Hypoallergene Katzenrassen: Ein Leben mit Samtpfoten trotz Allergie

Für viele Katzenliebhaber ist der Traum von einer eigenen Samtpfote unerreichbar, da eine Katzenallergie im Weg steht. Doch die gute Nachricht ist: Es gibt Katzenrassen, die als hypoallergen gelten und somit auch für Allergiker geeignet sind. Diese besonderen Tiere produzieren weniger Allergene, die Hauptverursacher von allergischen Reaktionen. Entdecke jetzt unsere Nassfutter-Konsistenzen! Dieser Artikel stellt Ihnen sieben dieser wundervollen Katzenrassen vor, die Ihr Leben mit Liebe und Fell bereichern können.

Bengalkatze – Aktiv und Anhänglich

Die Bengalkatze fasziniert mit ihrem exotischen Leopardenmuster, das sie von ihrer asiatischen Leopardenkatzen-Abstammung geerbt hat. Schon im Kittenalter zeigt sie sich als aufgewecktes, verspieltes und intelligentes Energiebündel. Bengalkatzen bauen eine sehr starke Bindung zu ihren Besitzern auf, was eine Zweitkatze oft überflüssig macht. Sie benötigen jedoch viel Aufmerksamkeit und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten zum Klettern und Spielen.

Burmakatze – Charakterstarkes Energiebündel

Auch die Burmakatze zählt zu den hypoallergenen Rassen. Ihr kurzes, eng anliegendes Fell ohne Unterwolle und ihre oft zweifarbigen Augen machen sie zu einem Blickfang. Sie genießt die Gesellschaft von Menschen und kann gut mit anderen Katzen gehalten werden. Trotz ihres eleganten Erscheinungsbildes ist sie selbstbewusst, charakterstark und voller Energie.

Rex-Katzen – Liebevolle Wesen

Mit ihrem leicht koboldartigen Aussehen überzeugen Rex-Katzen durch ihren Charakter. Sie sondern wenig Allergene ab und sind daher sehr beliebt bei Allergikern. Als geborene Haus- und Familienkatzen suchen sie die Nähe ihrer Menschen, sind verspielt und neugierig und besonders liebevoll zu Kindern.

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Russisch Blau Katze – Ruhig und Sanft

Die Russisch Blau ist nicht nur eine anmutige Schönheit, sondern auch für Allergiker geeignet. Ihr weiches Fell setzt durch seine spezielle Beschaffenheit nur wenige allergieauslösende Substanzen frei. Mit ihren mandelförmigen grünen Augen und dem bläulich schimmernden Fell ist sie eine echte Augenweide. Sie ist sanft, intelligent und ruhig und zieht sich gerne zurück, besonders wenn Besuch da ist.

Siamkatze – Aufgeweckt und Elegant

Für Katzenallergiker, die Wert auf Eleganz legen, ist die Siamkatze eine ausgezeichnete Wahl. Ihre Grazie und ihre eisblauen Augen sind bezaubernd. Trotz ihres eleganten Aussehens ist sie ein stürmlicher und extrovertierter Stubentiger, der viel kommuniziert und Action braucht. Die Haltung von mindestens zwei Siamkatzen wird dringend empfohlen. Kleiner Tipp: Genau das richtige für kleine Abenteurer: Unsere Snacks!

Sibirische Katze – Flauschig Weich

Obwohl ihr langes, wuscheliges Fell Allergiker zunächst abschrecken mag, zählt auch die Sibirische Katze zu den hypoallergenen Rassen. Diese mittelgroßen bis großen Samtpfoten sind sehr sozial und sollten idealerweise mit einer weiteren Katze gehalten werden. Sie sind recht aktiv und benötigen als reine Wohnungskatzen ausreichend Klettermöglichkeiten und Beschäftigung. Auch Wasser finden sie oft faszinierend. Menschen gegenüber verhalten sie sich in der Regel aufgeschlossen und sanft.

Sphynx – Liebevoller Nackedei

Die Nacktkatze Sphynx ist wohl die offensichtlichste Wahl für hypoallergene Rassen. Obwohl sie kein Fell hat, produziert sie Allergene, weshalb sie nur für Menschen mit einer reinen Katzenhaarallergie geeignet ist. Entgegen der Annahme fühlen sie sich weich und angenehm an. Aufgrund ihres fehlenden Fells suchen sie stets warme Plätze. Sphynx-Katzen gelten als äußerst liebevoll, binden sich stark an ihre Menschen und genießen Nähe und Kuscheleinheiten.

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Katzenallergie oder KatzenHAARallergie?

Die meisten Menschen gehen fälschlicherweise von einer reinen Katzenhaarallergie aus. Tatsächlich werden allergische Reaktionen meist durch Katzenspeichel, Augenflüssigkeit und Hautschuppen ausgelöst, insbesondere durch das Allergen Fel d1. Hypoallergene Katzenrassen produzieren deutlich weniger dieses Gens Fel d1 als andere Katzen, was sie zu geeigneten Begleitern für Allergiker macht. Dieses Allergen findet sich im Speichel, in den Talgdrüsen, Hautzellen und im Urin. Durch das Lecken der Katze verteilt es sich auf dem Fell und verbreitet sich in der Wohnung und auf der Kleidung, was oft zu der falschen Annahme einer Katzenhaarallergie führt.