hervorragenden Espresso nicht unbedingt tief in die Tasche greifen muss. Bereits für einen erschwinglichen Preis ermöglicht sie den Einstieg in die faszinierende Welt des Espressos. Doch um das volle Potenzial dieser Maschine und deines Kaffees auszuschöpfen, bedarf es einiger Kenntnisse und gezielter Erweiterungen. In diesem umfassenden Guide führen wir dich Schritt für Schritt durch die optimale Bedienung deiner Dedica und verraten dir wertvolle Tricks für das perfekte Ergebnis. Eine gut ausgestattete Küche ist oft der Schlüssel zu täglichem Genuss. Neben einer erstklassigen Espressomaschine tragen auch andere Küchenhelfer, wie ein hochwertiger [toaster zwilling], maßgeblich zu einem gelungenen Start in den Tag bei.

Die richtige Mühle: Ein Muss für echten Espressogenuss

Ohne eine weitere Investition geht es leider nicht: Eine hochwertige Kaffeemühle, die in der Lage ist, espressofein zu mahlen, ist absolut unerlässlich. Diese kann in der Anschaffung durchaus so viel kosten wie die Dedica selbst. Doch aus zwei entscheidenden Gründen führt kein Weg an ihr vorbei:

  1. Aromaverlust: Gemahlenes Kaffeepulver verliert bereits innerhalb weniger Minuten einen Großteil seiner komplexen Aromen. Kaufst du vorgemahlenen Kaffee im Supermarkt, schmeckt dieser nur noch zu einem Bruchteil nach seinem ursprünglichen Profil.
  2. Mahlgradkontrolle: Die Mühle ist dein Werkzeug, um die Fließgeschwindigkeit des Wassers durch das Kaffeemehl präzise zu steuern. Ist der Mahlgrad zu grob, schießt das Wasser zu schnell hindurch, der Espresso wird unterextrahiert und oft unangenehm sauer. Ein zu feiner Mahlgrad hingegen bremst das Wasser zu stark aus, extrahiert zu viele Bitterstoffe und führt zu einem überextrahierten, bitteren Kaffee. Nur mit frisch gemahlenem Kaffee und der Möglichkeit, den Mahlgrad exakt einzustellen, findest du den „Sweetspot“ für deinen perfekten Espresso.

Die gute Nachricht ist, dass es auch im Segment der Handmühlen exzellente, espressofähige Modelle gibt, die das Budget schonen. Es lohnt sich, hier zu recherchieren und die richtige Wahl zu treffen.

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Der Siebträger: Upgrade für authentischen Espresso

Die De’Longhi Dedica wird standardmäßig mit sogenannten „Fake-Sieben“ geliefert. Diese sind primär für bereits vorgemahlenen Kaffee konzipiert und pressen das Wasser durch ein extrem kleines Loch, um selbst bei altem Kaffeepulver eine Art „Crema“ zu erzeugen. Für einen echten, aromatischen Espresso ist dies jedoch nicht ideal.

Um einen wirklich authentischen Espresso zu brühen, solltest du das Sieb oder idealerweise gleich den gesamten Siebträger gegen ein hochwertiges, echtes Sieb austauschen. Mit einem echten Siebträger, sei es eine Variante mit doppeltem Auslauf oder ein bodenloser Siebträger, kannst du die Fließgeschwindigkeit des Kaffees über den Mahlgrad deiner Mühle feinjustieren – ein echter Gamechanger für die Qualität deines Espressos!

