Im mit Spannung erwarteten letzten Testspiel der Winterpause lieferten sich die U23-Frauenmannschaft des 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund eine denkwürdige Partie, die mit einem 3:3-Unentschieden endete. Das Duell bot reichlich Dramatik und verdeutlichte die Dynamik im deutschen Frauenfußball. Die Köpenickerinnen führten dank Sandra Weihmann (5., 53.) und Megan Reichenbach (29.) bereits komfortabel mit 3:0, doch eine fulminante Aufholjagd der Dortmunderinnen in der Schlussphase sorgte für den späten Ausgleich. Für Fans, die immer wissen wollen, wann und wo wichtige Spiele übertragen werden, bietet [fussball tv heute](https://shocknaue.com/fussball-tv-heute/) stets aktuelle Informationen.
Einleitung: Spannung pur im Testspiel vor dem Rückrundenstart
Das Aufeinandertreffen der U23-Frauen von Union Berlin und der ambitionierten Frauenmannschaft von Borussia Dortmund war mehr als nur ein Freundschaftsspiel. Es diente Union als wichtiger Gradmesser vor dem Rückrundenauftakt in der Regionalliga Nordost. Das Trainerteam um Anja Matthes nutzte die Gelegenheit, taktische Formationen zu testen, darunter eine Dreierkette. Dortmund, mit seinen beeindruckenden Ambitionen im Frauenfußball, stellte einen starken Prüfstein dar, der die Eisernen bis an ihre Grenzen forderte.
Blitzstart und effektive Führung für Union Berlin
Die Gäste aus Köpenick erwischten einen Traumstart in die Partie. Bereits nach fünf Minuten brachte Sandra Weihmann Union in Führung. Nach einem schnell ausgeführten Abstoß und präzisen Pässen befreite sich die U23 erfolgreich aus dem Dortmunder Pressing. Marike Laidler setzte sich auf der rechten Seite durch und legte quer auf Elisa Spolaczyk, deren Schuss leider nur den Pfosten traf. Den Abpraller nutzte Weihmann jedoch eiskalt und schob den Ball ins Netz.
Die erste Halbzeit war von hoher Intensität und Ausgeglichenheit geprägt. Beide Teams kämpften um die Spielkontrolle, doch hochkarätige Chancen blieben Mangelware. Die Unionerinnen zeigten sich jedoch äußerst effizient. In der 29. Minute erhöhte Megan Reichenbach auf 2:0. Nach einer starken Balleroberung in der eigenen Hälfte schickte Spolaczyk ihre Sturmpartnerin mit einem präzisen Steilpass auf die Reise. Reichenbach scheiterte zunächst an BVB-Schlussfrau Lena Kölmel, bewies aber Nervenstärke und verwandelte im Nachschuss souverän. Mit dieser 2:0-Führung für Union ging es in die Halbzeitpause.
Dortmunds beeindruckender Aufstieg im Frauenfußball
Die Frauenmannschaft von Borussia Dortmund, erst 2021 gegründet, hat in den letzten Jahren einen beispiellosen Aufstieg hingelegt. Nahezu verlustpunktfrei marschierten sie von der Kreisliga A bis in die viertklassige Westfalenliga. Auch dort führt der BVB die Tabelle an, knapp vor dem Rivalen FC Schalke 04, und träumt vom vierten Aufstieg in vier Jahren. Die mittelfristigen Ambitionen des Vereins werden durch bedeutende Winterzugänge untermauert: Dana Marquardt, die beste Torschützin des Zweitligisten Hamburger SV, sowie Annika Enderle, die aus der Bundesliga von der SGS Essen wechselte, verstärken das Team. Darüber hinaus wurde bekannt gegeben, dass Markus Högner, der langjährige Erfolgstrainer der SGS Essen, die BVB-Frauen zur neuen Saison übernehmen wird. Diese Entwicklungen zeigen die Professionalisierung und wachsende Attraktivität des Frauenfußballs in Deutschland.
Weihmanns Doppelpack und Dortmunds atemberaubende Aufholjagd
Auch nach dem Seitenwechsel, in dem beide Teams einige Wechsel vornahmen, gelang Union der bessere Start. Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte schalteten die Gäste schnell um, und Sandra Weihmann markierte mit einem präzisen Schuss ins lange Eck ihren zweiten Treffer des Tages zum 3:0 (53.). Nur drei Minuten später hatte Megan Reichenbach die Chance auf das vierte Tor, scheiterte jedoch nach starker Vorarbeit von Latoya Bach an der gegnerischen Torhüterin (56.).
