Kaffeevollautomaten Test 2024: Die besten Modelle für perfekten Kaffeegenuss

Test Kaffeevollautomat: Jura E8 EC

Wer täglich exzellenten Kaffee genießen möchte, steht oft vor einer grundlegenden Entscheidung. Kaffeepads oder Kapseln mögen praktisch sein, doch auf Dauer fehlt es an Abwechslung und der Müllberg wächst stetig an. Ein Siebträger verspricht fantastische Ergebnisse für all jene, die morgens Zeit und Muße haben, sich diesem Ritual hinzugeben. Doch der Alltag vieler sieht anders aus, und hier kommen Kaffeevollautomaten ins Spiel: Sie bieten frisch gemahlene Bohnen und auf Knopfdruck fertigen Espresso. Insbesondere Liebhaber von Cappuccino oder Latte Macchiato finden in diesen Geräten die ideale Lösung. Wer sich jedoch zwischen einem Kaffeevollautomaten und einem Siebträger nicht entscheiden kann, findet wertvolle Einblicke in unserem Artikel zu kaffeevollautomat siebträger.

Es gilt jedoch zu beachten, dass selbst der beste günstige Kaffeevollautomat selten an die Qualität einer echten Espressomaschine heranreicht. Wirklich überzeugende Ergebnisse liefern erst hochwertige Modelle. Diese bieten nicht nur umfassendere Einstellungsmöglichkeiten für Mahlgrad, Brühtemperatur und Kaffeestärke, sondern entlocken den Kaffeebohnen auch geschmacklich deutlich mehr. Die Wahl der Kaffeesorte ist dabei mindestens ebenso entscheidend wie die Maschine selbst, weshalb es auch speziell für Vollautomaten entwickelten Kaffee gibt.

Wir haben 52 Kaffeevollautomaten aus verschiedenen Preisklassen ausführlich getestet. Das wichtigste Ergebnis vorweg: Einen ordentlichen Espresso können alle getesteten Automaten zubereiten. Die spannende Frage ist vielmehr, welche zusätzlichen Funktionen Sie wirklich benötigen und welchen Wert Sie diesen beimessen.

Kurzübersicht der Top-Kaffeevollautomaten im Test

Testsieger: Jura E8 EC

Der Jura E8 EC ist in seiner neuesten EC-Auflage in absoluter Hochform. Dieses Premium-Gerät überzeugt mit zahlreichen Updates, erstklassigen Ergebnissen in der Tasse, vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten und einer intuitiven Bedienung. Ein kleines Manko ist, dass kein doppelter Latte Macchiato gleichzeitig zubereitet werden kann.

Test Kaffeevollautomat: Jura E8 ECTest Kaffeevollautomat: Jura E8 EC

Auch gut: Nivona Nivo 8’101

Der Nivona Nivo 8’101 ist der beste Vollautomat der Marke Nivona. Er besticht durch seine hochwertige Haptik und Optik sowie die exzellente Zubereitung erstklassiger Getränke. Zu seinen Stärken zählen ein leises Mahlwerk und eine sehr einfache Bedienung. Der höhere Anschaffungspreis ist hierbei der einzige Nachteil.

Kaffeevollautomat Test: NivonaKaffeevollautomat Test: Nivona

Einsteigergerät: DeLonghi Magnifica Start ECAM222.60.BG

Dieses Einsteiger-Modell von DeLonghi bringt durchdachte Verbesserungen mit sich. Es ist preiswert, kompakt und überzeugt mit einfacher Reinigung sowie gutem Milchschaum und Kaffee. Lediglich der hohe Anteil an verbautem Plastik ist ein Kritikpunkt.

Test Vollautomat ohne vollen Preis - Günstiges Angebot für DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110: DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110Test Vollautomat ohne vollen Preis – Günstiges Angebot für DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110: DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110

Luxusklasse: Jura J8 Twin

Der Jura J8 Twin glänzt mit zwei Mahlwerken, einer Sirup-Funktion und vielen weiteren Features. Er liefert sehr guten Milchschaum und Espresso, wobei der Espresso manchmal einen Hauch zu kalt sein kann und der Kaffeeauslauf etwas wacklig ist.

