Die chronische Nierenerkrankung (CNE), früher oft als chronische Niereninsuffizienz (CNI) bezeichnet, ist eine weitverbreitete und ernstzunehmende Erkrankung bei Katzen. Sie gehört zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, insbesondere bei älteren Samtpfoten. Für Katzenbesitzer ist es entscheidend, die Anzeichen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheit zu verstehen, um das Wohlbefinden und die Lebensqualität ihrer geliebten Vierbeiner bestmöglich zu sichern. Obwohl das Thema komplex sein mag, ist es unsere Mission, Ihnen die wichtigsten Informationen verständlich und prägnant näherzubringen, damit Sie frühzeitig handeln können. Denken Sie daran, dass ein sauberes und gut organisiertes Zuhause, ähnlich wie eine gepflegte arbeitsplatte küche ikea, auch zu einem stressfreien Umfeld für Ihre Katze beitragen kann, was indirekt ihre Gesundheit unterstützt.
Was bedeuten die Fachbegriffe: CNE, CNI, Nierenversagen?
Der medizinische Fachbegriff “chronische Niereninsuffizienz” (CNI) wurde in Fachkreisen jüngst durch den verständlicheren Ausdruck “chronische Nierenerkrankung” (CNE) ersetzt. Obwohl es noch dauern mag, bis sich die neue Bezeichnung vollständig durchgesetzt hat, beschreibt sie präziser, dass die Nieren bei dieser Krankheit zwar noch arbeiten, aber nicht mehr alle Funktionen in ausreichendem Maße erfüllen können. Umgangssprachlich wird oft von einer Nierenschwäche gesprochen. Der Begriff “Nierenversagen” wird manchmal als allgemeine Bezeichnung für die Krankheit verwendet, meint aber oft das Endstadium einer chronischen Nierenerkrankung.
Welche Folgen hat eine chronische Nierenerkrankung für meine Katze?
Die Niere ist neben der Leber das wichtigste Entgiftungsorgan des Körpers. Ihre Hauptaufgabe ist es, Abfallprodukte des Stoffwechsels und schädliche Toxine über den Urin auszuscheiden. Bei einer Niereninsuffizienz sammeln sich diese harnpflichtigen Stoffe im Körper Ihrer Katze an. Dies führt zu einer sogenannten Harnvergiftung (Urämie), die sich in Symptomen wie Übelkeit und Appetitlosigkeit äußern kann.
Die Nieren spielen auch eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des Wasser- und Salzhaushalts (Elektrolythaushalts). Eine eingeschränkte Nierenfunktion kann daher leicht zu Austrocknung führen. Im fortgeschrittenen Stadium der Nierenerkrankung können die Nieren auch ihre hormonellen Funktionen nicht mehr erfüllen, was sich negativ auf die Blutbildung, den Knochenstoffwechsel und die Magen-Darm-Gesundheit auswirkt.
Wussten Sie schon: Studien haben gezeigt, dass die Fütterung einer tierärztlichen Nierendiät die Überlebenszeit nierenkranker Katzen signifikant verlängert, indem sie urämische Episoden reduziert und die Sterberate senkt.
Was passiert bei einer chronischen Nierenerkrankung in den Nieren?
Eine Niereninsuffizienz kann durch verschiedene Nierenerkrankungen ausgelöst werden. Unabhängig von der Ursache wird die Urinproduktion der Katze gestört. Normalerweise filtern die Nieren das Blut in den Nierenkörperchen (Glomeruli) und erzeugen einen wässrigen Primärharn. Dieser fließt dann durch Nierenkanälchen (Nierentubuli), wo seine Zusammensetzung an die Stoffwechselsituation angepasst wird. Am Ende wird dem Primärharn das meiste Wasser entzogen.
