Die Proxalto Lebensversicherung, ein bekannter Akteur im deutschen Versicherungsmarkt, steht im Fokus aktueller Diskussionen. Seit ihrer Umwandlung zur Abwicklungsgesellschaft im sogenannten Run-off-Modus im Jahr 2019 werden keine neuen Verträge mehr abgeschlossen, sondern der bestehende Bestand verwaltet. Diese Entwicklung wirft Fragen nach der anhaltenden Attraktivität für Versicherungsnehmer auf, insbesondere angesichts globaler wirtschaftlicher Herausforderungen wie Inflation und finanzpolitische Unsicherheiten. Viele Anleger, die über die Optimierung ihrer Vermögenswerte nachdenken, könnten sich auch fragen, welche Rolle digitale Anlagen spielen, beispielsweise eine deflationäre Kryptowährung im Rahmen einer umfassenderen Finanzstrategie. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Lage der Proxalto Lebensversicherung und mögliche Auswirkungen für ihre Kunden.
Proxalto hat tiefe Wurzeln in der deutschen Versicherungsgeschichte. Sie entstand aus dem Lebensversicherungsgeschäft der Generali Deutschland, das bis 2018 unter dem Namen Generali firmierte. Ihr Portfolio umfasst Teile der altehrwürdigen Volksfürsorge, die bereits seit 1913 aktiv war und später mit der Generali Lebensversicherung verschmolz, sowie Bestände der ehemaligen Deutscher Lloyd Lebensversicherung. Diese lange Historie prägt bis heute das Bild des Unternehmens, auch wenn die Geschäftsausrichtung sich grundlegend geändert hat.
Zinswende ohne direkten Vorteil für Versicherungsnehmer
Die letzten Jahre waren von einer signifikanten Anhebung des Leitzinssatzes durch die Europäische Zentralbank geprägt. Obwohl es jüngst zu Zinssenkungen kam, liegt das Zinsniveau immer noch deutlich über dem Durchschnitt des letzten Jahrzehnts. Dies mag für viele Versicherungsnehmer zunächst wie eine erfreuliche Nachricht klingen, nach Jahren sinkender Verzinsungen. Doch die Realität ist komplexer.
Es ist davon auszugehen, dass es noch geraume Zeit dauern wird, bis sich diese Zinswende in der Überschussbeteiligung der Lebensversicherungen niederschlägt – womöglich sogar mehrere Jahre. Versicherungsunternehmen nutzen die gestiegenen Zinsen in der Regel zunächst zur Stärkung ihrer eigenen Risikotragfähigkeit. Langfristig besteht sogar die Gefahr, dass die höheren Kapitalmarktzinsen gar nicht oder nur marginal bei den Kunden ankommen. In der Tat zeigen viele laufende Verträge angesichts der Inflation eine negative Realverzinsung, da die Teuerungsrate die nominalen Erträge übersteigt. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, dass viele Versicherungsgesellschaften Staatsanleihen in ihren Portfolios halten, deren Wert durch den Zinsanstieg stark gesunken ist.
Diese Situation hat bereits zu ernsthaften Problemen in der Branche geführt, einschließlich der Pleiten einiger europäischer Versicherungsgesellschaften, die den Wertverlust ihrer Kapitalanlagen nicht mehr auffangen konnten.
Überdurchschnittliche Stornoquote bei Proxalto
Die durchschnittliche Stornoquote für Lebensversicherungen in Deutschland liegt bei rund 2,55 %. Die Proxalto Lebensversicherung verzeichnet jedoch eine Stornoquote von 3,3 %, was deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt. Dies wirft die entscheidende Frage auf, warum sich Kunden des Unternehmens häufiger als im Branchendurchschnitt von ihren Verträgen lösen möchten.
Ein hoher Anteil an vorzeitigen Vertragsauflösungen kann ein Indikator für Unzufriedenheit oder mangelndes Vertrauen der Kunden sein. Möglicherweise sehen Versicherte den Wert ihres Vertrages in Relation zu den einbezahlten Prämien schwinden oder finden andere Anlageformen attraktiver. Auch der Wunsch nach mehr Flexibilität in der Geldanlage Kryptowährung könnte eine Rolle spielen, wenn traditionelle Produkte die Erwartungen nicht erfüllen. Die Gründe hierfür können vielfältig sein, reichen von gestiegenen Lebenshaltungskosten über geänderte Anlagepräferenzen bis hin zu einer wahrgenommenen mangelnden Kommunikation seitens des Versicherers.
