Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen: Absicherung trotz Vorerkrankungen

Eine Todesfallabsicherung ist ein essenzieller Bestandteil der persönlichen Finanzplanung, um Hinterbliebene im Ernstfall abzusichern. Doch was passiert, wenn Vorerkrankungen oder gesundheitliche Vorschäden eine herkömmliche Risikolebensversicherung erschweren oder gar unmöglich machen? Viele Menschen stehen vor diesem Problem und sind unsicher, wie sie dennoch eine angemessene Absicherung erhalten können. Dieser Artikel beleuchtet die Möglichkeiten, auch mit gesundheitlichen Einschränkungen eine Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsprüfung zu erhalten und erklärt, wie solche Tarife funktionieren.

Die Herausforderung bei Vorerkrankungen

Es erreichen uns zahlreiche Anfragen von Personen, die aufgrund bestehender Vorerkrankungen keine Risikolebensversicherung abschließen können. Die Aufbereitung der vollständigen Krankengeschichte kann zudem mühsam und zeitaufwendig sein. Glücklicherweise gibt es Lösungen, die diesen Prozess vereinfachen und eine Absicherung ermöglichen, bei der der Gesundheitszustand keine Rolle spielt.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie gerade eine Immobilie finanzieren, profitieren Sie oft von vereinfachten Gesundheitsfragen bei der Risikolebensversicherung. Auch bei anderen Faktoren gibt es manchmal erleichterte Bedingungen. Bei gravierenden Vorerkrankungen ist dies jedoch keine umfassende Lösung. Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich auf unserer Seite “Risikolebensversicherung mit vereinfachten & wenigen Gesundheitsfragen” zu informieren.

Todesfallabsicherung als Kombination mit Rentenversicherung

Derzeit gibt es zwei attraktive Aktionen von Versicherern, die eine Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen ermöglichen. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass diese Tarife oft in Kombination mit einer Rentenversicherung angeboten werden. Dies birgt den Vorteil, dass Sie im Erlebensfall nicht nur Ihre Beiträge zurückerhalten, sondern durch eine günstige Anlageentwicklung (z. B. in kostengünstige ETF- oder Indexfonds) sogar mehr als das Eingezahlte. Somit kann ein solcher Vertrag auch als eine Art Ansparplan betrachtet werden. Das angesparte Guthaben muss später nicht zwangsläufig verrentet werden – eine vollständige Entnahme ist ebenfalls möglich.

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Bei diesen Sonderaktionen spielen folgende Faktoren für die Absicherung des Todesfalls keine Rolle:

  • Raucherstatus
  • Vorerkrankungen
  • Familienstand
  • Abgelehnte Vorversicherungen
  • Body-Mass-Index (BMI)

Attraktive Anbieter und Tarife

Die Universa bietet nach unserer Einschätzung die sauberste Lösung am Markt, da sie kostengünstig ist und zudem als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit agiert. Das bedeutet, dass die Versicherten quasi Miteigentümer des Unternehmens sind und Gewinne im Unternehmen verbleiben – im Gegensatz zu Aktiengesellschaften. Auch hier können kostengünstige ETF-Anlagen in der Rentenversicherung gewählt werden.

Wenn Ihnen rein die Absicherung des Todesfalls am wichtigsten ist, sind die Beiträge bei der Universa und der Ergo identisch. Dies liegt daran, dass maximal das 200 % der eingezahlten Beitragssumme abgesichert werden kann. Die Berechnung ist demnach einfach: Die theoretischen Beiträge vom Versicherungsbeginn bis zum Versicherungsende werden genommen und können verdoppelt werden. Für ältere Interessenten kann dies teuer werden, da die verbleibende Zeit bis zum Versicherungsende kürzer ist. Ein möglicher Trick ist, das Endalter auf die maximal mögliche Grenze von 72 Jahren anzuheben. Dies senkt den monatlichen Beitrag, erfordert jedoch mehr Kapital für die Todesfallabsicherung, was bedeutet, dass weniger angelegt werden kann. Beachten Sie jedoch, dass bei beiden Gesellschaften eine Wartezeit von drei Jahren gilt.

Eckdaten und Überlegungen

Für die Kalkulation ist zu beachten, dass bei beiden Gesellschaften die eingezahlten Beiträge maximal verdoppelt werden können. Dies bedeutet, dass bei einer Absicherung von 100.000 € theoretisch 50.000 € eingezahlt werden müssten. Die monatliche Rate berechnet sich dann aus der verbleibenden Laufzeit. Wer beispielsweise mit 50 Jahren eine Absicherung bis 72 wünscht, hat 22 Jahre Laufzeit. Umgekehrt kann die Laufzeit verkürzt werden, indem man ein niedrigeres Endalter wählt.

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Wenn Sie eine Immobilie finanzieren, ist eine Risikolebensversicherung oft zwingend erforderlich. Die hier vorgestellten Modelle sind eine gute Alternative, wenn konventionelle Produkte aufgrund von Vorerkrankungen nicht möglich sind. Es ist ratsam, sich hierzu individuell beraten zu lassen und die verschiedenen Optionen genau zu prüfen. Krypto kaufen paypal ist ein weiteres Thema, das für manche Finanzplanungen relevant sein kann.

Fazit

Auch mit Vorerkrankungen müssen Sie nicht auf eine Todesfallabsicherung verzichten. Versicherer bieten spezielle Tarife an, die auf Gesundheitsfragen verzichten und sich stattdessen auf andere Faktoren konzentrieren oder eine Kombination mit einer Rentenversicherung vorschlagen. Informieren Sie sich über die Angebote der Universa und Ergo und prüfen Sie, welche Lösung am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt. Eine frühzeitige Absicherung ist der Schlüssel zur finanziellen Sicherheit Ihrer Liebsten. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die passende Absicherung zu finden.