Nierenkörperchen und Nierenkanälchen bilden zusammen eine funktionelle Einheit, das sogenannte Nephron. Bei einer chronischen Nierenerkrankung fallen erkrankte Nephrone aus und verlieren ihre Fähigkeit, die Urinzusammensetzung zu steuern. Gesunde Nephrone müssen dann kompensatorisch mehr arbeiten, was zu ihrer Überlastung und schließlich ebenfalls zum Ausfall führen kann. Diese progressive Schädigung erklärt, warum sich eine chronische Nierenerkrankung mit der Zeit verschlechtert.
Akute und chronische Nierenerkrankung – Was ist der Unterschied?
Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Form der Nierenerkrankung. Eine akute Nierenerkrankung besteht erst seit kurzer Zeit. Bei rechtzeitiger Behandlung können sich die Nieren in solchen Fällen oft vollständig erholen.
Eine chronische Nierenerkrankung hingegen bedeutet, dass die Nieren Ihrer Katze bereits seit längerer Zeit erkrankt sind – meist seit zwei Monaten oder länger zum Zeitpunkt der Diagnose. Leider ist bei chronischer Niereninsuffizienz eine Wiederherstellung des geschädigten Nierengewebes nicht mehr möglich. Es wird durch Bindegewebe ersetzt, wodurch die betroffenen Nieren schrumpfen (Schrumpfnieren). Eine gezielte Behandlung und eine spezielle Nierendiät können den Krankheitsverlauf jedoch oft verlangsamen oder aufhalten und die Lebensqualität Ihrer Katze erheblich verbessern.
Weshalb bleibt eine Nierenerkrankung bei Katzen häufig lange unerkannt?
Katzen zeigen erst Symptome einer Niereninsuffizienz, wenn bereits zwei Drittel des Nierengewebes (bzw. der Nephrone) zerstört sind. Die Krankheit kann sich daher oft schleichend über Monate oder sogar Jahre entwickeln, bevor plötzliche Symptome auftreten. Hinzu kommt, dass die ersten Anzeichen einer Niereninsuffizienz bei Katzen leicht übersehen werden können.
Welche Symptome zeigen Katzen mit chronischer Nierenerkrankung?
Leidet Ihre Katze an einer chronischen Niereninsuffizienz, können Sie typischerweise folgende Symptome feststellen:
- Apathie: Die Katze ist schlapp, müde und kraftlos.
- Anorexie: Sie verliert an Gewicht und frisst weniger oder gar nicht.
- Polyurie und Polydipsie: Sie trinkt sehr viel und setzt große Mengen Harn ab.
- Häufige Infektionskrankheiten wie Erkältungen oder Harnwegsinfektionen.
- Möglicherweise schlechter Atem (Foetor ex ore) und gerötetes Zahnfleisch (Gingivitis).
- Schuppige Haut und glanzloses Fell.
Diese Symptome sind primär auf die Harnvergiftung (Urämie) zurückzuführen, die durch die Anreicherung harnpflichtiger Stoffe im Körper entsteht. Bei sehr starker Urämie können häufiges Erbrechen und neurologische Symptome wie Krämpfe oder Bewusstlosigkeit auftreten. Weitere mögliche Folgen sind Bluthochdruck und Organverkalkungen bei gleichzeitig sehr weichen Knochen, was Knochenbrüche begünstigen kann.
Da die chronische Nierenerkrankung schleichend beginnt, werden die ersten Symptome oft fälschlicherweise als Alterserscheinungen interpretiert. Bei einer älteren Katze, die mehr schläft, weniger spielt und weniger frisst, denken die wenigsten Katzenbesitzer sofort an eine ernsthafte Erkrankung.
Was kann der Tierarzt bei einer chronischen Nierenerkrankung feststellen?
Eine Blutuntersuchung ermöglicht es Ihrem Tierarzt, den Grad der Anreicherung harnpflichtiger Stoffe im Blut Ihrer Katze zu bestimmen. Besonders aussagekräftig sind hierfür die SDMA-, Harnstoff– und Kreatinin-Werte im Blutserum. Der SDMA-Wert steigt bereits an, wenn etwa 30 % der Nierenfunktion ausgefallen sind, während Harnstoff- und Kreatininwerte erst bei ca. zwei Dritteln Funktionsverlust signifikant ansteigen. Letztere werden zudem (im Gegensatz zum SDMA-Wert) von Fütterung und Muskelmasse des Tieres beeinflusst.