Test Kaffeevollautomat: Jura J8 TwinTest Kaffeevollautomat: Jura J8 Twin

Preistipp: DeLonghi Rivelia

Der DeLonghi Rivelia ist eine Innovation für experimentierfreudige Kaffeeliebhaber dank seines wechselbaren Bohnenbehälters. Er ist kompakt, günstig, einfach zu bedienen und liefert Top-Ergebnisse in der Tasse. Das Mahlwerk kann beim Mahlvorgang kurz laut sein und der Wassertank lässt sich nicht optimal demontieren.

Test Kaffeevollautomat: DeLonghi RiveliaTest Kaffeevollautomat: DeLonghi Rivelia

Volles Aroma: Kaffeevollautomaten im großen Test

Seit den ersten Kaffeevollautomaten hat sich viel getan. Die Auswahl an Geräten ist mittlerweile riesig, und was für den einen Nutzer ideal ist, kann für den anderen völlig unpassend sein. Um Sie bei der Suche nach dem perfekten Automaten zu unterstützen, haben wir eine Reihe leistungsstarker Geräte unter die Lupe genommen, die hervorragende Kaffee- und Milchkaffeegetränke zubereiten. Für jeden Anspruch gibt es den passenden Vollautomaten auf dem Markt.

Einfache Einsteiger-Automaten sind bereits für etwa 300 Euro erhältlich. Das mittlere Preissegment beginnt bei ungefähr 500 Euro. Nach oben sind preislich kaum Grenzen gesetzt: Ein High-End-Vollautomat kann durchaus 2.000 Euro oder mehr kosten.

Die Unterschiede zwischen den Preisklassen zeigen sich im Funktionsumfang, den Einstellungsmöglichkeiten und der allgemeinen Handhabung. Hochpreisige Kaffeevollautomaten bestehen zudem aus hochwertigeren Materialien und bieten spezielle Features wie ein doppeltes Mahlwerk, ein größeres (Touch-)Display oder eine vollständig digitale Steuerung.

Mittelklasse-Automaten für zu Hause: Komfort und Funktionen, die überzeugen

Premium-Features, wie sie bei Jura-Automaten der Z-Serie zu finden sind, wird man im mittleren Preissegment seltener antreffen. Dennoch bemühen sich die Hersteller, komfortable Bedienkonzepte, präzisere Einstellungsmöglichkeiten und innovativere Milchsysteme in diese Preisklasse zu integrieren. So lassen sich beispielsweise Mahlgrad, Wassermenge und Kaffeemenge individuell anpassen. Damit liefern auch diese Maschinen eine hervorragende Kaffeequalität.

Wer ein geringeres Budget hat und sich für ein günstiges Gerät entscheidet, muss oft mit einem höheren Plastikanteil rechnen. Zudem haben die Mahlwerke von Einsteiger-Modellen häufig Schwierigkeiten mit den feineren Mahlgraden, die jedoch für die Zubereitung eines guten Espressos unerlässlich sind. Geräte wie der DeLonghi Magnifica S zeigen jedoch, dass auch preiswerte Kaffeevollautomaten positiv überraschen können.

Ein Modell der Mittelklasse ist ideal für alle, die keinen extremen Luxus benötigen, aber dennoch bestimmte Ansprüche an ihren Kaffeevollautomaten stellen. Dies trifft besonders auf Single-Haushalte, Paare, WGs, Familien und mitunter auch kleinere Bürogemeinschaften zu. Die Balance zwischen Preis und Leistung ist hier oft optimal.

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High-End-Kaffeevollautomaten: Exklusivität und Perfektion

Bei einem Luxus-Vollautomaten können Sie detaillierteste Einstellungen vornehmen, um Espresso und andere Kaffeespezialitäten perfekt an Ihren persönlichen Geschmack anzupassen. Dazu gehören die Wassertemperatur sowie die Temperatur und Konsistenz des Milchschaums. Oft profitieren Sie von zusätzlichen Funktionen wie einem automatischen Mahlwerk, ausgeklügelten Reinigungsprogrammen und technischen Raffinessen, die nicht nur die Bedienung erleichtern, sondern auch Spaß machen und vor allem für hervorragende Ergebnisse sorgen. Im High-End-Bereich erhält man von allem noch etwas mehr.

In den höheren Preisklassen kommen verstärkt Aluminium, Edelstahl und Chrom zum Einsatz. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Ästhetik der Geräte aus, sondern trägt auch zu einer längeren Lebensdauer bei. Der Unterschied zwischen Einsteiger- und Profi-Automaten zeigt sich auch im Display: Während kleinere Geräte mit minimalistischen Anzeigen oder ganz ohne Display auskommen, bieten Oberklasse-Automaten große, farbige Touch-Displays mit hochentwickelter Software.

