Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen: Ihr Weg zum umfassenden Schutz

Der Gedanke, Angehörige im schlimmsten Fall finanziell abgesichert zu wissen, ist für viele Menschen ein zentrales Anliegen. Eine Risikolebensversicherung ist hierfür das Mittel der Wahl. Doch was, wenn Vorerkrankungen oder eine lange Krankenhistorie den Abschluss erschweren oder gar unmöglich machen? Diese Herausforderung ist weit verbreitet, und viele Anfragen erreichen uns von Personen, die aufgrund ihrer Gesundheit keinen Todesfallschutz mehr erhalten. Die oft aufwendige Aufbereitung der gesamten Krankengeschichte schreckt zusätzlich ab.

In solchen Situationen kann die Suche nach einer passenden Absicherung entmutigend wirken. Traditionelle Risikolebensversicherungen verlangen umfassende Gesundheitsangaben, die für Menschen mit komplexen gesundheitlichen Vorgeschichten eine hohe Hürde darstellen. Es ist daher entscheidend, alternative Wege und spezielle Angebote zu kennen, die auch unter diesen Umständen einen Schutz ermöglichen. Für viele ist eine lebensversicherung sinnvoll 2022, doch die Bedingungen müssen passen.

Die Herausforderung: Risikolebensversicherung mit Vorerkrankungen

Der Standardprozess beim Abschluss einer Risikolebensversicherung beinhaltet detaillierte Gesundheitsfragen. Versicherer nutzen diese Informationen, um das individuelle Risiko einzuschätzen und entsprechende Prämien oder Annahmen festzulegen. Bei schwerwiegenden Vorerkrankungen oder einer umfangreichen medizinischen Akte führen diese Fragen oft zu hohen Aufschlägen, Ausschlüssen oder sogar einer kompletten Ablehnung des Antrags. Dies führt zu einer großen Versorgungslücke für Betroffene und ihre Familien.

Vereinfachte Gesundheitsfragen – eine Teillösung

Es gibt zwar Situationen, in denen vereinfachte Gesundheitsfragen in der Risikolebensversicherung zum Tragen kommen. Ein bekanntes Beispiel ist die Finanzierung einer Immobilie, bei der einige Versicherer Sonderaktionen mit reduzierten Gesundheitsabfragen anbieten. Auch bei bestimmten anderen Faktoren können vereinfachte Gesundheitsfragen für den Todesfallschutz gelten. Für Personen mit größeren Vorerkrankungen oder einer sehr langen Krankenakte stellen diese vereinfachten Fragen jedoch leider oft keine echte Lösung dar. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf Angebote mit vereinfachten und wenigen Gesundheitsfragen, um potenzielle Optionen nicht zu übersehen.

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Innovative Lösungen: Todesfallschutz ohne Gesundheitsprüfung

Glücklicherweise gibt es mittlerweile spezielle Aktionen von Versicherern, die einen Todesfallschutz ohne Gesundheitsfragen ermöglichen. Diese Angebote sind derzeit oft an eine Kombination mit einer Rentenversicherung gekoppelt. Dieser Ansatz bietet einen interessanten Vorteil: Du erhältst nicht nur eine Todesfallabsicherung, sondern baust gleichzeitig auch Kapital für deinen Erlebensfall auf. Bei einer guten Entwicklung – beispielsweise durch Investitionen in kostengünstige ETFs, Indexfonds oder breit gestreute Aktienfonds – können die eingezahlten Beiträge im Erlebensfall sogar mehr als herauskommen. Du kannst es somit als eine Art Sparplan sehen, der im Todesfall zusätzlichen Schutz bietet. Das angesparte Guthaben muss später nicht zwingend verrentet werden; eine komplette Entnahme ist ebenfalls möglich.

Welche Faktoren spielen KEINE Rolle mehr?

Ein entscheidender Vorteil dieser Sonderaktionen ist, dass eine Reihe von persönlichen Faktoren, die sonst oft zu Problemen führen, für die Absicherung des Todesfalls KEINE Rolle spielen:

  • Raucherstatus: Ob Du Raucher bist oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Annahme.
  • Vorerkrankungen: Deine medizinische Vorgeschichte wird nicht abgefragt.
  • Familienstand: Dein Familienstatus ist für den Abschluss unerheblich.
  • (Abgelehnte) Vorversicherungen: Eine frühere Ablehnung durch andere Versicherer stellt kein Hindernis dar.
  • BMI (Körper & Gewicht): Dein Body-Mass-Index wird nicht berücksichtigt.

