Lightroom Classic Leistungsvergleich: iMac (2013) gegen MacBook Pro (2018)

Ergebnisse der Leistungsbenchmarks für Lightroom Classic

Als erfahrener Foto-Produzent bei Feld Entertainment hatte ich das Gefühl, dass Adobe Lightroom Classic in letzter Zeit etwas träge geworden ist. Meine ursprüngliche Annahme war, dass dies auf Updates oder Code-Änderungen zurückzuführen sei. Doch eine Reihe von Benchmarks und Tests brachte eine überraschende Erkenntnis: Die Leistung ist auf meinem neueren Gerät tatsächlich langsamer als auf meinem fünf Jahre älteren Mac. Ähnlich wie die Optimierung für Web-Browser wie mozilla firefox 53 entscheidend für ein reibungsloses Nutzererlebnis ist, gilt dies auch für professionelle Software wie Lightroom. Dieser Artikel beleuchtet die genauen Ergebnisse meiner Vergleiche und versucht, Licht ins Dunkel dieses unerwarteten Phänomens zu bringen.

Spezifikationen der Testsysteme

Um eine präzise Grundlage für den Vergleich zu schaffen, wurden zwei unterschiedliche Mac-Systeme herangezogen, deren Konfigurationen detailliert aufgeführt sind:

iMac (Ende 2013)

  • Prozessor: 3,5 GHz Intel Core i7
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 780M mit 4 GB VRAM
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR3 mit 1600 MHz
  • Speicher: 1 TB SSD
  • Bildschirmauflösung: 2560×1440

MacBook Pro (2018)

  • Prozessor: 2,6 GHz Intel Core i7
  • Grafikkarte: Intel UHD Graphics 630 (1536 MB) und Radeon Pro Vega 20 mit 4 GB VRAM
  • Arbeitsspeicher: 32 GB DDR4 mit 2400 MHz
  • Speicher: 2 TB SSD
  • Bildschirmauflösung: Skaliert auf “Sieht aus wie 1680×1050”

Testmethodik: So wurde verglichen

Alle Tests wurden unter möglichst identischen Bedingungen durchgeführt, um externe Faktoren zu minimieren und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Eine präzise Testumgebung ist ebenso wichtig wie die richtige Einrichtung eines Browsers für Smart TVs, etwa die Performance von mozilla firefox smart tv zu verstehen. Die folgenden Punkte waren dabei maßgeblich:

  • Verfügbarer Speicherplatz: Beide Maschinen hatten über 30 % freien Festplattenspeicher.
  • Betriebssystem: macOS Mojave 10.14.6 auf beiden Geräten.
  • Lightroom-Version: Lightroom Classic 9.1 auf beiden Geräten.
  • Systemzustand: Jeder Test begann nach einem frischen Systemstart, ohne dass andere Anwendungen außer Intel Power Gadget (zur Überwachung von Temperaturen und Lasten) liefen.
  • Katalog und Quelldateien: Für jeden Test wurde ein brandneuer Lightroom-Katalog erstellt. Der Katalog und die exakt gleichen RAW-Dateien befanden sich auf der lokalen Festplatte des jeweiligen Geräts.
  • Grafikprozessor-Nutzung: Tests wurden sowohl mit aktivierter (“Grafikprozessor für Bildverarbeitung verwenden”) als auch vollständig deaktivierter Grafikprozessor-Unterstützung durchgeführt.
  • Externe Monitore: Keine zusätzlichen Monitore angeschlossen.
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Testergebnisse im Detail

Die durchgeführten Benchmarks zeigten ein überraschendes Bild, insbesondere in Bezug auf die reale Anwendungsleistung im Vergleich zu den reinen System-Benchmarks.

Test 1: Import und Vorschaugenerierung (1152 Bilder)

Dieser Test maß die Zeit, die für den Import von 1152 RAW-Bildern und die Generierung der Vorschauen benötigt wurde.

  • iMac ohne GPU: 421 Sekunden
  • MBP ohne GPU: 688 Sekunden
  • iMac mit GPU: 211 Sekunden
  • MBP mit GPU: 260 Sekunden

Es ist auffällig, dass der ältere iMac in beiden Szenarien (mit und ohne GPU) deutlich schneller war als das neuere MacBook Pro. Dies war das erste Anzeichen dafür, dass die wahrgenommene Langsamkeit des MBP nicht nur ein subjektives Empfinden war.

Test 2: Navigation in der Bibliothek (100 Bilder im Vollbild)

In diesem Test wurde gemessen, wie schnell 100 Bilder im Vollbildmodus im Bibliotheksmodul durchgeblättert werden konnten. Der Pfeil wurde sofort gedrückt, sobald das nächste Bild vollständig angezeigt wurde (GPU war dabei aktiviert).

  • iMac: 62 Sekunden
  • MBP: 96 Sekunden

Auch hier zeigte der iMac eine überlegene Leistung. Ein interessantes Experiment war der Versuch, den iMac als zweiten Monitor im Target Display Mode anzuschließen und diesen Test mit Lightroom auf diesem Bildschirm durchzuführen. Bei einer Einstellung von 1600×900, die ungefähr der nativen Auflösung des iMacs entsprach, war das Ergebnis überraschend schneller (41 Sekunden). Dies erwies sich jedoch im Alltag als inkonsistent und spürbar verzögert.