Von der Brühgruppe bis zum Milchaufschäumer: Die wichtigsten Bauteile im Überblick

Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato auf Knopfdruck – die Funktion von Kaffeevollautomaten ist klar. Damit Ihr Lieblingsgetränk perfekt gelingt, spielen verschiedene Komponenten zusammen. Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Bauteile und ihre Funktionen.

Display & Bedienung

Für uns ist die entscheidende Frage, ob ein Kaffeevollautomat intuitiv bedient werden kann, ohne zuvor die Bedienungsanleitung studieren zu müssen. Im Idealfall ist die Bedienung so einfach, dass selbst Einsteiger die gewünschten Funktionen und Einstellungen schnell finden.

Viele moderne Vollautomaten sind mit einem Display oder sogar einem Touchscreen ausgestattet. Dies ist umso sinnvoller, je mehr Einstellungsmöglichkeiten der Automat bietet.

Kaffeevollautomat Test: Delonghi Primadonna Soul DisplayKaffeevollautomat Test: Delonghi Primadonna Soul Display*Ein großes Display erleichtert die Bedienung erheblich.*

Modelle wie der Krups Evidence zeigen jedoch, dass man auch ohne Display einen exzellenten Kaffee zubereiten kann und Einfachheit kein Nachteil sein muss. Immer mehr Hersteller bieten neben der Bedienung am Gerät auch Smartphone-Apps an, mit denen Sie Ihr Kaffeegetränk bequem vom Sofa aus programmieren können. Obwohl die Apps von Jura, Melitta, Siemens und DeLonghi sehr praktisch sind, ist die App-Steuerung nicht das ausschlaggebende Argument für den Kauf eines Vollautomaten, solange man die Tasse noch selbst unter den Kaffeeauslauf stellen muss.

Mahlwerk & Bohnenbehälter

Ein gutes Kaffeemahlwerk ist eine entscheidende Komponente für die Kaffeequalität, vergleichbar mit einer Siebträgermaschine. Es ist somit eines der wichtigsten Bauteile des Kaffeevollautomaten. Für eine gleichmäßige Extraktion sollte es das Kaffeepulver so homogen wie möglich mahlen.

Bei Kaffeeautomaten finden Sie hauptsächlich zwei Varianten:

  • Kegelmahlwerk aus Edelstahl
  • Scheibenmahlwerk aus Keramik

Kegelmahlwerke aus Keramik und Scheibenmahlwerke aus Edelstahl sind hingegen sehr selten. Für uns spielen Material und Bauweise keine vorrangige Rolle. Viel wichtiger ist, wie viele Mahlstufen das Mahlwerk bietet, wie gut diese nutzbar sind und wie leise der Betrieb ist. Viele Experten halten Keramikmahlwerke für die leisere Option. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Geräuschkulisse primär von der Gehäuse-Isolierung abhängt. In puncto Langlebigkeit hat Edelstahl als Material die Nase vorn. Lange Zeit wurden Mahlwerke aus Edelstahl vor allem in preisgünstigeren Modellen verbaut. Dies ändert sich jedoch zunehmend, da Hersteller auch bei höherpreisigen Geräten auf Edelstahl setzen.

Beim Bohnenbehälter kommt es nicht auf die Größe an. Zwar spielt der Bohnenbehälter eher eine passive Rolle, ist aber dennoch wichtig. Die Hersteller werben gerne mit der Füllmenge des Bohnenfachs. Für uns ist die Größe jedoch zweitrangig. In einem prall gefüllten Behälter verlieren Kaffeebohnen schneller an Aroma, selbst wenn er abgedunkelt und mit einem Aromaschutzdeckel versehen ist. Daher sollten Sie nur so viele Bohnen einfüllen, wie Sie tatsächlich benötigen – zu Hause ist das meist deutlich weniger als im Büro.

Brühgruppe

Vom Mahlwerk gelangt das Kaffeepulver direkt in die Brühgruppe. Als Herzstück des Automaten vereint sie Tamper und Brühkammer: Hier wird das Pulver zu einem Puck verdichtet, durch den das heiße Wasser geleitet wird. Zudem transportiert sie die Kaffeereste in den Tresterbehälter. Oft sind die Brühgruppen fest verbaut.

