Werder Bremen sichert sich späten Punkt gegen Borussia Mönchengladbach

In einem dramatischen Bundesligaspiel hat Werder Bremen am 20. Spieltag im Weserstadion einen wichtigen Punkt gegen Borussia Mönchengladbach erkämpft. Es war der junge Keke Topp, der in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem sehenswerten Zauberschuss aus der Drehung ins lange Eck den 1:1-Ausgleich erzielte. Ein Punkt, der für die Grün-Weißen von enormer Bedeutung sein könnte, da eine Niederlage sie auf einen direkten Abstiegsplatz katapultiert hätte.

Die Erleichterung war nach dem Schlusspfiff spürbar, auch wenn die anfängliche Zielsetzung, drei Punkte zu Hause zu behalten, nicht erreicht wurde. Für Trainer Steffen und sein Team bleibt die Situation angespannt. Werder steckt weiterhin tief im Negativstrudel, was sich auch in den Statistiken widerspiegelt: Mit lediglich 22 erzielten Treffern in 20 Spielen ist die Torausbeute besorgniserregend. Hinzu kommen 38 Gegentore, die Bremen die zweitschlechteste Tordifferenz der Liga bescheren, nur Schlusslicht Heidenheim ist hier noch schlechter aufgestellt. Während die Clubs in der Bundesliga um jeden Punkt kämpfen, blicken viele Fans bereits gespannt auf die Europameisterschaft 2024.

Ein hart umkämpftes Unentschieden im Weserstadion

Zäher Beginn und Njinmahs verpasste Chance

Es dauerte bis zur 20. Spielminute, ehe im Weserstadion die erste ernsthafte Torgefahr aufkam. Eine schnell ausgeführte Ecke der Borussia wurde zum Bumerang für die Gäste. Werder konterte blitzschnell über Samuel Mbangula, der erstmals seit dem 14. Spieltag wieder in der Startelf stand. Der Belgier zündete den Turbo und steckte geschickt auf Justin Njinmah durch. Doch der Mittelstürmer scheiterte im Eins-gegen-eins-Duell am Bein von Gladbach-Keeper Moritz Nicolas. Abgesehen von dieser Szene blieb die erste Halbzeit weitestgehend ereignisarm. Beiden Teams war die mangelnde Form und das fehlende Selbstvertrauen anzumerken – Gladbach hatte aus den jüngsten drei Partien ebenfalls nur einen Punkt geholt. Die Bundesliga liefert oft Dramen, die es in sich haben, ähnlich wie spannende Begegnungen, die man im Spielbericht Man City Everton nachlesen kann.

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Werder startet stark in die zweite Hälfte – doch Gladbach schlägt zu

Nach der Pause kehrte Werder Bremen mit deutlich mehr Elan auf den Platz zurück. Eine Führung der Gäste schien zu diesem Zeitpunkt kaum vorstellbar, denn die Bremer ließen den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen und den Gegner hinterherjagen. Yukinari Sugawara zwang Nicolas in der 47. Minute zu einer spektakulären Flugeinlage, und nur zwei Minuten später verpasste der Japaner nach einer Ecke denkbar knapp den Ball. Auch Njinmah hatte in der 53. Minute eine weitere gute Schusschance, die er jedoch ungenutzt ließ.

Doch Werder fühlte sich womöglich zu sicher. Völlig überraschend drehte Gladbach das Spiel und schaltete schnell um. Rocco Reitz schickte Franck Honorat mit einem präzisen Steilpass über die rechte Seite in den Strafraum. Karim Coulibaly grätschte ins Leere, der Franzose Honorat zog zum Tor, legte aber vor Mio Backhaus noch einmal quer, sodass Haris Tabakovic nur noch zum 1:0 einschieben musste (62.).

Die Schlussphase: Werders Druck und Topps Zaubermoment

Nach dem Rückstand musste sich Werder Bremen zunächst schütteln, erhöhte in der Schlussphase aber kontinuierlich den Druck auf das Gladbacher Tor. Der Ausgleich lag in der 84. Minute gleich zweimal in der Luft: Nach einer feinen Kombination kam Isaac Schmidt aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte aber an einem glänzend reagierenden Nicolas. Sekunden später zog Senne Lynen vom Sechzehner ab – der Ball prallte jedoch an den Pfosten! Vier Minuten später prüfte auch Olivier Deman noch einmal den Gladbacher Schlussmann. Erst Keke Topp war es dann, der Nicolas in der 90.+4 Minute mit seinem sehenswerten Treffer bezwingen konnte. Spieler wie Keke Topp, die mit jungen Jahren den Unterschied machen, erinnern an die Hoffnungen, die auf aufstrebende Talente wie Mick Schumacher in der Saison 2023 gesetzt werden.

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Die Bedeutung des Punktgewinns für Werder Bremen

Bleibt die Frage, wie viel dieser Punkt tatsächlich wert ist. Gibt er der Mannschaft neue Hoffnung und den nötigen Schub, um den Negativtrend zu stoppen? Oder war es lediglich ein weiteres siegloses Spiel für die Bremer, das die fundamentalen Probleme nicht lösen kann? Die Belastung für die Spieler ist immens, der F1 Rennkalender 2022 zeigt eine ähnliche Dichte an Terminen für Motorsportler. Werder muss dringend an seiner Effizienz im Angriff und der Stabilität in der Defensive arbeiten, um nicht noch tiefer in den Abstiegskampf zu geraten. Jeder Verein hat seinen Formel 1 Kalender 2022 der Saison, einen minutiösen Plan, um erfolgreich zu sein.

Spieldetails vom 20. Spieltag

Datum: 31.01.2026, 15:30 Uhr

Werder Bremen 1

Backhaus – Malatini (75. Schmidt), Friedl, Coulibaly – Sugawara (64. Grüll), Lynen, Deman – R. Schmid, Stage – Njinmah (64. Milosevic), Mbangula (88. Topp)

Borussia M’gladbach 1

Nicolas – Sander (69. M. Friedrich), N. Elvedi, Chiarodia – Scally (84. Castrop), Y. Engelhardt, Netz – Reitz, Neuhaus (57. Stöger) – Honorat, Tabakovic (84. Machino)

Tore

  • 0:1 Tabakovic (61.)
  • 1:1 Topp (90. +4)

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