Die Finanzmärkte sind komplex, und für Versicherungsnehmer ist Transparenz von größter Bedeutung, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Insbesondere im Bereich der Lebensversicherungen spielt die Offenlegung von Geschäftszahlen eine zentrale Rolle für Vertrauen und Sicherheit. Die Frankfurter Leben-Gruppe, ein bedeutender Akteur in der deutschen Versicherungswirtschaft, stellt ihren Kunden und der Öffentlichkeit umfassende Einblicke in ihre finanzielle Lage und die Beteiligung der Versicherten an den Erträgen zur Verfügung. Diese detaillierten Geschäftsberichte Lebensversicherungen Deutschland sind ein Beweis für das Engagement der Gruppe für Klarheit und Verlässlichkeit, welches für jeden, der sich für die Sicherheit seiner Altersvorsorge oder für die Performance von Finanzprodukten wie die dirk müller fonds performance interessiert, von unschätzbarem Wert ist.
Die jährlichen Geschäftsberichte der Frankfurter Leben-Gruppe informieren Sie ausführlich über den Geschäftsverlauf der einzelnen Gesellschaften. Sie bieten wertvolle Informationen, die es den Versicherten ermöglichen, die Stabilität und Ertragskraft ihres Versicherungsanbieters zu beurteilen.
Transparenz und Verpflichtung: Die Geschäftsberichte der Frankfurter Leben-Gruppe
Die Frankfurter Leben-Gruppe legt großen Wert auf eine umfassende Informationspolitik. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden die Geschäftsberichte ihrer Gesellschaften in detaillierten PDF-Dateien bereitgestellt, die bequem eingesehen, gedruckt oder heruntergeladen werden können. Diese Berichte sind ein essenzieller Bestandteil der Unternehmenskommunikation und spiegeln die finanzielle Gesundheit und Strategie der Gruppe wider.
Die Berichterstattung umfasst die Geschäftsentwicklung folgender Gesellschaften:
- Frankfurter Lebensversicherung AG
- Frankfurt Münchener Lebensversicherung AG
- Pro bAV Pensionskasse AG
- Prudentia Pensionskasse AG
- Frankfurter Pensionskasse AG
Zusätzlich sind die Berichte der ARAG Lebensversicherungs-AG für das Geschäftsjahr 2016 verfügbar, was die kontinuierliche Historie und Entwicklung der übernommenen Bestände dokumentiert. Diese Dokumente sind unerlässlich für ein tiefes Verständnis der Betriebsleistung und der finanziellen Stärke der jeweiligen Versicherer.
Solvabilität und Finanzlage: Der SFCR im Detail
Versicherungsunternehmen sind in Deutschland gemäß § 40 Abs. 1 VAG in Verbindung mit Artikel 301 der Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 zur Veröffentlichung von Solvabilitäts- und Finanzlageberichten verpflichtet. Diese Berichte, bekannt als SFCR (Solvency and Financial Condition Report), sind ein zentrales Element der Solvabilität II-Richtlinie. Ihr primäres Ziel ist es, der Öffentlichkeit einen transparenten Überblick über die finanzielle Lage und die Risikoprofile der Versicherungsgesellschaften zu geben.
Ein SFCR bietet umfassende Einblicke in verschiedene Bereiche eines Versicherungsunternehmens. Dazu gehören die Bewertung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für Solvenzzwecke, die Geschäftsleistung, eine detaillierte Beschreibung des Kapitalmanagements, die Governance-Struktur und ein umfassendes Risikoprofil. Diese Informationen sind entscheidend, um die Fähigkeit einer Versicherung zur Erfüllung ihrer langfristigen Verpflichtungen einschätzen zu können und schaffen Vertrauen bei den Versicherten und anderen Stakeholdern. Detaillierte Informationen zur Solvabilität II werden in den jeweiligen PDF-Dokumenten bereitgestellt und sind ein Beleg für die robuste finanzielle Verfassung der Frankfurter Leben-Gruppe.
Beteiligung der Versicherten an den Erträgen: Eine detaillierte Betrachtung
Ein wesentlicher Aspekt der deutschen Lebensversicherung ist die Beteiligung der Versicherten an den erzielten Erträgen. Diese Veröffentlichungspflicht ist in § 15 der Mindestzuführungsverordnung (MindZV) verankert und zeigt auf, wie die Versicherungsunternehmen ihre Gewinne mit den Kunden teilen. Die Beteiligung erfolgt in der Regel auf drei Wegen: unmittelbar über den Rechnungszins und die Direktgutschriften sowie mittelbar durch die Zuführung zu den Rückstellungen für die Beitragsrückerstattung (RfB). Diese Mechanismen gewährleisten, dass die Versicherten an der positiven Geschäftsentwicklung teilhaben.
