Die Diagnose einer Berufsunfähigkeit ist für viele Menschen ein schwerer Schlag. Sie bedeutet nicht nur eine erhebliche gesundheitliche Belastung, sondern oft auch den Verlust der finanziellen Lebensgrundlage. Umso wichtiger ist eine zuverlässige Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung), die im Ernstfall die notwendige Absicherung bietet. Doch was geschieht, wenn der Versicherer, wie im Fall der Nürnberger Lebensversicherung AG, die Leistung verweigert? Dieser Artikel beleuchtet einen erfolgreichen Rechtsstreit gegen die Nürnberger Lebensversicherung AG und zeigt auf, wie Versicherte ihre berechtigten Ansprüche durchsetzen können, selbst wenn ein Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung erst in weiter Ferne liegt.
Der Fall des Qualitätsmanagers: Ablehnung trotz Gutachten
Ein Qualitätsmanager sah sich mit der bitteren Realität konfrontiert: Seine Berufsunfähigkeit wurde von der Nürnberger Lebensversicherung AG verneint. Dies geschah, obwohl der Versicherer selbst ein fachpsychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben hatte. Dieses Gutachten, das die Grundlage für die Ablehnung bildete, führte dazu, dass der Qualitätsmanager keine Leistungen aus seinem Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag erhielt. Für Betroffene ist eine solche Entscheidung des Versicherers oft schwer nachvollziehbar und eine enorme zusätzliche Belastung. Trotz seines Einspruchs bei der Nürnberger Lebensversicherung AG blieb der Qualitätsmanager erfolglos. In dieser aussichtslosen Lage suchte er Unterstützung bei spezialisierten Rechtsanwälten.
Der Weg zum Erfolg: Das Gerichtsverfahren gegen die Nürnberger Lebensversicherung AG
Nach der Ablehnung der Nürnberger Lebensversicherung AG wandte sich der Qualitätsmanager an Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte. Die erfahrenen Juristen forderten die Nürnberger Lebensversicherung AG zunächst außergerichtlich wiederholt zur Leistungserbringung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung auf. Doch der Versicherer hielt an seiner Ablehnung fest. In solchen Fällen, in denen eine außergerichtliche Einigung nicht erzielt werden kann, ist die Erhebung einer Klage oft der einzig verbleibende Weg, um die Rechte des Versicherten zu wahren und Ansprüche wie bei einer Concordia Lebensversicherung durchzusetzen.
Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte reichten die Klage vor dem Landgericht Deggendorf ein. Das Gericht ordnete daraufhin ein schriftliches Vorverfahren an. Dies gab beiden Parteien die Möglichkeit, ihre Argumente und die rechtliche Situation umfassend darzulegen. Solche Verfahren sind entscheidend, um alle relevanten Fakten und Beweismittel zu sammeln und dem Gericht eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern. Im Anschluss an das schriftliche Verfahren wurden die Parteien zu einer Güteverhandlung geladen, die zum Ziel hat, eine gütliche Einigung ohne weitere gerichtliche Schritte zu erzielen.
Außergerichtliche Einigung: Ein fünfstelliger Betrag für den Qualitätsmanager
Bemerkenswerterweise konnte bereits vor dem angesetzten Termin zur Güteverhandlung eine Einigung mit der Nürnberger Lebensversicherung AG erzielt werden. Die Hartnäckigkeit und Expertise der Rechtsanwälte zahlten sich aus: Die Nürnberger Lebensversicherung AG verpflichtete sich, einen fünfstelligen Betrag an den Qualitätsmanager zu zahlen. Nach Absprache mit seinen Anwälten nahm der Qualitätsmanager dieses Angebot an und erhielt die Zahlung kurz darauf. Dieser Fall verdeutlicht, dass auch gegen große Versicherungsgesellschaften wie die Nürnberger Lebensversicherung AG erfolgreich vorgegangen werden kann, wenn man die richtigen rechtlichen Schritte einleitet und professionelle Unterstützung in Anspruch nimmt. Dies ist ein wichtiger Aspekt der finanziellen Absicherung, ähnlich der Bedeutung des Rentenversicherungsbeitrags 2022 für die Altersvorsorge.
Warum professionelle Unterstützung bei Berufsunfähigkeitsansprüchen entscheidend ist
Der Fall vor dem Landgericht Deggendorf zeigt eindrücklich, wie komplex und herausfordernd die Auseinandersetzung mit einem Berufsunfähigkeitsversicherer sein kann. Laien stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Die Versicherer verfügen über umfassendes Fachwissen und eingespielte Prozesse, um Leistungsansprüche zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, bei Widrigkeiten oder einer Ablehnung des eigenen Berufsunfähigkeitsversicherers umgehend einen fachkundigen Rechtsanwalt aufzusuchen.
Ein Spezialist im Versicherungsrecht kann die Sach- und Rechtslage fundiert bewerten, die Kommunikation mit dem Versicherer übernehmen und eine individuelle Strategie entwickeln, um Ihre berechtigten Ansprüche bestmöglich durchzusetzen. Die Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte verfügt über Fachanwälte für Versicherungsrecht, die in allen Phasen eines Berufsunfähigkeits- oder Leistungsverfahrens Versicherte unterstützen. Ihre Expertise erstreckt sich bundesweit und ermöglicht es ihnen, Mandanten durch den oft undurchsichtigen Dschungel des Versicherungsrechts zu führen. Ob es um die fristgerechte Einreichung von Unterlagen, die Bewertung von Gutachten oder die Führung eines gerichtlichen Verfahrens geht – die Unterstützung durch einen erfahrenen Anwalt erhöht die Chancen auf Erfolg erheblich. Das Verständnis der Versicherungsbedingungen und die korrekte Argumentation sind oft ausschlaggebend, um eine Auszahlung zu erwirken, selbst wenn Sie eine Targo Versicherung kündigen möchten.
Fazit: Nicht aufgeben bei Ablehnung der Berufsunfähigkeit
Eine Ablehnung der Berufsunfähigkeitsrente durch die Nürnberger Lebensversicherung AG oder einen anderen Versicherer ist kein Endurteil. Der Fall des Qualitätsmanagers beweist, dass es sich lohnt, für die eigenen Rechte zu kämpfen. Mit der Unterstützung spezialisierter Rechtsanwälte können Sie auch in scheinbar aussichtslosen Situationen zu Ihrem Recht kommen und die dringend benötigten Leistungen erhalten. Lassen Sie sich nicht entmutigen und suchen Sie frühzeitig fachkundige Hilfe, um Ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen.
