Deutschland, ein Land reich an Geschichte, Kultur und tiefgründiger Literatur, bietet eine faszinierende Welt für alle, die es durch die Seiten eines Buches erkunden möchten. Ob Sie sich für zeitgenössische Gesellschaftsromane, packende Krimis oder bewegende historische Erzählungen interessieren, die deutsche Literaturszene ist stets lebendig und vielfältig. Im Jahr 2025 hat die Literaturredaktion von NDR Kultur erneut eine beeindruckende Auswahl an Werken zusammengestellt, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und neue Perspektiven auf das Leben in Deutschland und darüber hinaus eröffnen. Diese [Buchempfehlungen 2025] führen uns durch emotionale Landschaften, historische Wendepunkte und gesellschaftliche Debatten und sind somit ein idealer Weg, Deutschland in all seinen Facetten zu entdecken.
Literatur ist ein Spiegel der Seele einer Nation, und die hier vorgestellten Bücher bieten tiefe Einblicke in deutsche Befindlichkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und individuelle Schicksale. Während Sie in diese Geschichten eintauchen, können Sie die Erfahrung mit einer perfekt zubereiteten Tasse Kaffee abrunden, vielleicht aus einer hochwertigen Maschine wie der siemens eq 8 series 900, die für Genussmomente beim Lesen sorgt.
Einblick in tiefgründige Themen: Gesellschaftliche Romane
Die deutsche Literatur des Jahres 2025 widmet sich intensiv gesellschaftlichen Fragen und menschlichen Abgründen, oft mit einem Blick auf persönliche Tragödien und das Ringen um Sinn. Diese Romane sind nicht nur fesselnd, sondern auch wichtige Kommentare zu unserer Zeit.
Jasmin Schreibers “Da, wo ich dich sehen kann”
Jasmin Schreiber, bekannt für ihre Bücher über Verlust und Trauer, beleuchtet in “Da, wo ich dich sehen kann” das schwerwiegende Thema Femizid. Der Roman erzählt die Geschichte der neunjährigen Maja, deren Leben nach der Ermordung ihrer Mutter durch den Vater völlig auf den Kopf gestellt wird. Basierend auf einem realen Fall in Hamburg, ist Schreibers Werk eine tief berührende und klare Auseinandersetzung mit einem Femizid, aber gleichzeitig eine Erzählung über das Weiterleben. Trotz der harten Kost und der oft traurigen Momente birgt das Buch erstaunlich lichte Augenblicke voller Nähe, Trost und Hoffnung.
Natascha Wodins “Die späten Tage”
Natascha Wodin beschreibt in “Die späten Tage” das hohe Alter ohne Schönfärberei und thematisiert dabei Schmerz, Einsamkeit und körperlichen Verfall. Die Ich-Erzählerin, eng an Wodins eigenes Leben angelehnt, zeigt die Herausforderungen des Älterwerdens und die existenziellen Fragen nach Lebenssinn und Würde. Halt findet sie in der späten Liebe zu ihrem Partner Friedrich, während das Schreiben für sie unverzichtbar bleibt. Mit nüchterner Sprache und poetischer Kraft schafft Wodin einen eindringlichen Einblick in das Leben im Alter, ein Buch, das zum NDR Buch des Monats im November gekürt wurde.
Saša Stanišić: “Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet ist”
Der Hamburger Schriftsteller Saša Stanišić, ein brillanter Geschichtenerzähler und Redner, hat einige seiner Reden – gehalten vor Schülern oder bei Preisverleihungen – in diesem Sammelband vereint. Die Ideen, die der Autor darin entfaltet, kreisen um Sprache und Literatur, Migration und Integration, Jugend und Herkunft. Stanišić scheut auch das Pathos des Weltverbesserers nicht. Sein heiterer und humorvoller Ton macht die Lektüre zu einem Gewinn und zeigt, wie man durch Worte die Welt verstehen und vielleicht sogar verändern kann.
Axel Hackes “Wie fühlst Du Dich?”
In seinem neuesten Buch widmet sich der SZ-Kolumnist Axel Hacke den Gefühlen und unserem “Innenleben in Zeiten wie diesen”, wobei er schnell bei der Politik landet. Hacke schreibt, wie Populisten und Rechtsextreme Gefühle wie Angst meisterhaft für ihre Zwecke instrumentalisieren. Angst sei eine zentrale Triebfeder des modernen, westlichen Menschen. In “Wie fühlst Du Dich?” plädiert Hacke dafür, positiv zu sein, sich nichts vorgaukeln zu lassen und selbst über die schönen Erlebnisse Buch zu führen. Ein Plädoyer für Achtsamkeit und eine bewusste Auseinandersetzung mit unseren Emotionen.