Die Ertragsquellen, die für die Beteiligung der Versicherten herangezogen werden, umfassen die anzurechnenden Kapitalerträge, das Risikoergebnis (sofern positiv) und das übrige Ergebnis (sofern positiv) im Sinne der §§ 6 bis 8 der Mindestzuführungsverordnung für den überschussberechtigten Versicherungsbestand. Ein negatives Ergebnis in einer der Kategorien wird mit „–“ gekennzeichnet und bedeutet, dass diese Ertragsquelle in dem betreffenden Geschäftsjahr einen Verlust verzeichnete und somit nicht zur Überschussbeteiligung beitrug.
Frankfurter Lebensversicherung AG: Ertragsbeteiligung im Überblick
Die Frankfurter Lebensversicherung AG informiert detailliert über die Beteiligung ihrer Kunden an den Erträgen der vergangenen Jahre:
Geschäftsjahr 2024
Im Geschäftsjahr 2024 profitierten die Kunden der Frankfurter Lebensversicherung AG von Erträgen in Höhe von 27,5 Mio. Euro. Die Gesamterträge setzten sich aus Kapitalerträgen von rund 21,23 Mio. Euro, einem Risikoergebnis von etwa 7,83 Mio. Euro und einem übrigen Ergebnis von 0,16 Mio. Euro zusammen, was einer Summe von 29,22 Mio. Euro entspricht. Die Aufgliederung der Beteiligung zeigte 23,51 Mio. Euro Rechnungszins, 1,18 Mio. Euro Direktgutschrift und eine Zuführung zur RfB von 2,77 Mio. Euro.
Geschäftsjahr 2023
Für das Geschäftsjahr 2023 kamen den Versicherten Erträge von 37,3 Mio. Euro zugute. Die erwirtschafteten Erträge beliefen sich auf 41,09 Mio. Euro, bestehend aus 32,42 Mio. Euro Kapitalerträgen, 7,61 Mio. Euro Risikoergebnis und 1,05 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Beteiligung umfasste 25,15 Mio. Euro Rechnungszins, 1,85 Mio. Euro Direktgutschrift und 10,28 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Geschäftsjahr 2022
Im Geschäftsjahr 2022 belief sich die Beteiligung der Versicherten auf 39,4 Mio. Euro. Die Gesamterträge von 43,95 Mio. Euro resultierten aus 37,44 Mio. Euro Kapitalerträgen, 2,88 Mio. Euro Risikoergebnis und 3,63 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Davon entfielen 27,35 Mio. Euro auf den Rechnungszins, 1,64 Mio. Euro auf Direktgutschriften und 10,40 Mio. Euro auf die RfB.
Geschäftsjahr 2021
Für das Geschäftsjahr 2021, welches den Bestand der ehemaligen Basler Leben AG Direktion für Deutschland einschloss, betrugen die Erträge für die Kunden 58,7 Mio. Euro. Die Gesamterträge erreichten 61,67 Mio. Euro, generiert aus 52,99 Mio. Euro Kapitalerträgen, 4,46 Mio. Euro Risikoergebnis und 4,22 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Beteiligung setzte sich aus 46,28 Mio. Euro Rechnungszins, 2,08 Mio. Euro Direktgutschrift und 10,35 Mio. Euro RfB-Zuführung zusammen.
Geschäftsjahr 2020
Auch im Geschäftsjahr 2020 (ehemals Basler Leben AG Direktion für Deutschland) profitierten die Versicherten von 74,4 Mio. Euro. Die erwirtschafteten Erträge summierten sich auf 82,34 Mio. Euro (73,82 Mio. Euro Kapitalerträge, 4,35 Mio. Euro Risikoergebnis, 4,16 Mio. Euro übriges Ergebnis). Die Verteilung erfolgte mit 53,06 Mio. Euro Rechnungszins, 1,07 Mio. Euro Direktgutschrift und 20,23 Mio. Euro RfB-Zuführung.