In Bezug auf die Brühgruppe gibt es zwei Kategorien von Kaffeevollautomaten: Modelle mit herausnehmbarer und Modelle mit fest verbauter Brüheinheit. Die meisten Hersteller setzen auf die entnehmbare Variante. Lediglich bei Jura, WMF und Krups müssen Sie sich ausschließlich auf die ausgeklügelten Reinigungsprogramme verlassen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Programme sehr gründlich arbeiten. Dennoch bevorzugen wir eine herausnehmbare Brühgruppe, da Sie so die volle Kontrolle über die Sauberkeit Ihres Automaten haben. Es kann immer passieren, dass sich Kaffeepulver im Inneren der Maschine verirrt.

Milchaufschäumer

Auch beim Milchsystem gibt es verschiedene Varianten. Von der einfachen Dampflanze, die vor allem in der Einsteigerklasse zu finden ist, über einen Cappuccinatore bis zum integrierten Aufschäumer. Mit einem automatischen Milchschaumsystem kann man heute fast immer rechnen.

Bei der Dampflanze müssen Sie die Milch in einem separaten Pitcher selbst aufschäumen. Dies erfordert etwas Übung, ermöglicht Ihnen aber größeren Einfluss auf Temperatur und Konsistenz des Schaums. Beim Cappuccinatore gibt es Milchschaum auf Knopfdruck. Sie müssen lediglich den Milchschlauch in einen externen Milchbehälter hängen. Integrierte Milchsysteme, wie etwa das LatteCrema-System von DeLonghi, verfügen über einen Milchbehälter, der einfach mit der benötigten Milchmenge befüllt und an den Automaten geklickt wird.

Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Ca209691Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Ca209691*Perfekter Milchschaum wird zu einem immer wichtigeren Kriterium für den Kaffeegenuss.*

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In der Regel liefern die Milchsysteme von Mittelklasse-Geräten einen feinporigen und homogenen Milchschaum, was man von günstigen Modellen nicht immer erwarten kann. Höherpreisige Automaten, wie die des Schweizer Herstellers Jura oder der Nürnberger Marke Nivona, setzen noch einen drauf und liefern Milchschaum in Barista-Qualität.

Wassertank & Wasserfilter

Ähnlich wie beim Bohnenbehälter gilt auch für den Wassertank: Größer ist nicht immer besser. Das Wasser für Ihren Kaffee sollte möglichst frisch sein und nicht tagelang im Behälter stehen. Allerdings benötigt ein Vollautomat Wasser nicht nur für die Kaffeezubereitung, sondern auch für den Milchschaum und das regelmäßige Spülen der Leitungen. Sind Sie ein Vieltrinker oder wird der Automat von mehreren Personen genutzt, sollte der Wassertank jedoch ausreichend groß sein.

Viele Kaffeevollautomaten können mit einem Wasserfilter ausgestattet werden, der den Kalkbefall in der Maschine reduziert. Dies ist grundsätzlich sinnvoll. Sie müssen jedoch beachten, dass der Filter etwa alle drei Monate ausgetauscht werden muss und die Maschine trotz Filters regelmäßig entkalkt werden sollte.

Tresterbehälter & Auffangschale

Diese beiden Komponenten wirken sich vor allem dann auf unsere Bewertung eines Kaffeevollautomaten aus, wenn sie zu klein dimensioniert sind. Nicht nur bei der Zubereitung vieler Getränke sollten Kaffeesatz und Wasserreste ausreichend Platz finden. Auch wenn die Maschine regelmäßig automatisch spült, muss die Auffangschale genügend Fassungsvermögen bieten.

Besondere Features

Neben den grundlegenden Funktionen bieten einige Kaffeevollautomaten verschiedene Extras, die zwar nicht direkt die Kaffeequalität beeinflussen, aber für mehr Komfort sorgen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Ein höhen- und breitenverstellbarer Auslauf für verschiedene Gläser oder Tassen
  • Ein Tassenwärmer für vorgewärmte Tassen oder Gläser
  • Eine Beleuchtung des Auslaufs oder Wassertanks
  • Eine 2-Tassen-Funktion für die gleichzeitige Zubereitung von zwei Getränken
  • Eine One-Touch-Funktion für Getränke ohne Tassenrücken (Bezug ohne die Tasse verschieben zu müssen)
  • Ein doppeltes Mahlwerk und/oder zwei Bohnenfächer für verschiedene Röstungen
  • Eine Sirup-Funktion für aromatisierten Milchschaum
  • Eine Option für kalten Kaffee & kalten Milchschaum (Cold Brew)
  • Eine To-Go-Becher-Funktion zum Befüllen größerer Kaffeebecher

Für weitere Tipps rund um Kaffee und Vollautomaten können Sie gerne bei Coffeeness vorbeischauen!