Die Bedeutung des Wassers: Schutz für die Maschine und Geschmack für den Kaffee

Wusstest du, dass sogar das Wasser eine entscheidende Rolle für den Geschmack deines Espressos und die Langlebigkeit deiner Maschine spielt? Um deine Dedica vor Verkalkung zu schützen und gleichzeitig die maximalen Geschmacksstoffe aus deinem Kaffee zu lösen, sollte das verwendete Wasser eine Gesamthärte von idealerweise 3 bis 6 °dH (deutsche Härte) aufweisen. Diesen Wert kannst du entweder durch den Einsatz spezieller Wasserfilter oder durch den Kauf von geeignetem Mineralwasser im Supermarkt erreichen. Genau wie die sorgfältige Auswahl des richtigen Wassers für deinen Espresso, ist auch die Wahl langlebiger und zuverlässiger Küchengeräte, wie sie beispielsweise in einem [zwilling toaster test] bewertet werden, entscheidend für langfristige Zufriedenheit im Haushalt.

Die Wahl des richtigen Kaffees: Herzstück deines Espressos

Selbstverständlich ist die Qualität und Art des Kaffees, den du verwendest, von größter Bedeutung. Für den Anfang empfehlen wir, einen ausgewogenen Espresso, gerne von einer lokalen Rösterei. Wichtig ist, dass du den Röstgrad deines Kaffees kennst (dunkel oder hell geröstet) und weißt, ob er zu 100% Arabica ist oder Robusta-Anteile enthält. Diese Informationen sind entscheidend, um die Brühtemperatur an deiner Dedica optimal einzustellen.

Die Brühtemperatur einstellen bei De’Longhi Dedica 685 und 885

Ein großer Vorteil der Dedica Modelle ist die Möglichkeit, die Brühtemperatur anzupassen. Du hast die Wahl zwischen drei voreingestellten Stufen:

  • 1. Stufe: ca. 90° – 91° C
  • 2. Stufe: ca. 92° – 93° C
  • 3. Stufe: ca. 95° – 97° C
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Unsere Tests haben gezeigt, dass für die allermeisten mittleren und dunklen Röstungen die 2. Temperaturstufe ideal ist. Sehr dunkle Röstungen könnten von der 1. Temperaturstufe profitieren, während die 3. Stufe nur in seltenen Fällen wirklich nützlich ist.

Die Einstellung der Temperatur ist denkbar einfach: Bei eingeschalteter Maschine hältst du den Dampfknopf für einige Sekunden gedrückt, bis die Bezugstasten rhythmisch blinken. Dann drückst du den Knopf für den einfachen Espressobezug. Nun blinken die drei Knöpfe nacheinander auf, was die jeweilige Temperaturstufe symbolisiert. Für Stufe 1 drückst du den Knopf für den einfachen Espressobezug, für Stufe 2 den Knopf für den doppelten Espressobezug und für Stufe 3 den Dampfknopf. Nach wenigen Sekunden bestätigt die Maschine die Speicherung der neuen Temperatur durch ein weiteres Blinken. Neben dem Brühen von Kaffee legen viele moderne Haushalte Wert auf effiziente und [toaster stylish] Küchenlösungen, die Leistung mit Ästhetik verbinden.

Die Zubereitung: Schritt für Schritt zum perfekten Shot

Jetzt geht es ans Eingemachte – die Zubereitung deines Espressos.

Die Dedica ist eine sogenannte Thermoblockmaschine, was bedeutet, dass sie sehr schnell aufheizt und innerhalb weniger Minuten betriebsbereit ist. Während dieser kurzen Zeit hat der Siebträger jedoch noch nicht die optimale Betriebstemperatur erreicht. Er ist kalt und würde dem heißen Wasser beim Bezug zu viel Wärme entziehen. Führe daher vor dem ersten Espresso einen Leerbezug ohne Kaffeepulver durch. Das heiße Wasser wärmt den Siebträger perfekt vor, und du bist startklar.

Nun bereitest du deinen Kaffee vor. In die meisten Zubehörsiebe passen etwa 16 Gramm Kaffeepulver. Achte darauf, das Sieb nicht zu überladen, da der Kaffee sonst an der Duschplatte verbrennen könnte. Nach dem Bezug sollte kein Abdruck der Schraube im Kaffeekuchen sichtbar sein.

