Deutschland, ein Land reich an Kultur und Geschichte, ist auch eine Wiege innovativer Bildungsinitiativen, die das digitale Lernen vorantreiben. Inmitten dieser dynamischen Entwicklung stehen engagierte Stiftungen und Organisationen, die sich der Zukunft unserer Bildung verschrieben haben. Dieser Artikel beleuchtet die Entstehungsgeschichte und die zentralen Standorte einer solchen wegweisenden Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Lernerfolg an öffentlichen Schulen durch exzellente digitale Lernwerkzeuge maßgeblich zu steigern. Von Bayern bis nach Bulgarien – eine Reise durch das Herz der digitalen Bildungsförderung.
Germering: Der Ursprung einer Vision
Germering, eine Stadt in Bayern, ist der Geburtsort und die Heimat der Stifter dieser bedeutenden Initiative. Hier, wo der Grundstein für ein weitreichendes Engagement gelegt wurde, entstand bereits 2016 in Zusammenarbeit mit Freunden und dem Wirtschaftsverband Germering das erste „Girls Technik Camp“. Diese Camps richteten sich an Mädchen im Alter von 8 bis 13 Jahren und sollten frühzeitig das Interesse an Technik und digitalen Themen wecken. Aus dieser erfolgreichen Initiative heraus formierte sich im Dezember 2018 der DigiClub e.V., ein Verein, der Jugendliche, Schüler, Studierende, lokale Unternehmen, Schulen und private Förderer zusammenbringt.
Dank jahrelanger Arbeit im Germeringer Arbeitskreis Schule-Wirtschaft bestehen enge Verbindungen zu den lokalen Bildungseinrichtungen, was Germering zu einem idealen Standort für den Sitz der Stiftung macht. Um dem DigiClub e.V. und weiteren gemeinnützigen Bildungsorganisationen künftig optimale Rahmenbedingungen bieten zu können, erwarb die Stiftung im April dieses Jahres ein Gebäude mit zugehörigem Grundstück in der Landsberger Straße. Dieser Schritt unterstreicht das langfristige Engagement für die Schaffung förderlicher Lernumgebungen und die Unterstützung vielfältiger Bildungsansätze, die weit über das Digitale hinausreichen und auch Bereiche wie die ästhetische Bildung Kindergarten umfassen können.
Eichstätt: Die Konzeption digitaler Lerninhalte
Im Frühjahr 2018 begann in Eichstätt, einer weiteren bayerischen Stadt, ein entscheidendes Kapitel für die Entwicklung digitaler Lernwerkzeuge. Hier trafen Jürgen Biffar, einer der Stifter, und Prof. Dr. Heiner Böttger, Neurowissenschaftler und Ausbilder junger Lehrer an der Katholischen Universität Eichstätt, aufeinander. Von der Vision Jürgen Biffars für digitales Lernen begeistert, führten sie im Wintersemester 2018/19 gemeinsam das Studienseminar „Lernerfolg durch Digitalisierung“ durch.
20 engagierte Studentinnen und Studenten analysierten digitale Lernwerkzeuge, bewerteten deren Eignung für den Schulunterricht und entwickelten innovative Konzepte, die auf die Lehrpläne zugeschnitten waren. Die herausragenden Ergebnisse und das Engagement der Studierenden bestärkten Heiner Böttger und Jürgen Biffar darin, gemeinsam mit Lehramtsstudierenden die Grundlage für die Entwicklung exzellenter digitaler Lernwerkzeuge zu schaffen. Dieser transformative Ansatz in der transformatorische Bildung setzt auf die aktive Beteiligung der künftigen Lehrkräfte.
Seitdem hat sich Eichstätt als perfekter Standort für die inhaltliche Konzeption des digitalen Lernens etabliert. Die Universität zeichnet sich durch große Dynamik aus, und über die nahegelegene Technische Hochschule Ingolstadt werden Experten für „User Experience“ gewonnen. Im April 2020 wurde ein eigenes Office eröffnet, das als Co-Working-Space, Meeting-Raum und Büro dient. Seit März 2022 wird dieser Raum gemeinsam mit der neugegründeten Brainix GmbH genutzt, was die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und praktischer Anwendung verdeutlicht. Das breite Spektrum der Bildung, von der naturwissenschaftlichen ästhetische Bildung Kita Angebote bis hin zu den MINT-Fächern, profitiert von solchen Initiativen.
Sofia: Das Zentrum der Softwareentwicklung
Die Entwicklung hochwertiger digitaler Lernwerkzeuge erfordert exzellente Software-Ingenieure, Architekten, Qualitätssicherer und Operations Manager. Hier kommt Sofia, die Hauptstadt Bulgariens und ein EU-Land, ins Spiel. Bereits 1998 wurde dort die Firma Nemetschek Bulgaria vom gleichnamigen Münchner Software-Konzern gegründet, spezialisiert auf Softwareentwicklung für Dritte.
Jürgen Biffar war als DocuWare-Vorstand von Anfang an Kunde und konnte George Brashnarov, dem Geschäftsführer von Nemetschek Bulgaria, seine Vision näherbringen. Brashnarov, der das Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern mehrheitlich leitet, zeigte sich begeistert von der Mission, den Lernerfolg von Schülern an öffentlichen Schulen mithilfe erstklassiger Software zu steigern. Er erklärte sich bereit, der Stiftung ein hochqualifiziertes Team zu günstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen.
Heute entwickeln in Sofia exzellente Ingenieure unter der Leitung erfahrener Manager die digitalen Lernwerkzeuge in enger Abstimmung mit den Autoren aus Eichstätt. Bulgarien bietet ein großes Potenzial an hochmotivierten Software-Entwicklern, die diese Mission zukünftig weiter verstärken können. Dies zeigt, wie internationale Zusammenarbeit entscheidend zur ästhetische Bildung Kita und zu allen anderen Bildungsbereichen beitragen kann, indem sie technologische Grundlagen schafft.
Die Brainix GmbH: Innovation für digitales Lehren
Als konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Anstrengungen gründeten die Initiatoren im Dezember 2021 die Brainix GmbH. Am 1. März 2022 wurden alle Aktivitäten rund um die Entwicklung hochwertiger digitaler Lehrwerke auf diese neue Gesellschaft übertragen. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich bereits zuvor mit großem Einsatz für mehr Bildungserfolg an öffentlichen Schulen starkgemacht hatten, finden nun in der Brainix GmbH eine neue Heimat für ihr Wirken. Weitere Informationen zu dieser zukunftsweisenden Organisation finden Sie unter www.brainix.org.
Fazit: Ein Netzwerk für die Zukunft der Bildung
Die Initiativen in Germering, Eichstätt und Sofia, gebündelt unter dem Dach der Brainix GmbH, zeigen beispielhaft, wie durch gezielte Vernetzung und visionäres Engagement die digitale Bildung in Deutschland und darüber hinaus vorangetrieben wird. Von der frühkindlichen Förderung in Bereichen wie der bildungsbereich musisch ästhetische bildung bis hin zur Entwicklung komplexer digitaler Lernplattformen wird ein umfassender Ansatz verfolgt. Dieses Modell, das auf Expertise, Erfahrung und Zusammenarbeit setzt, ist ein Leuchtturm für alle, die das Lernen im 21. Jahrhundert gestalten wollen. Es ermutigt zu weiteren Investitionen in innovative Bildungskonzepte, die unseren Schülern die besten Werkzeuge für ihre Zukunft an die Hand geben.
