Fermentation: Kimchi & Grünkohl selbstgemacht – Ein WDR-Erlebnis

Zutaten für die Fermentation von Gemüse

Vor ein paar Tagen erreichte mich ein Anruf einer Redakteurin des WDR. Die Frage, ob ich Lust hätte, mal wieder vor der Kamera zu stehen, überraschte mich. Ehrlich gesagt, mein erster Gedanke war: „Nein!“. Als Mutter eines sechs Monate alten Babys bin ich froh, wenn ich überhaupt zum Duschen komme, geschweige denn für einen mehrstündigen Fernsehdreh! Doch ich glaube fest daran, dass man mit seinen Aufgaben wächst. Spontan und voller Tatendrang sagte ich „Ja“. Das Thema war Fermentation, ein spannendes Feld, das im Grunde auf das gute alte Einlegen zurückgeht, wie es unsere Großmütter schon im Keller praktizierten. Es ist faszinierend, wie aus einfachen Zutaten mit etwas Zeit und den richtigen Mikroorganismen wahre Geschmackswunder entstehen können. Wenn man neben traditionellen Konservierungsmethoden auch Lust auf süße Genüsse hat, sind vielleicht auch unsere gefüllte Pfannkuchen eine spannende Entdeckung für Ihre Küche.

Zutaten für die Fermentation von GemüseZutaten für die Fermentation von Gemüse

Was ist Fermentation und warum ist sie so faszinierend?

Fermentation ist eine uralte Methode, Lebensmittel nicht nur haltbar zu machen, sondern auch ihren Geschmack und ihre Nährwerte zu verbessern. Durch die Tätigkeit von Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien entstehen neue Aromen, und die Lebensmittel werden oft leichter verdaulich. Denken Sie nur an deutsches Sauerkraut, koreanisches Kimchi oder auch Joghurt und Käse – all dies sind Produkte der Fermentation. Dieser Prozess ist nicht nur eine nachhaltige Art der Lebensmittelzubereitung, sondern auch ein wahrer Booster für unsere Darmgesundheit, da fermentierte Produkte oft probiotisch wirken. Für mich persönlich ist die Freude am Experimentieren mit Lebensmitteln, die ich später genieße, unbezahlbar.

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Unser WDR-Dreh: Von der Idee zum fertigen Kimchi und Grünkohl

Beim WDR-Dreh stand die Zubereitung von Kimchi im Mittelpunkt. Ich hatte schon vor Jahren einmal Kimchi zubereitet und wusste, wie viel Spaß das macht und wie köstlich das Ergebnis sein kann. Meine Idee, zusätzlich auch Grünkohl vor der Kamera einzulegen, stieß sofort auf Begeisterung bei der Redakteurin, und so stand das grobe Programm für den Drehtag fest. Um nicht ganz allein in meiner Küche zu stehen, habe ich schnell Julius gefragt, ob er Lust hätte, mitzukochen und mitzudrehen – und er war sofort dabei. Zu zweit war es ein wirklich unterhaltsames Erlebnis, die Welt der Fermentation im Fernsehen zu präsentieren. Der Beitrag wurde übrigens am 20.11.24 um 19:30 Uhr in der Lokalzeit Ruhr ausgestrahlt und ist sicherlich noch in der Mediathek zu finden.

Bloggende Köche Julius und die Autorin beim WDR-DrehBloggende Köche Julius und die Autorin beim WDR-Dreh

Rezept: Koreanisches Kimchi selbst zubereiten

Kimchi, das würzige, fermentierte Nationalgericht Koreas, hat seinen Siegeszug längst auch in Europa angetreten. Die Kombination aus knackigem Chinakohl, scharfem Ingwer und Knoblauch sowie den charakteristischen Gochugaru-Chiliflocken ist unvergleichlich und passt hervorragend zu vielen Gerichten. Probieren Sie dieses Rezept aus und entdecken Sie die Vielfalt der Aromen. Wer sich für weitere kulinarische Experimente in der Küche begeistert, findet vielleicht auch Inspiration bei Blätterteig Rezepten.

