WinRAR: Mehr als nur ein Pop-up – Warum ich eine Lizenz gekauft habe

Jahrelang war es ein treuer Begleiter auf unseren Computern, oft ignoriert, doch stets präsent: WinRAR und sein legendäres, nie endendes Testangebot. Wer von uns hat nicht die verhasste Pop-up-Meldung nach Ablauf der 40-tägigen Testphase routiniert weggeklickt? Eine eigene Lizenz zu erwerben, schien für den privaten Gebrauch fast eine Selbstverständlichkeit zu sein, die man übersprang – sei es aus Prinzip, aus schlechtem Gewissen oder schlichtweg aus Versehen. Auch ich gehörte zu dieser großen Gemeinschaft. Doch das änderte sich kürzlich. WinRAR Antivirus Pro 2020 Vollversion ist zwar ein anderer Softwarebereich, aber das Prinzip, Lizenzen zu kaufen, wird deutlich.

Meine Entscheidung, nun doch eine Lizenz zu erwerben, basiert auf drei Hauptgründen:

  1. Geschäftliche Notwendigkeit: Da ich nun ein eigenes Unternehmen führe, ist es mir wichtig, rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
  2. Persönliche Neugier: Ich war neugierig auf den Prozess des Lizenzkaufs und wollte diese Erfahrung selbst durchlaufen.
  3. Sammlerstück: Für mich hat eine physische WinRAR-Lizenz auch einen gewissen Sammlerwert, den man stolz im Büro präsentieren kann.

Die WinRAR-Lizenzvereinbarung: Ein Blick hinter die Kulissen

Ein kurzer Rückblick auf die Lizenzvereinbarung von WinRAR zeigt die klare Haltung des Herstellers:

  1. Die Software wird im Try-before-you-buy-Verfahren vertrieben. Das bedeutet, dass jeder die Software während einer Testphase von maximal 40 Tagen kostenlos nutzen kann. Nach Ablauf dieser Testphase muss der Benutzer eine Lizenz erwerben, um die Software weiterhin nutzen zu können.

Trotz dieser eindeutigen Formulierung wissen wir alle, dass die Realität oft anders aussieht. Nach Ablauf der Testphase werden wir Zeugen eines vertrauten Schauspiels: das wiederholte Klicken auf den “Schließen”-Button.

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Es gibt unzählige Witze und Memes über WinRAR, die ich in diesen Beitrag integriert habe und die mich immer wieder zum Lachen bringen.

Der Kaufprozess: Eine unerwartete Entdeckung

An einem sonnigen Tag wagte ich mich in den WinRAR Webshop. Zu meiner Überraschung stieß ich dort auf eine Bestellseite, die eine Option zur physischen Lieferung auf CD anbot. Zuerst hielt ich es für einen Scherz. Wer bestellt denn heute noch Software auf CD? Doch ich fügte die CD meinem Warenkorb hinzu, um zu sehen, was passiert. Kurz nach der Bestellung erhielt ich eine E-Mail, die meine Neugier weiter weckte.

Ich beschloss, dem WinRAR-Vertriebsteam zu schreiben und meine Überraschung über die CD-Option auszudrücken. Ich fragte sie, wie viele Lizenzen sie jährlich verkaufen würden. Die Frage, die uns alle beschäftigt: Wie verdient WinRAR Geld? Sie verkaufen täglich eine beträchtliche Anzahl von Lizenzen an Unternehmen. Auch wenn mir die genauen Zahlen nicht vorliegen, war ich doch am meisten von der Menge der physischen CDs überrascht, die jedes Jahr versendet werden. Können Sie sich das vorstellen?

Nach vier Wochen Wartezeit traf meine CD ein. Da meine Geräte keinen integrierten CD/DVD-Player mehr hatten, kaufte ich zusätzlich ein externes Laufwerk.

Die Disc enthielt die Installationsdateien und den WinRAR-Schlüssel und bootete sogar automatisch.

Nach der Installation konnte ich endlich meine Lizenz offiziell hinzufügen. Ein stolzer Moment!

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Ein Stück an der Wand: Die gerahmte Lizenz

Ich hatte schon öfter davon gehört, dass Leute ihre WinRAR-CDs und Lizenzen einrahmen. Das erschien mir als die perfekte Idee, um dieses Stück Softwaregeschichte zu würdigen. Ich kaufte einen Bilderrahmen und präsentiere nun diese beeindruckende “Kunstwerk” in meinem Büro. Sieht das nicht großartig aus?

Fazit: Mehr als nur ein Wegwerf-Pop-up

Was als Scherz begann, weil ich neugierig auf die CD-Lieferung war, entwickelte sich zu einer unterhaltsamen Erfahrung: die Bestellung von WinRAR, der Erhalt der CD, der Kontakt mit dem Vertriebsteam, die Beschaffung eines Lesegeräts und schließlich das Einrahmen des Ganzen für die Wand. Wenn Sie ähnliche Ambitionen haben, finden Sie hier meine Einkaufsliste:

Ich bin auch auf eine lustige iPad-Hülle gestoßen:

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Danke fürs Lesen! Und vergessen Sie nicht, sich Ihre eigene Lizenz zu besorgen!