Der VfB Stuttgart setzt seine Internationalisierungsstrategie mit großem Erfolg fort und pflegt dabei eine besonders fruchtbare Partnerschaft in Japan. Bereits zum zweiten Mal in Folge intensiviert der Verein die Zusammenarbeit im Bereich der Fußballentwicklung, die auch während der globalen Pandemie nicht unterbrochen wurde. Damals wurden digitale Fortbildungseinheiten für Trainer und diverse Kurse in Kooperation mit lokalen Partnern angeboten, was den Grundstein für die heutige, noch engere Verbindung legte. Diese strategische Ausrichtung unterstreicht das Engagement des VfB, seine Expertise im Jugendfußball über die Landesgrenzen hinaus zu tragen und gleichzeitig wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.
Aufbau interkultureller Brücken durch den Jugendfußball
Die Zusammenarbeit zwischen dem VfB Stuttgart und seinen japanischen Partnern hat sich in den letzten Monaten spürbar vertieft. Als Teil dieses Austauschs reisten japanische Trainer nach Stuttgart, um die Trainingsphilosophie der renommierten VfB Jugendakademie in Bad Cannstatt aus erster Hand kennenzulernen. Sie erhielten tiefe Einblicke in die Methodik und Struktur der Nachwuchsarbeit des Vereins, die seit Jahren Talente auf höchstem Niveau hervorbringt. Diese Erfahrungen nehmen sie nun mit zurück nach Tokio, um sie in die eigene Jugendarbeit zu integrieren. Dieser Wissenstransfer ist entscheidend für die Weiterentwicklung des Fußballs in beiden Ländern und fördert ein gegenseitiges Verständnis sportlicher Kulturen.
Im Gegenzug erfolgte nun der erste Besuch eines Trainers aus der Jugendakademie in Fernost. Tim Kirk, Leiter der Altersgruppen U11 bis U13 beim VfB, reiste nach Japan, um die Kooperation vor Ort zu stärken und seine Expertise direkt weiterzugeben. Sein Besuch stellte einen wichtigen Meilenstein in der gelebten Partnerschaft dar. Der Austausch von Fachwissen und die direkte Interaktion mit den jungen Spielern und Trainern vor Ort sind von unschätzbarem Wert für die Qualität der Jugendentwicklung.
Einblicke und Begeisterung vor Ort
Tim Kirks Reiseplan war prall gefüllt mit vielfältigen Aktivitäten. Er führte nicht nur intensive Trainerfortbildungen durch, bei denen die lokalen Coaches von seiner langjährigen Erfahrung und den innovativen Ansätzen der VfB Jugendakademie profitieren konnten, sondern leitete auch Trainingseinheiten mit jungen japanischen Spielern. Es war eine besondere Freude für ihn zu sehen, wie zahlreiche talentierte Nachwuchsfußballer in VfB-Trikots auf dem Trainingsplatz und an der Nihon University Tsurugaoka Senior High School mit großer Leidenschaft und Begeisterung dem Ball nachjagten. Dies zeigte nicht nur die Reichweite der VfB-Marke, sondern auch die universelle Sprache des Fußballs, die Kulturen und Kontinente verbindet.
Der Besuch wurde durch den Besuch eines J-League-Spiels zwischen dem FC Tokyo und Kawasaki Frontale abgerundet. Dies gab Tim Kirk die Möglichkeit, den japanischen Profifußball und die dortige Fankultur direkt zu erleben, was für ein umfassendes Bild des japanischen Fußballs sorgte. Solche Erfahrungen sind essenziell, um ein tiefes Verständnis für den Sport in der Partnerregion zu entwickeln und die Zusammenarbeit noch gezielter gestalten zu können. Die Begeisterung für den Fußball in Japan ist unübersehbar und bietet eine hervorragende Basis für zukünftige Projekte.
Strategische Bedeutung und Zukunftsausblick
Rouven Kasper, Mitglied des Vorstands und Marketing- und Vertriebsvorstand des VfB, unterstreicht die hohe Priorität dieser Partnerschaft: „Japan ist ein sehr wichtiger Zielmarkt für unsere Internationalisierungsstrategie und aus interkulturellen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen ein logisches Partnerland.“ Die Möglichkeit, nach anfänglich virtuellen Treffen nun persönliche Kontakte zu knüpfen und den interkulturellen sowie sportlichen Austausch auszubauen, ist von enormer Bedeutung. Es ermöglicht eine tiefere Bindung und ein besseres Verständnis füreinander. Die Kooperation über die Akademie wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und gefestigt. Der VfB sieht in Japan einen Markt mit großem Potenzial, nicht nur für die Markenbildung, sondern auch für die Entwicklung von Talenten und den Ausbau globaler Netzwerke. Solche internationalen Kooperationen stärken die Position des VfB Stuttgart im weltweiten Fußball und bieten neue Perspektiven für den Verein. Fans interessieren sich auch für die Leistungen des VfB in der Bundesliga, wie bei Spielen wie bayern vfb stuttgart oder rb leipzig vfb stuttgart. Die Arbeit des Trainers wie sebastian hoeneß ist dabei ebenfalls von großer Bedeutung.
Jun Hirano, Gründer von VfB-Kooperationspartner Funroots, zeigte sich ebenfalls begeistert: „Wir waren alle sehr gespannt auf den Besuch von Tim Kirk.“ Die Rückmeldungen von über 60 Kindern und Eltern zu den verschiedenen Trainingseinheiten seien ausnahmslos exzellent gewesen, über alle Altersgruppen hinweg. Auch die Trainer haben enorm viel von seinen Coaching-Kursen gelernt. Man sei sehr froh, dieses erfolgreiche Projekt während der COVID-19-Pandemie digital gestartet zu haben und nun einen so hochqualifizierten Trainer wie Tim aus der Jugendakademie als Besucher begrüßen zu dürfen. Dies unterstreicht den langfristigen Erfolg und die Nachhaltigkeit der Partnerschaft, die auch in Zukunft weiter wachsen soll. Die internationale Ausrichtung des VfB ist ein zentraler Bestandteil seiner Vereinsphilosophie und trägt maßgeblich zur globalen Präsenz des deutschen Fußballs bei. Der DFB Pokal, den man manchmal dfb pokal live im tv verfolgen kann, zeigt die deutsche Fußballleidenschaft auf nationaler Ebene.
Fazit
Die erfolgreiche Kooperation des VfB Stuttgart in Japan ist ein leuchtendes Beispiel für gelungene internationale Zusammenarbeit im Sport. Sie zeigt, wie der Austausch von Fachwissen, interkulturelles Verständnis und persönliche Begegnungen den Jugendfußball auf beiden Seiten bereichern können. Der VfB stärkt damit nicht nur seine Position als innovativer und global denkender Verein, sondern trägt auch zur weltweiten Verbreitung der deutschen Fußballkultur bei. Für die Zukunft sind weitere intensive Schritte geplant, um diese wertvolle Partnerschaft noch weiter auszubauen und neue Horizonte für junge Talente und Trainer zu erschließen.