BaFin-Kritik: Hohe Kosten und fragwürdiger Kundennutzen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in jüngster Vergangenheit deutliche Kritik an Lebensversicherern geübt, insbesondere wegen überhöhter Kosten und eines zu geringen Kundennutzens. Bei insgesamt 13 Unternehmen wurden in der Vergangenheit zu hohe Kosten und eine überdurchschnittlich hohe Anzahl vorzeitiger Kündigungen festgestellt. Erschreckend ist dabei die Erkenntnis, dass nach 40 Jahren Laufzeit bereits 70 Prozent der Versicherten ihre Verträge wieder gekündigt haben.
Die BaFin droht mit weitreichenden Konsequenzen, die von Vertriebsverboten bis hin zu Maßnahmen gegen Vorstände reichen können. Erste Versicherer haben bereits reagiert: Die Generali hat Rückzahlungen zugesagt, und die Targo Lebensversicherung hat drei Produkte aufgrund zu hoher Stornoquoten vom Markt genommen. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Lebensversicherer betroffen sein werden und welche Auswirkungen dies – möglicherweise auch für die Versicherungsnehmer – haben wird. Die Situation unterstreicht die Notwendigkeit für Verbraucher, alternative Anlagestrategien zu prüfen, wie zum Beispiel einen Kryptowährung Sparplan, um finanzielle Ziele zu erreichen, wenn traditionelle Wege unsicher erscheinen.
Jede dritte BaFin-Beschwerde betrifft Run-off-Versicherer – Proxalto an der Spitze
Run-off-Lebensversicherer, die sich auf die Abwicklung von Altbeständen konzentrieren, weisen die höchsten Beschwerdequoten auf. Die Proxalto Lebensversicherung sticht hier mit 15,14 Beschwerden pro 100.000 Verträgen besonders hervor. Die BaFin-Statistik belegt, dass Run-off-Anbieter deutlich häufiger kritisiert werden als andere Lebensversicherer.
Die meisten Beschwerden betreffen Probleme bei der Vertragsabwicklung, Zahlungsverzögerungen und mangelnde Transparenz. Run-off-Gesellschaften geraten in die Kritik, weil sie mangels Neugeschäfts eigentlich nur bestehende Verträge verwalten. Trotzdem haben Kunden oft das Gefühl, dass ihre Anliegen nicht prioritär behandelt werden oder sie sich mit unzureichenden Informationen konfrontiert sehen. Dies kann das Vertrauen in die Finanzdienstleister stark beeinträchtigen und Kunden dazu bewegen, nach stabileren Optionen zu suchen, wie vielleicht eine günstige Kryptowährung als Diversifikation im Portfolio.
Die Wandlung von Generali zu Proxalto Lebensversicherung
Die Generali war in der Vergangenheit ein führender Anbieter von Lebensversicherungen in Deutschland. Heute ist das Unternehmen in diesem Segment nicht mehr aktiv. Doch wie kam es zu dieser Veränderung?
Bereits 2009 übernahm die Generali die Versicherungsgesellschaft „Volksfürsorge“, die fortan als reine Vertriebsgesellschaft existierte und deren Lebensversicherungsbestand mitbrachte. Zehn Jahre später, im Mai 2019, wurde der Verkauf der Generali Leben an die Viridium Gruppe, einen Spezialisten für die Abwicklung von Lebensversicherungsaltbeständen, abgeschlossen. Dieser Deal umfasste etwa 3,8 Millionen Versicherungsverträge und erfolgte vor dem Hintergrund einer zunehmenden Verunsicherung im gesamten Lebensversicherungsmarkt.
Die Umbenennung der Generali Leben in „Proxalto Lebensversicherung AG“ folgte schließlich im Herbst 2019. Kunden, die sich seinerzeit im Vertrauen auf starke Marken für eine Lebensversicherung der Volksfürsorge oder der Generali entschieden hatten, mochten sich spätestens zu diesem Zeitpunkt etwas übergangen oder „herumgeschoben“ fühlen. Obwohl „volle Kontinuität gewährleistet“ und „eine einheitliche, effiziente Plattform“ als Vorteil für die Kunden angepriesen wurde, stellte diese Veränderung für viele eine Überraschung dar.
