Im mit Spannung erwarteten DFB-Pokalspiel der Frauen trafen Borussia Dortmund und der FC Bayern München aufeinander. Obwohl die BVB-Frauen mit einer 0:2-Niederlage aus dem Wettbewerb ausschieden, präsentierten sie sich in einer starken Form und boten dem amtierenden Doublesieger Paroli. Die Leistung der Dortmunderinnen lässt auf zukünftige Erfolge hoffen, doch ein Zwischenfall überschattete den beeindruckenden Auftritt: die verletzungsbedingte Auswechslung von Jenske Steenwijk, die nun Anlass zur Sorge gibt.
Ein historisches Duell in der Roten Erde
Die Atmosphäre im Stadion Rote Erde war elektrisierend, als die BVB-Frauen das bisher größte Spiel ihrer Geschichte bestritten. Gegen den FC Bayern München, einen der Top-Clubs im deutschen Frauenfußball, gingen die Schwarz-Gelben erwartungsgemäß als Underdog ins Rennen. Dies dämpfte die Motivation jedoch keineswegs. Im Gegenteil: Die volle Rote Erde peitschte ihre Mannschaft von der ersten Minute an nach vorne. Vor dem Spiel war die Stimmung beim Gegner aus München leicht gedrückt, da Vize-Kapitänin Sarah Zadrazil aufgrund eines Kreuzbandrisses monatelang ausfallen wird, was die Planungen von Trainer Alexander Straus erheblich beeinflusst. Nichtsdestotrotz reisten die Bayern-Frauen als klarer Favorit an.
Kampfgeist und starke Defensive in der ersten Halbzeit
Von Beginn an zeigten die Dortmunderinnen eine beeindruckende Defensivleistung. Die gesamte Mannschaft arbeitete geschlossen und machte es den Bayern-Angreiferinnen schwer, Torchancen zu kreieren. Immer wieder warfen sich die BVB-Spielerinnen in die Zweikämpfe und unterbanden frühzeitig die Angriffe des Gegners. Besonders hervorzuheben war die Leistung von BVB-Keeperin Laura van der Laan, die mit mehreren starken Paraden glänzte und ihr Team lange im Spiel hielt. Erst in der 27. Minute konnte Pernille Harder die Dortmunder Defensive überwinden und zum 0:1 treffen, nachdem van der Laan zuvor zwei Schüsse abgewehrt hatte. Nur sieben Minuten später, in der 34. Minute, erhöhte Harder vom Fünfereck auf 0:2. Trotz der beiden Gegentore ließ sich der BVB nicht entmutigen und versuchte, eigene Akzente zu setzen. Enderle gelang in der 22. Minute der erste Abschluss für Borussia, der von der Bayern-Torhüterin Mahmutovic gehalten wurde. Die Fans auf der Roten Erde honorierten den Einsatz und die Leidenschaft ihrer Mannschaft lautstark.
Zweite Halbzeit: BVB-Frauen setzen Akzente nach vorne
Nach der Pause zeigten die BVB-Frauen eine noch engagiertere Leistung und agierten zunehmend offensiver. Sie wagten sich öfter in die gegnerische Hälfte und suchten den Weg zum Tor. In der 59. Minute sorgte Jasmin Jabbes mit einem starken Angriff für Gefahr, ihr Schuss konnte von Mahmutovic jedoch zur Ecke geklärt werden. Wenig später, in der 71. Minute, kamen die Dortmunderinnen dem Anschlusstreffer ganz nahe: Nach einer Hereingabe von Ann-Sophie Vogel und einem weiteren Zuspiel von Sara Ito musste Bayern den Ball auf der Linie klären. Das Spiel war zwischenzeitlich von vielen Auswechslungen geprägt, darunter auch die Einwechslung von Lena Oberdorf, einer der bekanntesten Spielerinnen im deutschen Frauenfußball, für den FC Bayern in der 69. Minute. Trotz des erhöhten Drucks der BVB-Frauen blieb es beim 0:2.
Schatten über dem starken Auftritt: Die Verletzung von Jenske Steenwijk
Die größte Sorge des Abends bereitete die Verletzung von Jenske Steenwijk. In der 64. Minute blieb die BVB-Spielerin unglücklich im Rasen hängen und krümmte sich vor Schmerz. Sie musste in der 65. Minute gestützt den Platz verlassen und wurde durch Böger ersetzt. Dieser Vorfall überschattete den ansonsten starken Auftritt der Dortmunderinnen. Alle drücken nun die Daumen, dass sich die Verteidigerin schnell erholt und bald wieder auf dem Platz stehen kann. Die Gesundheit der Spielerinnen hat oberste Priorität.
Jenske Steenwijk verletzt sich im DFB-Pokalspiel zwischen BVB und FC Bayern
Trotz des Ausscheidens aus dem DFB-Pokal können die BVB-Frauen stolz auf ihre Leistung gegen den FC Bayern München sein. Sie haben Kampfgeist bewiesen, eine starke Defensive gezeigt und auch offensive Akzente gesetzt. Dieses Spiel, obwohl verloren, bietet eine hervorragende Grundlage, auf der das Team aufbauen kann. Nun gilt es, die positiven Erkenntnisse mit in die Liga zu nehmen und weiterhin mit dieser Leidenschaft und Entschlossenheit aufzutreten. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung von Jenske Steenwijk und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen der BVB-Frauen. Verfolgen Sie weiterhin alle spannenden Entwicklungen im deutschen Frauenfußball mit Shock Naue!