Unser Favorit: Jura E8 EC

Testsieger: Jura E8 EC

Der Jura E8 ist ein ewiger Klassiker, der seit 2015 auf dem Markt ist und vom Schweizer Hersteller mehrmals überarbeitet wurde. Jetzt ist er mit dem E8 EC in dritter Auflage erschienen und präsentiert sich in einem fast komplett neuen Gewand. Während bei den vorherigen Updates lediglich Details verändert wurden, wirkt die aktuelle Variante fast wie ein neuer Kaffeevollautomat. Der Kaffeevollautomat ist in der neuen EC-Auflage in absoluter Hochform.

Test Kaffeevollautomat: Jura E8 ECTest Kaffeevollautomat: Jura E8 EC

Jura hat das Mahlwerk, die Brühgruppe und die Vorheizfunktion aktualisiert und ein größeres Display mit großen, ansprechenden Tasten und besserer Sichtbarkeit eingebaut. Deshalb dürfte der Kaffeevollautomat jetzt auch für eine ältere Zielgruppe interessant sein. Design und Verarbeitung sind absolut hochwertig, ja sogar luxuriös. Auch die Reinigung geht einfach von der Hand.

Kaffeevollautomat Test: Jura E8 EcKaffeevollautomat Test: Jura E8 Ec*Der Jura E8 EC ist schick und hochwertig verarbeitet.*

Sie können beim Jura E8 EC 17 Kaffeegetränke von Cortado über Cappuccino bis zu Espresso auf Knopfdruck beziehen. Besonders schön ist hier die Extra-Shot-Funktion beim Espresso Macchiato. Kaffee und Espresso kommen stets mit erstklassigen, kräftig-nussigen Noten aus dem Gerät. Das neue, sehr leise Mahlwerk (67,5 Dezibel) zieht sich nach jedem Mahlvorgang kurz auseinander, sodass eventuelle Bohnenreste herausfallen und nichts hängen bleibt. Über ein Drehrad am Bohnenbehälter können Sie den Mahlgrad von „mild“ bis „intense“ einstellen.

Die Profi-Feinschaumdüse liefert exzellenten, cremigen Milchschaum. Einziges Manko: Die Zubereitung von Milchschaum erfolgt in Sekundenangaben. Sie müssen sich also je nach Getränk und Tassengröße an die richtige Menge herantasten. Wir haben in unserem Test für Latte 27 Sekunden, für Cappuccino 21 Sekunden ausgewählt. Der Jura E8 EC ist in verschiedenen Farben verfügbar und überzeugt beim Preis und der Leistung. Das neue Gesamtkonzept des Jura E8 EC hat uns wirklich gut gefallen.

Reinigung und Pflege

Die Reinigung geht einfach von der Hand, die Abtropfschale und der Tresterbehälter sind spülmaschinenfest. Den Wassertank montieren Sie mit einem Handgriff ab. Das Gerät verfügt zudem über automatische Reinigungs- und Entkalkungsprogramme sowie eine Wasserhärteeinstellung.

Einen Extrapunkt hat das Reinigungskonzept für das Milchsystem verdient. Hierfür stehen Ihnen ein schnelles Spülprogramm und eines für die gründliche Reinigung zur Auswahl. Jura liefert Ihnen passende Reinigungstabletten sowie ein kleines Behältnis für die Reinigung mit, das Sie auf die Abtropfschale stellen. Der Behälter ist nicht nur beim Säubern, sondern auch beim Entkalken und Durchspülen der Brühgruppe ein praktischer Helfer.