Gesamtergebnisse und weitere Benchmarks

Die folgende Abbildung fasst alle Ergebnisse zusammen, einschließlich weiterer durchgeführter Benchmarks.

Ergebnisse der Leistungsbenchmarks für Lightroom ClassicErgebnisse der Leistungsbenchmarks für Lightroom Classic

Die detaillierte Tabelle verdeutlicht die Diskrepanz: Während das MacBook Pro den iMac in nahezu jedem reinen System-Benchmark übertraf – teilweise mit großem Vorsprung – zeigte es in der realen Lightroom-Anwendung eine langsamere Performance. Dies ist ein Rätsel, das viele Nutzer von Adobe-Software kennen.

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Was steckt hinter den Zahlen?

Diese unerwarteten Ergebnisse werfen Fragen auf. Obwohl das MacBook Pro über modernere Hardware verfügt (schnellerer RAM, neuere CPU-Architektur), scheint Lightroom Classic nicht in der Lage zu sein, diese Vorteile voll auszuschöpfen, insbesondere bei GPU-intensiven Aufgaben wie der Vorschaugenerierung. Mögliche Erklärungen könnten sein:

  • Treiber- und Softwareoptimierung: Die Optimierung der NVIDIA-Treiber auf älteren macOS-Versionen in Kombination mit Lightroom Classic könnte besser gewesen sein als die der neueren Radeon Pro Vega 20 unter Mojave. Softwareentwickler müssen ständig ihre Anwendungen an neue Hardware und Betriebssysteme anpassen, ähnlich wie Browser wie mozilla 102 oder mozilla firefox 105 regelmäßig Updates erhalten, um optimale Leistung und Kompatibilität zu gewährleisten.
  • Auflösung und Skalierung: Der iMac lief nativ bei 2560×1440, während das MBP auf 1680×1050 skaliert wurde. Skalierte Auflösungen können zusätzliche Rechenleistung erfordern und potenziell zu Leistungseinbußen führen.
  • Thermisches Throttling: Obwohl die Temperaturen und Lasten mit Intel Power Gadget überwacht wurden, könnte das MacBook Pro unter konstanter Last schneller in thermische Grenzen geraten, was zu einer Reduzierung der Taktrate führt. Dies ist ein bekanntes Problem bei schlanken Laptop-Designs unter hoher Belastung.
  • Spezifische GPU-Nutzung in Lightroom: Es ist möglich, dass Lightroom die ältere NVIDIA-GPU auf eine Weise nutzt, die effizienter ist als die Nutzung der neueren AMD-GPU im MacBook Pro, trotz deren höherer Benchmark-Werte.

Tipps zur Optimierung der Lightroom-Leistung

Angesichts dieser Herausforderungen gibt es einige allgemeine Tipps, die helfen können, die Leistung von Lightroom Classic zu verbessern, unabhängig von der Hardware:

  1. Katalogpflege: Regelmäßiges Optimieren des Katalogs und Löschen alter Vorschauen kann die Datenbank schlank halten.
  2. Smart-Vorschauen nutzen: Für die Bearbeitung im Entwickeln-Modul können Smart-Vorschauen die Performance erheblich verbessern, da nicht immer auf die Original-RAW-Dateien zugegriffen werden muss.
  3. Genügend RAM: Obwohl mein MBP 32 GB hatte, ist ausreichender Arbeitsspeicher für Lightroom essenziell. 16 GB sollten das Minimum sein.
  4. Schnelle SSD: Eine schnelle SSD für den Katalog und die Quelldateien ist von größter Bedeutung.
  5. GPU-Einstellungen anpassen: Experimentieren Sie mit den GPU-Einstellungen in den Lightroom-Voreinstellungen. Manchmal ist die Deaktivierung des Grafikprozessors für bestimmte Aufgaben sogar vorteilhafter.
  6. Betriebssystem und Treiber aktuell halten: Stellen Sie sicher, dass Ihr Betriebssystem und Ihre Grafikkartentreiber auf dem neuesten Stand sind. Dies gilt auch für Ihren Browser, da ein optimiertes System insgesamt besser funktioniert, sei es für Anwendungen oder das Surfen mit edge windows 8.1 download.
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Fazit

Die Benchmarks zeigen deutlich, dass die vermeintlich überlegene Hardware nicht immer zu einer besseren realen Leistung führt, insbesondere wenn es um die Interaktion mit spezifischer Software wie Lightroom Classic geht. Mein MacBook Pro, das auf dem Papier in vielen Bereichen leistungsfähiger ist, hinkt dem älteren iMac in wichtigen Lightroom-Workflows hinterher. Dies unterstreicht, dass Benchmarks zwar eine Indikation geben, die tatsächliche Anwendungsleistung jedoch komplexer ist und von vielen Faktoren abhängt, einschließlich der Software-Optimierung. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Updates von Adobe die Leistung auf neuerer Hardware weiter optimieren werden.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps zur Optimierung der Lightroom-Leistung auf neueren Systemen? Teilen Sie Ihre Erkenntnisse in den Kommentaren!