LAS VEGAS (AP) – Der neue Strafverteidiger von Cristiano Ronaldo in Las Vegas ist am Mittwoch in die Offensive gegangen. Er erklärte, dass in Medienberichten zitierte Dokumente über einen Vergewaltigungsvorwurf gegen den Fußballstar „völlige Fälschungen“ seien und die Begegnung einvernehmlich stattfand. Die Anschuldigungen, die schwere Schatten auf die Karriere des Weltstars werfen, werden von seinem Anwaltsteam vehement bestritten. Diese Entwicklungen sind von großem Interesse für Fans und Medien weltweit, die die Situation um Cristiano Ronaldo genau verfolgen.
In einer Stellungnahme machte Anwalt Peter S. Christiansen Medienberichte über die Begegnung aus dem Jahr 2009 für elektronische Datenlecks verantwortlich. Er behauptete, die Dokumente seien von einem Hacker aus Anwaltskanzleien und anderen europäischen Einrichtungen gestohlen und anschließend zum Verkauf angeboten worden. Ronaldo sei es gewohnt, aufgrund seines Ruhmes im Mittelpunkt der Presseaufmerksamkeit zu stehen, so Christiansen. Doch nannte die Erklärung es „absolut beklagenswert, dass ein Medienunternehmen eine so aufwändige und vorsätzliche Verleumdungskampagne unterstützen oder vorantreiben würde, die auf gestohlenen, leicht manipulierbaren digitalen Dokumenten basiert.“
Die Vorwürfe von Kathryn Mayorga und Ronaldos Verteidigung
Die Erklärung bestätigte, dass Cristiano Ronaldo und Kathryn Mayorga im Jahr 2010 nach ihrer Begegnung in Las Vegas eine Vertraulichkeitsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement) getroffen hatten. Mayorga hatte am 27. September eine Klage in Nevada eingereicht, in der sie einräumte, 375.000 US-Dollar erhalten zu haben, um über die Begegnung mit Ronaldo in einem Hotel-Penthouse zu schweigen. Die Klage zielt darauf ab, diese Vereinbarung für nichtig zu erklären, da ihre Anwälte argumentieren, sie sei unter dem Druck von „Fixern“ unterzeichnet worden, die Ronaldos Ruf schützen wollten. Die Klage fordert zudem einen Schadensersatz von mindestens 200.000 US-Dollar. Die Vorwürfe sind schwerwiegend und haben eine intensive Debatte über die Rolle von Prominenten im Rechtssystem ausgelöst.
Christiansen betonte in seiner Erklärung: „Angesichts des Bruchs dieser Vereinbarung durch die Gegenseite und der in den folgenden Tagen erhobenen aufrührerischen Anschuldigungen sieht sich Herr Ronaldo gezwungen, nicht länger zu schweigen.“ Weiter heißt es: „Um jeden Zweifel auszuräumen, hat Herr Ronaldo stets – wie auch heute noch – beteuert, dass das, was sich 2009 in Las Vegas ereignete, einvernehmlicher Natur war. Die Dokumente, die angeblich Aussagen von Herrn Ronaldo enthalten und in den Medien verbreitet wurden, sind völlige Fälschungen.“ Christiansen lehnte weitere Kommentare ab, was die Spekulationen um den Fall weiter anheizte. Die Öffentlichkeit wartet gespannt auf weitere Entwicklungen, die die Sicht auf den Fußballstar möglicherweise verändern könnten.
Wiederaufnahme der Ermittlungen und die Auswirkungen auf Sponsoren
Ronaldo, 33 Jahre alt und gebürtig aus Portugal, spielt für den italienischen Spitzenklub Juventus Turin und ist Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft. Einige seiner Sponsoren, darunter Nike und der Videospielhersteller EA Sports, äußerten sich besorgt über die Vergewaltigungsvorwürfe. Die Karriere von Sportikonen wie Cristiano Ronaldo steht immer im Fokus der Öffentlichkeit, und solche Anschuldigungen können weitreichende Konsequenzen haben.