Jura E8 EC im Testspiegel

Das ETM-Magazin hat den Kaffeevollautomaten getestet und das Gesamturteil „Sehr Gut“ vergeben:
„Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die Espresso, Cappuccino usw. als wirkliches Genusserlebnis ansehen und sich aus diesem Grunde immer wieder eines in allen Teilen erlesenen Geschmacks sicher sein wollen – und dieser Geschmack soll sich in vollem Maße an die persönlichen Ansprüche anpassen lassen.“

Das Magazin Computerbild hat Jura E8 EC ebenfalls unter die Lupe genommen und dem Gerät die Note 1,7 verliehen:
„Für Jura mag der E8 (EC) noch zur Mittelklasse gehören. Der Test sagt allerdings klar: Das ist ein Kaffeevollautomat der Ober- bis Premiumklasse. Die Ausstattung ist üppig, das Konzept mit separatem Auslauf für Milchkaffees geht voll auf. Auch die Bedienung geht einfach, die Reinigung sogar noch besser. Und der Espresso ist schlichtweg hervorragend. Ein Sonderlob hat das Reinigungskonzept für das Milchsystem verdient.“

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Alternativen im Detail

Nivona Nivo 8’101: Die Oberklasse-Erfahrung

Der Nivona Nivo 8’101, unser ehemaliger Testsieger, schließt gekonnt die Lücke zur absoluten – oft alltagsfernen – Luxusklasse. Gleichzeitig ist er das beste Gerät des Nürnberger Herstellers. Erwarten können Sie erstklassige Getränke und starke Ergebnisse bei Milchschaum, Mahlwerk und Reinigung. Die Bedienung geht wunderbar leicht von der Hand.

Kaffeevollautomat Test: NivonaKaffeevollautomat Test: Nivona

Offen gesagt bietet der Nivona Nivo 8′ keinerlei Angriffsfläche. Er hat zwar seinen Preis, liefert aber absolute Qualität – von außen, von innen, bei den Funktionen und in den Tassen. Das elektronische Mahlwerk, das innovative Cappuccinatore-Milchsystem mit Milchschlauch, der clevere Bohnen-Sensor zur Überwachung des Füllstands im Bohnenbehälter, die praktische 2-Tassen-Funktion, die flexibel einstellbare Kaffeemenge, die Aroma-Technologie sowie die futuristische Bedienung und Live-Programmierung aller Getränke sind nur einige seiner Stärken. Sie können den Vollautomaten zudem bequem per App steuern.

Jeder Kaffee kommt ideal temperiert und ausgesprochen schnell aus der Maschine in die Tasse. Das gilt auch für den Milchschaum, den Sie außerdem in verschiedenen Konsistenzen zubereiten können. Mit seiner tollen Leistung und einem guten Preis von rund 1.100 Euro gehört der Nivona Nivo 8’101 deshalb verdient zu unseren Empfehlungen.

DeLonghi Magnifica Start ECAM222.60.BG: Der vielseitige Einsteiger

Der DeLonghi Magnifica Start ECAM222.60.BG, Nachfolger des Magnifica S, ist ein hervorragendes Einsteigergerät und ein günstiger Alleskönner. Beim Kauf können Sie sich für eine Version mit Milchschaumdüse oder eine Variante mit integriertem Milchschaumsystem entscheiden. Der Vollautomat sieht jetzt auch zeitgemäßer aus und die Kaffeezubereitung ist um Längen besser als bei so manchem Neuling. Sie erhalten vollmundigen, starken Kaffee und Espresso.

Test Vollautomat ohne vollen Preis - Günstiges Angebot für DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110: DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110Test Vollautomat ohne vollen Preis – Günstiges Angebot für DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110: DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110

Der Magnifica Start beweist, dass es für eine perfekte Tasse Espresso keine technischen Spielereien braucht. Der cremig-fließfreudige Milchschaum überzeugt beim Einfachkaffeeautomaten ebenfalls. Ansonsten besitzt das kompakte Gerät Touch-Tasten für die Bedienung. Sie können bis zu 13 Mahlgrade anwählen und Temperatur sowie Kaffeestärke einstellen. Praktisch ist zudem die 2-Tassen-Funktion für Kaffee. Wenn Sie einen günstigen Qualitäts-Kaffeevollautomaten mit selbsterklärendem Handling und guten Getränken ins Auge fassen, ist der Magnifica Start definitiv ein Tipp.

