Die besten Kaffeebohnen für Vollautomaten: So schmeckt Ihr Kaffee perfekt!

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Sie sind stolzer Besitzer eines neuen Kaffeevollautomaten und freuen sich auf richtig guten Kaffee zu Hause. Mit voller Vorfreude füllen Sie Ihre Lieblingsbohnen ein, doch das Ergebnis ist ernüchternd: Der Kaffee schmeckt nicht! Dieses Szenario ist leider nur allzu häufig. Viele wechseln von einer Filterkaffeemaschine zum Vollautomaten und verwenden dabei einfach dieselben Kaffeebohnen, in der Annahme, dass das Endprodukt ja dasselbe sei. Doch genau hier liegt der Fehler. Um das volle Potenzial Ihres Geräts auszuschöpfen und exzellenten Kaffee zu genießen, ist die Wahl der richtigen Kaffeebohnen entscheidend. Ihr neuer Kaffeevollautomat ist ein echtes Wunderwerk der Technik, das Ihnen den Traum von kaffeemaschine mit mahlwerk testsieger 2021 im Handumdrehen erfüllen kann, vorausgesetzt, Sie kennen die Geheimnisse der Bohne.

Kaffeebohnen für Vollautomaten: Die entscheidenden Unterschiede zu Filterkaffee

Filterröstungen sind für Vollautomaten ungeeignet und liefern nicht das gewünschte Aroma. Der Schlüssel zu gutem Kaffee aus dem Vollautomaten liegt in der Verwendung einer Espressoröstung. Die perfekten Kaffeebohnen für Ihren Vollautomaten sind:

  • Frisch: Achten Sie auf das Röstdatum, nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum.
  • Mittel bis dunkel geröstet: Dieser Röstgrad bringt die nötige Intensität und Tiefe für die schnelle Espressozubereitung.
  • Im Trommelröstverfahren geröstet: Nur diese schonende Methode garantiert die volle Aromaentwicklung und eine gute Verträglichkeit.

Filterkaffee vs. Espresso: Eine Frage der Zubereitung

Die Zubereitung von Filterkaffee und Espresso unterscheidet sich grundlegend in Methode und Ergebnis.

Die Filtermethode

Filterkaffee wird, wie der Name schon sagt, nach der Filtermethode aufgebrüht. Dies kann per Hand oder mit einer klassischen Filterkaffeemaschine geschehen. Hierfür benötigt man mittelgrob gemahlenen Kaffee. Die Durchlaufzeit liegt je nach System zwischen drei und sechs Minuten. Die Kaffeezubereitung erfolgt ohne Druck, allein mithilfe der Schwerkraft. Typischerweise handelt es sich bei Filterkaffee um eine Mengenbrühung, bei der mehrere Einzelportionen gemahlenen Kaffees als Basis dienen.

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Die Espressomethode (Vollautomat)

Vollautomaten brühen Kaffee nach der Espressomethode auf. Diese Zubereitungsart arbeitet mit hohem Druck. Bei etwa 9 Bar wird heißes Wasser durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst. Ob das Ergebnis ein konzentrierter Espresso oder eine größere Tasse Kaffee (z.B. 125 ml) wird, hängt von der Wassermenge und dem Mahlgrad ab. Ein nach der Espressomethode zubereitetes Getränk wird als Einzelbrühung bezeichnet, da jede Tasse frisch aus einer Einzelportion Kaffeepulver zubereitet wird.

Da alle Vollautomaten nach der Espressomethode funktionieren, wird auch für die Zubereitung einer ‚normalen‘ Tasse Kaffee Espressokaffee benötigt. Die richtige Wahl der mahlwerk kaffeemaschine spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Qualität des Endergebnisses.

Was ist “normaler” Kaffee aus dem Vollautomaten? Café Crème & Schümli

Die Frage nach dem “normalen” Kaffee ist nicht so einfach zu beantworten, da es keine eindeutige Definition gibt. Während in Italien ein “caffè” immer ein Espresso ist, versteht man in Deutschland unter einem “Kaffee” meist eine Tasse Filterkaffee. Was also produziert ein Vollautomat, wenn er keinen Filterkaffee zubereitet?

