Klassische Rinderrouladen: Zart & Saftig wie bei Oma

Willkommen in der Welt der deutschen Hausmannskost! Kaum ein Gericht weckt so viele Kindheitserinnerungen und steht so sehr für gemütliche Sonntagsessen wie die Rinderroulade. Diese saftigen Fleischröllchen, gefüllt mit Speck, Zwiebeln und Gewürzgurken, zart geschmort in einer aromatischen Sauce, sind ein wahrer Klassiker. Unser detailliertes Rezept begleitet Sie Schritt für Schritt, damit Ihre Rinderrouladen garantiert perfekt werden – genauso herzhaft und zart, wie sie Oma früher gemacht hat. Entdecken Sie die Geheimnisse einer gelungenen Roulade und bringen Sie ein Stück deutscher Kochtradition auf Ihren Tisch. Ob für festliche Anlässe oder ein gemütliches Abendessen, mit diesem Rezept gelingen Ihnen die besten Rouladen und Sie können sich auf ein authentisches Geschmackserlebnis freuen, das die ganze Familie begeistert. Es ist ein Gericht, das Liebe und Geduld erfordert, aber die Mühe lohnt sich definitiv für dieses traditionelle Mahl. Auch eine schokotorte einfach zubereitet, kann ein Highlight sein, doch die Roulade ist die Königin der deftigen Küche.

Rinderrouladen wie bei Oma: Das klassische Rezept

Ein Gericht, das einfach gelingt und unglaublich köstlich ist! Dieses Rezept ist perfekt für alle, die traditionelle deutsche Küche lieben.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 2 Stunden 10 Minuten

Kategorien: Deutsch (regional), Hauptspeise, Geschmortes, Braten, Kochen, Gemüse, Gewürze, Kräuter, Rind, Schwein
Pro Portion: Energie: 436 kcal, Kohlenhydrate: 4 g, Eiweiß: 43 g, Fett: 26 g

Zutaten

Für 4 Portionen Rouladen:

  • 8 Cornichons (alternativ: kleine Gewürzgurken)
  • 2 weiße Zwiebeln
  • 4 Rinderrouladen (à ca. 200 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 TL mittelscharfer Senf
  • 12 Scheiben Bacon

Für die Sauce:

  • 100 g Möhren
  • 100 g Knollensellerie
  • 80 g Lauch
  • 100 g weiße Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • 5 EL Öl
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Stiel Thymian
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Speisestärke

Außerdem: Plattiereisen oder Stieltopf, Rouladenspieße

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Für die Rouladen die Cornichons längs vierteln. Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Fleisch zwischen Klarsichtfolie legen und flach klopfen.

  2. Legen Sie das plattierte Fleisch nebeneinander, salzen und pfeffern Sie es großzügig. Bestreichen Sie jede Scheibe anschließend mit mittelscharfem Senf. Belegen Sie das Fleisch danach gleichmäßig mit je drei Scheiben Bacon.

  3. Verteilen Sie die geviertelten Cornichons auf dem breiten Ende der Rouladen. Belegen Sie das Ganze mit den Zwiebelstreifen. Nun die Längsseiten des Fleisches darüberklappen und fest vom breiten Ende aus aufrollen. Dies erfordert ein wenig Geschick, aber mit etwas Übung wird es immer einfacher. Ein weiteres einfaches Rezept, das immer gut ankommt, könnte ein geburtstagskuchen drei sein.

  4. Die aufgerollten Rouladen mit Rouladennadeln oder Zahnstochern feststecken, damit sie beim Schmoren ihre Form behalten. Für die Sauce Möhren und Sellerie schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Lauch putzen und ebenfalls mit den Zwiebeln in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die vorbereiteten Rouladen von allen Seiten kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

  5. 3 EL Öl in einem Bräter erhitzen und die Rouladen darin rundum scharf anbraten, bis sie eine schöne braune Kruste haben. Danach die Rouladen aus dem Bräter nehmen und beiseitelegen. Das restliche Öl im Bräter erhitzen und das gewürfelte Gemüse darin anrösten, bis es leicht gebräunt ist. Lorbeerblätter, Thymian und Tomatenmark dazugeben und unter Rühren kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten können.

  6. Den Rotwein zum Gemüse geben und kurz einkochen lassen, um den Bratensatz zu lösen und die Aromen zu intensivieren. Die angebratenen Rouladen wieder in den Bräter legen. 400 ml Wasser dazugießen, salzen und pfeffern. Den Bräter zugedeckt in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze (Gas 2–3, Umluft 160 Grad) auf der 1. Schiene von unten für 1:30 – 2 Stunden schmoren lassen. Die Rouladen zwischendurch wenden, damit sie gleichmäßig garen.

  7. Die fertigen Rouladen aus dem Bräter heben und warmstellen. Kräuter entfernen. Die Sauce durch ein feines Sieb in einen Topf passieren, um eine glatte Konsistenz zu erhalten. Die Sauce aufkochen, abschmecken und mit der in wenig kaltem Wasser gelösten Speisestärke binden, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Die Rouladen 8–10 Minuten bei milder Hitze in der gebundenen Sauce ziehen lassen, damit sie die Aromen gut aufnehmen können. Das sorgt für eine extra Portion Saftigkeit und Geschmack.

