Union Berlin dreht Spiel gegen Hoffenheim und siegt 2-1

Ein fesselndes Bundesliga-Duell an der Alten Försterei

Am 19. Spieltag der Bundesliga-Saison 2021/2022 lieferten sich der 1. FC Union Berlin und die TSG Hoffenheim ein packendes Duell im Stadion An der Alten Försterei. Union Berlin zeigte eine beeindruckende Aufholjagd und sicherte sich durch Tore von Andreas Voglsammer und Grischa Prömel einen verdienten 2-1-Sieg gegen die formstarken Hoffenheimer. Nach einer frühen Führung für Hoffenheim durch ein Eigentor von Timo Baumgartl drehte Union das Spiel und zog in der Tabelle mit den Gästen gleich.

Der Spielverlauf: Von Rückstand zur Erleichterung

Die Partie begann vielversprechend für die Gäste aus Hoffenheim. Nach einer frühen Chance von Christoph Baumgartner, die von Union-Torhüter Luthe pariert wurde, sorgte ein unglückliches Eigentor von Timo Baumgartl in der 16. Minute für die 1-0-Führung der TSG. Hoffenheim, das zuvor eine beeindruckende Serie von sieben ungeschlagenen Spielen aufwies, schien auf dem Weg zu einem weiteren Erfolg. Doch die Eisernen aus Berlin zeigten sofort eine Reaktion. Nur sechs Minuten später, in der 22. Minute, brachte Bastian Oczipka eine präzise Flanke in den Strafraum, die Andreas Voglsammer unhaltbar zum 1-1-Ausgleich einköpfte.

Die erste Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und einer energiegeladenen Atmosphäre, angeheizt durch die heimischen Fans im Stadion An der Alten Försterei. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Nach der Pause suchte Andrej Kramarić, der weiterhin auf sein 100. Tor für Hoffenheim wartet, früh seine Chance, konnte diese aber nicht nutzen. Der Großteil der zweiten Hälfte war von taktischem Geplänkel geprägt, wobei beide Teams darauf bedacht waren, keine Fehler zu machen. Union Berlin war es jedoch, das die entscheidenden Akzente setzte. In der 71. Minute nach einer weiteren gefährlichen Flanke von Oczipka köpfte der eingewechselte Sheraldo Becker knapp über das Tor. Nur wenige Augenblicke später war es erneut Becker, der mit seiner Schnelligkeit die Hoffenheimer Abwehr aushebelte. Er legte auf Max Kruse ab, dessen Schuss vom Querbalken zurückprallte. Grischa Prömel stand goldrichtig und staubte zum vielumjubelten 2-1-Führungstreffer für Union ab.

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In den Schlussminuten verteidigte Union Berlin leidenschaftlich und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Mit diesem wichtigen Heimsieg zog Union Berlin in der Tabelle mit den punktgleichen Hoffenheimern gleich und bestätigte erneut die Heimstärke im Stadion An der Alten Försterei. Die TSG Hoffenheim musste nach acht ungeschlagenen Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen und Kramarićs Torhunger bleibt weiter ungebrochen.

Statistiken und wissenswerte Fakten zum Spiel

  • Voglsammers zweites Tor: Für Andreas Voglsammer war es erst sein zweites Bundesliga-Tor für Union Berlin. Sein erstes erzielte er gegen Borussia Dortmund.
  • Prömels Torlaune: Grischa Prömel hat nach nur einem Tor in der gesamten Hinrunde einen herausragenden Start ins Jahr 2022 erwischt und traf in den letzten beiden Spielen dreimal.
  • Festung Alte Försterei: Das Stadion An der Alten Försterei erwies sich erneut als wahre Festung für Union Berlin (6 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage).
  • Hoffenheims Konstanz: Die TSG Hoffenheim erzielte im achten Spiel in Folge noch vor der Halbzeit ein Tor.
  • Kramarićs Durststrecke: Andrej Kramarić wartet nun schon seit acht Spielen auf sein 100. Tor für Hoffenheim.
  • Ende der Hoffenheimer Serie: Mit dieser Niederlage endete die beeindruckende Serie von acht Bundesliga-Spielen ohne Niederlage für die TSG Hoffenheim.

Aufstellungen und Ausfälle

Union Berlin: Luthe – Baumgartl, Knoche, Heintz (Jaeckel 79′) – Trimmel (c), Öztunali (Becker 65′), Khedira, Prömel, Oczipka (Ryerson 89′) – Voglsammer (Haraguchi 79′), Kruse (Behrens 89′)
Nicht im Einsatz: Rönnow, Ujah, Endo, Möhwald
Ausfälle: Awoniyi (Afrika-Cup), Gießelmann (kleinere Verletzung), Van Drongelen (nicht im Kader), Wszolek (nicht im Kader)
Trainer: Urs Fischer

TSG Hoffenheim: Baumann (c) – Posch (Rudy 89′), Vogt, Richards – Akpoguma (Rutter 59′), Baumgartner, Geiger (Stiller 89′), Raum – Kramaric – Bebou, Dabbur (Bruun Larsen 72′)
Nicht im Einsatz: Philipp, Nordtveit, Hübner, Adamyan, Bischof
Ausfälle: Adams (krank), Grillitsch (nicht im Kader), John (nicht im Kader), Kaderabek (Oberschenkel), Samassekou (Afrika-Cup), Skov (Oberschenkel), Bicakcic (Belastungssteuerung), Gacinovic (muskuläre Probleme)
Trainer: Sebastian Hoeneß

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Dieser spannende Bundesligakampf unterstreicht die kämpferische Leistung und den Siegeswillen von Union Berlin. Ein wichtiger Sieg, der die Saisonziele der Hauptstädter weiter vorantreibt.