Die Geheimnisse perfekter Macarons: Häufige Fragen & Expertentipps für gelingsicheres Backen

Macarons – diese zarten, bunten Mandelgebäcke mit ihrer unwiderstehlichen Füllung – haben längst die Herzen von Feinschmeckern weltweit erobert. Auch in Deutschland erfreuen sie sich großer Beliebtheit und sind aus vielen Cafés und Patisserien nicht mehr wegzudenken. Doch das Macarons Backen zu Hause kann eine echte Herausforderung sein. Viele Hobbybäcker verzweifeln an der vermeintlich komplizierten Zubereitung und den kleinen Tücken, die sich beim Backprozess einschleichen können.

Keine Sorge! Wir von Shock Naue haben die häufigsten Fragen und Probleme rund um die Macaron-Herstellung gesammelt und bieten Ihnen hier fundierte Expertentipps, damit auch Ihre Macarons garantiert gelingen und die gewünschten “Füßchen” entwickeln. Wenn Sie auf der Suche nach den passenden Zutaten sind, finden Sie bei uns hochwertige backzutaten günstig kaufen. Tauchen wir ein in die Welt der Macarons und entschlüsseln ihre Geheimnisse!

Die Basis stimmt: Auswahl der richtigen Zutaten

Der Weg zu perfekten Macarons beginnt bereits bei der Auswahl und Vorbereitung der Zutaten. Hier gibt es einige Feinheiten, die oft über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Mandelmehl oder gemahlene Mandeln – Was ist der Unterschied?

Eine der wichtigsten Fragen betrifft die Mandeln. Für unsere Macarons empfehlen wir dringend die Verwendung von sehr fein gemahlenen, blanchierten Mandeln. Es ist entscheidend, dass die Mandeln so fein wie möglich gemahlen sind, um eine glatte Oberfläche der Macaronschalen zu gewährleisten. Hierfür kann es sinnvoll sein, sie vorab nochmals kurz mit Puderzucker in einem Mixer zu pulverisieren und anschließend zu sieben.

Entöltes oder teilentöltes Mandelmehl, wie es oft für Low-Carb-Rezepte verwendet wird, ist für dieses Macaron-Rezept leider ungeeignet. Der Grund liegt im Fettgehalt der Mandeln. Das fehlende Fett im entölten Mandelmehl führt zu einer zu trockenen Konsistenz der Macaron-Masse und verhindert die richtige Entwicklung der Struktur und der begehrten “Füßchen”. Achten Sie also darauf, vollfette, fein gemahlene Mandeln zu verwenden. Für alle Ihre Backbedürfnisse finden Sie in unserem backzutaten shop eine große Auswahl an Qualitätsprodukten.

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Die Präzision des Eiweißes: Warum Abwiegen unerlässlich ist

Ja, unbedingt! Beim Backen von Macarons ist das genaue Abwiegen aller Zutaten das A und O – insbesondere des Eiweißes. Macarons sind kleine Diven, die sehr empfindlich auf kleinste Mengenabweichungen reagieren. Das Eiweiß ist die Basis für die Baisermasse und muss eine exakte Konsistenz haben, um stabil genug zu sein.

Eine ungenaue Menge Eiweiß kann dazu führen, dass die Baisermasse entweder zu weich oder zu steif wird, was sich direkt auf die Struktur der Macarons auswirkt. Nur mit der richtigen Eiweißmenge kann die Masse die nötige Stabilität entwickeln, die Macarons beim Backen ihre charakteristischen “Füßchen” ausbilden lässt und gleichzeitig ein Aufreißen der Oberfläche verhindert. Nehmen Sie sich also die Zeit und wiegen Sie jede Zutat präzise ab – Ihre Macarons werden es Ihnen danken!

Entscheidende Schritte für den Macaron-Erfolg

Neben den Zutaten spielen auch bestimmte Arbeitsschritte eine zentrale Rolle für das Gelingen der französischen Leckereien. Geduld und die richtige Technik sind hier gefragt.

Backpapier oder Silikon-Backmatte – Der ideale Untergrund

Gerade wer zum ersten Mal Macarons backt, stellt sich oft die Frage nach dem besten Untergrund. Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit Backpapier. Macarons lassen sich von Backpapier oft deutlich leichter lösen als von Silikonmatten, besonders wenn diese neu sind oder nicht ausreichend eingefettet wurden. Auf Backpapier werden die Macarons genauso perfekt und gleichmäßig, wenn man ein paar Tricks beachtet.

Ein hervorragender Tipp für gleichmäßige Macarons ist es, auf die Rückseite des Backpapiers kleine Kreise vorzuzeichnen. So können Sie die Macaron-Masse exakt und gleichmäßig aufspritzen. Drehen Sie das Backpapier nach dem Vorzeichnen einfach um, sodass die Kreise durchscheinen, aber nicht mit der Masse in Berührung kommen. So erhalten alle Ihre Macarons dieselbe Größe und Form. Für alle, die Wert auf Qualität legen, bieten wir eine breite Palette an backzutaten online bestellen günstig an.