Jura J8 Twin: Luxus für anspruchsvolle Genießer

Mit dem Jura J8 Twin, einem Nachfolger des J8, ist ein weiteres Gerät des Schweizer Herstellers in den Empfehlungen gelandet. Der hochwertige Luxus-Kaffeeautomat mit Sirup-Aufsatz, großem Display, zwei Mahlwerken und Bohnenfächern überzeugt mit vielen Features und Highlights. Er verzichtet auf eine vollelektronische Steuerung, besitzt allerdings eine „aktive Mahlgradüberwachung“. Zudem können Sie 31 verschiedene Kaffeespezialitäten zubereiten, und eine Extra-Shot-Funktion ist inklusive. Außerdem erlaubt der Jura J8 Twin eine Bedienung per App.

Test Kaffeevollautomat: Jura J8 TwinTest Kaffeevollautomat: Jura J8 Twin

Das Mahlwerk hat sechs Stufen. Das klingt zuerst nach nicht viel, doch in unserem Test zeigte sich, dass es ausreicht, um alle Nuancen aus den Kaffeebohnen zu entlocken. Nach dem Mahlen ziehen sich die Mühlenkegel noch einmal kurz auseinander, um eventuelle Bohnenreste zu entfernen. Dieses sinnvolle Feature gab es bisher nur bei neuen DeLonghi-Geräten. Kaffee und Espresso sind vollmundig, weich und reich an Aromen. Nur die Espressotemperatur könnte unserer Meinung nach etwas höher sein. Der Kaffee landet allerdings schön heiß in der Tasse.

Das One-Touch-Milchsystem mit Extra-Auslauf sorgt dafür, dass Sie Cappuccino, Latte und Co. auf Knopfdruck bekommen, ohne den Milchschaum extra beziehen zu müssen. Dieser ist natürlich, wie bei Jura zu erwarten, blasenfrei, wunderbar fluffig-cremig und erstklassig. Sirup-Fans kommen ebenfalls nicht zu kurz: Die Sweet-Foam-Funktion sorgt dafür, dass der Sirup direkt mit der Milch vermengt wird, sodass er sich im Getränk schön verteilt. Bei der Reinigung müssen Sie nichts selbst machen, der Jura J8 Twin meldet sich, sobald es etwas zu säubern gibt. Die Schweizer verlangen für all diese Highlights einen ordentlichen Preis. Aktuell zahlen Sie für den Jura J8 Twin um die 2.000 Euro. Wenn Sie vom doppelten Mahlwerk Gebrauch machen und experimentieren wollen, ist der Gigant eine Empfehlung, ansonsten reicht auch der Jura J8 aus.

DeLonghi Rivelia: Die Innovation für Kaffeebohnen-Liebhaber

Der neue DeLonghi Rivelia sieht schick aus und ist hochwertig verarbeitet, besticht aber vor allem durch seine Innovation. Grund ist unter anderem das Beam Switch System: Statt Bohnen umständlich zu wechseln, tauschen Sie hier einfach den ganzen Bohnenbehälter (je 250 Gramm) aus. Sie können also je nach Lust und Laune mit verschiedenen Bohnensorten experimentieren.

Test Kaffeevollautomat: DeLonghi RiveliaTest Kaffeevollautomat: DeLonghi Rivelia

Der DeLonghi Rivelia ist zudem wunderbar kompakt und passt in jede Single-Küche. Weitere Pluspunkte sind das 3,5-Zoll-Touchscreen mit „lernendem“ Menü sowie das hochwertige Kegelmahlwerk aus Edelstahl mit stufenlosem Mahlwerk und Bohnen-Automatik für die Anpassung von Kaffee- und Aromaprofil. Außerdem erlaubt das Gerät bis zu vier Benutzerprofile, sodass der DeLonghi Rivelia nicht nur für Singles, sondern auch für Familien und Wohngemeinschaften interessant ist.

Sie können bis zu 16 vorprogrammierte Kaffeespezialitäten auswählen und die Temperatur sowie Dosierung flexibel einstellen. Die Bedienung erfolgt intuitiv. Kaffee und Espresso gelingen hervorragend und kommen mit reichlich Lebendigkeit und frischen Noten aus dem Gerät. Außerdem sind sie mit 60 Grad Celsius (Espresso) und 79 Grad Celsius (Kaffee) schön heiß. Toll ist, dass sich der Milchschaumrüssel herausziehen und flexibel zurechtbiegen lässt, sodass Sie verschiedene Gefäße unter den Auslauf stellen können. Überzeugt hat uns darüber hinaus die fluffig-cremige Milchschaumqualität.

Beim Mahlvorg