Ist der gemahlene Kaffee im Siebträger, verdichtest du ihn zunächst durch leichtes Klopfen des Siebträgers auf den Tisch oder einen „Karate-Move“ mit der Hand. Dadurch setzt sich der Kaffee und eventuelle Lufteinschlüsse werden geschlossen. Wird dieser Schritt vergessen, sucht sich das Wasser unter dem Brühdruck den geringsten Widerstand und fließt ungleichmäßig durch das Kaffeemehl. Der Espresso schmeckt dann trotz richtigem Mahlgrad sauer und unausgewogen.

Starte anschließend zweimal die Preinfusion. Diese stoppst du jeweils mit einem weiteren Klick auf die Bezugstaste. Unsere Temperaturtests haben gezeigt, dass dieser kleine Trick eine besonders stabile Temperaturkurve um 92° C während des gesamten Espressobezuges ermöglicht.

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Die Dedica Maschinen verfügen über eine programmierbare Volumetrik. Indem du den Bezugsknopf gedrückt hältst, kannst du einstellen, wie viel Wasser für deinen Bezug verwendet werden soll. Wir empfehlen ein Brührezept von 1 zu 2 oder 1 zu 2,5. Das bedeutet, dass aus 16 Gramm Kaffeepulver idealerweise 32-40 ml Espresso in deiner Tasse landen sollten. Stelle eine Waage unter die Tasse und lasse den Knopf während des Bezugs bei etwa 32 Gramm wieder los. So ist deine Volumetrik programmiert, und das Brührezept stimmt auch bei zukünftigen Bezügen. Da die Dedica kein Expansionsventil besitzt, tropft die Maschine nach dem Loslassen noch ein wenig nach. Berücksichtige dies und lasse den Knopf beim Einstellen lieber ein wenig „zu früh“ los.

Die Maschine verfügt außerdem über eine energiesparende „Auto-Off“-Funktion, die ab Werk auf 9 Minuten eingestellt ist. Möchtest du diese ändern, drückst du erneut lange auf den Dampfknopf, bis alle Lämpchen rhythmisch blinken. Drücke dann noch einmal die Dampftaste. Die drei Tasten blinken nun nacheinander und bieten dir drei Einstellungsvarianten: Der Knopf für den einzelnen Bezug stellt die Auto-Off-Funktion auf 9 Minuten, der doppelte Bezugsknopf auf 30 Minuten und der Dampfknopf auf 3 Stunden. Für alle, die erweiterte Funktionen bei ihren Küchengeräten schätzen, ähnlich den präzisen Steuerungsmöglichkeiten einer Dedica, kann die Betrachtung von Optionen wie dem [toaster zwilling enfinigy] ähnliche Begeisterung für Benutzerfreundlichkeit und technische Integration hervorrufen.

Fazit: Preiswert zum perfekten Espresso? Absolut!

Zugegeben, wer als Einsteiger die De’Longhi Dedica wählt, muss noch ein wenig zusätzliches Budget einplanen. Zumindest eine gute Mühle und ein hochwertiges, echtes Sieb sind unerlässlich, um wirklich in die Welt des Espressos eintauchen zu können.

Dank unserer engagierten Community und umfassenden Testrunden sammeln wir kontinuierlich neues Wissen über die Feinheiten der Dedica Serie. Auch wenn du ein paar „Extrameilen“ gehen musst, steht mit diesem Wissen einem preiswerten, perfekten Espresso nichts mehr im Wege. Folge unseren Tipps und du wirst erstaunt sein, wie hochwertig dein Espresso zu Hause schmecken kann! Beim Ausstatten deiner Küche für Höchstleistungen, von Espressomaschinen bis hin zu den unverzichtbaren Morgenhelfern, sorgt ein Blick auf umfassende Bewertungen wie den [toaster test 2022] dafür, dass du fundierte Entscheidungen für jedes Gerät triffst.