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Tipps & Variationen für Ihre Rouladen

Neben der klassischen Füllung können Sie Rinderrouladen vielfältig variieren. Probieren Sie zum Beispiel eine mediterrane Füllung mit Senf, Pancetta, Zucchinistreifen, getrockneten Tomaten und Thymian für eine würzige Abwechslung. Oder wie wäre es mit einer herzhaften Pilzfüllung aus gebratenen Pilzen und Karotten? Experimentieren Sie mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen, um Ihre persönliche Lieblingsroulade zu kreieren. Selbst bei der Zubereitung von hefeteig hasen können kleine Variationen große Freude bereiten.

Häufig gestellte Fragen zu Rinderrouladen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Zubereitung und Lagerung von Rinderrouladen.

Rouladen binden: So geht’s

Das Binden der Rouladen ist ein wichtiger Schritt, um die Füllung sicher im Fleisch zu halten. Sehen Sie in unserem Video, wie man das Fleisch für Rouladen am besten füllt, wickelt und zusammenbindet, um ein optimales Ergebnis zu erzielen:

Welches Fleisch nimmt man für Rouladen?

Klassische Rouladen werden aus Rindfleisch zubereitet. Besonders gut geeignet sind Fleischstücke aus der Oberschale, da sie mager und groß genug zum Füllen sind. Auch Fleisch aus der Unterschale oder aus der Hüfte kann verwendet werden. Sind die Fleischscheiben noch zu dick oder nicht groß genug zum Einrollen, können Sie das Fleisch zu Hause plattieren oder direkt an der Fleischtheke nach großen, dünnen Scheiben für Rouladen fragen.

Wann sind die Rouladen gar?

Orientieren Sie sich immer an den Angaben im Rezept. Üblicherweise garen Rouladen etwa 1:30 bis 2 Stunden. Sie können auch ein Fleischthermometer verwenden: Bei einer Kerntemperatur von 65 Grad sind die Rouladen fertig. Zum Test können Sie nach der Garzeit eine Roulade anschneiden: Das Fleisch sollte schön zart und innen saftig sein.

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Warum werden Rouladen zäh?

Rouladen können zäh werden, wenn sie zu kurz schmoren. Achten Sie unbedingt auf die im Rezept angegebenen Garzeiten. Je nach Größe der Rouladen können Sie sie auch ruhig etwas länger, zum Beispiel 30 Minuten länger, schmoren lassen. Um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten, sollten Sie die Rouladen zwischendurch wenden, sodass sie stets von der Schmorflüssigkeit bedeckt sind.

Wie wird die Sauce schön sämig?

Sie können die Sauce etwas offen einköcheln lassen, damit sie eindickt. Anstatt das Gemüse durch ein Sieb zu streichen, können Sie es auch mit der Garflüssigkeit fein pürieren. Dadurch wird die Sauce noch sämiger und erhält einen intensiveren, aromatischeren Geschmack.

Welche Beilagen passen am besten zu Rinderrouladen?

Typische Begleiter für Rinderrouladen sind Salzkartoffeln und Rotkohl. Aber auch Kartoffelpüree, Knödel, Bratkartoffeln, Spätzle oder Gnocchi eignen sich hervorragend als Sättigungsbeilage. Als weiteres Gemüse schmecken Rosenkohl, grüne Bohnen und Möhren sehr gut dazu.

Wie kann man Rouladen vorbereiten?

Die Rouladen können Sie bereits am Vortag befüllen und aufrollen. Lagern Sie sie dann gut verpackt im Kühlschrank und schmoren Sie das Fleisch am nächsten Tag. Alternativ können Sie die Rouladen fertig schmoren, mit der Sauce abkühlen lassen und am nächsten Tag in der Sauce aufwärmen. In beiden Fällen sollten Sie das Fleisch in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Wie lange sind Rinderrouladen haltbar?

Fertig gegarte Rinderrouladen mit Sauce können Sie im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Im Gefrierfach halten sie bis zu 3 Monate, am besten in einem Gefrierbehälter mit Sauce.

Tipp der Redaktion: Eingefrorene Rinderrouladen auftauen und erwärmen

Eingefrorene Rinderrouladen sollten Sie am besten am Vortag aus dem Gefrierfach nehmen und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Am nächsten Tag lassen sich die Rouladen dann gut in der Sauce erhitzen. Hierfür alles einmal kurz aufkochen und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten im Topf mit Deckel köcheln lassen, damit das Fleisch auch innen heiß wird. Die Sauce zwischendurch umrühren, um Anbrennen zu vermeiden. Wenn Sie sich für besondere Anlässe vorbereiten, denken Sie auch an andere Festlichkeiten wie einen geburtstagskuchen polizei oder einen hot wheels geburtstagskuchen, die ebenfalls viel Freude bereiten können.

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Fazit

Rinderrouladen sind mehr als nur ein Gericht; sie sind ein Erlebnis, das Wärme und Tradition auf den Tisch bringt. Mit diesem umfassenden Rezept und unseren Expertentipps sind Sie bestens gerüstet, um diesen deutschen Klassiker perfekt zuzubereiten. Egal, ob Sie ein erfahrener Koch oder ein Anfänger sind, die Freude am Zubereiten und Genießen dieser zarten Fleischröllchen ist unübertroffen. Probieren Sie es selbst aus und verwöhnen Sie Ihre Liebsten mit einem unvergesslichen Essen, das nach Heimat schmeckt. Lassen Sie es sich schmecken und teilen Sie diese wunderbare Tradition!