Die Defensive von Union stand lange stabil und ließ gegen die spielstarken Dortmunderinnen kaum etwas zu. Die beste Gelegenheit für den BVB bis dahin hatte Dana Marquardt in der 68. Minute, doch ihr Versuch aus spitzem Winkel ging über die Latte. Annika Enderle verfehlte das Tor drei Minuten später mit einem Schlenzer nur knapp (71.). Womöglich wähnten sich die Köpenickerinnen mit der klaren Führung zu sicher, denn ab der 74. Minute startete Dortmund eine furiose Aufholjagd. Zunächst erzielte Nora Willeke nach starker Vorarbeit von Enderle mit einem satten Abschluss ins lange Eck den Anschlusstreffer (74.). Wer wissen möchte, wie sich Jugendmannschaften im deutschen Fußball schlagen, findet Informationen über Teams wie [eintracht frankfurt u19](https://shocknaue.com/eintracht-frankfurt-u19/).
Eine Partie voller Dramatik und Wendungen
Nur drei Minuten nach dem ersten Dortmunder Treffer verkürzte Annika Enderle selbst nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte auf 2:3 (77.). Union verlor nun erstmals die Kontrolle über das Spiel, was Dortmund eiskalt ausnutzte. Wiederum nur 60 Sekunden später kombinierten sich die Gastgeberinnen stark in den Strafraum, wo schließlich Finja Schriek zum sensationellen 3:3-Ausgleich traf (78.). Die drei Tore in nur vier Minuten versetzten die Zuschauer in pure Begeisterung und zeigten die mentale Stärke der Dortmunderinnen.
In den letzten zehn Minuten fing sich Union wieder und konnte die euphorisierten Angriffsbemühungen der Dortmunderinnen auf den Siegtreffer unterbinden. Es blieb somit beim spektakulären 3:3-Unentschieden. Dieses Ergebnis unterstreicht die Bedeutung von Testspielen als Vorbereitung auf die Rückrunde und die Bedeutung des deutschen Fußballs auf allen Ebenen, sei es bei [wm spielplan tv](https://shocknaue.com/wm-spielplan-tv/) oder lokalen Ligen.
Stimmen zum Spiel und Ausblick auf die Rückrunde
Trainerin Anja Matthes äußerte sich nach der Partie: „Es war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Spiel. Gegen Borussia Dortmund zu spielen, ist immer etwas Besonderes. 3:0 in Führung zu sein und dann drei Gegentore in wenigen Minuten zu bekommen, ist etwas, das wir genau analysieren werden. Alles in allem war es aber ein sehr guter und wichtiger letzter Test vor dem Rückrundenstart in Jena.“ Solche Spiele sind entscheidend, um die Leistung von Teams im [fussball em live](https://shocknaue.com/fussball-em-live/) oder in nationalen Wettbewerben zu bewerten.
Nach einer fast viermonatigen Pause beginnt für die U23-Frauenmannschaft des 1. FC Union Berlin am kommenden Sonntag, dem 09.03.2024, die Rückrunde in der Regionalliga Nordost. Zum Auftakt gastieren die Eisernen beim Tabellennachbarn FC Carl Zeiss Jena II. Die Partie wird um 13:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Uni-Sportzentrum in Jena angepfiffen. Fans des Fußballs können sich auf spannende Begegnungen freuen, und wer keine Minute verpassen möchte, kann sich über Übertragungszeiten informieren, zum Beispiel bei [rtl fußball heute](https://shocknaue.com/rtl-fussball-heute/).
Fazit
Das Testspiel gegen Borussia Dortmund hat gezeigt, dass die U23-Frauen von Union Berlin sowohl ihr Potenzial in der Offensive als auch Verbesserungspunkte in der Defensive haben. Die beeindruckende Aufholjagd Dortmunds verdeutlicht die hohe Qualität und den Kampfgeist, der im deutschen Frauenfußball herrscht. Für die bevorstehende Rückrunde in der Regionalliga Nordost bietet dieses Ergebnis wertvolle Erkenntnisse und motiviert das Team, an den Schwächen zu arbeiten und die Stärken weiter auszubauen. Wir sind gespannt, wie sich die Eisernen in der kommenden Saison präsentieren werden und verfolgen ihren Weg mit großem Interesse.