Anja Kampmanns “Die Wut ist ein heller Stern”
Der Roman “Die Wut ist ein heller Stern” beginnt 1933 im Schausteller- und Rotlichtmilieu des Hamburger Hafenviertels. Die Artistin Hedda, eine Außenseiterin, die sich aus großer Armut herausgekämpft hat und sich nicht in vorgegebene Rollenmuster zwängen lassen will, spürt den zunehmenden Druck des Naziregimes deutlicher als viele andere. Kampmanns Roman konzentriert sich nicht auf den Plot, sondern darauf, den Moment einzufangen und zum Leuchten zu bringen. Dies gelingt durch knappe, präzise Sätze und eine oft vieldeutige, emotionale Sprache, die das Gefühl der Bedrohung und des Widerstands eindringlich vermittelt.
Andrea Sawatzkis “Biarritz”
Nach dem autobiografisch geprägten Roman “Brunnenstraße” über die Demenz ihres Vaters, erzählt Andrea Sawatzki in “Biarritz” von der schwierigen Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Hanna hat ihre demente Mutter in einem Pflegeheim untergebracht und besucht sie regelmäßig, begleitet von Schuldgefühlen. Die Besuche sind eine Pflichtübung und manchmal hilflose Versuche der Annäherung. Doch die Tochter wagt einen letzten Versuch – “Biarritz” ist das Zauberwort. Sawatzkis neues Buch ist eine Liebeserklärung an die Frau, die alles tat, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen, die hart arbeitete und doch an ihrer eigenen Prägung scheiterte. Ein berührendes Werk über Vergebung und das Verstehen familiärer Bande.
Spannende Erzählungen und Krimis: Faszination und Geheimnisse
Für Leser, die sich nach Spannung, Mysterien und tiefgründigen Kriminalfällen sehnen, bietet das Jahr 2025 eine Reihe packender Werke, die den Puls beschleunigen.
John Banvilles “Schatten der Gondeln”
Vor der malerischen Kulisse Venedigs entfaltet der irische Schriftsteller John Banville in “Schatten der Gondeln” eine Kriminalgeschichte, die streckenweise wie ein Schauerroman anmutet. Mysteriöse Todesfälle, Liebesverstrickungen und Familiendramen verwebt Banville auf so spannende Weise, dass der Titel sein Versprechen hält, ein würdiger Nachfolger des berühmten Films “Wenn die Gondeln Trauer tragen” zu sein. Ein Buch, das Sie in die dunklen Gassen Venedigs entführt und Sie bis zur letzten Seite fesselt. Die Atmosphäre ist dicht und zieht den Leser tief in das Geschehen hinein.
Mathijs Deens “Die Lotsin”
“Die Lotsin” von Mathijs Deen taucht in das politisch verminte Feld der Klimaforschung ein. Das Opfer ist eine junge Klimaforscherin, die in den Sozialen Medien von Hassern bedroht wird. Hat sie Selbstmord begangen oder wurde sie ermordet? Dieser Frage geht vor allem Kommissar Liewe Cupidos Kollege Xander nach. Cupido tritt erst spät in den Fall ein, und das aus gutem Grund – mehr sei hier nicht verraten. Der Roman, der ein aktuelles und brisantes Thema behandelt, ist der dritte Fall für den deutsch-niederländischen Ermittler.
Gaea Schoeters’ “Das Geschenk”
Was wäre, wenn plötzlich 20.000 Elefanten in der deutschen Hauptstadt auftauchen würden? Das ist die Ausgangssituation von “Das Geschenk”, die einen realen Hintergrund hat: Botswanas Präsident drohte damit, als Deutschland Einfuhrverbote für Jagdtrophäen ankündigte. Die belgische Autorin Gaea Schoeters spinnt dieses Szenario weiter und entwickelt daraus eine rasante Satire. In Deutschland steht eine Wahl an, und den Rechten sind die afrikanischen Elefanten natürlich ein Dorn im Auge. Obwohl “Das Geschenk” nicht die Wucht und Tiefe von Schoeters’ vorherigem Roman “Trophäe” erreicht, wirft auch dieser brisante Fragen auf und ist eine bissige Politsatire.
Literarische Entdeckungen und neue Perspektiven
Abseits der großen Schlagzeilen gibt es immer wieder Werke, die durch ihre Originalität, ihren Stil oder ihre ungewöhnliche Thematik herausragen und neue Einblicke ermöglichen.
Dorothee Elmigers “Die Holländerinnen”
An ihrem 40. Geburtstag wird die Schweizerin Dorothee Elmiger mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet – für ihren Roman “Die Holländerinnen”. Eine Regisseurin lädt eine Gruppe von Kunstschaffenden in den südamerikanischen Regenwald ein, um die Sp
