Waschtrockner: Praktische Kombigeräte im Praxistest und Vergleich

In modernen Haushalten zählen Komfort und Effizienz. Während viele alltägliche Aufgaben durch clevere Küchengeräte Reibe erleichtert werden, steht oft auch die Wäschepflege im Fokus. Waschtrockner versprechen hier eine innovative Lösung: Sie sollen Textilien genauso gründlich reinigen wie eine Waschmaschine und diese anschließend sogar trocken ausgeben. Doch können diese Kombigeräte wirklich mit separaten Waschmaschinen und Trocknern mithalten? Wie verhält es sich mit dem Energieverbrauch und der Gesamteffizienz?

Stärken und Schwächen im Überblick

Bevor wir ins Detail gehen, fassen wir die häufigsten Vor- und Nachteile von Waschtrocknern zusammen:

Stärken

  • Bieten meist gute Wasch- und Trocknungsleistung.
  • Sparen dank Kombifunktion wertvollen Platz.
  • Sind in der Regel pflegeleicht.

Schwächen

  • Verbrauchen oft deutlich mehr Energie als zwei Einzelgeräte.
  • Benötigen insgesamt sehr viel Zeit für den kompletten Wasch- und Trockenvorgang.
  • Fällt eine Funktion aus, funktioniert meist auch die andere nicht mehr.

Wie schneiden Waschtrockner im Test ab?

Waschtrockner werden weitaus seltener von unabhängigen Instituten getestet als spezialisierte Waschmaschinen oder Trockner. Doch wenn Bewertungen vorliegen, erreichen Modelle renommierter Hersteller wie AEG, Bosch, LG oder Samsung meistens eine Bewertung von „gut“ bis „sehr gut“.

Im aktuellen Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2023 zeigte sich jedoch eine bemerkenswerte Ausnahme: Ein sehr preiswertes Modell von Bauknecht erzielte lediglich eine befriedigende Bewertung sowohl beim Waschen als auch beim Trocknen. Auch hinsichtlich der Haltbarkeit, die durch einen Dauertest geprüft wurde, wies das Bauknecht-Modell Schwächen auf. Im Gegensatz dazu überzeugte der deutlich teurere Testsieger von AEG, welcher in dieser Kategorie punkten konnte. Bosch und Siemens boten im Vergleich zwar die beste Wasch- und Trockenleistung, zeigten aber bei der Haltbarkeit im Dauerbetrieb nur durchschnittliche Ergebnisse. Diese Tests verdeutlichen, dass sich ein genauer Blick auf die individuellen Testergebnisse lohnt.

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Hoher Wasser- und Energieverbrauch: Sparsamkeit als Herausforderung

Obwohl Waschtrockner ihre grundlegenden Aufgaben meist zuverlässig erledigen, gibt es auch gravierende Nachteile. Neben dem vergleichsweise hohen Energieverbrauch fällt insbesondere der intensive Wasserverbrauch negativ ins Gewicht. Diese Geräte benötigen Wasser nicht nur während des Waschgangs, sondern auch beim Trocknen, um die feuchtwarme Luft zu kondensieren.

Die Entscheidung für Haushaltsgeräte sollte stets gut überlegt sein, da sie den Alltag maßgeblich beeinflussen – ob es um die Zubereitung von Speisen mit einem modernen Küchengerät mit Z geht oder um die Pflege der Wäsche. Deshalb eignen sich Waschtrockner vor allem für kleinere Haushalte, die nur gelegentlich trocknen wollen. Für Haushalte mit hohem Wäscheaufkommen sind separate Waschmaschine und Trockner oft praktikabler. Hier kann man nicht nur gleichzeitig waschen und trocknen, sondern dank der besseren Technik der Einzelgeräte auch Energie und somit bares Geld sparen.

Die Zukunft ist grün: Waschtrockner mit Wärmepumpe

Insgesamt benötigen Waschtrockner oft mehr Energie als einzelne Waschmaschinen und Trockner. Neben den Anschaffungskosten fallen somit auch die Folgekosten höher aus. Ein vielversprechender Fortschritt in dieser Kategorie sind Waschtrockner mit energiesparenden Wärmepumpen. Diese Technologie zählt bei modernen Kondenstrocknern bereits zum Standard, ist bei Waschtrocknern jedoch noch eine Seltenheit.

Als Vorreiter bei der Wärmepumpen-Technologie im Waschtrockner-Bereich gilt AEG. Auf der IFA 2019 präsentierte der Hersteller mit der Serie 9000 nach eigenen Angaben weltweit erstmalig Waschtrockner mit Wärmepumpe. Dank dieser innovativen Technik lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Geräten bis zu 40 Prozent Strom- und Wasserverbrauch einsparen.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, beim Kauf eines Waschtrockners besonders auf die Energieeffizienz zu achten. Das Energielabel, das an jedem Gerät angebracht ist, informiert über den Verbrauch bei 100 Wasch- und Trockengängen. Dabei bestehen – mit oder ohne Wärmepumpe – große Unterschiede im Energieverbrauch. Beispielsweise zeigen luftgekühlte und wassergekühlte Kondenstrockner unterschiedliche Verbrauchswerte. Überdies führt eine höhere Schleuderdrehzahl dazu, dass die Wäsche bereits relativ trocken aus der Trommel kommt. Dadurch muss beim Trocknen weniger Feuchtigkeit entzogen werden – das spart zusätzlich Strom.