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Chinakohl
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1/4 Zwiebel
  • 1/2 Apfel
  • 1 EL Ingwer, fein gehackt
  • 2 Möhren
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Fischsauce
  • 55 g Meersalz
  • 50 g Chiliflocken (Kochukaru)
  • 250 ml Wasser
  • 50 g Mehl (Klebreismehl)

Zubereitung

  1. Den Kohl in mundgerechte Stücke schneiden und gründlich waschen. Gut salzen und für mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Anschließend mehrmals mit kaltem Wasser ausspülen und gut abtropfen lassen.
  2. Für die Kimchipaste Wasser und Reismehl in einem Topf vermischen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze kochen, bis es sich zu einem Brei verdickt. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Die Möhren und Frühlingszwiebeln in ca. 4 cm lange, feine Stifte schneiden.
  4. Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Fischsauce und Apfel in einen Mixer geben und zu einer glatten Masse pürieren.
  5. Alles zusammen mit den Chiliflocken, den geschnittenen Möhren und Frühlingszwiebeln zu dem abgekühlten Reisbrei geben und gut vermischen.
  6. Jetzt die Paste zum vorbereiteten Kohl geben und alles gut vermengen. Am besten benutzen Sie dabei Handschuhe.
  7. Das fertige Kimchi in kleine Gläser (ca. 250 ml) füllen. Wichtig ist, dass die Gläser gut gestopft werden, sodass keine Luftblasen im Kimchi sind. Lassen Sie mindestens 1 cm freien Platz zum Deckel, da sich der Kohl beim Fermentieren ausdehnt.
  8. Die Gläser im Kühlschrank aufbewahren. Das Kimchi kann sofort gegessen werden, schmeckt aber am besten nach 2–3 Wochen. Solange das Glas nicht geöffnet wird, hält es sich wochenlang im Kühlschrank.
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Einmachgläser mit fermentiertem Kimchi und frischen ZutatenEinmachgläser mit fermentiertem Kimchi und frischen Zutaten

Rezept: Eingelegter Grünkohl mit Senfkörnern – Eine norddeutsche Delikatesse neu interpretiert

Grünkohl ist in Norddeutschland ein Winterklassiker, doch eingelegt erlebt er eine völlig neue Dimension des Geschmacks. Die säuerliche Note durch die Fermentation gepaart mit den würzigen Senfkörnern und der Süße der Birne macht ihn zu einer außergewöhnlichen Beilage, die nicht nur lecker, sondern auch reich an Vitaminen ist. Wer nach dieser herzhaften Variante noch Lust auf etwas Süßes hat, könnte von süße Blätterteig Rezepte begeistert sein.

Zutaten

  • 500 g Grünkohl
  • 10 g Salz
  • 1 Birne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g braune Senfkörner

Zubereitung

  1. Grünkohl waschen und kleinschneiden.
  2. Zwiebel und Birne in kleine Würfel schneiden.
  3. Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit den Senfkörnern und dem Salz vermengen. Der Kohl fängt dann leicht an zu „schwitzen“.
  4. Alles ins Glas füllen, bis oben nur noch 2-3 cm Platz sind, und das Ganze mit Wasser auffüllen. Ränder säubern und ordentlich verschließen.
  5. Für 2 Wochen in den Kühlschrank stellen. Ich esse den eingelegten Grünkohl gerne mit Pellkartoffeln als Beilage.

Eingelegter Grünkohl in einem Weckglas, bereit zur FermentationEingelegter Grünkohl in einem Weckglas, bereit zur Fermentation

Fermentation: Ein Gewinn für jede Küche

Die Teilnahme am WDR-Dreh war eine fantastische Erfahrung und hat mir wieder einmal gezeigt, wie viel Freude und Genuss in der Fermentation steckt. Es ist nicht nur eine Technik, um Lebensmittel haltbar zu machen, sondern auch eine kreative Möglichkeit, neue Geschmacksnuancen zu entdecken und die eigene Küche zu bereichern. Der eingelegte Grünkohl war eine echte Überraschung und beweist, dass sich auch traditionelle Gemüsesorten hervorragend für die Fermentation eignen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich selbst einmal an diesen spannenden Prozessen zu versuchen. Die Ergebnisse sind oft einfacher zu erzielen und köstlicher, als man denkt. Für weitere Inspirationen und kulinarische Entdeckungen, vielleicht auch im Bereich Blätterteig süß oder Blätterteig Nutella, schauen Sie gerne auf Shock Naue vorbei!

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