Das einfachste Roggenvollkornbrot der Welt – mit Sauerteig

Roggenvollkornbrote mit Sauerteig sind eine wunderbare Wahl für alle, die ein herzhaftes und gut bekömmliches Brot schätzen. Dieses Rezept zeichnet sich durch seine Einfachheit aus: Der Teig muss weder geknetet noch aufwendig gedehnt und gefaltet werden. Dank der Nährstoffe im Vollkornmehl erhält der Sauerteig eine starke Triebkraft, sodass auf industrielle Hefe verzichtet werden kann. Das Ergebnis ist ein köstliches Brot, das zudem lange frisch und saftig bleibt und sich ideal für die Zubereitung über Nacht eignet.

Diese Zutaten braucht ihr für ein Roggenvollkornbrot mit Sauerteig

Für dieses einfache, aber geschmackvolle Roggenvollkornbrot Mit Sauerteig benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Roggenvollkornmehl: Dieses Mehl enthält alle Bestandteile des Roggenkorns, einschließlich Keim und Schale, was dem Brot seinen charakteristischen herzhaften Geschmack und eine tiefere Farbe verleiht. Die Ballaststoffe im Vollkornmehl binden viel Wasser, sorgen für eine langanhaltende Sättigung und sind förderlich für die Verdauung. Frisch gemahlenes Mehl kann das Aroma noch intensivieren, aber auch gekauftes Mehl ist bestens geeignet.
  • Sauerteigstarter: Der Sauerteig ist entscheidend für die Triebkraft und das typische Aroma des Brotes. Die enthaltenen Hefen und Milchsäurebakterien stabilisieren den Teig, machen das Brot bekömmlicher und verlängern seine Haltbarkeit. Eine feine Säurenote rundet den Geschmack ab.
  • Dattelsirup (oder Honig/Zuckerrübensirup): Dieser Süßungsstoff mildert die Säure des Brotes, dient den Hefen als Nahrung und sorgt für eine ansprechende Krustenfarbe.
  • Wasser: Roggenvollkornmehl kann eine große Menge Wasser aufnehmen. Ein höherer Wasseranteil hilft, das Brot saftig und elastisch zu halten.
  • Salz: Salz ist nicht nur für den Geschmack unerlässlich, sondern kontrolliert auch die Fermentation, indem es das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen hemmt.
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Backen mit Sauerteig – Anstellgut züchten und pflegen

Für dieses Rezept kann sowohl ein Weizen- als auch ein Roggenanstellgut verwendet werden. Wichtig ist, dass der Sauerteig nicht älter als eine Woche seit der letzten Fütterung ist. Je länger der Sauerteig nicht gefüttert wurde, desto länger kann die Ruhezeit des Teiges dauern. Sollten Sie noch keinen eigenen Sauerteig besitzen, finden Sie Anleitungen zur Zucht von Sauerteig an anderer Stelle.

Welche Gewürze für Roggenbrot?

Um Ihr Roggenbrot zu verfeinern, eignen sich klassische Brotgewürzmischungen aus Kümmel, Fenchel, Koriander und Anis. Auch Brotklee passt hervorragend zum herzhaften Roggengeschmack und erinnert an traditionelle Gebäcke wie die Vinschgauer Brötchen. Sie können Ihr Brotgewürz auch nach eigenem Geschmack selbst mischen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Roggenvollkornbrot mit Sauerteig backen

Den Teig anmischen und ruhen lassen

Verkneten Sie alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel zu einer homogenen Masse. Lassen Sie den Teig anschließend abgedeckt für etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen. Durchkneten Sie den Teig dann nochmals kurz, um sicherzustellen, dass keine trockenen Mehlnester mehr vorhanden sind.

Fetten Sie eine Kastenform ein und füllen Sie sie mit dem Teig. Drücken Sie den Teig mit angefeuchteten Händen flach und bestäuben Sie die Oberfläche leicht mit Mehl. Nun muss das Brot für acht bis zehn Stunden bei Zimmertemperatur ruhen, bis sich deutliche Risse auf der Oberfläche bilden.

Wie lange wird Roggenbrot gebacken?

Heizen Sie den Ofen mit einer Dampfschale, bestehend aus einer Edelstahl-Ofenform und Lavasteinen, auf 230 ℃ (Ober-/Unterhitze) vor. Reduzieren Sie dann die Temperatur auf 200 ℃. Backen Sie das Brot für etwa 20 Minuten mit Dampf und anschließend weitere 40 Minuten ohne Dampf fertig.

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Wann kann man Roggenbrot anschneiden?

Nach dem Backen decken Sie das heiße Brot mit einem Baumwolltuch ab und lassen es abkühlen. Durch das entstehende Kondenswasser lässt sich das Brot leichter aus der Form lösen. Es ist wichtig, das Roggenbrot mindestens 12 Stunden abkühlen zu lassen, bevor Sie es anschneiden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Krume im Inneren klebrig bleibt.

Roggenbrot aufbewahren

Um Ihr Roggenbrot möglichst lange frisch und saftig zu halten, bewahren Sie es am besten in einem atmungsaktiven Stoffbeutel oder einem Brottopf auf. Alternativ können Sie es auch mit einem feuchten Baumwolltuch abgedeckt bei Zimmertemperatur lagern. Im Kühlschrank trocknet das Brot schnell aus, und in einem Plastikbeutel kann sich leicht Schimmel bilden. Wenn Sie das Brot länger aufbewahren möchten, können Sie es in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren. Die gefrorenen Scheiben lassen sich dann einfach im Toaster auftauen.

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Hilfreiche Tools – Meine Empfehlungen

Für das Backen Ihres perfekten Roggenvollkornbrotes empfehle ich Ihnen folgende nützliche Küchenhelfer:

  • Hochwertige Kastenformen für gleichmäßige Backergebnisse.
  • Edelstahl-Ofenformen und Lavasteine für die Dampferzeugung im Ofen.
  • Präzise Küchenwaagen für genaue Mengenangaben.
  • Luftdurchlässige Brottöpfe oder Stoffbeutel zur optimalen Aufbewahrung.
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Rezept für das einfachste Roggenvollkornbrot der Welt – mit Sauerteig

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Ruhezeit: 13 Stunden
Gesamtzeit: 14 Stunden 15 Minuten

Portionen: 1 Roggenbrot

Zutaten

  • 700 g Roggenvollkornmehl
  • 530 g Wasser
  • 60 g Sauerteigstarter
  • 2 TL Salz
  • 40 g Dattelsirup oder Honig oder Zuckerrübensirup

Anleitungen

Tag 1:
Alle Zutaten zu einem homogenen Teig vermischen. Den Teig zirka eine Stunde abgedeckt in der Schüssel ruhen lassen. Anschließend einmal durchkneten. Die Kastenform einfetten und mit dem Teig befüllen. Den Teig mit feuchten Händen flach drücken und mit Mehl bestäuben. Das Brot zwischen acht und zehn Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Tag 2:
Den Ofen mit einer Dampfschale bestehend aus einer Edelstahl-Ofenform und Lavasteinen auf 230 ℃ (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Hitze auf 200 ℃ reduzieren und das Brot zirka 20 Minuten mit Dampf und 40 Minuten ohne Dampf fertig backen. Nach dem Backen das heiße Brot mit einem Baumwolltuch abdecken und abkühlen lassen. Das Roggenbrot mindestens 12 Stunden auskühlen lassen vor dem Anschneiden.

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