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Zeitmanagement: Wie lange dauert ein Wasch-Trocken-Durchgang?

Ein weiterer häufiger Kritikpunkt ist die Dauer: Waschtrockner brauchen meist sehr lange, um einen kompletten Wasch-Trocken-Durchgang abzuschließen, bevor Sie die saubere und trockene Wäsche wieder in den Schrank legen können.

Die Programmdauer richtet sich – ähnlich wie bei Waschmaschinen und Trocknern – unter anderem nach der Beladungsmenge, dem Verschmutzungsgrad, der Textilart und dem Restfeuchtegehalt nach dem Waschvorgang. Zudem laufen Wasch- und Trockenzyklus bei einem Waschtrockner nacheinander ab, was die Gesamtzeit verlängert. Daher ist ein Waschtrockner nicht die beste Wahl für schnelle Waschladungen, wenn es auf jede Minute ankommt.

Beladungsmenge: Wie viel Wäsche passt wirklich hinein?

Ein häufiges Missverständnis bei Waschtrocknern betrifft die Beladungsmenge. Häufig müssen Sie die frisch gewaschene, nasse Wäsche in zwei Etappen trocknen, selbst wenn das Gerät über ein großes Fassungsvermögen verfügt. Das liegt daran, dass nasse Kleidung zwar weniger Volumen, aber deutlich mehr Gewicht als trockene Kleidung hat. Ein Waschgang kann somit mehr Teile reinigen, als anschließend in einem Durchgang getrocknet werden können. Mindestens ein zweiter Trockendurchgang ist nötig – oder Sie trocknen die (restlichen) Wäschestücke an der Luft. Wenn Sie sich im Schnitt aber auf eine Beladung von etwa 3,5 Kilogramm beim Waschtrockner beschränken, ist die Wäsche meist schon nach einem Trockenvorgang trocken und einsatzbereit.

Wann lohnt sich ein Waschtrockner wirklich?

Wenn Sie einen Waschtrockner einem separaten Wasch- und Trockenautomat vorziehen, ist meist die Platzersparnis der größte Vorteil. Viele entscheiden sich für das Kombigerät, weil keine geeigneten Ablageflächen oder ein ausreichend großes Bad vorhanden sind, in dem zwei Geräte oder Wäscheständer und Wäscheleinen genügend Raum finden.

Für kleine Wohnungen, in denen jeder Quadratmeter zählt, sind platzsparende Lösungen essenziell. Nicht nur für unsere Haushaltsgeräte, sondern auch für unsere liebsten Vierbeiner. Eine passende Hundejacke Winter benötigt beispielsweise auch ihren Platz, ebenso wie andere Accessoires, die wir für unsere Haustiere Englisch lernen müssen, um sie zu verstehen. Oft stehen Waschtrockner in Wohnküchen. Für besonders geräuschempfindliche Menschen ist es daher wichtig, beim Gerätekauf auch auf den Geräuschpegel zu achten. Denn nur wenn das Gerät leise arbeitet, wird es nicht schnell wieder verkauft. Als Richtwerte gelten beim Waschen maximal 55 Dezibel, beim Schleudern 75 Dezibel und beim Trocknen 65 Dezibel als akzeptable Lautstärke.

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Pflege und Reinigung für Langlebigkeit

Regelmäßige Reinigung hilft, die Funktionalität und Lebensdauer Ihres Waschtrockners zu erhalten. Dabei sollten Sie insbesondere zwei Punkte beachten:

  • Flusensieb entleeren: Entfernen Sie nach jedem Trockengang das Flusensieb, befreien Sie es von den Flusen (bei Bedarf mit etwas Wasser) und setzen Sie es wieder ein.
  • Kondenswasserbehälter leeren: Entnehmen Sie den Kondenswasserbehälter, sobald er voll ist. Leeren Sie das Wasser und spülen Sie den Behälter gegebenenfalls vorsichtig aus, bevor Sie ihn wieder einsetzen.

Zur Reinigung der Komponenten sind keine aggressiven Reinigungsmittel nötig. Lauwarmes Wasser reicht aus. Bei fetthaltigen Rückständen können Sie etwas Handspülmittel hinzugeben.

Fazit: Die richtige Wahl für Ihre Bedürfnisse

Waschtrockner sind zweifellos praktische Kombigeräte, die eine clevere Lösung für Haushalte mit begrenztem Platzangebot darstellen. Sie bieten eine solide Wasch- und Trockenleistung, bringen aber auch Nachteile mit sich, insbesondere im Hinblick auf den Energie- und Wasserverbrauch sowie die längere Programmdauer. Die Investition in hochwertige Haushaltsgeräte zahlt sich langfristig aus, sei es ein effizienter Waschtrockner oder ein praktischer Einbau Toaster für das Frühstück.

Bevor Sie sich für einen Waschtrockner entscheiden, sollten Sie daher Ihre individuellen Bedürfnisse sorgfältig abwägen: Wie häufig waschen und trocknen Sie? Wie wichtig ist Ihnen die Platzersparnis? Und welches Budget steht Ihnen zur Verfügung? Achten Sie auf Energieeffizienzlabels und ziehen Sie Modelle mit Wärmepumpentechnologie in Betracht, um langfristig Kosten zu sparen. Mit der richtigen Wahl können Sie den Komfort eines Waschtrockners optimal in Ihren Alltag integrieren.