Wir nennen dieses Getränk Café Crème. Dies ist eine Tasse Kaffee (ca. 125 ml), die nach der Espressomethode zubereitet wurde. Der Begriff “Café Crème” ist besonders in der Schweiz gebräuchlich, wo diese Zubereitungsart ihren Ursprung hat. In Deutschland ist oft die Bezeichnung Schümli Kaffee geläufiger. Manchmal wird er auch als Frühstückskaffee bezeichnet. Optisch unterscheidet er sich deutlich vom Filterkaffee: Dank der Zubereitungsmethode weist er eine gut erkennbare, feine Crema auf. Diese goldbraune Schaumschicht ist ein Qualitätsmerkmal und Indiz für eine korrekte Zubereitung. Viele suchen daher nach die besten espressomaschinen, die diesen Wunsch erfüllen können.

Filterröstung vs. Espressoröstung: Der Röstprozess macht den Unterschied

Da die Filter- und die Espressomethode grundverschiedene Arten der Zubereitung sind, ist es logisch, dass man mit unterschiedlichen Röstungen die jeweils besten Ergebnisse erzielt. Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass für beide Herstellungsweisen verschiedene Bohnenarten verwendet werden müssen. Grundsätzlich sind jedoch alle Kaffeebohnen sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee geeignet. Den Unterschied macht allein die Röstung.

Hochwertiger Kaffee kann nur im schonenden Trommelröstverfahren hergestellt werden, nicht durch die industrielle Heißluftröstung. Beim Trommelröstverfahren wird Filterkaffee hell und Espressokaffee um einiges dunkler geröstet. Die unterschiedliche Farbgebung entsteht durch die Röstdauer und die Temperatur. Ein Filterkaffee benötigt bei etwa 180 °C beispielsweise 12 bis 16 Minuten in der Trommel, während ein Espresso 18 bis 22 Minuten geröstet wird. Das genaue Röstprofil bestimmt der Röstmeister – es richtet sich danach, welche Eigenschaften und aromatischen Nuancen der Kaffeebohnen hervorgehoben werden sollen.

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Kaffeebohnen: Röstgrade von hell bis dunkelKaffeebohnen: Röstgrade von hell bis dunkel

Zum Vergleich: Bei der industriellen Heißluftröstung wird Filterkaffee oft nur zwei bis drei, Espresso maximal bis zu vier Minuten geröstet – und das bei aromaschädigenden Temperaturen von 500 bis 600 °C. Wer Wert auf Qualität und Geschmack legt, greift daher immer zu trommelgerösteten Kaffeebohnen.

Espressokaffee & Verträglichkeit: Ein Magenfreund mit wenig Koffein

Für Café Crème ist also eine Espressoröstung erforderlich. Aber ist kräftiger Kaffee nicht schlecht für Magen und Herz? Überraschung: das Gegenteil ist der Fall! Entgegen der gängigen Annahme sind dunkle Röstungen sogar wesentlich genussvoller und verträglicher als helle.

Die magenbelastende Chlorogensäure, die in allen Kaffeebohnen enthalten ist, kann weggeröstet werden. Ihr Abbau beginnt nach etwa 10 Minuten Röstdauer. Dies erklärt, warum viele Menschen industriell gerösteten Kaffee nicht vertragen, da die kurzen Röstzeiten dort es schlicht nicht ermöglichen, die Chlorogensäure vollständig abzubauen.

Eine Tasse Café Crème enthält zudem weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee. Koffein ist wasserlöslich, und durch die kürzere Kontaktzeit beim Schümli löst sich weniger Koffein aus den Bohnen. Geschmackstragende Säuren sind im Gegensatz zur magenbelastenden Chlorogensäure durchaus erwünscht. Sie lassen sich durch die Röstung betonen und bringen fruchtige Kaffeenoten zur geschmacklichen Entfaltung.