Seitdem erhalten ehemalige Generali-Kunden Post von Proxalto. Diese Umstrukturierung markierte den bis dato größten Run-off im deutschen Lebensversicherungsmarkt. Die einst so wertgeschätzte Lebensversicherung kann sich auf diese Weise schnell zu einem gefühlten Risiko- und Unsicherheitsfaktor entwickeln, da die großen Bewegungen im Markt unbestritten sind und die Auswirkungen auf die Kunden noch nicht abschließend beurteilt werden können. Auch die Suche nach der besten Kryptowährung Zukunft 2022 spiegelt den Wunsch nach zukunftssicheren Anlagen wider.
Durchhalten und regelmäßig einzahlen: Eine Herausforderung
Die gestiegenen Lebenshaltungskosten infolge der Inflation und finanzpolitische Unsicherheiten haben dazu geführt, dass regelmäßige Einzahlungen in Versicherungen für viele Menschen zunehmend schwieriger oder gar unmöglich werden. Dies zeigt sich auch an der Entwicklung der Realzinsen auf Bankeinlagen, die für deutsche Privathaushalte selbst im zweiten Quartal 2025 voraussichtlich noch im negativen Bereich liegen werden. Die Inflation übersteigt den Zinssatz, was bedeutet, dass Sparer einen Kaufkraftverlust erleiden.
Als Konsequenz wird häufig eine Beitragsfreistellung oder sogar eine Kündigung der Verträge in Betracht gezogen. Die Zahlen hierzu sprechen eine deutliche Sprache: Nach 27 Jahren Laufzeit haben bereits die Hälfte und nach 43 Jahren Laufzeit sogar zwei Drittel der Versicherungsnehmer ihre Lebensversicherungsverträge gekündigt. Kündigungen sind für Versicherungsnehmer jedoch in der Regel unrentabel, da die Verträge grundsätzlich langfristig ausgerichtet sind und sich nur lohnen, wenn man durchgängig spart.
Infolgedessen kann nach wenigen Jahren Laufzeit, unter anderem durch hohe Abschluss- und Verwaltungskosten, meist nur ein geringer Rückkaufswert ermittelt werden. Dies führt für gewöhnlich zu einem bösen Erwachen bei Versicherungsnehmern, die mit einem deutlich höheren Auszahlungsbetrag gerechnet hatten.
Proxalto Lebensversicherung kündigen oder verkaufen?
Angesichts dieser Umstände erwägen viele, ihre Proxalto Lebensversicherung zu kündigen. Der Wunsch, das über die Jahre eingebrachte Kapital sichern und zurückgewinnen zu wollen, ist verständlich. Doch nur wenige wissen, welche Risiken eine Kündigung auf eigene Faust mit sich bringt und dass stattdessen ein Verkauf der Proxalto Lebensversicherung oft mehr Geld einbringen kann.
Die “Nachbelehrung”, die Versicherer im Falle einer Eigenkündigung oft zur Unterschrift vorlegen, kann unter Umständen den Verzicht auf zukünftige finanzielle Ansprüche enthalten, die sich beispielsweise durch aktuelle Rechtsprechungen ergeben könnten. Entscheidet man sich hingegen für einen Verkauf an einen spezialisierten Ankäufer wie ProLife, prüfen externe Experten mögliche Ansprüche auf regelmäßiger Basis. Dies kann den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Möchten Sie herausfinden, ob sich ein Verkauf Ihrer Proxalto Lebensversicherung für Sie lohnt und welche Vorteile er gegenüber einer Kündigung bietet? Nutzen Sie unser unverbindliches Anfrage-Formular, um Klarheit zu erhalten.
Proxalto Lebensversicherung verkaufen: Schon ab einem Rückkaufswert von 1.000 €
Als marktführendes deutsches Unternehmen im Bereich Ankauf und Factoring von Lebens- und Rentenversicherungen können wir Klienten, die ihre Proxalto Lebensversicherung Kündigen möchten, eine interessante Alternative bieten. Füllen Sie einfach unser Formular aus und erfahren Sie, wie viel Geld Ihnen schon innerhalb von 18 Tagen zur Verfügung stehen könnte! Die Anfrage bei uns ist für Sie vollkommen unverbindlich und führt noch nicht zum Verkauf Ihrer Versicherung. Erst, sobald Sie die Verkaufsunterlagen, die wir Ihnen im Anschluss an Ihre Anfrage zuschicken, ausgefüllt an uns zurücksenden, kommt ein Vertrag zwischen Ihnen und ProLife zustande. Wenn Sie sich doch nicht zum Verkauf entschließen, ist das kein Problem – senden Sie die Unterlagen einfach nicht zurück, und es entstehen Ihnen keine weiteren Verpflichtungen.