Manchmal wird die chronische Nierenerkrankung zufällig im Frühstadium entdeckt, bevor Symptome einer Harnvergiftung auftreten, aber SDMA- oder sogar Harnstoff- und Kreatininwerte bereits erhöht sind. Dieser Zustand wird als Azotämie bezeichnet. Kommen klinische Symptome hinzu, spricht man von einer Urämie.
In fortgeschrittenen Stadien der Niereninsuffizienz sind weitere Blutwerte verändert, beispielsweise kommt es zu Blutarmut (Anämie), das Blut ist übersäuert (Azidose) und der Phosphorgehalt im Blut ist zu hoch (Hyperphosphatämie). Auch Kalzium- und Kaliumwerte können betroffen sein.
Diätfutter für nierenkranke Katzen wirken durch ihre besondere Zusammensetzung der Harnvergiftung und der gefährlichen Erhöhung der Phosphatwerte entgegen.
Eine Urinuntersuchung zeigt meist, dass die Nieren den Urin nicht mehr ausreichend konzentrieren können. Dies erkennt man am spezifischen Gewicht des Urins, das bei CNE in der Regel dem des Blutplasmas gleicht (Isosthenurie). Aufgrund der Überlastung der verbliebenen Nierenfilter wird zudem vermehrt Eiweiß mit dem Urin ausgeschieden (Proteinurie).
Bei einer chronischen Niereninsuffizienz sind die Nieren meist kleiner als normal (Schrumpfnieren), und im Ultraschall lassen sich Gewebeveränderungen erkennen.
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Was kann bei Katzen eine chronische Nierenerkrankung auslösen?
Die Nieren filtern täglich große Blutmengen, um ihre Entgiftungsfunktion zu erfüllen. Nahezu alle Giftstoffe (Toxine) im Blut einer Katze erreichen daher früher oder später die Nieren, sammeln sich dort an und können das Nierengewebe schädigen. Gefährlich für Katzennieren sind unter anderem:
- Liliengewächse (z.B. Osterglocken)
- Das Frostschutzmittel Ethylenglykol
- Bestimmte Medikamente
- Schwermetalle
- Pestizide, Herbizide, Lösungsmittel
Eine mangelhafte Nierendurchblutung (Ischämie) kann ebenfalls zu schnell zu Schäden an den Nierenzellen führen, da diese einen sehr aktiven Stoffwechsel und viel Sauerstoff benötigen. Ursachen hierfür sind beispielsweise Austrocknung, starker Blutverlust oder ein Schock. Beim Kauf einer neuen einbauküche kaufen sollten Sie auch darauf achten, dass keine giftigen Substanzen oder Reinigungsmittel für Ihre Katze zugänglich sind, um Nierenschäden vorzubeugen.
Häufige Ursachen für Nierenerkrankungen bei Katzen sind:
- Anreicherung giftiger Stoffe im Nierengewebe
- Mangelhafte Nierendurchblutung (Ischämie)
- Erkrankungen des Immunsystems (z.B. Feline Infektiöse Peritonitis = FIP)
- Infektionskrankheiten
- Nierensteine oder Nierenbeckenentzündungen (Pyelonephritis)
- Nierenschäden durch Harnrückstau (wenn Harnsteine die Harnröhre verstopfen)
- Erbliche/angeborene Nierenkrankheiten (z.B. Zystennieren, Polycystic Kidney Disease = PKD)
Weshalb sind meist ältere Katzen von einer Niereninsuffizienz betroffen?
