Blutdruck verstehen: Systolischer und Diastolischer Wert einfach erklärt

Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Erkrankung, die oft unbemerkt bleibt, aber schwerwiegende Folgen haben kann. Wenn von Blutdruck die Rede ist, fallen meist zwei Begriffe: der systolische und der diastolische Blutdruck. Doch was genau bedeuten diese Zahlen, die so entscheidend für unsere Gesundheit sind? Sie geben Aufschluss über den Druck in unseren Gefäßen und wie gut unser Herz-Kreislauf-System funktioniert. Ein grundlegendes Verständnis dieser beiden Werte ist essenziell, um Risiken frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Eine gesunde Lebensweise, die auch Aspekte wie das körper entgiften umfasst, trägt maßgeblich zur Aufrechterhaltung eines optimalen Blutdrucks bei.

Wie systolischer und diastolischer Blutdruck entstehen

Unser Blut fließt nicht in einem gleichmäßigen Strom durch den Körper, sondern wird vom Herzen in rhythmischen Stößen gepumpt. Dieser Mechanismus ist die Basis für das Entstehen der beiden Blutdruckwerte, die wir bei jeder Messung erhalten.

Die Systole: Der obere Wert

Jedes Mal, wenn sich die linke Herzkammer kräftig zusammenzieht, wird Blut mit einem starken Pumpstoß in die Hauptschlagader (Aorta) befördert. Während dieser sogenannten Anspannungs- und Auswurfphase steigt der Druck in den Gefäßen kurzfristig stark an. Der dabei erreichte maximale Druck wird als oberer Blutdruckwert oder auch als Systolischer Blutdruck bezeichnet. Der medizinische Fachbegriff „Systole“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „das Zusammenziehen“. Dieser Wert spiegelt die Kraft wider, mit der das Herz das Blut in den Kreislauf pumpt.

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Die Diastole: Der untere Wert

Nachdem sich die linke Herzkammer zusammengezogen und das Blut in den Körper gepumpt hat, folgt die Entspannungsphase. Die Herzkammern erschlaffen, um sich wieder mit Blut aus der Lunge zu füllen. Die Aortenklappe sorgt dabei dafür, dass das bereits gepumpte Blut nicht wieder in das Herz zurückfließt. Da in dieser Phase kein Blut mehr aktiv vom Herzen gepumpt wird, nimmt der Druck in den Gefäßen langsam wieder ab – und zwar so lange, bis der nächste Pumpstoß des Herzens erfolgt. Der niedrigste Druckwert, der während dieser Entspannungsphase erreicht wird, ist der untere Blutdruckwert oder diastolische Blutdruck. Der medizinische Fachbegriff „Diastole“ bedeutet „die Ausdehnung“. Ein typischer Blutdruckwert von beispielsweise 120 zu 80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) bedeutet also, dass der Druck im Körper ständig wellenförmig zwischen diesen beiden Werten schwankt.

Normwerte für systolischen und diastolischen Blutdruck

Die Bedeutung dieser beiden Werte liegt in ihrer Aussagekraft über unsere Herzgesundheit. Ab dauerhaften Werten über 120/70 mmHg nimmt das Risiko, Organschäden zu erleiden, langsam zu. Dieses Risiko steigt stetig mit zunehmendem Blutdruck. Nach der aktuellen europäischen Leitlinie von 2024 gelten Werte unter 120 zu 70 mmHg als optimal. Blutdruckwerte zwischen 120-139 zu 70-89 mmHg werden bereits als erhöht eingestuft und sollten aufmerksam beobachtet werden, da sie ein Vorstadium von Hypertonie sein können. Es ist entscheidend, diese Bereiche nicht zu ignorieren.

Wann spricht man von Bluthochdruck (Hypertonie)?

Spätestens ab Werten von 140/90 mmHg empfehlen Fachgesellschaften dringend, therapeutisch einzugreifen und den Druck zu senken. Mediziner sprechen dann von Bluthochdruck oder Hypertonie. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Grenzwerte je nach Messsituation variieren können. Bei der Messung in der Arztpraxis sollten die Werte optimalerweise sogar unter 135 zu 85 mmHg liegen. Aufgrund der Aufregung vieler Patienten – der sogenannten Weißkittelhypertonie – wird die Grenze zur Hypertonie in einer Klinik oft erst bei 140/90 mmHg gezogen. Wer seinen Blutdruck jedoch entspannt zu Hause misst, sollte über mehrere aufeinanderfolgende Tage gemittelt stets Werte unter 135 zu 85 mmHg aufweisen.

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Die Bedeutung regelmäßiger Messungen

Regelmäßige Blutdruckmessungen sind der Schlüssel zur Früherkennung und effektiven Behandlung von Hypertonie. Viele Menschen spüren keine Symptome, selbst wenn ihr Blutdruck gefährlich hoch ist. Nur durch konsequente Überwachung können Veränderungen rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Dies gilt insbesondere für Personen über 40 Jahre und jene mit bekannten Risikofaktoren wie familiärer Vorbelastung, Übergewicht oder Diabetes. Eine bewusste Ernährung, eventuell unterstützt durch natürliche Ansätze wie leber entgiften hausmittel, kann ebenfalls zur Prävention beitragen.

Risikofaktoren und Prävention

Ein erhöhter Blutdruck ist oft das Ergebnis einer Kombination aus genetischer Veranlagung und Lebensstilfaktoren. Zu den Hauptrisikofaktoren gehören Bewegungsmangel, eine salzreiche und fettreiche Ernährung, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen und chronischer Stress. Um das Risiko zu minimieren, ist ein gesunder Lebensstil von größter Bedeutung. Dazu gehören regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, die Reduzierung von Salz und verarbeiteten Lebensmitteln, Gewichtsmanagement und der Verzicht auf Nikotin. Auch Maßnahmen zur Entspannung und Stressbewältigung sind wichtig. Viele Ansätze für ein ganzheitliches Wohlbefinden, wie z.B. das allgemeine entgiften des Körpers oder die Integration von fasten nach buchinger in bestimmte Lebensphasen, können sich positiv auf den Blutdruck auswirken.

Grundsätzlich unterscheidet man einen systolischen und einen diastolischen Bluthochdruck. Die Einteilung erfolgt danach, ob entweder der obere (systolische) oder untere (diastolische) Wert erhöht ist. In schweren Fällen können auch beide Werte erhöht sein. Unbehandelt kann Bluthochdruck zu schwerwiegenden Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden oder Sehstörungen führen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, erhöhte Werte ernst zu nehmen und medizinischen Rat einzuholen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche natürliche Heilmittel und Tipps zur Gesundheitsförderung, die unterstützend wirken können, wie beispielsweise die positiven Effekte von apfelessig gesundheit auf den Stoffwechsel.

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Ein tiefgreifendes Verständnis des systolischen und diastolischen Blutdrucks ist der erste Schritt zu einem gesünderen Leben. Indem Sie Ihre Werte kennen, regelmäßige Messungen durchführen und einen herzgesunden Lebensstil pflegen, können Sie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich reduzieren. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst und konsultieren Sie bei erhöhten Werten stets einen Arzt. Ihre Gesundheit ist Ihr wertvollstes Gut – schützen Sie sie proaktiv!