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Die magische Ruhezeit: Warum Macarons Geduld brauchen

Nach dem Aufspritzen müssen die Macarons unbedingt ruhen. Diese Ruhezeit ist ein kritischer Schritt, bei dem sich eine leichte, aber feste Kruste auf der Oberfläche der Baisermasse bildet. Diese Haut – auch als “Pellicle” bezeichnet – ist entscheidend für die spätere Formgebung der Macarons.

Die Kruste darf weder zu dick noch zu dünn sein. Eine zu lange Ruhezeit macht die Kruste zu dick, was dazu führen kann, dass die Macarons beim Backen nicht richtig aufgehen oder rissig werden. Eine zu kurze Ruhezeit hingegen führt dazu, dass die Oberfläche während des Backens aufreißt, da der Druck des aufsteigenden Teigs nicht gehalten werden kann. Die Kruste sorgt dafür, dass die Luft im Inneren nach unten entweichen muss, wodurch sich die charakteristischen “Füßchen” bilden. Die ideale Ruhezeit kann wetterbedingt (Luftfeuchtigkeit) etwas variieren, doch 30 Minuten sind grundsätzlich ein sehr guter Richtwert. Beobachten Sie Ihre Macarons; die Oberfläche sollte sich leicht trocken anfühlen und nicht mehr kleben.

Troubleshooting beim Backen: Häufige Probleme und Lösungen

Auch mit den besten Vorbereitungen kann beim Backen noch einiges schiefgehen. Hier beleuchten wir häufige Probleme und zeigen Ihnen, wie Sie diese vermeiden können.

Eine Frage der Logistik: Mehrere Bleche gleichzeitig backen?

Lieber nicht. Wir empfehlen dringend, Macarons immer nur auf einem Blech und mit Ober-/Unterhitze zu backen. Der Grund hierfür liegt in der idealen Temperatur- und Hitzeverteilung. Jeder Backofen hat “Hot Spots” und kältere Zonen, und die präzise und gleichmäßige Hitzeverteilung ist für die empfindlichen Macarons von größter Bedeutung.

Bei zwei Blechen gleichzeitig kann es zu ungleichmäßiger Hitzeverteilung kommen. Dies führt dazu, dass die Macarons auf dem oberen Blech schneller trocknen und die Kruste schneller bildet, während die unteren Macarons möglicherweise nicht genügend Hitze bekommen. Die Folge können Risse, ungleichmäßige “Füßchen” oder eine generell schlechte Backqualität sein. Gönnen Sie Ihren Macarons die volle Aufmerksamkeit und backen Sie sie nacheinander. Es lohnt sich! Wir bieten Ihnen die besten ruf backwaren für Ihre Kreationen.

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Wenn die “Füßchen” fehlen oder die Macarons einbrechen

Dies sind zwei der frustrierendsten Probleme beim Macarons backen. Wenn die Macarons keine “Füßchen” bekommen, liegt das in den meisten Fällen an der Baisermasse. Entweder wurde sie zu lange oder zu kräftig untergehoben (das sogenannte “Macaronage” war nicht optimal), wodurch zu viel Luft entwichen ist und die Masse zu flüssig wurde. Oder die Baisermasse war nicht stabil genug geschlagen.

Bekommen die Macarons zwar die berühmten “Füßchen”, fallen dann aber im Ofen oder nach dem Herausnehmen zusammen, deutet dies oft auf eine falsche Backtemperatur hin. Meistens ist die Temperatur zu hoch eingestellt. Der Deckel der Macarons backt dann zu schnell aus und stabilisiert sich, bevor die “Füßchen” sich vollständig bilden und festigen können. Unter dem Gewicht des schnell gebackenen Deckels fallen die noch weichen “Füßchen” dann zusammen. Unsere Empfehlung ist daher, die Temperatur nach dem Einschieben der Macarons im Ofen von anfänglichen 150 Grad Celsius auf 145 Grad Celsius zu reduzieren. Diese leicht niedrigere Temperatur ermöglicht den “Füßchen” eine langsamere, stabilere Entwicklung.

Fazit: Mit Geduld und Präzision zu Ihren perfekten Macarons

Das Backen von Macarons mag anfangs entmutigend erscheinen, doch mit den richtigen Techniken, präziser Arbeitsweise und einem Verständnis für die kleinen Eigenheiten dieses Gebäcks wird es Ihnen gelingen, wahre Meisterwerke zu kreieren. Von der Auswahl der richtigen Mandeln über das genaue Abwiegen des Eiweißes bis hin zur entscheidenden Ruhezeit und der optimalen Backtemperatur – jeder Schritt zählt.

Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls die ersten Versuche nicht perfekt sind. Übung macht den Meister! Nutzen Sie unsere Expertentipps als Wegweiser und genießen Sie den Prozess. Bald schon werden Sie stolz auf Ihre eigenen, wunderschönen Macarons mit perfekt ausgeprägten “Füßchen” sein. Wir sind gespannt auf Ihre Kreationen und wünschen Ihnen viel Freude beim Backen! Stöbern Sie auch in unserem Sortiment, um Inspirationen für besondere Anlässe wie einen geburtstagskuchen 17 zu finden.