Der europäische Feldzug von West Ham United begann mit einem hart erkämpften 3:1-Sieg gegen den rumänischen Vertreter FCSB in der Europa Conference League. Dieses Auftaktspiel der Gruppe B im London Stadium fand unter ungewöhnlichen und emotionalen Umständen statt, da es nur wenige Stunden nach der traurigen Nachricht vom Tod der Königin Elizabeth II. ausgetragen wurde. Die Entscheidung, das Spiel fortzusetzen, fiel nach Gesprächen zwischen dem englischen Fußballverband und der UEFA, primär aus Sorge um die Sicherheit der bereits anwesenden Tausenden von Anhängern, darunter rund 3.000 Gästefans aus Rumänien.
Die Atmosphäre im Herzen des Olympiaparks, der nach der verstorbenen Monarchin benannt ist, war entsprechend geprägt von Würde und Trauer. Vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute, die von einem spontanen Chor der Menge mit “God Save The Queen” begleitet wurde. Spieler beider Mannschaften trugen Trauerflor, um ihren Respekt zu erweisen. Trotz dieser bedrückenden Umstände musste der Fokus auf das sportliche Geschehen gelegt werden, da ein wichtiger Start in den europäischen Wettbewerb bevorstand.
Die ungewöhnlichen Umstände und West Hams europäische Ambitionen
Die Nachricht vom Tod der Königin am Nachmittag des Spieltages schuf eine einzigartige Kulisse. Die englischen Sportverbände standen vor der schwierigen Entscheidung, wie mit den anstehenden Veranstaltungen umzugehen sei. Die Wahl, das Spiel im London Stadium stattfinden zu lassen, spiegelte die Notwendigkeit wider, die Sicherheit und Logistik für die bereits versammelten Fans zu gewährleisten. Diese Situation unterstrich die Bedeutung des Fußballs als Bindeglied in der Gesellschaft, selbst in Zeiten nationaler Trauer. Für West Ham ging es nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern auch darum, die Nation würdig zu repräsentieren.
Ein Blick auf den Gegner und historische Begegnungen
FCSB, einst bekannt als Steaua Bukarest und Gewinner des Europapokals der Landesmeister, reiste als 13. der rumänischen Liga 1 an. Trotz ihrer aktuellen Ligaposition waren sie kein zu unterschätzender Gegner. Die Hammers hatten zudem eine unglückliche Historie mit rumänischen Mannschaften: In den Jahren 2015 und 2016 schieden sie zweimal gegen Astra Giurgiu aus der Europa League aus. Dieses Mal war die Motivation groß, diese Serie zu durchbrechen und einen positiven Start in die Conference League zu finden, die eine wichtige Plattform für englische Vereine bietet, um sich auf europäischer Ebene zu beweisen. Solche Duelle erinnern Fußballfans weltweit an die intensiven Begegnungen, die Namen wie cristiano ronaldo messi zu Legenden gemacht haben.
Der Spielverlauf: Überraschende Führung und taktische Anpassungen
Das Spiel begann für West Ham alles andere als optimal. In der 34. Minute gingen die Rumänen überraschend in Führung, als Darius Olaru auf der rechten Seite durchbrach und eine flache Hereingabe lieferte, die Andrei Cordea am langen Pfosten zum 0:1 verwandelte. Kurz vor der Halbzeitpause hätte West Ham den Ausgleich erzielen müssen, doch Gianluca Scamacca, die italienische Neuverpflichtung mit hohem Preisschild, verfehlte nach einem Pass von Flynn Downes das Tor deutlich.
Trainer David Moyes reagierte in der Halbzeit entschlossen und nahm eine Dreifachauswechslung vor, die sich als spielentscheidend erweisen sollte. Michail Antonio, Jarrod Bowen und Rekordzugang Lucas Paquetá ersetzten Saïd Benrahma, Manuel Lanzini und Scamacca. Diese frischen Kräfte brachten eine neue Dynamik ins Spiel der Hammers. Auch wenn sie nicht die Superstars wie mbappe messi sind, so haben diese Spieler doch das Potenzial, entscheidende Momente zu kreieren.
Die Wende: Elfmeter, Emerson und Antonio besiegeln den Sieg
Die taktischen Umstellungen zahlten sich in der 65. Minute aus. Cornet wurde im Strafraum vom FCSB-Torhüter Stefan Târnovanu bei einem hohen Ballkontakt gefoult, und der französische Schiedsrichter Benoît Bastien zeigte auf den Elfmeterpunkt. Nach einer längeren Behandlungspause für Cornet trat Jarrod Bowen an und verwandelte den Strafstoß sicher und wuchtig hoch ins Netz – der verdiente Ausgleich. Neun Minuten später setzte der ehemalige Chelsea-Verteidiger Emerson Palmieri nach einem Durcheinander im Strafraum nach und brachte West Ham in Führung. In der Schlussminute machte Michail Antonio mit einem energischen Durchbruch durch die FCSB-Abwehr den Deckel drauf und sicherte den 3:1-Endstand. Diese Art von Durchbrüchen und Toren zeigt die Qualität, die auch Spieler wie al nassr ronaldo in ihren Teams demonstrieren.
Ausblick auf die Gruppenphase
Dieser Sieg war ein wichtiger erster Schritt für West Ham in der Europa Conference League. Er verschafft dem Team von David Moyes nicht nur drei Punkte, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Die nächste Herausforderung wartet bereits am Donnerstag, wenn die Hammers zum zweiten Gruppenspiel beim dänischen Vertreter Silkeborg IF antreten müssen. Ein starker Start ist entscheidend, um in einem europäischen Wettbewerb bestehen zu können, wo jedes Spiel zählt und die Leistungsträger wie cristiano ronaldo newcastle immer im Fokus stehen.
Insgesamt war es ein denkwürdiger Abend im London Stadium – geprägt von Trauer und Respekt für die verstorbene Königin, aber auch von einem entschlossenen Comeback und einem wichtigen Sieg für West Ham United. Dieser Auftakt legt den Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche europäische Kampagne in dieser Saison.
