Am 14. Dezember 2025 fand im Kleinen Donausaal der Messe Ulm die ordentliche Mitgliederversammlung des SSV Ulm 1846 Fussball e.V. statt. Rund 243 stimmberechtigte Mitglieder versammelten sich, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Vereins zu treffen und die Berichte des Vorstands und Aufsichtsrats entgegenzunehmen. Die Versammlung, die von Thomas Oelmayer eröffnet und von Dominik Schwärzel geleitet wurde, demonstrierte einmal mehr den starken Zusammenhalt und das Engagement der Ulmer Fußballgemeinschaft.
Die Tagesordnung umfasste eine Vielzahl entscheidender Punkte, von finanziellen Berichten bis hin zu weitreichenden Satzungsänderungen, die sowohl lizenzrechtlich notwendig waren als auch vom Verein selbst vorgeschlagen wurden. Die Diskussionen und Abstimmungen spiegelten den Wunsch wider, den Verein langfristig zu stärken und für zukünftige Herausforderungen zu rüsten.
Berichte aus Vorstand und Aufsichtsrat
Thomas Oelmayer, ein langjähriges Vorstandsmitglied, präsentierte seinen 12. Vorstandsbericht und gab Einblicke in die turbulenten Monate des Vereins. Er beleuchtete die Wechsel in der Geschäftsführung und auf der Trainerposition und betonte sein Engagement, die Handlungsfähigkeit des Vereins in dieser schwierigen Phase zu sichern. Mit der Ernennung von Cheftrainer Pavel Dotchev und Geschäftsführer Stephan Schwarz sieht Oelmayer den Verein auf einem guten Weg und rief die Mitglieder auf, gemeinsam den Ligaerhalt zu sichern.
Dominik Schwärzel, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, schilderte die intensive und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Gremien. Er hob die Bedeutung der Neubesetzung des Aufsichtsrats im Sommer hervor und berichtete über eine Klausurtagung, in der Verbesserungspotenziale und die zukünftige Ausrichtung des Vereins intensiv diskutiert wurden. Die Verkleinerung des Aufsichtsrats sowie die Schaffung klarer Strukturen und Geschäftsordnungen für alle Vereinsgremien sind zentrale Bestandteile dieser Neuausrichtung. Er zeigte sich überzeugt, mit dem neuen Geschäftsführer und dem neuen Trainer die richtigen Persönlichkeiten für den SSV gefunden zu haben.
Im Rahmen der Versammlung wurden zudem die ausgeschiedenen Aufsichtsräte Anton Gugelfuss, Eberhard Riedmüller, Walter Feucht, Hubert Ketterer und Heribert Fritz gebührend verabschiedet. Dominik Schwärzel dankte ihnen im Namen aller Gremien herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihre geleistete Arbeit.
Finanzielle Stabilität und neue Führung für den SSV Ulm
Alexander Schöllhorn, Finanzvorstand des SSV Ulm 1846, stellte den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 vor. Er konnte ein positives operatives Ergebnis mit einem Gewinn von 55 TEUR präsentieren, was die stabile Einnahmesituation des Vereins unterstreicht. Die Kassenprüfer bestätigten in ihrem Bericht die ordnungsgemäße und korrekte Führung aller Unterlagen und sprachen eine Empfehlung zur Entlastung aus.
Ein Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung des neuen Geschäftsführers Stephan Schwarz. Er betonte, dass er sich sehr freue, Teil des Vereins zu sein, und kündigte an, Stabilität in den Verein zurückbringen und „frischen Fußball“ spielen zu wollen. Schwarz unterstrich die Bedeutung eines geschlossenen Bildes nach außen, das alle Vereinsbereiche, einschließlich des Jugendbereichs, umfassen soll. Sein klares sportliches Ziel für die Saison ist der Ligaerhalt, wovon er aufgrund des Willens und Zusammenhalts der Mannschaft fest überzeugt ist. Solche strukturellen Änderungen und Führungswechsel sind auch bei anderen Vereinen, wie beispielsweise im Zusammenhang mit dem transfermarkt eintracht frankfurt, immer wieder Gegenstand intensiver öffentlicher und vereinsinterner Debatten, wenn es darum geht, die sportliche und wirtschaftliche Zukunft zu sichern.
Zukunftsweisende Satzungsänderungen für den Verein
Ein wesentlicher Teil der Mitgliederversammlung befasste sich mit der Beratung und Beschlussfassung über zahlreiche Satzungsänderungen. Diese waren teils lizenzrechtlich notwendig für die weitere Teilnahme am Spielbetrieb der Lizenzligen des DFB, teils wurden sie vom Verein vorgeschlagen, um die interne Governance zu optimieren.
Die lizenzrechtlich notwendigen Änderungen umfassten die Einfügung einer Unterwerfung des Vereins unter die Beschlüsse der DFB GmbH & Co. KG (§3) und die Anpassung der Inkompatibilitätsklausel an aktuelle DFB-Vorgaben (§10 Abs. 3 und 4). Diese Anpassungen sind grundlegend, um die Spielberechtigung aufrechtzuerhalten und die notwendigen Rahmenbedingungen für den Profifußball zu schaffen.
Die vom Verein vorgeschlagenen Satzungsänderungen zielten darauf ab, die Vereinsstrukturen noch robuster und zukunftsfähiger zu gestalten. Dazu gehörten:
- §2: Aufnahme von Regelungen zu den Werten des Vereins, einem klaren Auftreten gegen Diskriminierung und Rassismus sowie die Verpflichtung zu einer nachhaltigen Vereinsführung.
- §6: Neufassung des Prozesses zur Aufnahme von Neumitgliedern, um diesen effizienter und transparenter zu gestalten.