Alle Katzen und auch wir Menschen werden mit einer sogenannten Nierenreserve geboren, um die Empfindlichkeit des Nierengewebes auszugleichen. Jede Niere besteht aus Hunderttausenden einzelner Nephrone, wovon nur etwa die Hälfte für die täglichen Aufgaben benötigt wird. Die andere Hälfte dient als Notfallreserve, um zerstörtes Nierengewebe zu ersetzen. Mit zunehmendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Reserve aufgebraucht ist und Symptome einer Niereninsuffizienz auftreten. Jedoch können auch junge Katzen eine Niereninsuffizienz entwickeln, wenn sie angeborene Nierendefekte haben, Gifte aufnehmen oder bestimmte Infektionskrankheiten erleiden.
Weshalb braucht meine Katze eine spezielle Nierendiät?
Diätfutter für Katzen mit Niereninsuffizienz trägt entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität bei und verlängert die Überlebenszeit erheblich, wie wissenschaftliche Studien nachweisen konnten. So überlebten nierenkranke Katzen, die tierärztlich behandelt wurden, aber keine Diät erhielten, durchschnittlich 8 bis 9 Monate, während Katzen, deren Therapie auch eine Nierendiät beinhaltete, durchschnittlich zwei Jahre überlebten. Nierendiäten entlasten die überforderten Nieren und sorgen dafür, dass sich möglichst wenig schädliche Stoffwechselprodukte im Körper ansammeln. Zudem gleichen sie Vitaminverluste aus, die bei einer Nierenerkrankung entstehen, da vermehrt wasserlösliche Vitamine mit dem Harn ausgeschieden werden.
Wie sind Diätfutter für nierenkranke Katzen zusammengesetzt?
Nierendiäten enthalten eine genau auf den Bedarf nierenkranker Katzen abgestimmte Menge an sehr hochwertigem, gut verdaulichem Eiweiß (Protein). Katzen mit Niereninsuffizienz haben häufig einen erhöhten Eiweißbedarf, da sie Eiweiß über den Urin verlieren. Gleichzeitig reagieren sie jedoch extrem empfindlich auf die Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels (z.B. Harnstoff), die sich bei einer Harnvergiftung im Körper anreichern. Minderwertige Eiweiße, die der Körper schlecht verwerten kann, verschlimmern daher die Harnvergiftung.
Nierendiäten für Katzen enthalten zudem sehr viel Energie. Dadurch kann Ihre Katze ihren Energiebedarf bereits mit einer kleinen Futtermenge decken, was bei den oft schlecht fressenden nierenkranken Samtpfoten sehr wichtig ist. Die speziellen Diätfutter sind außerdem besonders schmackhaft, um die Futteraufnahme anzuregen.
Ein deutlich niedrigerer Phosphorgehalt ist ebenfalls sehr wichtig, da die Anreicherung von Phosphor im Blut nierenkranker Katzen als mitverantwortlich für das Fortschreiten der Nierenerkrankung gilt. Kann der Phosphorgehalt im Blut Ihrer Katze mithilfe einer Nierendiät kontrolliert werden, verlangsamt dies den Krankheitsverlauf und kann das Überleben verlängern. Zudem schützt der niedrige Phosphorgehalt vor den Folgen des gestörten Knochenstoffwechsels (Verkalkungen der Organe und Knochenbrüche).
Manche Diätfuttermittel enthalten außerdem weniger Kochsalz, um einem Bluthochdruck (Hypertonie) entgegenzuwirken. Die meisten beinhalten spezielle entzündungshemmende und den Verdauungstrakt unterstützende Inhaltsstoffe (z.B. Omega-3-Fettsäuren).
Was kann ich tun, wenn meine Katze nicht fressen will?
Appetitlosigkeit ist ein typisches Symptom einer Niereninsuffizienz. Geben Sie aber nicht zu schnell auf: Es ist entscheidend, dass Ihre Katze eine Nierendiät zu sich nimmt, da herkömmliche Futtermittel eine Nierenerkrankung verschlimmern können!
- Bieten Sie Ihrer Katze häufig kleine Mengen frisches Futter an.
- Probieren Sie verschiedene Geschmacksrichtungen und Zubereitungen aus (z.B. von Royal Canin, Hills oder Specific). Diese Hersteller bieten sowohl Trocken- als auch Nassfutter an.