Geschäftsjahr 2019
Im Geschäftsjahr 2019 belief sich die Beteiligung an den Erträgen auf 61,37 Mio. Euro. Die Gesamterträge von 63,44 Mio. Euro setzten sich zusammen aus 55,05 Mio. Euro Kapitalerträgen, 5,32 Mio. Euro Risikoergebnis und 3,06 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Aufteilung umfasste 52,97 Mio. Euro Rechnungszins, 0,99 Mio. Euro Direktgutschrift und 7,40 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Geschäftsjahr 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 belief sich die Summe der Beteiligung auf 54,24 Mio. Euro. Die Erträge erreichten 57,51 Mio. Euro (52,06 Mio. Euro Kapitalerträge, 4,56 Mio. Euro Risikoergebnis, 0,89 Mio. Euro übriges Ergebnis). Die Beteiligung gliederte sich in 45,48 Mio. Euro Rechnungszins, 1,66 Mio. Euro Direktgutschrift und 7,10 Mio. Euro RfB-Zuführung.
Geschäftsjahr 2017
Im Geschäftsjahr 2017 (ehemals Basler Leben AG Direktion für Deutschland) kamen den Kunden 85,8 Mio. Euro zugute. Die erwirtschafteten Erträge von 86,06 Mio. Euro (77,37 Mio. Euro Kapitalerträge, 8,06 Mio. Euro Risikoergebnis, 0,62 Mio. Euro übriges Ergebnis) wurden wie folgt verteilt: 77,57 Mio. Euro Rechnungszins, 0,70 Mio. Euro Direktgutschrift und 7,51 Mio. Euro RfB-Zuführung.
Geschäftsjahr 2016
Die Beteiligung für das Geschäftsjahr 2016 (ehemals Basler Leben AG Direktion für Deutschland) lag bei 73,1 Mio. Euro. Die Gesamterträge beliefen sich auf 66,65 Mio. Euro, hauptsächlich aus 58,14 Mio. Euro Kapitalerträgen und 8,51 Mio. Euro Risikoergebnis. Die Beteiligung umfasste 66,92 Mio. Euro Rechnungszins, 2,08 Mio. Euro Direktgutschrift und 4,13 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Frankfurt Münchener Lebensversicherung AG: Ertragsbeteiligung im Detail
Die Frankfurt Münchener Lebensversicherung AG, die auch den Bestand der ehemaligen ARAG Lebensversicherungs-AG umfasst, stellt ebenfalls detaillierte Informationen zur Überschussbeteiligung bereit:
Geschäftsjahr 2024
Die Kunden der Frankfurt Münchener Lebensversicherung AG profitierten im Geschäftsjahr 2024 von Erträgen in Höhe von 64,4 Mio. Euro. Die Gesamterträge beliefen sich auf 73,58 Mio. Euro, bestehend aus 57,47 Mio. Euro Kapitalerträgen, 8,25 Mio. Euro Risikoergebnis und 7,85 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Beteiligung umfasste 45,97 Mio. Euro Rechnungszins, 0,87 Mio. Euro Direktgutschrift und 17,60 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Geschäftsjahr 2023
Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die Beteiligung der Versicherten auf 52,8 Mio. Euro. Die erwirtschafteten Erträge von 61,46 Mio. Euro setzten sich aus 47,35 Mio. Euro Kapitalerträgen und 14,10 Mio. Euro übrigen Ergebnis zusammen; das Risikoergebnis war negativ. Die Beteiligung gliederte sich in 39,47 Mio. Euro Rechnungszins, 1,45 Mio. Euro Direktgutschrift und 11,85 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Geschäftsjahr 2022
Für das Geschäftsjahr 2022 erreichte die Beteiligung der Versicherten 70,75 Mio. Euro. Die Gesamterträge von 81,76 Mio. Euro stammten aus 63,29 Mio. Euro Kapitalerträgen, 3,19 Mio. Euro Risikoergebnis und 15,28 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Davon entfielen 50,80 Mio. Euro auf den Rechnungszins, 1,23 Mio. Euro auf Direktgutschriften und 18,72 Mio. Euro auf die RfB.
Geschäftsjahr 2021
Im Geschäftsjahr 2021 betrug die Beteiligung 87,70 Mio. Euro. Die erwirtschafteten Erträge beliefen sich auf 93,38 Mio. Euro, bestehend aus 76,83 Mio. Euro Kapitalerträgen, 3,46 Mio. Euro Risikoergebnis und 13,08 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Verteilung erfolgte mit 80,72 Mio. Euro Rechnungszins, 0,79 Mio. Euro Direktgutschrift und 6,19 Mio. Euro RfB-Zuführung.