Mayorga, 34 Jahre alt und ein ehemaliges Model, wollte ihren Namen nach Aussage ihrer Anwälte, Leslie Stovall und Larissa Drohobyczer, niemals öffentlich machen. Sie befürchtete jedoch, identifiziert zu werden, nachdem ein Medienbericht aus dem Jahr 2017 anscheinend auf die Begegnung im Palms Hotel and Casino anspielte. Im August baten ihre Anwälte die Polizei von Las Vegas, eine Untersuchung, die 2009 ohne Anklageerhebung abgeschlossen worden war, wieder aufzunehmen. Die Anwälte reichten etwa zwei Wochen später die Klage ein.
Die Polizei hat sich unter Verweis auf den wiederaufgenommenen Fall geweigert, Dokumente freizugeben, und sich nicht zu Fortschritten in den Ermittlungen geäußert. Stovall und Drohobyczer erklärten, dass ein Psychiater aus Las Vegas bei Mayorga eine posttraumatische Belastungsstörung und Depression diagnostiziert habe, die durch „Cristiano Ronaldos sexuellen Übergriff im Jahr 2009“ verursacht worden seien. Die Anwälte sagten, sie sei „emotional fragil“, außer Landes und würde von den Medien nicht befragt werden. Der Psychiater, Norton Roitman, hat mehrfach als Sachverständiger vor Gericht in Las Vegas ausgesagt. Sein Büro erklärte gegenüber The Associated Press, dass seine Rolle in dem Fall ihm keine öffentlichen Kommentare gestatte.
Anwaltswechsel und internationale Reaktionen
Christiansen ersetzte die renommierten Strafverteidiger David Chesnoff und Richard Schonfeld als Ronaldos Rechtsbeistand in Las Vegas. Ronaldos Anwalt in Berlin, Christian Schertz, lehnte einen Kommentar zu den Vergewaltigungsvorwürfen ab. Er drohte mit einer Klage, nachdem das deutsche Magazin Der Spiegel über die Klage berichtet hatte, und erklärte, der Artikel verletze Ronaldos Persönlichkeitsrechte. Die Associated Press nennt in der Regel keine Personen, die angeben, Opfer von Sexualverbrechen zu sein, aber Mayorga erteilte über ihre Anwälte die Zustimmung, ihren Namen öffentlich zu machen. Die Auseinandersetzung hat auch internationale Beachtung gefunden und verdeutlicht die globale Reichweite von Sportstars und ihren rechtlichen Herausforderungen, selbst für Legenden wie Rooney Ronaldo.
Anwalt Peter S. Christiansen spricht in Las Vegas über den Fall Cristiano Ronaldo
Die Situation bleibt komplex und wird voraussichtlich noch einige Zeit die Schlagzeilen beherrschen. Während die rechtlichen Schritte in den USA ihren Lauf nehmen, wird die Karriere von Mbappe Ronaldo weiterhin von Millionen Fans verfolgt. Es ist eine herausfordernde Zeit für Cristiano Ronaldo, sowohl auf als auch abseits des Spielfelds. Die öffentliche Meinung und die juristischen Ergebnisse werden entscheidend sein, wie diese Episode in die Geschichte des Ausnahmesportlers eingehen wird.
Fazit
Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Cristiano Ronaldo und die nachfolgende Klage von Kathryn Mayorga haben eine Welle der Aufmerksamkeit ausgelöst. Während Ronaldos Anwaltsteam die Vorwürfe als „völlige Fälschungen“ bezeichnet und auf eine einvernehmliche Begegnung pocht, versucht Mayorga, eine Vertraulichkeitsvereinbarung für nichtig zu erklären. Die wiederaufgenommenen polizeilichen Ermittlungen und die Besorgnis der Sponsoren unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Situation. Wie dieser Fall ausgehen wird, bleibt abzuwarten, doch er hat bereits jetzt weitreichende Diskussionen über Prominenz, Recht und Medienethik angestoßen. Fans und Beobachter werden die weiteren Entwicklungen genau verfolgen, besonders im Hinblick auf seine Zukunft bei Klubs wie Cristiano Ronaldo PSG.