- Lassen Sie Ihrer Katze sehr viel Zeit bei der Futterumstellung (drei bis vier Wochen).
- Feuchten Sie Trockenfutter gut an und mischen Sie es eventuell mit Feuchtfutter.
- Erwärmen Sie das Katzenfutter auf Körpertemperatur (nicht heißer), um die Aromastoffe zu entfalten.
- Mischen Sie eventuell anfangs kleine Mengen einer unwiderstehlichen Leckerei unter (nach Absprache mit Ihrem Tierarzt, um die Nieren nicht zusätzlich zu belasten).
- Vorsicht: Verwenden Sie keine salzhaltige Brühe als Geschmacksverstärker, da dies die Nieren belastet.
- Appetitanregende Nahrungsergänzungen wie alfavet ReConvales Tonicum können hilfreich sein.
Falls Ihre Katze einmal jegliche Nahrung verweigert, kann eine Elektrolytlösung ein Austrocknen verhindern und die Nahrungsaufnahme anregen. Oralade Elektrolytlösung (phosphorarm und für nierenkranke Katzen geeignet) enthält auch kleine Mengen leicht aufnehmbarer Nährstoffe und wird oft lieber als Wasser angenommen. Oralade kann auch als Eiswürfel portioniert und für den Notfall eingefroren werden.
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Was kann ich noch tun, um meiner nierenkranken Katze zu helfen?
Stellen Sie Ihre Katze regelmäßig beim Tierarzt vor. Er überwacht den Therapieerfolg und passt die Behandlung individuell an. Beispielsweise kann er entscheiden, ob zusätzlich Vitamin D oder B-Vitamine nötig sind, der Blutdruck medikamentös eingestellt oder die gereizte Magenschleimhaut durch Magenschutz-Medikamente beruhigt werden muss. Nierenkranke Katzen sind anfällig für Infektionskrankheiten und benötigen eventuell häufiger Antibiotika.
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Spezielle Nahrungsergänzungsmittel für nierenkranke Katzen können ebenfalls die Nieren unterstützen. Beispielsweise indem sie Phosphat im Katzenfutter binden, sodass es nicht vom Organismus aufgenommen wird (sogenannte “Phosphatbinder”). Ein Phosphatbinder in Kombination mit normalem Katzenfutter erzielt jedoch in der Regel keine so gute Phosphatrestriktion wie eine Nierendiät. Sinnvoller ist es, den Phosphatbinder zusätzlich zur Nierendiät zu geben, wenn sich die Blutwerte trotz Nierendiät nach 3 bis 4 Wochen nicht ausreichend bessern. Eine Studie von 2011 zeigte, dass die Kombination von Nierendiät und Phosphatbinder die Lebenserwartung weiter verlängert. Der in der Studie verwendete Phosphatbinder alfavet Renal (jetzt als Renal Combi erhältlich) enthält zusätzlich Wirkstoffe, die urämische Substanzen binden sowie Übersäuerung und Kaliummangel entgegenwirken. Bei Verwendung eines Kalzium-haltigen Phosphatbinders sollte die Kalziumkonzentration im Blutserum kontrolliert werden.
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Zuhause sollte Ihre Katze immer Zugang zu frischem Trinkwasser haben, da Tiere mit chronischer Niereninsuffizienz schneller austrocknen. Schonen Sie Ihre Katze und vermeiden Sie alles, was ihren Kreislauf belastet, wie zum Beispiel ausgiebiges Spielen bei warmem Wetter.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die chronische Nierenerkrankung bei Katzen eine ernsthafte, aber gut managbare Erkrankung ist. Durch frühzeitige Diagnose, eine spezielle Nierendiät und unterstützende Maßnahmen können Sie entscheidend dazu beitragen, die Lebensqualität und Lebenserwartung Ihrer Katze signifikant zu verbessern. Bleiben Sie aufmerksam für Veränderungen im Verhalten und der Gesundheit Ihrer Katze und arbeiten Sie eng mit Ihrem Tierarzt zusammen. Ihre Fürsorge macht den Unterschied!
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