Malaysias Engagement in internationalen Umweltabkommen: Ein starkes Signal aus Genf

Malaysia nimmt eine zunehmend proaktive Rolle in der globalen Umweltpolitik ein und unterstreicht sein Engagement für den Schutz menschlicher Gesundheit und der Umwelt. Dies wurde kürzlich durch den Arbeitsbesuch von YB Nik Nazmi Nik Ahmad, Minister für natürliche Ressourcen und ökologische Nachhaltigkeit Malaysias, in Genf, Schweiz, bekräftigt. Vom 30. April bis zum 1. Mai 2025 leitete Minister Nik Nazmi die malaysische Delegation beim hochrangigen Segment der Konferenzen der Vertragsparteien der Basler, Rotterdamer und Stockholmer Konventionen (BRS-COPs). Dieses Treffen diente als entscheidende Plattform, um internationale Anstrengungen zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung, des Klimawandels und des Verlusts der biologischen Vielfalt zu verstärken.

Die BRS-Konventionen – die Basler Konvention über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung, die Rotterdamer Konvention über das Verfahren der vorherigen Zustimmung für bestimmte gefährliche Chemikalien und Pestizide im internationalen Handel und die Stockholmer Konvention über persistente organische Schadstoffe (POPs) – bilden das Rückgrat der globalen Bemühungen zum Schutz vor gefährlichen Stoffen und Abfällen. Malaysia ist Vertragspartei der Basler und Rotterdamer Konventionen und hat aktiv Schritte unternommen, um seine nationalen Politiken mit den Zielen der Stockholmer Konvention in Einklang zu bringen. Dies zeigt Malaysias umfassenden Ansatz, Umweltprobleme sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene anzugehen.

Während des Ministerial Roundtable Discussions, einem zentralen Bestandteil des hochrangigen Segments, nutzte Minister Nik Nazmi die Gelegenheit, um die integrierte Strategie Malaysias hervorzuheben. Er erläuterte, wie Malaysia die Umsetzung der Basler und Rotterdamer Konventionen mit nationalen Initiativen wie der Nationalen Politik zur Biologischen Vielfalt 2022–2030 und strengen Durchsetzungsmaßnahmen gemäß dem Umweltschutzgesetz verbindet. Diese ganzheitliche Herangehensweise demonstriert ein tiefes Verständnis für die Vernetzung globaler Umweltprobleme und die Notwendigkeit koordinierter Maßnahmen. Der Minister teilte auch bewährte Praktiken Malaysias, darunter den Einsatz digitaler Systeme zur Überwachung und Berichterstattung sowie die verbesserte Koordinierung zwischen verschiedenen Regierungsbehörden. Solche Initiativen sind entscheidend, um die Effizienz und Transparenz im Umweltmanagement zu steigern.

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Ein weiteres wichtiges Thema, das auf der Konferenz angesprochen wurde, war die Förderung einer Kreislaufwirtschaft. Minister Nik Nazmi bekräftigte Malaysias Unterstützung für dieses Modell, das darauf abzielt, Abfälle zu minimieren und Ressourcen so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf zu halten. Er forderte zudem verstärkte finanzielle und technische Unterstützung für Entwicklungsländer, um ihnen die Umsetzung nachhaltiger Praktiken und den Aufbau notwendiger Kapazitäten zu ermöglichen. Ohne solche Unterstützung könnten viele Länder Schwierigkeiten haben, den globalen Umweltstandards gerecht zu werden und ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein besonderes Augenmerk galt der Plastikverschmutzung, einer der drängendsten Umweltkrisen unserer Zeit. Minister Nik Nazmi nahm an einem Frühstücksdialog mit dem Zwischenstaatlichen Verhandlungsausschuss (INC) zum Thema Plastikverschmutzung teil. Hierbei führte er wichtige Gespräche mit Jyoti-Mathur Filipp, der Exekutivsekretärin des INC-Sekretariats, und Vertretern der Business Coalition for a Global Plastics Treaty. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Implementierung eines fairen und effektiven globalen Plastikabkommens. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, der Industrie und der Zivilgesellschaft ist unerlässlich, um praktikable Lösungen für das Problem der Plastikverschmutzung zu finden und eine nachhaltige Zukunft zu gewährleisten. Malaysias aktive Beteiligung an diesen Gesprächen unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der das Land diese Herausforderung angeht.

Darüber hinaus nutzte Minister Nik Nazmi seinen Aufenthalt in Genf für ein bilaterales Treffen mit Dr. Abdullah bin Abdulaziz bin Turki Al Subaie, dem Minister für Umwelt und Klimawandel aus Katar. Ziel dieser Begegnung war es, potenzielle Kooperationsmöglichkeiten in Umwelt- und Klimafragen zu erkunden. Solche bilateralen Partnerschaften sind von entscheidender Bedeutung, um Wissen auszutauschen, gemeinsame Projekte zu initiieren und die globalen Bemühungen im Umweltschutz zu stärken. Minister Nik Nazmi sprach zudem eine Einladung an seinen katarischen Amtskollegen aus, am Kuala Lumpur International Summit on Sustainable Future 2025 teilzunehmen, der im September in Kuala Lumpur stattfinden wird. Dies bietet eine weitere Gelegenheit, die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen und globale Lösungen voranzutreiben.

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Malaysias engagierte Teilnahme am hochrangigen Segment der BRS-COPs bestätigt seine Führungsrolle bei multilateralen Umweltabkommen und seinen festen Willen, globale Herausforderungen durch gefährliche Chemikalien, Abfälle und Plastikverschmutzung anzugehen. Das Land demonstriert eindrucksvoll, wie eine Nation durch integrierte Politiken, den Austausch bewährter Verfahren und die Förderung internationaler Zusammenarbeit einen bedeutenden Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leisten kann. Malaysias Einsatz in Genf sendet ein klares Signal: Der Schutz unseres Planeten erfordert kollektive Anstrengungen und ein unerschütterliches Engagement von allen Seiten.