Geschäftsjahr 2020
Für das Geschäftsjahr 2020 betrug die Beteiligung der Versicherten 87,20 Mio. Euro. Die Gesamterträge von 93,61 Mio. Euro resultierten aus 76,81 Mio. Euro Kapitalerträgen, 0,99 Mio. Euro Risikoergebnis und 15,82 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Aufgliederung zeigte 81,96 Mio. Euro Rechnungszins, 0,41 Mio. Euro Direktgutschrift und 4,83 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Geschäftsjahr 2019
Die Beteiligung für das Geschäftsjahr 2019 lag bei 80,61 Mio. Euro. Die erwirtschafteten Erträge beliefen sich auf 80,87 Mio. Euro, hauptsächlich aus 61,79 Mio. Euro Kapitalerträgen und 19,08 Mio. Euro übrigen Ergebnis; das Risikoergebnis war 0 Euro. Die Beteiligung umfasste 73,31 Mio. Euro Rechnungszins und 7,30 Mio. Euro Zuführung zur RfB; Direktgutschriften waren 0 Euro.
Geschäftsjahr 2018
Im Geschäftsjahr 2018 belief sich die Beteiligung an den Erträgen auf 56,54 Mio. Euro. Die Gesamterträge von 56,42 Mio. Euro setzten sich aus 39,20 Mio. Euro Kapitalerträgen, 6,60 Mio. Euro Risikoergebnis und 10,62 Mio. Euro übrigen Ergebnis zusammen. Die Beteiligung umfasste 53,81 Mio. Euro Rechnungszins, 1,80 Mio. Euro Direktgutschrift und 0,93 Mio. Euro RfB-Zuführung.
Geschäftsjahr 2017
Für das Geschäftsjahr 2017 (ehemals ARAG Lebensversicherungs-AG) kamen den Kunden 155,9 Mio. Euro zugute. Die erwirtschafteten Erträge von 151,95 Mio. Euro (136,60 Mio. Euro Kapitalerträge, 6,82 Mio. Euro Risikoergebnis, 8,43 Mio. Euro übriges Ergebnis) wurden wie folgt verteilt: 152,41 Mio. Euro Rechnungszins, 3,15 Mio. Euro Direktgutschrift und 0,35 Mio. Euro RfB-Zuführung.
Geschäftsjahr 2016
Die Beteiligung für das Geschäftsjahr 2016 (ehemals ARAG Lebensversicherungs-AG) lag bei 139,5 Mio. Euro. Die Gesamterträge beliefen sich auf 137,67 Mio. Euro, hauptsächlich aus 118,41 Mio. Euro Kapitalerträgen, 9,64 Mio. Euro Risikoergebnis und 9,62 Mio. Euro übrigen Ergebnis. Die Beteiligung umfasste 134,17 Mio. Euro Rechnungszins, 2,74 Mio. Euro Direktgutschrift und 2,59 Mio. Euro Zuführung zur RfB.
Fazit: Transparenz schafft Vertrauen
Die detaillierte Offenlegung der Geschäftsberichte und der Beteiligung der Versicherten an den Erträgen durch die Frankfurter Leben-Gruppe unterstreicht das Engagement für Transparenz und Kundenorientierung in der deutschen Versicherungswirtschaft. Diese Berichte sind nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch ein wichtiges Instrument, um das Vertrauen der Versicherungsnehmer zu stärken und ihnen eine fundierte Einschätzung der Finanzkraft und Solidität ihres Versicherers zu ermöglichen.
Die kontinuierliche, positive Entwicklung der Ertragsbeteiligung in den vergangenen Jahren zeigt die stabile und verlässliche Geschäftspolitik der Frankfurter Leben-Gruppe. Für Versicherte ist es von großer Bedeutung, diese Informationen regelmäßig zu überprüfen, um ein klares Bild über die Performance ihrer Verträge zu erhalten und die langfristige Sicherheit ihrer Altersvorsorge oder Kapitalanlagen zu gewährleisten.
Bitte beachten Sie: Über die Höhe Ihrer persönlichen Überschussbeteiligung werden Sie weiterhin regelmäßig per Post informiert. Bei weiteren Fragen zu den Geschäftsberichten oder Ihrer individuellen Situation steht Ihnen Ihr Versicherungsberater jederzeit gerne zur Verfügung.