Ähnlich verhält es sich mit den Bitterstoffen, die ebenfalls in jedem Kaffee enthalten sind. Bitterstoffe wirken ausgleichend und sind wichtig für einen runden, vollmundigen Geschmack. Ausprägung und Charakter der Bitterstoffe werden durch die Kaffeesorte, ihre Röstung sowie die angewandte Zubereitungsart bestimmt. Auf die Gesundheit haben Bitterstoffe zudem eine Vielzahl von positiven Einflüssen, indem sie zum Beispiel die Verdauung und die Fettverbrennung ankurbeln. Modelle wie der delonghi eletta test zeigen, wie moderne Technik und sorgfältige Röstung zusammenwirken, um diese Qualitäten optimal zu extrahieren.

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Gut zu wissen

Café Crème ist nicht die einzige ‚lange Tasse‘, die Sie mit dem Kaffeevollautomaten zubereiten können: Probieren Sie auch mal einen Americano. Er besteht aus 2/3 heißem Wasser sowie einem Espresso. Bei einigen Modellen kann diese Variante direkt gewählt und per Knopfdruck zubereitet werden.

Die perfekte Bohne finden: Worauf Sie achten sollten

Neben einer dunklen Röstung sollten Sie darauf achten, dass es sich um frischen, im Trommelröster gerösteten Kaffee handelt. Für den Vollautomaten sind sowohl reiner Arabica- als auch reiner Robustakaffee sowie Mischungen beider Sorten geeignet.

Zur Orientierung: Arabicakaffee gilt als vielschichtiger und eleganter im Geschmack, oft mit fruchtigen und blumigen Noten. Robustabohnen hingegen sind eher vollmundiger und kräftiger, haben einen höheren Koffeingehalt und bieten in Milchgetränken mehr Bestand. Oft sind es die testsieger kaffeemaschine mit mahlwerk, die den Weg zum perfekten Kaffee ebnen. Letztendlich ist der persönliche Geschmack entscheidend für die Auswahl der perfekten Kaffeebohnen.

Kaffeebohnen für Vollautomaten: Arabica vs. RobustaKaffeebohnen für Vollautomaten: Arabica vs. Robusta

Empfehlungen für den Vollautomaten

In spezialisierten Onlineshops finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen, per Trommelröstverfahren hergestellten Kaffees, die explizit für den Vollautomaten geeignet sind. Die Eignung ist meist bei jedem Kaffee angegeben.

Besonders beliebt ist zum Beispiel der Diemme Oro, ein schokoladig-eleganter Allrounder, der für die lange Tasse aus dem Vollautomaten optimal geeignet ist. Fürs Büro ist Mocambo Gran Bar mit seinem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis eine sehr gute Wahl.

Unser Tipp: Wenn Sie noch unschlüssig sind, starten Sie doch einfach mit einem Probierpaket für Vollautomaten! So können Sie verschiedene Röstungen und Bohnenprofile testen, um Ihren persönlichen Favoriten zu finden.

Infografik: Unterschiede zwischen Filterkaffee und EspressoInfografik: Unterschiede zwischen Filterkaffee und Espresso

Fazit: Genuss pur mit den richtigen Bohnen

Der Weg zum perfekten Kaffee aus Ihrem Vollautomaten führt über die richtige Bohne. Vergessen Sie Filterröstungen und setzen Sie auf frische, dunkel geröstete Kaffeebohnen aus dem Trommelröstverfahren. Ob reiner Arabica, Robusta oder eine ausgewogene Mischung – die Espressoröstung ist das Geheimnis für vollmundigen, aromatischen und zugleich magenfreundlichen Kaffeegenuss. Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten und Röstungen, um Ihren persönlichen Lieblingskaffee zu entdecken und das volle Potenzial Ihres Kaffeevollautomaten auszuschöpfen. Nur so verwandeln Sie Ihr Zuhause in Ihre ganz persönliche Kaffeebar.