Leben mit einem Zwergpudel: Unsere ehrlichen Erfahrungen

Die Entscheidung, einen Zwergpudel-Welpen in die Familie aufzunehmen, ist aufregend und mit vielen Vorstellungen verbunden. Bevor unser Moki bei uns einzog, haben wir uns unzählige Gedanken gemacht, was uns erwarten würde. Die Vorbereitung auf einen Welpen ist umfassend, von der Auswahl des richtigen Spielzeugs bis hin zur Recherche über Tiernahrung – auch wenn unsere Expertise eher im Bereich felix katzenfutter test liegt, wollten wir für unseren Hund alles richtig machen. Doch wie so oft im Leben kam vieles anders als gedacht. Hier teilen wir unsere ganz persönlichen Erfahrungen – was uns positiv überraschte und welche Herausforderungen uns niemand vorher verraten hat.

Was viel einfacher war als gedacht

Manche Sorgen, die wir uns im Vorfeld machten, erwiesen sich als völlig unbegründet. In diesen Bereichen hat Moki uns das Leben erstaunlich leicht gemacht.

Die Nächte: Durchschlafen war kein Problem

Wir hatten uns bereits auf Horrorszenarien mit unzähligen schlaflosen Nächten eingestellt. Die feste Überzeugung war, dass wir anfangs mehrmals pro Nacht mit Moki zum Lösen nach draußen müssten. Doch nach nur zwei Nächten, in denen wir jeweils nur einmal aufstehen mussten, war das Thema erledigt. Moki schlief von da an in seiner Box fast 10 Stunden durch. Besser hätte es kaum laufen können. Seine Box liebt er übrigens bis heute und muss morgens manchmal überredet werden, sie für den ersten Spaziergang zu verlassen.

Weiterlesen >>  Optimale Hundeernährung: Grundlagen für ein gesundes Hundeleben

Stubenreinheit: Weniger Unfälle als befürchtet

Auch die Stubenreinheit war eine unserer großen Sorgen. Doch auch diese war unbegründet. Insgesamt passierten nur sechs kleine „Unfälle“, von denen fünf eindeutig unsere Schuld waren. Wir hatten angenommen, dass es Monate dauern würde, bis eine feste Routine etabliert ist. Nach wenigen Wochen hatten wir jedoch bereits vier feste Gassizeiten etabliert, die zuverlässig funktionieren.

Möbel und Kabel: Kaum Knabber-Attacken

Vor Mokis Ankunft machten wir die Wohnung welpensicher, was wir jedem nur empfehlen können. Letztendlich wäre es aber kaum nötig gewesen. Er kam nie auf die Idee, ein Kabel oder ein Stuhlbein anzuknabbern. Er hat immer Kauspielzeug zur Verfügung, was ihm völlig auszureichen scheint. Seine einzige kleine Macke war das Zuziehen von Schnürsenkeln, was aber eher ein amüsantes als ein echtes Problem darstellte.

Was komplizierter war als erwartet

Natürlich lief nicht alles reibungslos. Einige Herausforderungen hatten wir absolut nicht auf dem Schirm und sie erfordern bis heute viel Training und Geduld.

Futterverweigerung: Der kleine Gourmet

Mit dem Thema Futter haben wir uns bereits in einem anderen Artikel ausführlich beschäftigt. Aber ehrlich gesagt, hätten wir nie erwartet, dass dies ein Problem werden könnte. Appetitlosigkeit und Futterverweigerung bei Hunden waren uns fremd. Im Gegensatz zu Katzen, die oft sehr wählerisch bei ihrem Futter sind – wie unser katzenfutter test trockenfutter zeigt – dachten wir, bei einem Hund wäre das einfacher. Anscheinend ist dieses Verhalten aber, besonders bei Zwergpudeln, nicht untypisch. Ein Pudel möchte kulinarisch unterhalten werden – zweimal am Tag dasselbe Futter funktioniert selten!

Kontrollzwang & Verlustangst

Moki ist extrem auf sein Frauchen fixiert. Das bedeutet: Wenn ich im Restaurant kurz auf die Toilette gehe, beginnt er zu jaulen, obwohl vertraute Personen bei ihm sind. Es ist vermutlich weniger Verlustangst als eine Art Kontrollzwang – oder einfach die Angst, etwas zu verpassen (#FOMO). Dieses Verhalten erfordert konsequentes Training mit vielen kleinen Übungen und bleibt eine unserer größten Baustellen.

Weiterlesen >>  Veganes Katzenfutter: Eine gesunde und nachhaltige Wahl für Ihre Samtpfote

Die Aufregung: Ein Energiebündel auf vier Pfoten

Zuhause ist Moki die Ruhe selbst, doch sobald es nach draußen geht, explodiert er förmlich vor Energie. Alles ist aufregend! Allein das Anlegen der Leine versetzt ihn in Ekstase. Wir üben konsequent, dass die Tür erst aufgeht, wenn er ruhig sitzt. Auch Hundebegegnungen sind ein Thema. Er liebt alle Hunde und muss erst auf die harte Tour lernen, dass nicht jeder, insbesondere ältere Hunde, mit ihm toben möchte. Hier gilt oft: Hunde erziehen Hunde.

Fazit: Ein Abenteuer mit unvorhersehbaren Wendungen

Das Leben mit einem Zwergpudel-Welpen wie Moki ist eine wundervolle, aber auch unvorhersehbare Reise. Während er uns in Bereichen wie der Stubenreinheit positiv überraschte, stellen uns seine Futterallüren und sein Kontrollzwang täglich vor neue Aufgaben. Seine überschäumende Lebensfreude wird mit dem Alter sicher etwas ruhiger werden, doch wir sind überzeugt, dass er immer ein kleiner Wirbelwind bleiben wird. Wenn Sie überlegen, einen Zwergpudel zu kaufen, seien Sie auf alles vorbereitet – es lohnt sich