Diese Punkte vereinfachen den Zugang zu einer dringend benötigten Absicherung erheblich und machen sie für eine breitere Personengruppe zugänglich. Die Vorteile einer solchen Police können den lebensversicherung preis als gerechtfertigt erscheinen lassen.

Anbieter im Fokus: Universa und Ergo

Im aktuellen Markt gibt es zwei Hauptanbieter, die uns mit ihren Aktionen zum Todesfallschutz ohne Gesundheitsfragen überzeugen: die Universa und die Ergo. Beide bieten vergleichbare Modelle an, wobei es wichtige Nuancen zu beachten gibt.

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Universa: Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Die Universa sticht am Markt besonders hervor. Sie agiert sehr günstig in Bezug auf die Kosten und ist zudem ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das bedeutet, dass die versicherten Kunden quasi Mitinhaber des Unternehmens sind und der Gewinn im Unternehmen verbleibt, anstatt an Aktionäre ausgeschüttet zu werden, wie es bei Aktiengesellschaften der Fall ist. Auch hier können kostengünstige ETFs in der Rentenversicherung ausgewählt werden, was dir flexible Anlagemöglichkeiten bietet. Dies unterstreicht die Stärke des Modells eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit, der im Sinne seiner Mitglieder handelt.

Die Konditionen sind attraktiv, besonders wenn die Todesfallabsicherung im Vordergrund steht. Für eine umfassende Bewertung kann es hilfreich sein, auch ergo lebensversicherungen im Vergleich zu betrachten, um die beste Option für die individuellen Bedürfnisse zu finden.

Beitragsberechnung und Laufzeitoptimierung

Wenn Dir rein die Absicherung des Todesfalls wichtig ist, sind die Beiträge bei der Universa und der Ergo absolut identisch. Es können IMMER maximal 200 % der eingezahlten Beitragssumme abgesichert werden. Die Berechnung ist somit sehr einfach: Es werden die theoretischen Beiträge vom Versicherungsbeginn bis zum Versicherungsende genommen, und dieser Betrag kann verdoppelt werden, um die maximale Todesfallsumme zu erhalten.

Für ältere Interessenten kann dies auf den ersten Blick sehr teuer wirken, da bis zum Versicherungsende nur noch “wenig Zeit” bleibt. Ein cleverer Trick besteht jedoch darin, das Endalter auf das maximal mögliche Alter von 72 Jahren zu schieben. Dies hat den Vorteil, dass Dein monatlicher Beitrag sinkt, dafür aber mehr Kapital für die Todesfallabsicherung benötigt wird, was bedeutet, dass weniger angelegt wird. Es ist ein Abwägen zwischen monatlicher Belastung und Sparpotenzial. Unabhängig vom Anbieter musst Du bei beiden Gesellschaften eine Wartezeit von drei Jahren beachten, bevor der volle Schutz im Todesfall greift. Die genaue Kostenanalyse kann entscheidend sein, um den richtigen risikolebensversicherung preis zu finden.

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Fazit: Schutz ohne Barrieren ist möglich

Die Notwendigkeit einer Todesfallabsicherung ist unbestreitbar, aber die Hürden durch Gesundheitsfragen können hoch sein. Die vorgestellten Lösungen, insbesondere die Kombination aus Risikolebens- und Rentenversicherung ohne Gesundheitsfragen, bieten eine wertvolle Alternative für Menschen, die sonst Schwierigkeiten hätten, diesen Schutz zu erhalten. Mit Anbietern wie der Universa und der Ergo stehen Ihnen attraktive Optionen zur Verfügung, die nicht nur eine finanzielle Absicherung im Todesfall bieten, sondern auch eine flexible Kapitalbildung im Erlebensfall ermöglichen.

Es ist wichtig, die spezifischen Bedingungen wie die Wartezeit und die maximale Absicherungssumme zu verstehen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Diese Angebote eröffnen einen Weg, die finanzielle Zukunft Ihrer Liebsten zu sichern, selbst wenn traditionelle Wege versperrt sind. Lassen Sie sich nicht entmutigen – ein passender Schutz ist oft nur eine spezialisierte Lösung entfernt.