- §8: Aufnahme einer Regelung zum jährlichen Einzug von Mitgliedsbeiträgen, die für eine verlässliche Finanzplanung unerlässlich ist.
- §13 Abs. 1: Verkleinerung des Aufsichtsrats auf sechs bis neun Mitglieder und Kopplung der Amtszeit der Aufsichtsräte mit dem Zeitpunkt der jeweiligen Mitgliederversammlung, was für mehr Effizienz und Kontinuität sorgen soll.
- §13 Abs. 2: Konkretisierung des Vorschlagsrechts für die Wahl von Aufsichtsräten, um klare Verfahren zu etablieren.
- §14 Abs. 1 und 7: Änderung der Mindestgröße des Vorstands auf zwei Vorstandsmitglieder, was eine flexiblere Führung ermöglicht.
- §14 Abs. 12: Überarbeitung der Regelung zu Zustimmungsvorbehalten bei Tochtergesellschaften, um die Kontrolle des Vereins über seine Beteiligungen zu stärken.
- §16 (neu): Einfügung von Disziplinarbestimmungen, um klare Richtlinien für das Verhalten innerhalb des Vereins zu schaffen.
Dominik Schwärzel spricht auf der Mitgliederversammlung des SSV Ulm
Diese umfassenden Änderungen unterstreichen den Willen des SSV Ulm 1846, seine internen Abläufe zu modernisieren und eine starke Basis für zukünftigen Erfolg zu legen. Sie sind ein klares Bekenntnis zu Werten, Effizienz und einer nachhaltigen Entwicklung.
Neue Gremienstruktur für langfristigen Erfolg
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch ein Organigramm vorgestellt, das die zukünftigen Strukturen und Zusammenhänge der verschiedenen Gremien – Aufsichtsrat, Vorstand sowie die Geschäftsführung des e.V. und der KGaA – visualisiert. Ziel ist es, klare Entscheidungsstrukturen zu schaffen und eine zukunftsfähige Vereinsführung sicherzustellen. Geschäftsordnungen im Aufsichtsrat wurden bereits umgesetzt, und ähnliche Regelungen für den Vorstand sind in Arbeit. Insbesondere soll der Geschäftsführer künftig stärker auf seine Funktion als Sportlicher Direktor fokussiert werden, während kaufmännische und organisatorische Bereiche optimiert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um langfristig nachhaltige Vereinsstrukturen aufzubauen, wie man sie auch von Top-Clubs wie fc bayern frankfurt oder bayern münchen mainz kennt, die kontinuierlich an ihrer internen Organisation feilen, um auf höchstem Niveau wettbewerbsfähig zu bleiben.
Offener Dialog und Beschlussfassungen
Nach der Vorstellung aller Tagesordnungspunkte eröffnete Versammlungsleiter Dominik Schwärzel die Generaldebatte, bei der Mitglieder die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen und eigene Wortmeldungen einzubringen. Es wurden diverse Themen angesprochen, darunter die stärkere Einbindung der erfolgreichen U19 in Ulm, Rückfragen zur Verkürzung der Fristen bei Mitgliedsanträgen und die Besetzung der zweiten Geschäftsführung. Auch die Vereins-DNA des SSV Ulm 1846 Fussball, die Einbindung verdienter Funktionäre und treuer Mitglieder sowie das Wintertransferfenster und die Becher im Stadion waren Gegenstand der Diskussion. Die Präsentation der Versammlung erfuhr viel Lob von den Anwesenden, was die positive Atmosphäre unterstrich.
Anwesende Mitglieder verfolgen die Berichte auf der SSV Ulm Mitgliederversammlung
Im Anschluss an die Generaldebatte begannen die Abstimmungen per AirVote. Alle Beschlussvorschläge, einschließlich der Feststellung des Jahresabschlusses 2024/2025 sowie der Entlastung des Vorstands, des Aufsichtsrats und der Kassenprüfer, wurden mit der jeweils erforderlichen Mehrheit angenommen. Besonders hervorzuheben ist, dass alle lizenzrechtlich notwendigen und vom Verein vorgeschlagenen Satzungsänderungen mit der erforderlichen Dreiviertelmehrheit durch die Mitglieder genehmigt wurden. Diese einstimmige Unterstützung bei den weitreichenden Satzungsänderungen sendet ein starkes Signal des Vertrauens und der Geschlossenheit in die Zukunft des SSV Ulm 1846 Fussball e.V. Die reibungslose Abwicklung der Abstimmungen, insbesondere bei komplexen Themen wie dem mainz rb leipzig Spiel, zeigt, wie wichtig ein klares Regelwerk für das Vereinsleben ist.
Der Kleine Donausaal der Messe Ulm, Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung
Ein Blick nach vorn: Gemeinsam stark in die Zukunft
Nach rund zweieinhalb Stunden intensiver Beratungen und Abstimmungen endete die ordentliche Mitgliederversammlung des SSV Ulm 1846 Fussball e.V. Die Versammlung war ein klares Zeichen für die Vitalität und Demokratie im Verein. Die Mitglieder haben wichtige Weichenstellungen für eine stabile finanzielle Basis, eine moderne Vereinsführung und eine klare Werteorientierung vorgenommen. Mit einem positiven Jahresabschluss, einer gestärkten Satzung und einer motivierten neuen Geschäftsführung blickt der SSV Ulm 1846 optimistisch in die Zukunft, um die sportlichen Ziele zu erreichen und den Profifußball in Ulm langfristig zu sichern. Dies ist eine entscheidende Phase, vergleichbar mit der Planung und Vorbereitung von Großereignissen wie dem eintracht frankfurt spielplan, bei dem jede Entscheidung weitreichende Konsequenzen für den Erfolg hat. Der Verein und seine Mitglieder sind entschlossen, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

